Personalsorgen vor dem Saar-Pfalz-Derby

Foto: Getty Images / Jürgen Schwarz
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Derbys kann der FCK, das steht außer Frage. Vor 46.895 Zuschauern gehen die Roten Teufel als Favorit ins Spiel. Es drohen allerdings drei Stammkräfte auszufallen.

Es ist angerichtet. Es ist der Derbyzeit. Am Ostersonntag empfangen die Roten Teufel den 1. FC Saarbrücken. Vor ausverkauftem Haus ist nicht nur mit einer unfassbaren und lautstarken Fanunterstützung zu rechnen, sondern aufgrund der tabellarischen Ausgangssituation auch mit einem umkämpften und bissigen Spiel. Obwohl die Lautrer als Favorit in die Partie gehen, wird Saarbrücken alles auf einen Auswärtssieg setzen, um die letzte Chance im Austiegskampf wahren zu können. Dabei drohen aus FCK-Sicht aktuell drei wichtige Stammkräfte auszufallen.

“Die machen aus Scheiße Gold”

Manuel Zeitz, Kapitän des Tabellensechsten, äußerte sich vor wenigen Tagen zur Spielweise der Roten Teufel. “Die spielen keinen Super-Fußball, machen nichts Besonderes. Die stehen hinten, kriegen kein Tor. Und vorne machen sie aus Scheiße Gold. Das ist ihre Qualität, dass sie so was können“, äußerte der Mittelfeldspieler. Marco Antwerpen nimmt solche Aussagen schmunzelnd zur Kenntnis. “Wenn es ein solch leichtes Erfolgsrezept wäre, dann könnten es andere Mannschaften ja auch relativ einfach umsetzen“, so der Lautrer Cheftrainer. Antwerpen verweist hingegen auf die Heimstärke seiner eigenen Mannschaft. Ob und wie Saarbrücken offensiv und aggressiv auftreten wird, sei nicht nur eine Frage ihres eigenen Auftretens. “Wir sind in Situationen, in denen der Gegner gefordert ist zu gewinnen. In den letzten Wochen ist dies allerdings nur einer Mannschaft gelungen. Es hat auch mit uns zu tun, ob wir es zulassen, dass Saarbrücken offensiv agiert“, kontert Antwerpen den Vorstellungen der Gäste aus Saarbrücken.

“Eine Belohnung für unsere Leistungen”

Viele Jahre war der Betzenberg nicht mehr ausverkauft. Doch die Leistungen des FCK und natürlich auch die Chance auf die Rückkehr in Liga zwei lassen zuletzt deutlich mehr Anhänger ins heimische Fritz-Walter-Stadion pilgern. Selbst auswärts machen die Pfälzer Auswärtspartien zu gefühlten Heimspielen. “Natürlich kribbelt es, das steht außer Frage“, äußert Antwerpen im Vorfeld des Spiels. Der Cheftrainer sieht den ausverkauften Betzenberg als Belohnung und Auszeichnung für die guten Leistungen seiner Mannschaft. “Es ist ein überragendes Gefühl, dieses Spiel bestreiten zu dürfen”, so Antwerpen über die Vorfreude aller auf das Derby.

Zuck, Ritter und Wunderlich sind fraglich

Personell drohen dem Trainerteam jedoch drei wichtige Stammkräfte zu fehlen. So konnte Hendrick Zuck in dieser Woche krankheitsbedingt noch an keiner Trainingseinheit teilnehmen. Antwerpen hofft, dass sich der Linksfuß bis Sonntag zurückmelden wird. Ebenfalls fraglich sind die Einsätze der beiden Mittelfeldspieler Marlon Ritter und Mike Wunderlich, beide plagen muskuläre Probleme.

Jean Zimmer, der nach gutartiger Darmerkrankung zuletzt ins Mannschaftstraining zurückkehren konnte und in den letzten Spielen noch auf einige Minuten Einsatzzeit hofft, muss sich gegebenfalls noch gedulden. Nach langen Pausen sind Rückfälle durchaus im normalen Bereich. “Er trainiert regelmäßig. Wir müssen in den kommenden Tagen abwarten, wie seine Entwicklung verläuft“, so Antwerpen. Definitiv im Kader wird Hikmet Ciftci stehen. Der 24-Jährige verpasste verletzungsbedingt beinahe die gesamte Hinrunde. Im Winter konnte er seinen Fitnessstand stabilisieren und gehörte zuletzt zur Startelf. “Er stabilisiert uns mit seiner Defensivart, er ist sehr robust in den Zweikämpfen, verfügt über ein sehr gutes Passspiel nach vorne. Er ist mit seinen guten Leistungen wichtig für unser Spiel.”

Quelle: Treffpunkt Betze

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