FCK empfängt Berlin: „Luft nach oben“

Foto: Getty Images / Sebastian Widmann
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Nach einem gelungenen Saisonstart empfängt der FCK den ersten Hochkaräter im Fritz-Walter-Stadion. Markus Anfang kann dabei auf eingespieltes Personal zurückgreifen.

Zum ersten Topspiel der Saison mit Beteiligung des FCK empfangen die Roten Teufel am Samstagabend Hertha BSC Berlin. Mit den Hauptstädtern kommt eine Mannschaft auf den Betzenberg, die auf den ersten Blick einen eher durchwachsenen Saisonstart hingelegt hat. Aus drei Spielen konnten nur vier Punkte geholt werden, allerdings traf man dabei auch auf den formstarken SC Paderborn und den Daueraufstiegsfavoriten aus Hamburg. Die Roten Teufel grüßen indes vom fünften Tabellenplatz und können nach einem gelungenen Saisonauftakt entsprechend selbstbewusst an die kommenden Aufgaben herangehen.

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„Wir können Fußball spielen“

Insgesamt bin ich mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Ich mache das aber nicht an der Punkteausbeute fest, sondern daran, wie die Jungs die vermittelten Inhalte auf dem Platz umsetzen“, zeigt sich auch FCK-Coach Markus Anfang im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz zufrieden mit den bisherigen Leistungen seiner Mannschaft, mahnt aber auch, nicht nachzulassen. „Wir haben in den letzten Spielen gezeigt, dass wir Fußball spielen können, dass wir eine gute Moral haben und uns gegen Widerstände durchsetzen können. Aber wir sind in einem ständigen Prozess und es gibt immer Luft nach oben“, nimmt er sein Team in die Pflicht, auch in Zukunft an die Leistungsgrenze zu gehen.

Causa Mause kein Thema in der Kabine

Mit der „alten Dame“ erwartet Anfang ein echtes Schwergewicht der Liga. „Die Berliner verfügen trotz der Abgänge über eine hohe individuelle Klasse. Sie haben die Spielidee von Christian Fiel teilweise schon verinnerlicht und uns erwartet eine schwere Aufgabe“, weiß der FCK-Trainer um die Stärke der Berliner, sieht seine Mannschaft aber gut gerüstet für das Spitzenspiel.

Der Fall Jannik Mause, von dem unter der Woche Bilder veröffentlicht wurden, die ihn mit Personen aus der rechtsextremen Szene zeigen, habe die Vorbereitung auf das Spiel indes nicht beeinflusst. „Der Verein hat sich direkt mit Jannik in Verbindung gesetzt und beide Parteien haben sich umgehend positioniert. Damit ist eigentlich alles gesagt. Ich kann bestätigen, dass Jannik ein guter Junge ist, der sich hier sehr gut integriert hat und die Themen unter der Woche für uns keine Rolle mehr spielen“, sagte Anfang im Vorfeld der Begegnung.

Fast ausverkauftes Haus

Die beiden Rekonvaleszenten Hendrick Zuck und Frank Ronstadt stehen Markus Anfang definitiv nicht zur Verfügung. Der zuletzt angeschlagene Aaron Opoku und Boris Tomiak, der unter der Woche nicht trainieren konnte, könnten am Samstag jedoch Kaderoptionen darstellen. Auf alle anderen Spieler, auch auf Ragnar Ache, der laut Anfang immer näher an einen Startelfeinsatz herankommt, kann der FCK-Trainer zurückgreifen.

Für das Spitzenspiel wurden bereits 45.689 Tickets verkauft, davon rund 3.800 an Fans aus der Hauptstadt, so dass das Fritz-Walter-Stadion nahezu ausverkauft sein wird.

Quelle: Treffpunkt Betze

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