Saisonauftakt in der Autostadt: „Streben alle nach mehr“

Am ersten Spieltag trifft der 1. FC Kaiserslautern auf den Ligakrösus VfL Wolfsburg. Dabei treffen zwei Extreme aufeinander. Während der FCK seinen Kader bisher nur punktuell – vor allem durch junge Spieler – verstärkte, befindet sich der Bundesliga-Absteiger in einem großen Umbruch. Zudem steht mit Tobias Strobl ein neuer Trainer bei den Wölfen an der Seitenlinie, während Torsten Lieberknecht weiterhin die Roten Teufel trainiert. „Haben auch einiges zu bieten“ Während der Pressekonferenz zollte der Cheftrainer dem Absteiger Respekt, ist sich aber auch der Stärken seiner Mannschaft bewusst: „Wir werden Situationen haben, in denen wir im oder um den Strafraum herum verteidigen müssen. Der VfL Wolfsburg hat sportlich einiges zu bieten. Aber auch wir haben einiges zu bieten, das den Gegner beschäftigen wird.“ „Ein überragender Klub” Torsten Lieberknecht zeigt sich mit der bisherigen Entwicklung des 1. FC Kaiserslautern zufrieden, gibt sich mit den erreichten Zielen aber noch lange nicht zufrieden: „Ich habe den Verein im letzten Jahr durch und durch kennengelernt und lieben gelernt. Trotz der Emotionalität und der Kritik ist der Verein ein überragender Klub. Mein Trainerteam und ich haben bisher eine sehr ordentliche Arbeit abgeliefert und unsere Ziele erreicht. Dennoch streben wir alle nach mehr.“ Vier Ausfälle zum Saisonbeginn Neben Ivan Prtajin, der sich nach seinem Achillessehnenriss in der Reha befindet, muss Torsten Lieberknecht auch auf den gesperrten Paul Joly und die angeschlagenen Owen Gibs und David Schramm verzichten. Anstoß ist am Samstagabend um 20:30 Uhr, es werden mehr als 2.767 Gästefans erwartet.