Heimspiel gegen Braunschweig: „Hatten an Stabilität verloren“

Nach der deutlichen 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg ist der 1. FC Kaiserslautern auf Wiedergutmachung aus. Mit einem Sieg gegen Eintracht Braunschweig könnten sich die Pfälzer in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Mit Aaron Opoku kehrt am Samstag ein ehemaliger Roter Teufel auf den Betzenberg zurück, Stürmer Erencan Yardimci schnürte letzte Saison noch für Braunschweig die Schuhe. Torsten Lieberknecht stand vor seinem Engagement beim FCK unter anderem zehn Jahre lang als Trainer des BTSV an der Seitenlinie. Die letzten drei Begegnungen konnten die Gäste jeweils mit 0:2 für sich entscheiden. Blick richtet sich nach Niederlage wieder nach vorne Torsten Lieberknecht erinnert sich noch gut an die letzte Niederlage gegen Eintracht Braunschweig, richtet seinen Blick aber auf das kommende Duell: „Die Erinnerung, dass wir das letzte Spiel verloren haben und Enis Kamga unter anderem sein erstes Spiel auf dem Betzenberg ermöglicht haben, ist noch präsent. Braunschweig hat einige Dinge in seinem Spiel mit Ball verändert und spielt in der Offensive mit gewissen Mustern. Unter der Woche lag unser Fokus auf offensiven Standardsituationen, da Eintracht Braunschweig dort Probleme haben könnte.“ Der 53-Jährige hat bereits festgestellt, was sich im Vergleich zur Niederlage gegen Magdeburg verbessern muss: „Wir hatten gegen Magdeburg etwas an Stabilität verloren. Unsere Pressinghöhe und unser Anlaufverhalten waren nicht so klar wie in den Spielen zuvor. Das Trainingsniveau ist unter anderem aufgrund der Konkurrenz extrem hoch und so wie du trainierst, spielst du am Ende auch.“ Weiterhin drei Ausfälle zu beklagen Owen Gibs und Naatan Skyttä stehen weiterhin nicht im Spieltagskader. Auch Ivan Prtajin, der sich nach seinem Achillessehnenriss wieder im Mannschaftstraining befindet, ist noch keine Option, befindet sich aber auf einem sehr guten Weg. Am Samstag werden voraussichtlich 43.644 Zuschauer, darunter 921 Gästefans, zum Fritz-Walter-Stadion pilgern. Anstoß ist um 13 Uhr.
Auswärts in Magdeburg: „Du wirst mental immer gefordert“

Die Stimmung beim FCK ist gut. Vor dem Auswärtsspiel in Magdeburg herrscht gute Laune auf der Pressekonferenz. Trainer Torsten Lieberknecht spricht über das kommende Spiel und die vergangene Transferphase. Zudem darf er einen Rückkehrer in seinen Reihen begrüßen. Magdeburg bleibt sich treu Das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem FCK und dem FC Magdeburg liegt noch gar nicht so lange zurück. Im Saisonfinale der vergangenen Saison konnte der FCK mit einem 1:0-Sieg die drei Punkte aus Magdeburg entführen. Einen großen Umbruch hat es seitdem nicht gegeben, wie Torsten Lieberknecht berichtet: „Beide Mannschaften sind ein Stück weit bei der in der vergangenen Saison aufgebauten Spielphilosophie geblieben und haben in der ein oder anderen Situation Nuancen angepasst, um sich sukzessive zu verbessern.“ Ein Selbstläufer wird das dennoch nicht: „Du wirst mental immer gefordert sein. Du wirst mit Sicherheit auch prozentual weniger Ballbesitz haben.“ Prtajins Comeback rückt näher Neben den Ausfällen von Owen Gibs und Natan Skyttä ist auch Ivan Prtajin weiterhin keine Option für den Kader. Er befindet sich allerdings auf dem besten Weg dorthin. Nachdem der Torjäger bereits teilweise ins Mannschaftstraining integriert worden ist, ist er nun seit Anfang der Woche wieder fester Bestandteil der Trainingsgruppe. „Die Sehne ist ausgeheilt.“ Eine Rückkehr vor der Länderspielpause kommt für Prtajin aber noch zu früh. Am Samstag begleiten mindestens 2 635 FCK-Fans die Roten Teufel nach Magdeburg. Anstoß ist um 13 Uhr.
Heimspiel gegen Darmstadt: „Sehr schlagkräftige Truppe”

Vor dem Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 sprach der ehemalige Lilien-Trainer Torsten Lieberknecht über das weiterhin schwere Auftaktprogramm seiner Mannschaft und die Qualität des aktuellen Tabellenschlusslichts aus Hessen. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften endete mit einem 4:0-Heimsieg für die Darmstädter. Das letzte Heimspiel auf dem Betzenberg konnten die Roten Teufel hingegen mit 3:1 für sich entscheiden. „Intensives Spiel weiterhin durchziehen” Der Cheftrainer der Roten Teufel bescheinigt den Lilien deutlich mehr Qualität, als ihr aktueller Tabellenplatz aussagt: „Es geht direkt weiter mit den Herausforderungen, da wir, unabhängig vom Tabellenplatz, gegen eine Topmannschaft spielen. Ihre bisherigen Spiele wurden unter anderem durch rote Karten beeinflusst und hätten auch zu Gunsten des SV Darmstadt ausfallen können.” Zwar möchte der 53-jährige „das intensive Spiel seiner Mannschaft weiterhin durchziehen”, trotzdem will er sein Team „auch auf die verschieden Spielsysteme des Gegners vorbereiten.” Lieberknecht attestiert seinem Ex-Klub eine „sehr schlagkräftige Truppe mit vielen interessanten Spielern wie Torhüter Marcel Schuhen oder Innenverteidiger Patric Pfeiffer.” Personal: Drei Ausfälle für das kommende Spiel Torsten Lieberknecht muss nach wie vor auf den langzeitverletzten Ivan Prtajin verzichten. Zudem fällt Naatan Skyttä aufgrund einer Knieverletzung aus, die er sich im Derby gegen den Karlsruher SC zugezogen hat. Youngster Owen Gibs muss wegen einer Schambeinentzündung pausieren. Am kommenden Samstag werden rund 44.157 Zuschauer auf den Betzenberg pilgern, darunter 2.046 Gästefans aus Darmstadt. Quelle: Treffpunkt Betze
Auswärts auf St. Pauli: weiter im “extrem schwerem Programm”

Vor dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli sprach Torsten Lieberknecht über das schwere Programm, die eigenen Offensivprobleme und gab Entwarnung bei Julian Krahl. Bei den Kiezkickern gewann der FCK zuletzt 2014, damals trafen Amin Younes, Jean Zimmer und Sebastian Jakob zum 1:3-Auswärtserfolg der Roten Teufel. Zwölf Jahre später will der Bad Dürkheimer mit seinem Team den ersten Dreier der Bundesligasaison einfahren. Die Vorkommnisse in Mannheim will der FCK intern aufarbeiten, weshalb die Fragen dahingehend nicht beantwortet wurden. “Bundesliga-Absteiger mit exzellentem Offensivbereich” Den kommenden Gegner sieht Cheftrainer der Roten Teufel vor allem Offensiv gefährlich. “Wir brauchen unsere beste Leistung, um auf St. Pauli einen Sieg einzufahren. Das ist ein Bundesligaabsteiger mit einer exzellenten Offensive, das haben Sie in Essen unter Beweis gestellt.” Auf das altehrwürdige Millerntor freut sich der 52-Jährige: “Das Stadion ist stimmungsvoll und etwas Besonderes, egal ob in meiner Zeit als Spieler oder Trainer.” “Wir verteidigen als Team, haben aber auch vorne unsere Chancen” Auf ein reines Defensivbollwerk will Lieberknecht seine Mannschaft nicht reduzieren. “Wir haben aus dem Spiel heraus eine gute defensive Stabilität, aber auch vorne Chancen. Jeder gibt alles, um als Team zu verteidigen, dennoch hatten wir zahlreiche Chancen, sowohl in Mannheim oder auch Wolfsburg.” Dabei mahnt der Übungsleiter auch angesichts der offensiven Harmlosigkeit zur Geduld: “Wir sind in einem Prozess und das braucht Geduld. Diese Mannschaft hat im Großteil der Spiele Personal: Torwartfrage geklärt, Sauer bereits fit für den Kader Die Sorgen zahlreicher Fans um Julian Krahl, der die Trainingseinheit am Mittwoch abbrechen musste, konnte Lieberknecht beruhigen. Für Neuzugang Miloš Luković kommt wie bei Ivan Prtajin und Naatan Skyttä die Partie zu früh, auf sie muss Lieberknecht verzichten. Mario Sauer hingegen wird im Kader stehen. Mindestens 2873 Gästefans werden den FCK mit in den hohen Norden begleiten. Quelle: Treffpunkt Betze
Derby gegen den KSC: „Kein Fußballspiel, sondern eben ein Derby“

Am 2. Spieltag wartet auf den 1. FC Kaiserslautern das erste Derby der Saison – natürlich vor ausverkauftem Haus im Fritz-Walter-Stadions. Aufgrund des hohen Zuschaueraufkommens öffnen die Stadiontore diesmal zweieinhalb Stunden vor Anpfiff. Die Partie wird zudem live bei RTL und Sky übertragen. Personell muss Torsten Lieberknecht weiterhin auf Ivan Prtajin und Owen Gibs verzichten. Paul Joly, der zum Saisonauftakt noch gesperrt gefehlt hat, wird dagegen aller Voraussicht nach wieder zum Kader gehören. Zu den zuletzt aufgekommenen Gerüchten um den Außenverteidiger wollte sich der Cheftrainer nicht äußern. Murphy „passt auf den Betzenberg“ Mit Alex Murphy hat der FCK unter der Woche noch einmal in der Defensive nachgelegt. Der 22-jährige Innenverteidiger kommt auf Leihbasis von Newcastle United und soll vor allem die linke Position in der Dreierkette verstärken, wobei Lieberknecht betonte, dass er ebenso auf der linken Schiene agieren kann. Grundsätzlich zeigte sich Lieberknecht angetan von seinem neuen Schützling und unterstrich, dass „Murphy mit seiner Art gut nach Kaiserslautern und auf den Betzenberg passe“. Der junge Ire komme mit einer gewissen Bodenständigkeit und vor allem mit großer Lust auf den FCK an. Mit dieser Verpflichtung ist die Defensive für Lieberknecht nun komplett. „Jetzt haben wir in der Dreierkette jede Position doppelt besetzt“, erklärte der FCK-Coach. Besonders wichtig war ihm dabei gewesen, neben Jacob Rasmussen einen weiteren Linksfuß im Defensivverbund zu haben. Ob Murphy bereits im Spiel gegen Karlsruhe im Kader steht, soll erst kurzfristig entschieden werden. „Müssen emotionale Spiele werden“ Die besondere Bedeutung des Duells mit dem KSC und auch des darauffolgenden Pokal-Derbys in Mannheim hob Lieberknecht bereits auf der Pressekonferenz deutlich hervor: „Die Bedeutung ist für beide Seiten enorm hoch.“ Ein Derby unterscheidet sich damit auch von einem gewöhnlichen Ligaspiel: „Es ist irgendwo auch kein Fußballspiel, sondern eben ein Derby.“ Auch innerhalb der Mannschaft ist die Bedeutung der Partien angekommen. Marlon Ritter scherzte mit Blick auf den Neuzugang Alex Murphy, dieser sei bereits „eingenordet“ und damit mit den Besonderheiten des Duells vertraut. Wanitzek nicht einziger Faktor Sportlich ist der KSC noch schwierig einzuschätzen, erst ein Pflichtspiel hat man unter dem neuen Coach Maximilian Senft absolviert. Der FCK-Coach hob zudem hervor, dass sich der KSC in der Vorbereitung oft etwas an den Gegner angepasst hat – das erleichtert die Vorbereitung nicht. Gleichzeitig warnt Lieberknecht davor, die Karlsruher ausschließlich auf ihren „technisch hoch versierten“ Kapitän Marvin Wanitzek zu reduzieren. Der FCK will sich derweil nicht zu stark nach dem Gegner richten. Lieberknecht sieht seine Mannschaft vor allem in der Pflicht, die eigene Spielidee weiter auf den Platz zu bringen: „Das haben wir in Wolfsburg nicht immer perfekt gezeigt, aber wir haben dort an die stetige Weiterentwicklung aus der Vorbereitung angeknüpft“. Gegen den KSC soll dieser Weg nun vor heimischem Publikum fortgesetzt werden. Quelle: Treffpunkt Betze
Saisonauftakt in der Autostadt: „Streben alle nach mehr“

Am ersten Spieltag trifft der 1. FC Kaiserslautern auf den Ligakrösus VfL Wolfsburg. Dabei treffen zwei Extreme aufeinander. Während der FCK seinen Kader bisher nur punktuell – vor allem durch junge Spieler – verstärkte, befindet sich der Bundesliga-Absteiger in einem großen Umbruch. Zudem steht mit Tobias Strobl ein neuer Trainer bei den Wölfen an der Seitenlinie, während Torsten Lieberknecht weiterhin die Roten Teufel trainiert. „Haben auch einiges zu bieten“ Während der Pressekonferenz zollte der Cheftrainer dem Absteiger Respekt, ist sich aber auch der Stärken seiner Mannschaft bewusst: „Wir werden Situationen haben, in denen wir im oder um den Strafraum herum verteidigen müssen. Der VfL Wolfsburg hat sportlich einiges zu bieten. Aber auch wir haben einiges zu bieten, das den Gegner beschäftigen wird.“ „Ein überragender Klub” Torsten Lieberknecht zeigt sich mit der bisherigen Entwicklung des 1. FC Kaiserslautern zufrieden, gibt sich mit den erreichten Zielen aber noch lange nicht zufrieden: „Ich habe den Verein im letzten Jahr durch und durch kennengelernt und lieben gelernt. Trotz der Emotionalität und der Kritik ist der Verein ein überragender Klub. Mein Trainerteam und ich haben bisher eine sehr ordentliche Arbeit abgeliefert und unsere Ziele erreicht. Dennoch streben wir alle nach mehr.“ Vier Ausfälle zum Saisonbeginn Neben Ivan Prtajin, der sich nach seinem Achillessehnenriss in der Reha befindet, muss Torsten Lieberknecht auch auf den gesperrten Paul Joly und die angeschlagenen Owen Gibs und David Schramm verzichten. Anstoß ist am Samstagabend um 20:30 Uhr, es werden mehr als 2.767 Gästefans erwartet.