Lieberknecht hat nach der Niederlage in Braunschweig den Finger in die Wunde gelegt und Kritik an seiner Mannschaft geübt. In Berlin kehrt ein Innenverteidiger zurück.
Sucht man nach den Ursachen dafür, warum der 1. FC Kaiserslautern nach dem 14. Spieltag noch nicht zur Spitzengruppe der zweiten Liga gehört, lohnt sich ein Blick auf die Auswärtstabelle. Mit sieben von 21 möglichen Punkten stehen die Pfälzer im Niemandsland der Tabelle – Hannover 96 hingegen hat mehr als doppelt so viel.
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Hinzu kommt, dass Gegner aus der unteren Tabellenhälfte von den Roten Teufeln regelmäßig unterschätzt werden. In solchen Partien wirkt der FCK beinahe gelähmt, spielerisch überfordert und körperlich im Tiefschlaf, wie zuletzt gegen Eintracht Braunschweig. Gegen die wiedererstarkten Berliner (sechs Siege in Folge) gehen die Lautrer als klarer Underdog ins Spiel. Ob der Pokal in Berlin seine eigenen Gesetze schreiben wird, bleibt angesichts der dürftigen Auswärtsleistungen eher fraglich.
Haben ein Muster entwickelt
Im Rahmen der Spieltagspressekonferenz vor der Achtelfinal-Begegnung in Berlin berichtete Torsten Lieberknecht, dass nach der Niederlage in Braunschweig „Dinge in aller Klarheit angesprochen” worden seien. „Ich war auch einen Tag später nicht einverstanden, und zwar nicht nur mit dem Spiel, sondern auch damit, dass wir ein Muster entwickelt haben, gute Spiele nicht zu bestätigen.“ In dieser Sitzung ging es „auch um die Einstellung”. Ziel war es, zu hinterfragen, warum solche Leistungen entstehen. „Die Mannschaft ist in der Verantwortung, eine Reaktion zu zeigen“, forderte der Cheftrainer von seinem Team.
Berlin wird sich vorbereiten müssen
Auf der anderen Seite steht Hertha BSC Berlin, die sechs Siege in Folge ohne Gegentor erzielt haben. Der FCK-Cheftrainer will im Vorfeld jedoch nicht aufgeben. „Wir haben die Stärken der Herthaner bereits gesehen. Die kamen vor allem dann zum Tragen, wenn wir im Offensivspiel keine Restabsicherung gesetzt haben.“ Gleichzeitig betonte Lieberknecht, dass man den Berlinern trotz der Niederlage am 12. Spieltag auf Augenhöhe begegnet sei. „Auch Berlin wird sich auf uns vorbereiten müssen.”
Mit Ausnahme der Langzeitverletzten sowie Jisoo Kim und Paul Joly, die in diesem Jahr noch zurückkehren könnten, stehen dem Trainerteam alle Spieler zur Verfügung, darunter auch Maxwell Gyamfi, der zuletzt aufgrund einer Gelbsperre gefehlt hat.
Quelle: Treffpunkt Betze





