Große Klasse! Kelven Frees wechselt per Leihe zum FCK

Der 21-jährige Innenverteidiger kommt von der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim und bringt mit 2,02 Metern jede Menge Größe und einen bereits gefüllten Trophäenschrank mit. In der Saison 2023/24 gewann er mit Hoffenheim den A-Junioren-Pokal und die A-Junioren-Liga und im Jahr darauf die Meisterschaft der Regionalliga Südwest. Ein weiterer junger Transfer, der die aktuelle Marschrichtung des FCK auf dem Transfermarkt bestätigt. Klos über Frees: “Hochtalentierter Spieler” Sportdirektor Marcel Klos bestätigte dies und fügte hinzu: „Wir konnten Kelven in vielen Gesprächen von unserem Weg überzeugen, hochtalentierten jungen Spielern eine Perspektive zu bieten.“ Neben seiner Größe und Kopfballstärke zähle auch seine Schnelligkeit zu seinen Stärken, so Klos über den Neuzugang. Frees über den Transfer: “Außergewöhnliche Atmosphäre” Kelven Frees selbst ist heiß auf die neue Herausforderung: „Ich freue mich riesig darauf, gemeinsam mit dem FCK in der 2. Bundesliga aufzulaufen und die außergewöhnliche Atmosphäre am Betzenberg zu erleben. Ich bin heiß, in dieser für mich neuen Spielklasse so schnell wie möglich anzukommen.” Quelle: 1. FC Kaiserslautern

Drei Neue für den Betze – Einkauf für den Aufstieg?

Am 1. Juli öffnet das Transferfenster. Es sollen weitere Neuzugänge folgen. Unser Transferguide zeigt, welche Spieler auf der Wunschliste der Lautrer Kaderplaner stehen könnten. Auch diesen Sommer wird der 1. FC Kaiserslautern wieder auf dem Transfermarkt aktiv werden. Die Roten Teufel haben eine turbulente Saison hinter sich und wollen sich im kommenden Jahr verbessern. In der mittlerweile sechsten Ausgabe unseres Transferguides haben wir drei Positionen identifiziert, die die Pfälzer mit drei potenziellen Spielern besetzen könnten. Dabei möchten wir klarstellen, dass es sich um Ideen handelt. Es geht also nicht um „echte” Gerüchte, sondern um fundierte Möglichkeiten, die der Spielermarkt derzeit bietet. Innenverteidigung – Großbaustelle Dass der FCK einen neuen Innenverteidiger braucht, ist kein Geheimnis. Mit dem Abgang von Luca Sirch hat sich eine Lücke geöffnet, die nur durch Qualität zu schließen ist. Jacob Rasmussen, Maxwell Gyamfi und auch die beiden Leihrückkehrer sind solide bis gute Zweitligaspieler, aber es fehlt ein echter Top-Spieler. Das Profil ist relativ klar: Es fehlt ein absoluter Leistungsträger, ein Leader. Deshalb wird an dieser Stelle auch etwas mehr Geld in die Hand genommen als vielleicht erwartet. Haruya Fujii, 25 (Nagoya Grampus) Akiyama, Tanaka, Fukunda, Yokota: immer mehr Importschlager kommen aus dem Land der aufgehenden Sonne. Bei Haruya Fujii stellt sich nicht die Frage, ob man den 25-Jährigen verpflichtet, sondern wie der Transfer gelingt. Der Innenverteidiger dominierte die J1 League wie kein anderer. Fujii kann alles: Egal, ob mit dem Ball, gegen das Spielgerät oder in der Luft – nur bei den expected Assists pro 90 Minuten ist der 1,88 m große Japaner durchschnittlich. In allen anderen Statistiken unseres Scouting-Tools ist Fujii entweder überdurchschnittlich oder sogar in der Elite der Liga. Besonders bei abgefangenen Bällen, Tackles und gewonnenen Luftzweikämpfen ragt der Japaner heraus, genauso wie bei Ballbeschleunigungen und progressiven Läufen mit Ball. Mit einer Topgeschwindigkeit von 34,2 km/h wäre Fujii direkt der viertschnellste Lautrer der abgelaufenen Saison gewesen. Nagoya bezahlte im vergangenen Sommer 2 Millionen Euro für den Innenverteidiger – diese Summe wäre wohl auch mindestens fällig, wenn man einen echten Topspieler nach Europa lotsen will. Gael Alonso (23, FC Andorra) Gael Alonso ist der Shootingstar der zweiten spanischen Liga. Im spanischen Unterhaus startete der 23-Jährige in 37 von 38 Partien und überzeugte insbesondere durch seine Qualität am Ball. 66,59 erfolgreiche Pässe pro 90 Minuten und 5,03 erfolgreiche lange Bälle pro 90 Minuten: Das junge Talent hatte großen Anteil am sicheren Klassenerhalt des Fußballvereins aus dem Fürstentum. Lediglich in puncto Disziplin ist bei Gael Alonso noch Luft nach oben: Elf gelbe Karten sowie eine rote Karte stehen bei dem ungestümen Verteidiger zu Buche, wobei eine Entwicklung bei einem jungen Innenverteidiger selbstverständlich denkbar ist. Der FC Andorra verpflichtete das bei Celta Vigo ausgebildete Talent ablösefrei. Bei zwei Jahren Restvertrag dürfte dennoch eine gewisse Ablösesumme fällig sein. Transfermarkt.de taxiert Gael Alonso auf eine Million Euro. Transfermarkt.de taxiert Gael Alonso auf eine Million Euro. Marcus Mathisen (30, 1. FC Magdeburg) Ein alter Bekannter macht unser Transfer-Trio komplett. Der Däne liefert seit Jahren Top-Leistungen in der zweiten Liga ab. Nun verlässt Mathisen den FCM ablösefrei. Der 30-Jährige ist auf dem Höhepunkt seines Schaffens und hat in der vergangenen Saison einmal mehr unter Beweis gestellt, weshalb er als einer der ballstärksten Innenverteidiger der Liga gilt. Auch im Spiel gegen den Ball ist Mathisen stark, was 1,82 abgefangene Bälle sowie 4,6 Wiedereroberungen p90 (beides absolute Top-Werte im Ligavergleich) zeigen. Abgesehen von der Statistik überzeugen auch einige Soft-Faktoren: Mathisen könnte der dringend benötigte Abwehrchef der Roten Teufel sein. Auch die beeindruckende Konstanz des Dänen in drei Jahren Zweitligafußball spricht für eine Verpflichtung. Das einzige Manko könnte ein Wettbieten sein, das zwangsläufig bei ablösefreien Transfers entsteht. Dieses müsste der FCK für sich entscheiden. Marcus Mathisen hat sich für den FC St. Pauli entschieden, das war uns zur Fertigstellung des Artikels nicht bewusst, Sorry! Offensives Mittelfeld: Adjutant für den Kapitän Spätestens mit dem bestätigten Interesse an Nicolas Verkooijen steht fest: Der FCK braucht einen „Zehner“. Zwar spielte Naatan Skyttä eine starke Saison, in der Rückrunde blieb er jedoch blass. Da der FCK zudem meist mit zwei offensiven Mittelfeldspielern startete, kam der Finne selten zur Pause und konnte sein Formtief nicht überwinden. Und da auch Marlon Ritter eher dem Herbst seiner Karriere zustrebt, wird ein weiterer Leistungsträger benötigt. Hier könnte ein Neuzugang für Stabilität sorgen. Michal Sevcik (23, Sparta Prag) hat eine beeindruckende Saison hinter sich. Der 23-Jährige traf in der ersten tschechischen Liga neunmal und steuerte einen Assist bei. Als Spielertyp ist Sevcik zwischen Marlon Ritter und Naatan Skyttä zu verorten. Der Tscheche ist gut im Dribbling, aber herausragend in der Spielgestaltung: 0,51 kettenbrechende Pässe sowie 0,17 Pre-Assists pro 90 Minuten sind elitäre Werte. Sevcik zeigte sich offen für den Sprung nach Deutschland. Zur Saison 2024/25 wechselte der vielseitige Mittelfeldspieler nach Nürnberg. Damals schien das deutsche Unterhaus zum Finden der eigenen Form eine Spur zu groß, jetzt könnte der Schritt perfekt sein. Der ehemalige U21-Nationalspieler Tschechiens ist ein „fertiger Spieler“, der in der zweiten Liga überzeugen kann, hat aber auch noch genügend Potenzial für weitere Steigerungen. In Kaiserslautern könnte Sevcik hinter den etablierten Stammspielern lernen und alle progressiven Rollen im Mittelfeld bekleiden. Diese Flexibilität, gepaart mit dem vorhandenen Potenzial, könnte die Lücke im Lautrer Kader schließen. Sevcik geht in sein letztes Vertragsjahr und könnte ein Schnäppchen sein. Ryan Merlen (24, VV St. Truiden) ist ebenfalls ein flexibler Spieler mit großem Potenzial. Er kam im vergangenen Jahr nach Sint-Truiden und trumpfte im Kampf um die europäischen Play-offs groß auf. Der Franzose erzielte in nur 477 Minuten drei Tore und bereitete ein weiteres vor. Bis dahin kam er nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus, obwohl der 1,88 m große Mittelfeldmotor zweifellos alle Anlagen hat, die ihn für jedes Mittelfeld wichtig machen können. Der 24-Jährige besticht durch eine gute Spielübersicht, hohe Progressivität und starke Anlagen gegen den Ball, gepaart mit der Physis, die ein moderner Mittelfeldspieler benötigt. Merlen dürfte in Kaiserslautern den nächsten Schritt machen und sich mit mehr Spielpraxis zu einem echten Monster entwickeln. Laurin Ulrich (21, VfB Stuttgart) wäre ein echter Statement-Transfer. Der 21-Jährige steht

Großbaustelle Defensive?  Der große FCK-Kadercheck (1/2)

In einer Woche öffnet das Transferfenster. Doch wo muss der FCK überhaupt nachlegen? Treffpunkt Betze prüft den aktuellen Kader der Lautrer für die kommende Saison auf Herz und Nieren. Noch sieben Tage, dann beginnt der halbjährliche Zirkus. Sobald das Transferfenster öffnet, stehen Gerüchte, Breaking News und Last-Minute-Deals an der Tagesordnung. Auch die Roten Teufel werden auf dem Transfermarkt aktiv sein und ihren Kader verstärken. Bisher gelangen den Pfälzern drei Transfers, doch unsere Analyse zeigt, wo noch Handlungsbedarf besteht. Sicher werden neun Spieler den FCK verlassen, bei der ein oder anderen Personalie ist ein Wechsel zumindest mehr als wahrscheinlich. In diesem ersten Teil beschäftigen wir uns mit der Defensive der Männer in Rot, die im Ligavergleich auf Platz acht landete und insgesamt 47 Gegentore kassierte. Für einen Platz im oberen Mittelfeld ist diese Leistung in Ordnung, dennoch ist allemal Luft nach oben. Nicht umsonst betrachten viele Fans diesen Mannschaftsteil als die größte Baustelle. Die Analyse geht dieser These auf den Grund. Torwart: Entfesselt den Enis! Personal: Julian Krahl, Enis Kamga, Yannick Onohiol, Fabian Heck Die Torwartfrage ist auf dem Betzenberg so klar wie schon lange nicht mehr. Julian Krahl liefert seit drei Jahren grundsolide bis starke Leistungen ab und wird auch im kommenden Jahr als Nummer eins in die Saison gehen. Zwar hat der 26-Jährige auch bekannte Defizite, vor allem im Spiel mit dem Ball, dennoch ist „Kralle” aus dem FCK-Tor nicht wegzudenken. Hinter Krahl wird es spannend: Enis Kamga gilt als designierter Nachfolger und perspektivischer Herausforderer. Das große Torhütertalent wird die nominelle Nummer zwei sein. Ob der 18-Jährige bei Terminkonflikten mit der U21 jedoch mit der „Ersten“ unterwegs sein wird, ist fraglich. Schließlich ist Spielpraxis der Schlüssel zur Talentförderung und diese lässt sich nicht auf der Zweitligabank erwerben. Denkbar wäre ein System, in dem Neuzugang Onohiol auf der Bank der Profis Platz nimmt, während Kamga in der Regionalliga das Lautrer Tor hütet. Ein weiterer Neuzugang ist unwahrscheinlich, es sei denn, Fabian Heck verlässt den Verein. Linke Schiene: Ohne Haas kein Spaas Personal: Mika Haas, Erik Wekesser, Melvin Wiesnet* Wir bleiben stringent und analysieren von links nach rechts. Auf der linken Schiene wurde Mika Haas zum Dauerbrenner und sammelte die siebtmeisten Einsatzminuten aller FCK-Spieler. Dies lag einerseits an den bärenstarken Leistungen des Lautrer Talents und andererseits an den schwächelnden Konkurrenten. Florian Kleinhansl verlässt den Betze ablösefrei, während Erik Wekesser weiterhin höchstens Kaderspieler sein wird. Seine 196 Einsatzminuten in der Saison 2025/26 deuten darauf hin, dass er in der kommenden Spielzeit eine eher untergeordnete Rolle spielen wird. Perspektivisch könnte Melvin Wiesnet aus der U21 aufrücken. Es wäre jedoch unfair, von einem 20-Jährigen, der seine erste Saison als Stammkraft im aktiven Bereich hinter sich hat, mehr als eine Ergänzungsfunktion zu erwarten. Eine Entwicklung ist zwar angesichts der starken Leistungen in der Oberliga denkbar, sie wäre aber eher ein Bonus als eine feste Kadersäule. Auf der linken Seite ist ein Transfer durchaus zu erwarten, da hinter Mika Haas kein verlässlicher Ersatz zu erwarten ist. Angesichts des großen Talents von Wiesnet wäre eine Leihe denkbar, um den 20-Jährigen mittel- oder langfristig als Backup hinter Haas aufzubauen. Innenverteidigung: Abwehrchef gesucht Personal: Maxwell Gyamfi, Jacob Rasmussen, Jan Elvedi, Jannis Heuer, Ivan Knezevic In der Zentrale scheint der größte Transferverkehr anzustehen. Mit Luca Sirch verlässt ein Stammspieler den Verein, während Atanas Chernev und Ji-soo Kim zu ihren Stammvereinen zurückkehren. Das Gleiche gilt für Jannis Heuer und Jan Elvedi, die von den Roten Teufeln ausgeliehen wurden. Auch Ivan Knezevic wird perspektivisch in den Kader stoßen, allerdings ist er laut Medienberichten zunächst für die Regionalliga eingeplant. Doch egal, ob mit oder ohne Knezević: Es mangelt den Roten Teufeln eher an Spitze als an Breite. Maxwell Gyamfi ist an guten Tagen ein starker Zweitliga-Innenverteidiger, in der vergangenen Saison jedoch oft zu inkonstant, um herauszustechen. Jacob Rasmussen läuft seinen großen Vorschusslorbeeren noch hinterher und konnte bisher nicht als absoluter Leader hervorstechen. Heuer und Elvedi zeigten bei ihren Leihvereinen ordentliche Leistungen, sind aber keine überragenden Akteure in der zweiten Liga. Sollte sich der FCK in der Tabelle verbessern wollen, muss mindestens ein Innenverteidiger verpflichtet werden, der auf und neben dem Platz vorangeht. Hier könnte ein Königstransfer denkbar sein. Sollte einer der beiden Leihrückkehrer den Verein verlassen, ist ein weiterer Transfer wahrscheinlich. Weniger als fünf Innenverteidiger bei drei Plätzen dürften zu wenig sein.  Rechte Schiene: sicheres Deutsch-Französisches Duo Personal: Paul Joly, Simon Asta, Frank Ronstadt, Neal Gibs/Tautenhahn* Auf der rechten Schiene wurde der bisherige Top-Transfer der Lautrer finalisiert. Die Roten Teufel zogen bei Paul Joly die Kaufoption und überwiesen laut Medienberichten 1,25 Millionen Euro nach Auxerre. Der Franzose startete stark in seine Zeit beim FCK, kühlte dann aber – wie die gesamte Mannschaft – rasant ab. Dennoch konnte Joly kurzzeitig zeigen, wie wichtig er für den FCK sein kann, insbesondere im Angriff. Simon Asta fand nach seinem Kreuzbandanriss im vergangenen August erst spät wieder zum Team und verpasste insgesamt 18 Spiele. Dennoch dürften den wenigsten FCK-Fans große Bauchschmerzen entstehen, wenn das Team mit einem der beiden startet. In der Tiefe könnte Frank Ronstadt relevant werden, der bereits mit Lieberknecht in Darmstadt zusammenarbeitete und nach einer Leihe von Viktoria Köln zurückkehrt. Ein endgültiger Abgang von „Franky” scheint dennoch denkbar, da der 28-Jährige auch in der Domstadt nicht vollends überzeugen konnte. Zudem spielte U21-Stammverteidiger Neal Gibs eine starke Saison in der Oberliga und könnte im Bedarfsfall auch „oben“ aushelfen, genauso wie der 18-jährige Linus Tautenhahn, der schon beim Testspiel gegen den FC Heidenheim im September für das Team der Roten Teufel auflief. Unterm Strich hat der FCK mit Asta und Joly ein solides Gespann für die rechte Seite und wird hier wohl auch nicht nachlegen müssen. Selbst mit einem Ronstadt-Abgang sind die Roten Teufel dank guter Jugendarbeit abgesichert. Die Analyse ergibt: In der Innenverteidigung wird sich auf der defensiven Seite des Kaders wohl am meisten tun. Wenn der FCK oben angreifen will, braucht er einen Abwehrchef. Außerdem zeigt sich: Durch die gute Jugendarbeit der Lautrer können viele Positionen mit talentierten Jungs ergänzt werden. Ein Luxus, der auf dem Betzenberg keineswegs üblich ist. *Spieler mit Stern