Die Letzten ihrer Art – Saisonrückblick 2009/2010

Der letzte offizielle Titel – abgesehen vom Südwest-Pokal und dem SunExpress Cup in Belek – liegt nun schon mehr als 16 Jahre zurück. Höchste Zeit, auf die letzte Meistersaison zurückzublicken! Die Ausgangslage In der Vorsaison 2008/2009 landet der FCK auf dem 7. Platz. Nach dem Beinahe-Abstieg in der Saison davor ein Schritt in die richtige Richtung. Bereits im Sommer davor wurde der Grundstein für die Erfolgsmannschaft gelegt. Mit Amedick, Lakic, Sydney Sam und Florian Dick landete man auf dem Transfermarkt direkt mehrere Volltreffer, sodass Stefan Kuntz im Sommer 2009 keine großen Investitionen mehr tätigen musste und den Kader punktuell mit Leihspielern verstärkte. Ivo Iličević und Rodnei sind die beiden wohl wichtigsten Neuzugänge, die in diesem Sommer beim FCK unterschreiben. Zudem steht mit Marco Kurz ein neuer Trainer an der Seitenlinie, nachdem Milan Sasic vor Ende der letzten Saison entlassen wurde. Kurz war wenige Monate zuvor bei 1860 entlassen worden und sollte nun den FCK kurz- oder langfristig wieder in die Bundesliga führen. Der Kader Nur drei Dinge sind im Leben sicher: der Tod, die Steuern und dass der FCK einen guten Torhüter hat. In der Saison 09/10 war Tobi Sippel die unumstrittene Nummer 1 im Tor. Der Schlussmann spielte 13-mal zu Null und stellte mit nur 28 Gegentoren die beste Defensive der Liga. Das war natürlich nicht allein sein Verdienst. Die vier Spieler vor ihm – Bugera, Amedick, Rodnei und Dick – bildeten eine Abwehr aus Granit. Doch sie waren nicht nur in der Defensive unersetzlich. Amedick und Rodnei schossen zusammen neun Tore, allein Bugera bereitete elf weitere vor und auch Flo Dick steuerte vier Vorlagen dazu. Damit waren sie an 24 von 56 Toren direkt beteiligt. Im Mittelfeld bestand die Doppelsechs in der Regel aus Jiri Bilek und Georges Mandjeck. Letzterer kam bereits in der Saison zuvor per Leihe zum FCK und steigerte durch seine guten Leistungen in den zwei Jahren seinen Marktwert von 100 Tausend auf 2 Millionen. Leider sah der FCK durch das Leihgeschäft nichts von diesem Geldregen. Im 4-4-2 von Marco Kurz bildeten Sidney Sam und Ivo Iličević die Flügelzange. Wie die jungen Kids von heute sagen würden: Aura! Sidney Sam erzielte überragende 10 Tore und gab 7 Vorlagen als Flügelspieler, Ivo Ilicevic steuerte weitere 9 Scorerpunkte bei. Im Sturm musste der FCK zu Beginn der Saison verletzungsbedingt auf Srdjan Lakić verzichten. Für ihn sollten Erik Jendrisek und Adam Nemec die Tore schießen. Vor allem ersterer übernahm diese Aufgabe voll und ganz: 15 Tore und drei Vorlagen schoss Jendrisek in der Saison. Adam Nemec und der genesene Srđan Lakić steuerten noch fünf bzw. sieben weitere Tore bei. Der Saisonverlauf
 Nach der miserablen Vorbereitung war die Stimmung beim FC Kaiserslautern vor dem Auftaktspiel im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig alles andere als euphorisch. Als dann Iličević nach 36 Minuten mit einer roten Karte vom Platz flog, war die Aussicht auf die kommenden Monate für den einen oder anderen Fan deutlich getrübt. In der zweiten Hälfte köpfte Nemec die Roten Teufel dann aber eine Runde weiter, sodass vor dem Zweitliga-Auftakt die Pflichtaufgabe erfüllt war. 
 Dieser gelang dem FCK dann aber voll und ganz. Es gab zwei Siege zum Start gegen Fürth und Ahlen sowie zwei Unentschieden gegen Aachen und Paderborn. Der Knoten platzte dann endgültig im Heimspiel gegen Peter Neururer und den MSV Duisburg. 4:1 unter Flutlicht am Betzenberg. Amedick erzielte nach einem Standard das 1:0, Sam, Jendrisek und Nemec legten nach der Pause innerhalb von einer Viertelstunde nach. In den Schlussminuten trug sich noch ein weiterer Lautrer in die Torschützenliste ein – leider auf der falschen Seite. Rodnei schenkte den Zebras den Ehrentreffer. Nun folgte eine englische Woche, von der jeder FCK-Fan nur träumen kann. Zunächst besiegte man St. Pauli im Topspiel mit 2:1, dann schaltete man Bayer Leverkusen im Pokal aus und zum krönenden Abschluss gab es noch einen Derbysieg gegen den KSC, wodurch man die Tabellenführung übernahm. Doch bekanntlich folgt auf ein Hoch ein Tief: Im Oktober holte der FCK lediglich einen Sieg und flog gegen Werder Bremen im Pokal raus. Doch weil auf ein Tief bekanntlich ein Hoch folgt, startete der FCK nach dem Pokalaus eine Serie von sechs Siegen am Stück und übernahm wieder die Tabellenführung, die er bis zum Ende der Saison nicht mehr hergab. Auch in der Rückrunde blieb der FCK, insbesondere dank seiner hervorragenden Defensive, nahezu unschlagbar. Zwischenzeitlich fuhr man zehn Spiele ohne Niederlage ein. Am 31. Spieltag machte der FCK mit einem 2:1-Sieg gegen Bielefeld den Aufstieg fast perfekt. Mit acht Punkten Vorsprung auf den Drittplatzierten Augsburg hatte man am nächsten Spieltag im eigenen Stadion gegen den Tabellen-16., Hansa Rostock, die Chance, den Aufstieg perfekt zu machen. Doch wie man den FCK kennt, scheiterte man mit Bravour daran. Sam verschoss einen Elfmeter und Bugera flog vom Platz. Am Ende verlor der FCK 0:1 gegen Rostock und die Aufstiegsparty musste verschoben werden. Allerdings nur um zwei Tage, denn der FSV Frankfurt erkämpft ein Unentschieden gegen den FC Augsburg und schießt damit den FCK zurück in die Bundesliga. Am Ende steigt man mit 67 Punkten als Meister auf und krönt damit eine mitreißende Saison. 


 Die Treffpunkt-Betze-Awards der Saison Spieler der Saison: Martin AmedickTor der Saison: Alexander Bugera gegen Fürth (1. Spieltag)Trikot: Heim 8/10, Auswärts 7,5/10Jubel der Saison: Ivo Iličević gegen AhlenFrisur der Saison: Martin AmedickWahrscheinlichkeit, nach dem dritten Bier über die Mannschaft zu schwärmen: 100 % Quelle: Treffpunkt Betze

Herzlich Willkommen auf den neuen Seiten von Treffpunkt Betze!

Pünktlich zum 1. Juni erstrahlt Treffpunkt Betze im neuen Design. Die größten Änderungen haben wir für euch hier zusammengefasst. Neue Saison, neues Gewand! Mit dem bereits kommunizierten Softwarewechsel steht auch ein Designwechsel an. Passend zur umfangreichen Tradition des 1. FC Kaiserslautern haben wir uns für einen dunkleren Rotton und eine modernere, besser lesbare Schrift entschieden. Auch die Formatierung ist sauberer und soll zur besseren Lesbarkeit beitragen. Kommentarfunktion statt Forum Auch die Möglichkeiten zur Interaktion haben wir neu gestaltet. Statt des alten Forums könnt ihr euch nun in den Kommentaren zu jedem Artikel austauschen. Bedenkt bitte, dass eine erneute Registrierung erforderlich ist und die Anmeldedaten für alte Accounts nicht mehr gültig sind! Die Community hat das Fortbestehen des Forums auf betze-forum.de gesichert, das Forum ist seit Freitag online. Shortnews feat. @News_FCK1900 Besonders stolz sind wir auf eine Neuerung: Teile der Redaktion versorgen die Community auf X (ehemals Twitter) bereits unter dem Account „@News_FCK1900“ mit Informationen rund um die Roten Teufel. Wir haben diesen Account auf die Startseite integriert, sodass ihr auch hier immer auf dem neuesten Stand seid. Vielen Dank an dieser Stelle an das Team der Seite – das schafft einen echten Mehrwert für Treffpunkt Betze! Eure Mithilfe ist gefragt! Eine neue Website hat immer gewisse „Kinderkrankheiten“. Hier sind wir auch auf euch angewiesen: Wenn ihr Feedback geben oder Bugs melden möchtet, nutzt bitte unser Kontaktformular. Beschreibt dabei bitte, wo sich der Bug befindet und wie er reproduziert werden kann. Vielen Dank für eure Mithilfe! Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Austauschen auf Treffpunkt Betze!