Schlussspurt auf dem Betze: Verbleib von Hainault fraglich

Saisonfinale auf dem Betze: Gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern beendet der FCK morgen eine denkwürdige Saison. Zum letzten Mal dabei sein könnte Innenverteidiger André Hainault, dessen Vertrag ausläuft.

Eigentlich war der Kontrakt des 34-jährigen Kanadiers schon zum 30.06. ausgelaufen, man einigte sich aber auf einen sogenannten Kurzzeitvertrag bis kommenden Sonntag, damit Hainault die beiden Spiele in Halle und morgen gegen Bayern II noch im Dress der Roten Teufel absolvieren konnte. “Was ich sagen kann ist, dass André morgen im Kader steht. Alles andere werden wir nach dem Spiel besprechen und dann auch bekanntgeben”, sagte der FCK-Trainer Boris Schommers.

Ohne Thiele und Zuck dem Urlaub entgegen: “Wollen den Kader sukzessive verstärken”

Personell muss Boris Schommers die gelbgesperrten Hendrick Zuck und Timmy Thiele ersetzen. Ansonsten steht dem FCK-Trainer der komplette Kader zur Verfügung. Der Trainer freut sich nach kräftezehrenden Marathon-Wochen auf die Sommerpause, denkt aber auch schon an die Planung der neuen Saison: “Wir haben nach der Corona-Pause eine sehr gute Restrunde gespielt. Die Spieler gehen am Sonntag dann in ihren wohlverdienten Urlaub. Für uns als Funktionäre geht es dann aber natürlich darum, den Kader qualitativ und sukzessiv zu vertsärken, um eine starke neue Saison zu spielen”, so Schommers.

Für die Lautrer geht es sportlich um nicht mehr viel, allenfalls vor den ungeliebten Nachbarn aus Mannheim könnte man in der Tabelle mit noch etwas Glück landen. Der Gegner aus München könnte jedoch mit einem Sieg eine starke Saison krönen, am Ende gar die Meisterschaft in Liga drei perfekt machen. Ein weiteres Kuriosum in einer außergewöhnlichen Saison. “Für Bayern II geht es um die Krönung einer außergewöhnlichen Saison. Hierfür schon mal meine Glückwünsche. Wir wollen alles in die Waagschale werfen, um sie zu ärgern”, ist Schommers auch vor der letzten Partie motoviert. Dabei komme es vor allem darauf an “die Räume eng zu halten, aber auch in der ersten Linie gut und aggressiv zu verteidigen.”

Die Pressekonferenz im Videostream:

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