Der FCK kämpft in Braunschweig darum, seine Position in der Spitzengruppe zu behaupten. Bei der Rückkehr in die Löwenstadt muss Torsten Lieberknecht seine Startelf mehrfach umbauen.
Wenn der 1. FC Kaiserslautern am Samstag bei Eintracht Braunschweig aufläuft, treffen zwei Mannschaften aufeinander, deren Tabellensituation und aktuelle Formkurve klare, aber keineswegs eindeutige Vorzeichen setzen. Während der FCK nach dem überzeugenden Heimspiel gegen den Bundesligaabsteiger Holstein Kiel mit breiter Brust an die Hamburger Straße reist, steht die Eintracht nach nur einem Sieg aus den letzten elf Spielen mit dem Rücken zur Wand.
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Zwar wusste die Mannschaft von Heiner Backhaus zuletzt zu gefallen, doch aufgrund mangelnder Durchschlagskraft blieben die dringend benötigten Ergebnisse aus. Die Roten Teufel sind aber nicht zum ersten Mal leicht favorisiert in Niedersachsen zu Gast. Im Vorjahr beendeten die Löwen mit einem 2:0-Heimsieg die Lautrer Aufstiegsträume – und damit auch die Amtszeit von Markus Anfang. Die Pfälzer werden also eine geschlossene Mannschaftsleistung brauchen, um die Heimreise mit Punkten im Gepäck antreten zu können. Das sieht auch FCK-Coach Torsten Lieberknecht so.
„Kehre immer gern nach Braunschweig zurück“
„In Braunschweig erwartet uns ein außergewöhnliches Stadion mit einer außergewöhnlichen Atmosphäre und einem sehr emotionalen Publikum“, mahnt Lieberknecht im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz. „Die Eintracht verfügt über eine sehr aggressive und physisch starke Mannschaft, die sich zwar zuletzt nicht belohnt hat, uns aber alles abverlangen wird“, weiß er um die Qualitäten des Gegners.
Seine eigene Vergangenheit spielt für ihn nur eine untergeordnete Rolle. „Ich kehre immer wieder gern nach Braunschweig zurück. Ich hatte dort eine sehr emotionale Zeit, die mich geprägt hat und der auch ich den Verein etwas prägen durfte. Aber am Samstag gilt es dort, einen Job zu erledigen und das wollen wir tun“, so der FCK-Trainer, der zehn Jahre lang an der Seitenlinie der Löwen stand.
„Bereit sein, leidenschaftlich Zweikämpfe zu führen“
Von seiner Mannschaft erwartet er einen couragierten Auftritt im Eintracht-Stadion. „Wir wissen, was auf uns zukommt, und müssen physisch und mental auf höchstem Level spielen, wenn wir aus Braunschweig Punkte mitnehmen wollen. Wir müssen bereit sein, leidenschaftlich Zweikämpfe zu führen, mutig nach vorne zu spielen und dürfen dabei unsere Restverteidigung nicht vergessen“, sagt Lieberknecht, der weiß, wie man in Braunschweig agieren muss, um Punkte zu entführen. „Gerade die schnellen Spieler in den Reihen der Eintracht sind eine ihrer Stärken, worauf wir uns aber im Vorfeld gut vorbereitet haben“, führt der FCK-Coach weiter aus.
Gyamfi gesperrt – Joly und Kim verletzt
Die Langzeitverletzten Simon Asta, Kenny Redondo und Mahir Emreli werden die Reise nach Braunschweig ebenso wenig antreten wie der gelbgesperrte Maxwell Gyamfi, Paul Joly (Zerrung) und Ji-Soo Kim, der unter den Folgen eines Muskelfaserrisses leidet. Alle anderen Spieler stehen ihrem Trainer für das Auswärtsspiel zur Verfügung.
Quelle: Treffpunkt Betze





