Betze daheim: „Offene Rechnung begleichen”

Foto: Andreas Leiner
Foto: Andreas Leiner

Spitzenspiel zur Primetime: Im Spiel gegen die umschalt- und passstarken Elversberger wird der FCK Geduld und eine starke Defensive brauchen. Lieberknecht setzt dabei auf den Lerneffekt.

Nach dem überzeugenden Auftritt in Gelsenkirchen wartet mit der SV Elversberg direkt das nächste Topspiel in der 2. Bundesliga auf den 1. FC Kaiserslautern. Die Saarländer mussten nach zuletzt drei Partien ohne Sieg zwar einen kleinen Dämpfer im Aufstiegsrennen hinnehmen und liegen nur noch vier Punkte vor den Roten Teufeln, dennoch führen sie das Verfolgerfeld hinter dem Spitzentrio Schalke, Darmstadt und Paderborn weiter an.

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In der Offensive zählen beide Teams zu den treffsichersten Mannschaften der Liga, wenngleich Elversberg durch den Winterabgang von Torjäger Younes Ebnoutalib zu Eintracht Frankfurt einen wichtigen Faktor verloren hat. Für FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht bleibt das Duell ein Nachbarschaftsvergleich auf Augenhöhe. Gestützt auf die zuletzt gezeigten Leistungen seiner Mannschaft erwartet er ein intensives und hochklassiges Spiel, wie er auf der Spieltags-Pressekonferenz betont.

Wollen drei Punkte hierbehalten

„Elversberg hat sich seine aktuelle Platzierung absolut verdient. Sie sind ein sehr ernstzunehmender Konkurrent, der aus seinen Möglichkeiten und seinem Umfeld das Optimum versucht, herauszuholen und genießt einen hohen Respekt“, stellt der FCK-Coach im Rahmen der Medienrunde klar. Die Mannschaft aus dem Saarland zeichne sich durch ein gutes Positionsspiel aus, verfüge über ein schnelles Umschaltspiel und könne ein Spiel über einen längeren Zeitraum kontrollieren, führte Lieberknecht weiter aus.

Nichtsdestotrotz müsse sich seine Mannschaft nicht verstecken, was nicht zuletzt daran liege, dass die Roten Teufel gerade auf dem Betzenberg regelmäßig zu punkten wüssten. „Wir haben nach dem Hinspiel eine Rechnung offen, die wir begleichen wollen. Wir haben ein Heimspiel und wollen drei Punkte hierbehalten“, gibt der Lautrer Übungsleiter die Marschrichtung klar vor.

Trübsal blasen nicht angebracht

„Ein Samstagabendspiel ist immer ein Highlight. Wir werden gegen Elversberg eine Topleistung abrufen müssen. Wir wollen versuchen, Kontersituationen zu unterbinden, in der Restverteidigung gut zu stehen und unser Spiel auf den Platz zu bringen“, schöpft Lieberknecht aus dem gelungenen Rückrundenstart Hoffnung, auch im dritten Spitzenspiel in Folge nicht als Verlierer vom Platz gehen zu müssen. „Nach dem Spiel auf Schalke war natürlich Enttäuschung da, aber wir nehmen die Dinge mit, die uns in dem Spiel ausgezeichnet haben, und wollen daraus Stärke ziehen, statt Trübsal zu blasen“, blickt er auf die letzte Partie zurück und hofft auf einen Lerneffekt bei seiner Mannschaft.

Stadion fast voll – knapp 5.000 Saarländer zu Gast in der Pfalz

Aus den bekannten Gründen muss Torsten Lieberknecht auf Avdo Spahic, Mahir Emreli und Jisoo Kim verzichten. Alle anderen Spieler stehen dem Trainerteam zur Verfügung.

Anpfiff der Partie ist am Samstag um 20:30 Uhr. Im Fritz-Walter-Stadion werden mindestens 48.349 Fans erwartet, darunter 4.543 aus dem Saarland.

Quelle: Treffpunkt Betze

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