Sonntag in Saarbrücken: FCK will den Derbysieg

1997 trafen der 1. FCK und Saarbrücken letztmalig aufeinander. Nun wollen die Roten Teufel am Sonntag nachlegen und den Derbysieg im Ludwigspark einfahren.

Sieben Siege, mit 23 Toren die beste Offensive, 24 Punkte. Viele haben dem Aufsteiger aus Saarbrücken einen solchen Einstand in Liga 3 gewiss nicht zugetraut. Der derzeit überraschende Spitzenreiter aus dem Saarland mischt die Liga gewaltig auf – und hat mit Steven Zellner, Nicklas Shipnoski, Jonas Singer, Maurice Deville und Simon Jacob gleich fünf ehemalige Lautrer in seinen eigenen Reihen. Doch der Aufschwung der Saarbrücker scheint zumindest ein wenig gestoppt zu sein: In den letzten beiden Partien (3:3 gegen Wehen-Wiesbaden, 1:1 gegen Türkgücü München) kam der FCS nicht über ein Remis hinaus. Obwohl der FCK nur eines der letzten zehn Spiele verloren hat, geht er zunächst dennoch als eindeutiger Außerseiter in die Partie. FCK-Cheftrainer Jeff Saibene erwartet ein heißes Derby gegen eine sehr gute Mannschaft.

Wir treffen auf die wahrscheinlich beste Mannschaft im Moment. Saarbrücken ist sehr offensivstark und schnell. Aber auch wir haben die letzten fünf Spiele nicht verloren und aus dem Spiel heraus keinen einzigen Gegentreffer gefangen. Wir haben auch vieles gut gemacht, stehen sehr stabil und werden auch mit viel Vertrauen antreten. Wir sind sicherlich nicht chancenlos“, äußert sich Saibene kämpferisch.

Saibene plagen große Verletzungssorgen

Neben den langzeitverletzten Spielern werden am Sonntag möglicherweise gleich mehrere Stammspieler verletzungsbedingt fehlen. Philipp Hercher musste im Heimspiel gegen Lübeck aufgrund muskulärer Probleme ausgewechselt werden und steht am Sonntag definitiv nicht zur Verfügung. “Gözütok ist sicherlich eine Alternative“, so Jeff Saibene. Die Einsätze von Hikmet Ciftci und Hendrick Zuck sind ebenfalls fraglich. “Wir haben einige richtig heftige Prellungen davongetragen, und können einige Entscheidungen erst frühstens Sonntag morgen treffen. Im Moment wären der Einsatz von Ciftci von Zuck unmöglich. Wir hoffen, dass es sich bis Sonntag bessert“, äußert sich der Trainer besorgt. Ebenfalls fraglich ist der Einsatz von Kapitän Carlo Sickinger, der in dieser Woche noch nicht mit der Mannschaft trainieren konnte.

Im Überblick: Der aktuelle Teamstatus

Sonderlob für Janik Bachmann

Gegen die offensivstärkste Mannschaft der Liga wird es am Sonntag vor allem auf eine stabile und gut gestaffelte Abwehrarbeit ankommen. Angefangen im Sturm bis hin zur Defensivreihe. “Wir müssen im Kollektiv gut verteidigen“, weiß Jeff Saibene. Einen besonderen Wert spielte dabei in den letzten beiden Spielen Janik Bachmann. “Ich fand Jay wirklich überragend, er war im Spiel gegen Lübeck wahrscheinlich sogar der Beste auf dem Platz. Er war sehr präsent und zweikampfstark. Ich hatte keine Zweifel, dass er diese Position gut spielen kann“, zeigt sich der Cheftrainer voll des Lobes für seinen Mittelfeldspieler.

Quelle: Treffpunkt Betze

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Foto: Imago Images / Ulrich Hufnagel
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