Topspiel gegen die Hertha: „Stabilität muss im Vordergrund stehen“

Am Samstag empfangen die Roten Teufel Hertha BSC auf dem ausverkauften Betzenberg. 49.327 Zuschauerinnen und Zuschauer, darunter 4.728 Gästefans, werden die Partie im Fritz-Walter-Stadion verfolgen. Nach dem Erfolg im DFB-Pokal wartet auf den 1. FC Kaiserslautern nun die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Für Cheftrainer Torsten Lieberknecht steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt: Die Stabilität der Defensive, die in Hannover vor allem in der ersten Halbzeit ordentlich ins Wanken geriet. Hertha noch stärker als Nürnberg? Vor dem Duell mit den Berlinern zeigte sich Lieberknecht beeindruckt von der Qualität des kommenden Gegners. Hatte er zuletzt noch den 1. FC Nürnberg als stärkste Mannschaft der Liga eingeschätzt, kam er nach der üblichen Gegneranalyse zu einem neuen Schluss: „Hertha ist nochmal ein Stück besser.“ Dennoch sieht der FCK-Coach seine Mannschaft gut gerüstet. Besonders die Entwicklung der vergangenen Monate stimmt ihn positiv: „Letztes Jahr waren wir nicht immer fleißig genug, dieses Jahr sind wir es definitiv.“ Die Roten Teufel hätten mittlerweile ihre eigenen Stärken gefunden und seien nicht mehr ausschließlich auf das nötige Spielglück angewiesen. Eine Rolle könnten am Spieltag auch die Platzverhältnisse spielen. Durch die zusätzliche Nutzung des Rasens durch die U21 könnte es schwieriger werden, das eigene Spiel mit Ball wie gewünscht aufzuziehen – das trifft aber natürlich auch auf die Gäste aus der Hauptstadt zu. Prtajin weiter als Joker eingeplant Personell muss Lieberknecht weiterhin auf Kelven Frees, Jacob Rasmussen und Enis Kamga verzichten. Hinzu kommt Simon Asta, der krankheitsbedingt ausfällt. Auch hinter einem Einsatz von Erencan Yardimci steht noch ein Fragezeichen. In seine Karten bezüglich der Startelf ließ sich der FCK-Coach auf der Pressekonferenz kaum schauen. Für Ivan Prtajin dürfte es zunächst erneut nur für einen Platz auf der Bank reichen. Nach seinem Treffer in Hannover fand Lieberknecht warme Worte für den Angreifer: „Ich habe Ivan den Moment sehr gegönnt.“ Für einen Einsatz von Beginn an ist Prtajin allerdings noch nicht bereit. Quelle: Treffpunkt Betze
Betze Bollwerk – Warum kassiert der FCK keine Gegentore mehr

Mit nur vier Gegentoren aus den ersten acht Ligaspielen und sechs Zu-Null-Spielen ist die Defensive des FCK die beste der Liga – mit Abstand. Doch woher kommt dieser plötzliche Qualitätszuwachs? In der letzten Saison kassierte man noch 47 Gegentore und damit die meisten in der oberen Tabellenhälfte. Was hat sich also in der Sommerpause geändert? Das Personal: Leistungssprung bei allen Beteiligten Im Tor ist seit mehreren Jahren eine Konstante zu verzeichnen, doch in dieser Saisonphase ist er vielleicht so stark wie noch nie. Julian Krahl strahlt absolute Ruhe aus und ist beim Spiel gegen den Ball Ligaspitze. Er kommt auf 37 Paraden in der aktuellen Saison (Platz 3 ligaweit) und hält 90,2 % (Platz 1) der Torschüsse. Um das in Relation zu setzen: Der Zweitplatzierte Weinkauf hält 80 % der Torschüsse, die restliche Liga pendelt sich zwischen 60 und 70 % ein. Für die meiste Verwunderung bei den FCK-Fans dürfte wohl die Qualität der Stammbesetzung der Dreierkette gesorgt haben. Denn hier überzeugen nicht externe Sommerneuzugänge oder absolute Top-Leute, sondern drei Spieler, denen viele diesen Leistungssprung nicht mehr zugetraut hätten. Angefangen mit dem Vize-Kapitän und Organisator des Defensivverbundes. Jacob Rasmussen. Der Däne wurde im Winter mit großen Vorschusslorbeeren vom Europa-League-Teilnehmer RB Salzburg verpflichtet, konnte diesen in der Rückrunde jedoch nicht ansatzweise gerecht werden. Doch in dieser Saison spielt er seine Qualitäten voll und ganz aus. Mit dem Ball strahlt er Ruhe aus, und gegen den Ball ist er vor allem in der Luft ein Zweikampfmonster. Über 77 Prozent seiner Kopfballduelle gewinnt der Däne und gibt dem FCK damit unter anderem bei Defensivstandards viel Sicherheit. Maxwell Gyamfi räumt im Zentrum auf. Er ist der zweitbeste Balleroberer des FCK nach Semih Sahin und überzeugt vor allem am Boden durch seine Physis und Dynamik. Er gewinnt 67 Prozent seiner Bodenzweikämpfe, häufig in der undankbaren Rolle gegen den Wandstürmer des Gegners. In dieser Saison wurde Gyamfi außerdem schon mit 33,8 km/h geblitzt. Dass Maxwell Gyamfi über diese Anlagen verfügt, dürfte niemandem neu sein. Der Unterschied zur vergangenen Saison ist, dass er seine individuellen Fehler abgestellt hat. Der Innenverteidiger strotzt nur so vor Selbstvertrauen und spielt so abgeklärt wie ein 33-Jähriger, der schon alles im Weltfußball gesehen hat. Die Dreierkette wird vom Phönix aus der Asche vervollständigt. Jan Elvedi, der in diesem Sommer zurückgekehrte Leihspieler, hat in Fürth jede Menge Selbstvertrauen getankt. Der Allrounder sichert auf der rechten Seite häufig für den aufgerückten Paul Joly ab, gewinnt knapp 60 Prozent seiner Zweikämpfe und hat die Wackler aus den vergangenen Saisons bisher vollständig abgestellt. Dass diese guten Werte nicht nur für die drei, sondern auch für weitere Teile des Teams gelten, zeigt die Team-Statistik. Der FCK führt die drittmeisten Zweikämpfe und gewinnt die zweitmeisten. Zum Vergleich: In der Vorsaison lag man in diesen beiden Kategorien auf dem 12. bzw. 15. Rang im Ligavergleich. Doch allein individuelle Klasse reicht hier als Erklärung nicht aus. Das System: Mit Sicherheit erfolgreich Auf den ersten Blick hat sich an der Grundformation nicht viel geändert. Torsten Lieberknecht bleibt zwar dem 5-2-2-1 treu, die Grundausrichtung ist jedoch eine andere. Der FCK steht im Vergleich zur letzten Saison tiefer und agiert etwas abwartender. Dadurch hält man die Räume enger. So schafft man häufiger Überzahlsituationen in Zweikämpfen und erobert mehr Bälle. Gleichzeitig wurde das taktische Konzept angepasst. Anstatt durchgehend Druck auf den Gegner im Spielaufbau auszuüben, presst der FCK nun situativ, dafür aber schärfer. Das wird durch die Laufdistanz gegen den Ball belegt. In dieser Statistik landet der FCK lediglich auf Platz 10 in der Liga. Bei den Sprints gegen den Ball hingegen ist der FCK Ligaspitze. Diese neue Ausrichtung erweist sich vor allem beim Verteidigen des Strafraums als sehr effektiv. Der FCK lässt die wenigsten Torschüsse im Strafraum zu und hat bisher nur fünf gegnerische Großchancen zugelassen. Zum Vergleich: Cottbus steht bereits bei 19, auch das war letztes Jahr noch anders. Damals hat der FCK die zweitmeisten Großchancen zugelassen. Torsten Lieberknecht und sein Team haben in der Sommerpause also an den richtigen Stellschrauben gedreht. Diese auf Sicherheit bedachte Spielweise tut den Defensivspielern offenbar sehr gut und sorgt für zusätzliches Selbstbewusstsein. Dass die Offensive darunter leidet, ist offensichtlich, aktuell aber verschmerzbar. Denn wer kein Tor kassiert, muss nur irgendwie eins schießen.
Auswärts beim Club: “Intensität Schlüssel zum Erfolg”

Am Samstagabend gastieren die Roten Teufel im Topspiel beim Tabellenzweiten aus Nürnberg. Während die Franken sich vom Verfolgerfeld absetzen möchten, könnte der 1. FC Kaiserslautern mit einem Sieg auf die direkten Aufstiegsplätze aufschließen. Der letzte Auswärtssieg der Lautrer in Nürnberg liegt rund 16 Jahre zurück. Damals gewannen sie dank eines überragenden Ivo Iličević mit 3:1. Intensität als Gamechanger Der 53-Jährige sieht keinen Vorteil in der Verletzung von Topstürmer Zoma: „Ich respektiere die anderen Spieler des 1. FC Nürnberg genauso und schätze sie sehr. Es ist eine Mannschaft, die Ausfälle kompensieren kann. Das bedeutet aber nicht, dass ich ihn gerne gegen uns spielen sehen würde. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, der gezeigt hat, warum so viele Vereine an ihm interessiert sind.“ Zudem nannte Lieberknecht den seiner Meinung nach entscheidenden Faktor im Topspiel der zweiten Liga: „Es wird auf die Intensität ankommen. Wir als Mannschaft können sehr intensiv spielen und stehen bei den intensiven Läufen, den Sprints und der Sprintdistanz auf Platz eins der Liga. Intensität wird der Schlüssel zum Erfolg sein, unabhängig von tieferen taktischen Gründen.“ Zwei Ausfälle zu beklagen Torsten Lieberknecht kann auch weiterhin nicht auf Innenverteidiger Kelven Frees zurückgreifen, der zurzeit noch individuell trainiert, sowie auf Torhüter Enis Kamga, der aufgrund einer Augenentzündung ausfällt. Anpfiff ist um 20:30 Uhr im Max-Morlock-Stadion. Begleitet werden die Roten Teufel von mindestens 5.006 Fans.
Wegweisende Partie unter Flutlicht

Im Max-Morlock-Stadion wissen die Roten Teufel einfach nicht zu überzeugen. In der 2. Liga konnte der FCK bei seinen Gastspielen dort noch nie gewinnen. Am Samstag soll sich das ändern. Samstagabend, Flutlicht, Traditionsduell in Nürnberg. Wenn der FCK zum 78. mal auf den neunmaligen deutschen Meister trifft, hat das Spiel auch auf dem Platz, statt wie gewohnt nur abseits dessen, einiges zu bieten. Es handelt es sich um ein Match zwischen zwei Top-Mannschaften der Liga, der Tabellenvierte zu Gast beim Tabellenzweiten. Doch ein Ausfall bei den Franken trübt die Vorfreude. Die Gastgeber: Kontinuität zahlt sich endlich aus Nach mehreren Jahren guter Arbeit neben dem Platz, begleitet von sportlichem Mittelmaß, geht Nürnbergs Strategie diese Saison vollkommen auf. Der ‘Jamestown Analytics’-Partnerverein erzielt einen Transferüberschuss im Sommer, auch weil sie Leistungsträger abgeben – und startet dennoch durch. Die sportliche Situation der Franken sollte keinem mehr fremd sein – Platz 2 mit 18 Punkten und 21 Toren. Die zweitbeste Offensive der Liga, hinter Wolfsburg. Der Club ist bisher ungeschlagen und wirkt trotz seines jungen Durchschnittsalters ungemein stark. Trainer Miroslav Klose scheint die richtige Balance in der dritten Saison im Amt endlich gefunden zu haben. Der ex-Lautrer und Rekordtorschütze der deutschen Nationalmannschaft wird völlig zu Recht von Philipp Lahm in seiner “Zeit”-Kolumne geadelt. Der FCN ist längst zu einer Top-Adresse für junge Spieler geworden und hat sich im Vergleich zu letzter Saison beachtlich weiterentwickelt. Vor allem offensiv geht einiges mehr, Mohamed Ali Zoma ist das Paradebeispiel. Der Italiener hat an Spieltag 8 bereits 7 Tore erzielt, ein Drittel aller Nürnberger Tore fällt durch ihn. Vergangene Saison waren es über 34 Partien 14 Treffer. Umso bitterer ist sein Ausfall. Doch auch Julian Justvan und Piet Scobel spielen einen starken Saisonstart. Gemeinsam bringen sie es auf 8 Tore und 2 Assists, Adam Markhiev steuert weitere 3 Tore und 2 Assists bei. Auch spielerisch zeigt sich eine Entwicklung. Letzte Saison spielte der Club mit knapp 49% durchschnittlichem Ballbesitz 329 genaue Pässe pro Spiel (Quote 81.4%), diese Saison sind es bislang bei 56% Ballbesitz 412 genaue Pässe pro Spiel (Quote 85.4%) [Sofascore]. Die Mannschaft wirkt eingespielter und reif trotz ihres jungen Alters. Angstgegner Nürnberg: Wie kann der FCK den Club schlagen? Diese nicht gerade einfache Frage stellen sich Torsten Lieberknecht und sein Trainerteam vermutlich schon seit dem Abpfiff im Heimspiel gegen Bochum, wenn nicht länger. Etwas Zählbares aus Nürnberg mitzunehmen wäre ein Signal an die Liga, dass der FCK es ernst meint, oben mitzuspielen. Leichter gesagt als getan für die Roten Teufel, die in der 2. Liga noch nie in Nürnberg gewinnen konnten (3:0, 3:2, 2:1, 2:1, 3:0, 3:3, 1:1, 0:0, 3:0, in chronologischer Reihenfolge seit 2009) und auch in den letzten zwei Heimduellen gegen den Club ohne Sieg blieben. Auch wenn Nürnberg eine Art Angstgegner für die Männer in Rot geworden ist, gilt es am Samstag, diese Negativserie zu beenden. Sowohl für Nürnberg als auch die Jungs aus Lautern ist dieses Duell der erste echte “Six Pointer” der laufenden Saison. Während der Club seinen Abstand zum FCK auf 6 Punkte ausbauen könnte, kann Lautern gleichziehen. Nürnberg geriet zuletzt ins Straucheln gegen das individuell starke Wolfsburg und Pele Wollitz’ Energie Cottbus. Beide Spiele verlor Nürnberg zwar nicht, konnte sie allerdings auch nicht für sich entscheiden. Gerade das hohe Pressing und die Intensität, die die Lautrer auf den Platz bringen, könnten ein Faustpfand werden. Der FCN kommt auf zwölf Kilometer pro Spiel weniger Laufleistung und 36 Sprints weniger als die Pfälzer. Das allein belegt nicht, dass Nürnberg weniger intensiv spielt, könnte dem FCK aber entgegenkommen. Gelingt es, den Spielaufbau früh zu stören und die im Sommer neu aufgestellte Viererkette unter Druck zu setzen, bieten sich Chancen auf schnelle Ballgewinne und Umschaltmomente. Dabei spielt auch die enorme Kaderbreite eine Rolle: Gerade in der Offensive kann Lieberknecht nachlegen ohne auf neue Impulse verzichten zu müssen. Unterschiedliche Spielertypen erlauben es ihm, die offensive variabel und die Intensität hoch zu halten. Auch eine Rückkehr von Ivan Prtajin, zumindest für einen Kurzeinsatz, scheint denkbar. Dass dem Kroaten schon wenig Zeit für einen Treffer reichen kann, wissen alle, die ihn letzte Saison auf Schalke gesehen haben. Voraussichtliche Aufstellung Krahl – Elvedi, Gyamfi, Murphy – Joly, Sahin, Sauer, Haas – Kanaté, Skyttä – Lukovic
FCK-Insights: Es wird allmählich unheimlich

Gegen die offensiv schwachen Bochumer brillierte die Lautrer Hintermannschaft erneut und spielte im achten Zweitligaspiel zum sechsten Mal zu Null. Nach dem 0:0-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim wollten die Roten Teufel im Heimspiel gegen den VfL Bochum wieder ihre Heimstärke ausspielen und den Anschluss an die Aufstiegsränge bewahren. Obwohl beide Teams kein Offensivfeuerwerk zündeten, nutzte der FCK seine Chancen und blieb vor heimischer Kulisse weiterhin ohne Gegentor. Offensive Überlegenheit ausgenutzt Nach dem Spiel äußerte VfL-Coach Uwe Rösler seinen Unmut über die Qualität seiner Mannschaft im letzten Drittel. Dies entspricht nicht nur seiner persönlichen Wahrnehmung, sondern ist auch statistisch belegbar. In puncto Chancenqualität (1,55 xG vs. 0,59 xG, ohne das Elfmetertor von Semih Sahin, fotmob.com) und Chancenquantität (16 vs. 8, kicker.de) war die Mannschaft von Torsten Lieberknecht den Gästen haushoch überlegen. Zudem kamen die Lautrer deutlich häufiger im gegnerischen Strafraum (10 vs. 5, sofascore.com) und zentraler vor dem Tor von Timo Horn zum Abschluss. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet hatten mehr Ballbesitz (46 % vs. 54 %, kicker.de), spielten mehr Pässe, die beim Mitspieler ankamen (73 % vs. 83 %, fotmob.com), und spielten diese häufiger in der gegnerischen Hälfte als der FCK (113 vs. 197, fotmob.com). Von dieser „Überlegenheit” war jedoch nur sehr wenig zu spüren, da es den Bochumern weder mit Pässen im letzten Drittel (59 vs. 69, sofascore.com) noch mit Flanken auf den kopfballstarken Ex-Lauterer Philipp Hofmann gelang, die Abwehr des 1. FC Kaiserslautern in Bedrängnis zu bringen (39 % vs. 19 % angekommene Flanken, sofascore.com). Pfälzer Zweikampfmonster Mit unter anderem 56 gewonnen Zweikämpfen (34 gewonnen Zweikämpfe beim VfL Bochum, fotmob.com) unterstrich man erneut, dass die mit Abstand beste Defensive der zweiten Liga kein Zufall ist. Zwar hatten die Roten Teufel Glück, das Klaiber kurz vor Spielende eine einhunderprozentige Kopfballchance liegen lässt, dennoch sprechen lediglicht vier Gegentore in acht Ligaspielen eine eindeutige und klare Sprache. Auch der von Racing Straßburg ausgeliehene Milos Lukovic feierte ein Traumdebüt. Er erzielte nicht nur das 1:0 im Fritz-Walter-Stadion, sondern gewann auch fünf von sechs Luftzweikämpfen (fotmob.com). Härtetest gegen Nürnberg und Hertha Für die Pfälzer stehen nun wegweisende Spiele gegen direkte Konkurrenten an. Mit dem 1. FC Nürnberg und Hertha BSC trifft die Mannschaft von Torsten Lieberknecht auf die derzeit erfolgreichsten Teams der Liga. Als wäre das nicht schon schwer genug, müssen die Roten Teufel unter der Woche auch noch im DFB-Pokal gegen Hannover 96 antreten. Wenn der FCK in diesen Spielen seine gute Form und Defensivleistung erneut unter Beweis stellen kann, könnte im Umfeld wieder vermehrt vom Aufstieg in die Bundesliga die Rede sein. Quelle: Treffpunkt Betze
Im Stile einer Spitzenmannschaft?

Im vierten Heimspiel der neuen Saison gelingt den Roten Teufeln der dritte Sieg, kassieren wieder kein Gegentor und setzt sich früh in der Spitzengruppe fest. Doch: der Winter naht. Wenn der FCK seine aktuelle zu-Null-Quote halten würde, stünden die Roten Teufel bei knapp sechsundzwanzig (!) weißen Westen am Ende der Saison und siebzehn (!!) Gegentoren. Zugegeben, das Traumbild ist tatsächlich mehr Traum als Realität, dennoch lässt sich die beeindruckende Form der Lautrer Defensive nicht verleugnen. Auch beim Sieg gegen Bochum lassen Gyamfi, Krahl & Co. nichts anbrennen, vorne trifft der FCK aus seiner Lieblingsposition – aus dem Nichts – und setzt mit einem Strafstoß den Deckel drauf. Wäre es nun März, dürften die gängigen Gazetten vom „Stile einer Spitzenmannschaft“ schreiben und Torsten Lieberknecht für seinen pragmatischen Stil viel Lob einheimsen. Im Oktober allerdings stellt sich die Frage: War das wirklich der Matchplan eines Top-Teams? Alte Bekannte in der Krise Die vermutlich einfachste Partie des „roten Oktobers“ ist gespielt. Mit dem VfL kamen Simon Zoller, Phillip Hofmann, Daniel Hanslik, Andi Luthe und Uwe Rösler als alte Bekannte auf den Betze, ließen die Torgefahr jedoch daheim. Die Blau-Weißen sind die schwächste Offensive der Liga und mittlerweile fünf Partien in Folge ohne Sieg, somit alles andere als ein Härtetest für den FCK. Aus dem Spiel kamen die Gäste auf 0,3 xG und zu ihren besten Chancen in den letzten fünf Minuten, als die Partie schon entschieden war. Dabei bestätigte der VfL in der Art, wie er vorne seine Chancen versiebte und hinten dusselig verteidigte die alte Wahrheit: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.“ Dennoch: den Schnitt von 1,4 erwarteten Toren pro Spiel drückte die Lautrer Abwehr enorm. Spiel, Satz und Sieg Lieberknecht Wenn stark in der Startelf rotiert wird, ist immer der Trainer schuld. So musste der Lautrer Chefcoach Kritik an seinen Wechseln vor Begegnung in Magdeburg einstecken, darf sich gleichzeitig aber nun auch Lorbeeren für diese Partie abholen. In seinem 500. Ligajubiläum wechselte der Bad Dürkheimer gleich viermal in der Startelf und stellte so spielstark wie möglich in der bekannten Grundordnung auf. Besonders die Synergie zwischen Semih Sahin und Ibrahima Kanaté fiel auf, 41% des Spielgeschehens liefen über die linke Seite der Lautrer, wo auch Alex Murphy einen sehr starken Rasmussen-Ersatz gab. Auch die anderen Neulinge in der Startelf lieferten, weshalb an dieser Stelle ein „Chapeau“ fällig sein dürfte. Auch wenn der Gegner in der Krise steckt, ist ein Sieg gegen individuell gut besetzte Bochumer nicht selbstverständlich. Wochen der Wahrheit Es wurde oft beschworen, muss aber an dieser Stelle nochmals wiederholt werden: Harte Wochen stehen dem FCK bevor. Auswärts beim Tabellenzweiten, dann zum (vielleicht) wachgeküssten Hannover, bevor die fast perfekten Herthaner auf dem Betzenberg gastieren. Das Wort „Gradmesser“ ist für diese Zeit erfunden worden. Mit einem fitter werdenden Ivan Prtajin und einer Breite im Kader, die sich andere Zweitligisten wünschen, können sich die Lautrer nun mit den Top-Teams der Liga messen, und herausfinden, ob der FCK dazugehört. Zur Saison 2026/27 bringen wir die Spielernoten zurück. Der jeweilige Redakteur benotet selbst – mit Begründung. Quelle: Treffpunkt Betze
Zuhause gegen Bochum: “Darauf kann man sich freuen!”

Am Samstagmittag empfängt der FCK den auf dem Papier schwächsten Gegner in diesem Oktober. Torsten Lieberknecht muss derweil in der Innenverteidigung umbauen, verrät aber gleichzeitig, dass Ivan Prtajin so gut wie sicher im Kader stehen wird. Minimalismus-Duell gegen Bochum Mit dem FCK und dem VfL Bochum treffen die beiden Mannschaften mit den wenigsten geschossenen und kassierten Toren aufeinander. Laut Torsten Lieberknecht gibt es trotzdem Grund zur Vorfreude: „Da steckt so viel Tradition drin, dass man sich als Fan erstmal drauf freuen sollte.“ Außerdem mahnt der Cheftrainer, den VfL nicht zu unterschätzen. “Mit Miyoshi, Holtmann, Philipp Hofmann, Rasmussen und Berkan Taz haben sie eine außergewöhnlich gut besetzte Offensive.“ Um offensiv gefährlicher zu werden, müsse der FCK Situationen schneller erkennen und sich dann belohnen. Dafür agieren seine Jungs laut Lieberknecht noch zu oft zu hektisch. Der Coach sprach auch die Ungefährlichkeit des FCK nach Standards an und forderte die Verteidiger dazu auf, mehr Gefahr auszustrahlen. Personalengpass in der Innenverteidigung – Ivan is back? Die hochgelobte Defensive des FCK wird auch gegen die schwächste Offensive der Liga auf die Probe gestellt. Denn nicht nur Jakob Rasmussen, der gegen Heidenheim ausgewechselt werden musste, sondern auch Kelvin Frees wird aufgrund einer muskulären Verletzung das Heimspiel verpassen. Dafür sind Owen Gibs und Erik Müller nach längerer Verletzungspause wieder einsatzbereit. Prtajins Chancen stehen „maximal gut“. Nachdem der Topstürmer des FCK am vergangenen Spieltag noch zuschauen musste, dürfte er dieses Mal mit größter Wahrscheinlichkeit wieder in den Spieltagskader zurückkehren. Auf die Frage, wie hoch seine Chancen auf den Spieltagskader seien, antwortete Lieberknecht: „Die Chancen stehen gut.“ Auf Nachfrage hieß es: „Maximal gut.“ Aufgrund des vollen Spielplans im Oktober mit einigen namhaften Gegnern werde jeder Spieler in den Fokus rücken, so der FCK-Coach. Anpfiff ist um 13 Uhr auf dem Betzenberg vor mindestens 45.296 Zuschauern.
Halb, halb auf der Alb

Auch nach der Länderspielpause bleibt der FCK im Minimalismus-Modus und fährt auf der Ostalb das dritte 0:0 der Saison ein. In einem umkämpften Spiel bewies der FCK einmal mehr, dass er auf Augenhöhe mit einem der Topteams der Liga ist, und legte einen soliden Re-Start hin. Die Defensive bleibt sattelfest Insgesamt drei Veränderungen nahm Torsten Lieberknecht vor. Kunze rückte wieder auf die 6, Rasmussen stand nach überstandener Krankheit ebenfalls wieder in der Dreierkette und Berisha bekam im Sturmzentrum eine Chance. Die in dieser Saison schon oft hochgelobte Dreierkette wusste auch am Freitagabend zu überzeugen. Gyamfi und Elvedi traten mit jeder Menge Dynamik, Robustheit und resolutem Zweikampfverhalten auf, während Rasmussen die Fäden im Spielaufbau zog. Ob der FCK auch in den kommenden Wochen auf diese Konstellation setzen kann, bleibt fraglich, denn erst musste Gyamfi in der 59. Minute ausgewechselt werden und in der 80. verließ auch Rasmussen angeschlagen das Feld. Die Offensive bleibt weitestgehend harmlos Hinten steht die Null, vorne leider auch. Gegen die robuste Defensive des 1. FC Heidenheim tat sich der FCK lange schwer. In der ersten Halbzeit schaffte der FCK es gelegentlich über die rechte Seite im Zusammenspiel mit Joly und Skyttä in die gefährlichen Räume zu kommen und hatte Pech das Sahin nur die Latte traf (9.) Berisha agierte die meiste Zeit unglücklich, mit der Hereinnahme von Yardimci, sowie Kanaté und Tazemeta gewann das Lautrer Offensivspiel deutlich an Energie und Dynamik. Aus dem Spiel heraus wurde es allerdings nur einmal zwingend. Robinson legte nach einem schönen Solo-Lauf quer, doch Yardimci schoss den Ball aus zehn Metern über das Tor. Die Rückkehr von Ivan Prtajin wird weiterhin sehnsüchtig erwartet. Der Kroate musste am Freitagabend noch zu Hause bleiben und wird wohl erst am nächsten Spieltag in den Kader rücken. Zur Saison 2026/27 bringen wir die Spielernoten zurück. Der jeweilige Redakteur benotet selbst – mit Begründung.
Auswärts in Heidenheim: „Haben genügend Chancen“

Nach der langen Länderspielpause ist der 1. FC Kaiserslautern beim Bundesliga-Absteiger aus Heidenheim zu Gast. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften endete mit einem spektakulären 2:2-Unentschieden, als die Roten Teufel in der Nachspielzeit einen 0:2-Rückstand egalisierten. Julian Niehues trifft am Freitagabend zum ersten Mal seit seinem Wechsel zum 1. FC Heidenheim auf seinen alten Arbeitgeber. Treffpunkt Betze bei Google bevorzugen Lieberknecht kündigt Härtefälle an Was das Comeback von FCK-Stürmer Ivan Prtajin betrifft, möchte Trainer Torsten Lieberknecht nichts überstürzen: „Ivan hat im Testspiel sein Comeback gegeben. Es gab viele positive, aber auch einige negative Dinge. Er hat im Spiel noch den einen oder anderen Zweikampf gescheut, in der Trainingswoche aber auch wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Ob er am Freitag schon eine Option ist, ist unklar, da wir ihm den bestmöglichen Zeitpunkt geben möchten.“ Zudem äußerte sich der 53-Jährige zur Zusammenstellung des Spieltagskaders: „Fakt ist, dass die Trainingsleistung immer mehr in den Fokus rückt. Uns steht mit fünf Spielen ein intensiver Oktober bevor, was auch zu neuen Konstellationen führen kann. Die Spieler müssen sich darauf vorbereiten, dass es Härtefälle geben wird und nicht alle für den Kader berücksichtigt werden können.“ Von der anfälligen Defensive der Gastgeber lässt man sich indes nicht beeinflussen: „Wir haben unsere Stabilität in einer defensiv stabilen Systematik gefunden. Gleichzeitig haben wir aber auch genügend Chancen, um mehr als nur ein Tor zu schießen. Uns fehlt es ein Stück weit an Effizienz und wir müssen unsere Möglichkeiten besser nutzen. Wir werden unsere Herangehensweise nicht nur aufgrund der vielen Gegentore von Heidenheim hinterfragen.” Mehrere Ausfälle zu beklagen Die Youngsters Owen Gibs und Erik Müller befinden sich im Reha-Programm. Ebenso werden Kelven Frees, der einen Muskelfaserriss erlitten hat, und David Schramm, der sich einer kleinen Sprunggelenks-OP unterziehen musste, die Reise nach Heidenheim nicht antreten. Ob Thierry Tazemeta im Kader stehen wird, ist aufgrund seiner Rückenbeschwerden noch unklar. Am Freitagabend begleiten mindestens 1 549 FCK-Fans die Roten Teufel in die Voith-Arena. Anstoß ist um 18:30 Uhr.
Stabilität statt Systemwechsel: Die Startbilanz des FCK

Der Saisonstart des 1. FC Kaiserslautern verlief insgesamt ordentlich. Mit 11 Punkten nach 6 Spielen stehen die Roten Teufel auf Platz 5 und nur 2 Punkte trennen sie vom FC Heidenheim auf dem Relegationsplatz. Zwar stand der FCK in der Vorsaison an Spieltag 6 tabellarisch besser da, doch es gibt gute Gründe, eine dennoch positive Startbilanz zu ziehen. Der neugefundene Fokus Gegen den großen Favoriten aus Wolfsburg trat die Mannschaft von Torsten Lieberknecht couragiert an, fokussierte sich auf die Verteidigung und hatte gleich mehrere Chancen auf einen eigenen Treffer. Auch in frustrierenden, fahrigen Spielen gegen den KSC und Eintracht Braunschweig verlor die Mannschaft augenscheinlich nicht die Ruhe. Selbst der Anschlusstreffer des FC St. Pauli brachte die Mannschaft nicht ins Schwimmen. In vergangenen Saisons wäre es gefühlt fast jederzeit denkbar gewesen, dass sich der FCK in diesen Spielen trotz guter Ausgangslage unnötige Gegentore einfängt, diese Saison nicht. Defensive als Trumpf Die Defensive steht in der Dreierkette, auch dank des auf der Linie außergewöhnlich starken Julian Krahl, der Renaissance eines Jan Elvedi und der gewachsenen Abgeklärtheit von Maxwell Gyamfi gut da. 4 Gegentore nach 6 Spielen sind schon ein guter Wert, dazu hat die Lautrer Hintermannschaft bereits 4-mal die Null gehalten. Einen Grund, hier die Ordnung aufzubrechen und auf eine Viererkette umzustellen oder größere personelle Veränderungen vorzunehmen, gibt es trotz der mehr als adäquaten Vertretung von Jacob Rasmussen durch Alex Murphy nicht wirklich. Die Ausnahme: Magdeburg Auswärts Das Gastspiel beim 1.FCM ist der große Ausreißer im ansonsten gelungenen Saisonstart. Dort wurden die Männer in Rot nicht nur von Petrik Sanders stark aufspielender Elf, sondern auch von ihrer eigenen Nachlässigkeit besiegt. Zusätzlich zur ungewohnten Schläfrigkeit der Pfälzer Defensive erwischten speziell Torhüter Dominik Riemann und Innenverteidiger Anselmo Garcia McNulty auf der Seite der Blau-Weißen einen guten Tag. So kam der FCM aus 1,55 Expected Goals auf 3 Treffer, der FCK blieb aus 1,05 Expected Goals derweil torlos, obwohl die Mannschaft den Anschlusstreffer durchaus jagte. Neue Stärken im alten System Die Betzebuben finden auch ohne den Systemwechsel, den einige Kritiker vor der Saison forderten, mehr und vor allem sauberere Lösungen durch das Zentrum, wo Semih Şahin allmählich in seine Rolle als Taktgeber hineingefunden hat. Die Offensive findet sich trotz Anlaufproblemen langsam. Sie besitzt bereits Qualität und wird voraussichtlich nur noch stärker. Nachdem der Knoten endlich platzte, waren die Roten Teufel auch ohne den bald zurückkehrenden Ivan Prtajin in der Lage, Tore zu erzielen. Neuzugänge und Rückkehrer als Schlüssel? Thierry Tazemeta hat sich in den letzten Spielen als Stammspieler etabliert. Erencan Yardimci beeindruckte mit zwei technisch anspruchsvollen Toren, seiner Physis und seiner Geschwindigkeit, die ihn vor allem gegen Braunschweig immer wieder vor die gegnerischen Verteidiger kommen ließen. Ibrahim Kanaté bereitet gegnerischen Defensiven Probleme, die er bisher in der Liga noch nicht in Torerfolge ummünzen konnte, hat aber enormes Potential, in Form von Scorerpunkten zum Erfolg der Mannschaft beizutragen. Wenn der kroatische Torjäger Prtajin und der quirlige Naatan Skyttä von ihren Verletzungen zurückkehren, ist der FCK offensiv nicht nur breit, sondern auch qualitativ hochwertig aufgestellt. Die Neuzugänge intensivieren den Konkurrenzkampf für die letztjährigen Leistungsträger und bringen neue Profile mit, die die Mannschaft deutlich variabler machen. Sorgenkind Berisha Offensiv scheint es einzig bei Stürmer-Sorgenkind Mergim Berisha weiterhin nicht zu laufen. Trotz unbestrittener fußballerischer Qualität ist seine Zeit auf dem Betze bislang nicht von Erfolg gekrönt. In saisonübergreifenden 17 Ligaspielen stehen ihm gerade einmal 2 Tore zu Buche. Die Rückkehr von Prtajin könnte ihm die Möglichkeit einer neuen Rolle eröffnen. Ob weiterhin als Joker oder in Form einer Variante mit zwei Stürmern bleibt hier zu sehen. Der Sechser: Schramm oder Kunze? Torsten Lieberknecht sieht auch Eigengewächs David Schramm als Kandidaten für die Startelf. Bei “der Betze Brennt” lobte er seine „unglaubliche Vorbereitung“ und räumte ein, dass er nach Problemen zu Beginn der Saison „[…] bald auch wieder zu denjenigen gehören kann, die von Anfang an spielen.“ Mit Schramm im Nacken gerät Fabian Kunze zunehmend unter Druck. Dass sein fahrlässiges Foul im Spiel gegen Darmstadt nicht mit einem Gegentor bestraft wurde, ist allein Lance Duijvestijns Nerven zu verdanken. Beim Gegentor im Spiel auf St. Pauli wurde sein Fehler bestraft; auch in Magdeburg machte er, wie zugegebenermaßen der Rest der Lautrer Defensive, keine gute Figur und wirkte gehemmt. Im Heimspiel gegen die Eintracht saß er sogar zugunsten von Leon Robinson auf der Bank und fand nach seiner Einwechslung nicht mehr ins Spiel.Ergänzungsspieler war Kunze zuletzt bei Arminia Bielefeld in der Saison 2019/20; damals feierte er gegen Ende der Saison seinen 22. Geburtstag. Es bliebe abzuwarten, wie er darauf reagieren würde, dauerhaft aus der Startelf zu rutschen. Wie geht es weiter? Der Ausblick auf die nächsten Spiele Die Spiele nach der XXL-Länderspielpause werden wegweisend. Der FCK täte vor allem so früh in der Saison gut daran, sich auf sich selbst zu fokussieren. So gut die alte Dame aus Berlin und der 1. FC Nürnberg auch in die Saison gestartet sind, sollte klar sein, dass auch diese beiden Vereine über die nächsten 28 Spieltage patzen können und werden. Es warten Heidenheim, Bochum und im Anschluss der FCN, ausgerechnet auswärts. Durchaus anspruchsvolle Aufgaben. Nach diesen Spielen gegen sehr verschiedene Gegner wird sich herauskristallisieren, wozu diese Mannschaft imstande ist. Zwischen der Rückkehr von Hoffnungsträgern, dem allmählichen Ankommen von Neuzugängen und der bislang besten Defensive der Liga gibt es gute Gründe für die Hoffnung, dass der FCK dazu fähig ist, diese Saison einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Autor: Chris