Der 1. FC Kaiserslautern musste gegen Hertha BSC seine erste Heimniederlage einstecken und kassierte zudem die ersten Gegentore am heimischen Betzenberg in dieser Saison.
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Jede Serie findet irgendwann ihr Ende – so auch die des FCK. Nach den Pflichtspielsiegen gegen den 1. FC Nürnberg und Hannover 96 – erneut ohne Gegentor – wollten die Roten Teufel auch gegen das Schwergewicht der Liga punkten. Doch bei der 0:3-Niederlage hatte unter anderem die Offensive der Lautrer ordentlich Sand im Getriebe.
FCK macht sich selbst das Leben schwer
Nach dem Spiel bemängelte Torsten Lieberknecht die Abschlussqualität und Entscheidungsfindung seiner Mannschaft im letzten Drittel. Gerade gegen eine Topmannschaft wie Hertha BSC ist es unerlässlich, die eigenen Torchancen effektiv zu nutzen. In der ersten Halbzeit hatten die Roten Teufel in puncto Chancenqualität (0,98 xG vs. 0,84 xG, fotmob.com) und Chancenquantität (12 vs. 5, davon 4 vs. 3 auf das gegnerische Tor, fotmob.com) ein leichtes Übergewicht. Doch am Ende standen sich die Roten Teufel durch schlechte Torabschlüsse oder ungenaue Zuspiele selbst im Weg.
In einer Phase, in der der FCK das Spiel zu kontrollieren schien – 56 % vs. 44 % Ballbesitz und 172 vs. 109 angekommene Pässe laut sofascore.com – erzielte Sebastian Grönning mit dem dritten Schuss auf das Tor von Julian Krahl den Führungstreffer für die Herthaner und zeigte den Pfälzern, wie man seine Chancen effizient nutzt.
Knock-out in der zweiten Halbzeit
Nur rund fünf Minuten nach der Halbzeitpause erzielte Sebastian Grönning mit einem Doppelpack das zwischenzeitliche 0:2 und zog den Betzebuben endgültig den Stecker, noch bevor diese eine Druckphase aufbauen konnten. Anschließend kippte die zuvor recht ausgeglichene Partie zugunsten der Blau-Weißen. Ein xG-Wert von 0,26 zu 2,04 laut fotmob.com und dem 0:3-Endstand spricht eine klare Sprache.
Reaktion gegen Osnabrück
Vor der nächsten Länderspielpause steht für den FCK noch das Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück auf dem Programm. Nun gilt es, die Niederlage zu analysieren und zu akzeptieren, um so schnell wie möglich wieder in die Spur zu finden. So blöd es auch klingen mag, aber aktuell kann man gegen Hertha echt auch mal verlieren.
Quelle: Treffpunkt Betze





