Pleite gegen Hertha: „Müssen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen ”

Foto: Andreas Leiner

Der 1. FC Kaiserslautern erlitt im Topspiel gegen Hertha BSC eine herbe 0:3-Niederlage und kassierte seine ersten Gegentore auf dem heimischen Betzenberg. Spieler und Trainer mit den Stimmen zum Spiel.

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Der FCK startete mutig ins Spiel, scheiterte jedoch mehrfach an Marius Gersbeck. Auch die Gäste aus der Hauptstadt erspielten sich Chancen und erzielten durch Sebastian Grönning den Führungstreffer zum 0:1. Danach wurde die Partie auf und abseits des Platzes immer hitziger.

In der zweiten Halbzeit brauchte der Tabellenführer nur wenige Minuten, um durch einen Doppelpack von Sebastian Grönning auf 0:2 zu erhöhen. Nur rund fünf Minuten später machte Hertha BSC mit dem Treffer zum 0:3 durch Oluwaseun Adewumi endgültig den Deckel drauf. Am Ende stand ein verdienter Sieg für den weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer. Jan Elvedi, Leon Robinson, Mika Haas und Torsten Lieberknecht mit den Stimmen zum Spiel.

Jan Elvedi: „Tut unfassbar weh”

„Ich glaube, in der ersten Halbzeit waren wir nicht die schlechtere Mannschaft, auf gar keinen Fall. Wir haben auch unsere Chancen gehabt. Ich glaube, da war die Hertha einfach kaltschneuziger vom Tor,  machen das 1-0 und wir treffen vorne nicht oder waren einfach zu zaghaft. In der zweiten Halbzeit, muss man schon sagen, kamen wir nicht so raus, wie wir uns das vorgestellt haben. Es tut unfassbar weh, die Niederlage, wir haben uns viel vorgenommen. Wir sind jetzt enttäuscht, aber trotzdem gilt es das so schnell wie möglich abzuhaken. Und nächste Woche geht es dann um die nächsten drei Punkte.”

Leon Robinson: „Kaltschnäuzigkeit hat uns heute gefehlt”

„Klar ist die Laune jetzt nicht super-duper. Wir haben uns viel vorgenommen, wir wollten dieses Topspiel für uns entscheiden. Die erste Halbzeit, glaube ich, haben wir uns vielleicht in den ersten paar Minuten ein bisschen schwer getan und kommen dann besser rein. Hertha schießt dann mit der ersten Chance irgendwie etwas aus dem Nix das Tor. Dann haben wir den Schalter umgelegt, hatten dann auch die Chancen. Und das, was uns dann, glaube ich, diesen Monat so stark gemacht hat, war dann diese Kaltschnäuzigkeit. Das hat heute ein bisschen gefehlt, so ein bisschen dieses Spielglück, dass auch bei uns mit der ersten Chance oder der zweiten Chance der Ball reingeht. Ich glaube, wenn da dann in der ersten Halbzeit der Ausgleich fällt, geht das Spiel ein bisschen anders aus.”

Mika Haas: „Können trotz allem erhobenen Hauptes aus der Woche gehen ”

„Ich glaube, es hat jeder heute noch ein bisschen in den Knochen gemerkt, dass die Woche und der gesamte Monat sehr intensiv waren. Gerade mit der englischen Woche gab es auch ein paar Spieler, die jedes Spiel 90 Minuten durchgespielt haben. Wie gesagt, es war sehr, sehr anstrengend. Ich glaube, wir können mit dem Weiterkommen in Pokal und dem Sieg in Nürnberg trotz allem erhobenen Hauptes aus dieser Woche gehen. Klar wäre die Krönung jetzt gewesen, heute zuhause nochmal einen Dreier zu holen. Aber ich glaube wir müssen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen.”

Torsten Lieberknecht: „Hätten in Führung gehen müssen“

„Die erste Halbzeit begann sehr intensiv und wir hätten in Führung gehen müssen. Danach trafen Thierry Tazemeta und Mario Sauer in den Halbräumen jedoch die falschen Entscheidungen. Im Gegensatz zu uns spielte Hertha BSC ihre Situationen heute gut aus. Zudem gelang es uns nach den Gegentoren nicht, den nötigen Druck aufzubauen. Dennoch können wir mit erhobenem Haupt aus diesem anstrengenden Monat gehen, denn ich kann den Jungs über die Art und Weise keinen Vorwurf machen. Wir waren mit Hertha BSC unter anderem bei der Laufleistung auf Augenhöhe. Jetzt wollen wir unsere Kranken und Verletzten wieder fit bekommen und anschließend wieder in die Spur finden.“

Quelle: Treffpunkt Betze

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