Stabilität statt Systemwechsel: Die Startbilanz des FCK

Der Saisonstart des 1. FC Kaiserslautern verlief insgesamt ordentlich. Mit 11 Punkten nach 6 Spielen stehen die Roten Teufel auf Platz 5 und nur 2 Punkte trennen sie vom FC Heidenheim auf dem Relegationsplatz. Zwar stand der FCK in der Vorsaison an Spieltag 6 tabellarisch besser da, doch es gibt gute Gründe, eine dennoch positive Startbilanz zu ziehen. Der neugefundene Fokus Gegen den großen Favoriten aus Wolfsburg trat die Mannschaft von Torsten Lieberknecht couragiert an, fokussierte sich auf die Verteidigung und hatte gleich mehrere Chancen auf einen eigenen Treffer. Auch in frustrierenden, fahrigen Spielen gegen den KSC und Eintracht Braunschweig verlor die Mannschaft augenscheinlich nicht die Ruhe. Selbst der Anschlusstreffer des FC St. Pauli brachte die Mannschaft nicht ins Schwimmen. In vergangenen Saisons wäre es gefühlt fast jederzeit denkbar gewesen, dass sich der FCK in diesen Spielen trotz guter Ausgangslage unnötige Gegentore einfängt, diese Saison nicht. Defensive als Trumpf Die Defensive steht in der Dreierkette, auch dank des auf der Linie außergewöhnlich starken Julian Krahl, der Renaissance eines Jan Elvedi und der gewachsenen Abgeklärtheit von Maxwell Gyamfi gut da. 4 Gegentore nach 6 Spielen sind schon ein guter Wert, dazu hat die Lautrer Hintermannschaft bereits 4-mal die Null gehalten. Einen Grund, hier die Ordnung aufzubrechen und auf eine Viererkette umzustellen oder größere personelle Veränderungen vorzunehmen, gibt es trotz der mehr als adäquaten Vertretung von Jacob Rasmussen durch Alex Murphy nicht wirklich. Die Ausnahme: Magdeburg Auswärts Das Gastspiel beim 1.FCM ist der große Ausreißer im ansonsten gelungenen Saisonstart. Dort wurden die Männer in Rot nicht nur von Petrik Sanders stark aufspielender Elf, sondern auch von ihrer eigenen Nachlässigkeit besiegt. Zusätzlich zur ungewohnten Schläfrigkeit der Pfälzer Defensive erwischten speziell Torhüter Dominik Riemann und Innenverteidiger Anselmo Garcia McNulty auf der Seite der Blau-Weißen einen guten Tag. So kam der FCM aus 1,55 Expected Goals auf 3 Treffer, der FCK blieb aus 1,05 Expected Goals derweil torlos, obwohl die Mannschaft den Anschlusstreffer durchaus jagte. Neue Stärken im alten System Die Betzebuben finden auch ohne den Systemwechsel, den einige Kritiker vor der Saison forderten, mehr und vor allem sauberere Lösungen durch das Zentrum, wo Semih Şahin allmählich in seine Rolle als Taktgeber hineingefunden hat. Die Offensive findet sich trotz Anlaufproblemen langsam. Sie besitzt bereits Qualität und wird voraussichtlich nur noch stärker. Nachdem der Knoten endlich platzte, waren die Roten Teufel auch ohne den bald zurückkehrenden Ivan Prtajin in der Lage, Tore zu erzielen. Neuzugänge und Rückkehrer als Schlüssel? Thierry Tazemeta hat sich in den letzten Spielen als Stammspieler etabliert. Erencan Yardimci beeindruckte mit zwei technisch anspruchsvollen Toren, seiner Physis und seiner Geschwindigkeit, die ihn vor allem gegen Braunschweig immer wieder vor die gegnerischen Verteidiger kommen ließen. Ibrahim Kanaté bereitet gegnerischen Defensiven Probleme, die er bisher in der Liga noch nicht in Torerfolge ummünzen konnte, hat aber enormes Potential, in Form von Scorerpunkten zum Erfolg der Mannschaft beizutragen. Wenn der kroatische Torjäger Prtajin und der quirlige Naatan Skyttä von ihren Verletzungen zurückkehren, ist der FCK offensiv nicht nur breit, sondern auch qualitativ hochwertig aufgestellt. Die Neuzugänge intensivieren den Konkurrenzkampf für die letztjährigen Leistungsträger und bringen neue Profile mit, die die Mannschaft deutlich variabler machen. Sorgenkind Berisha Offensiv scheint es einzig bei Stürmer-Sorgenkind Mergim Berisha weiterhin nicht zu laufen. Trotz unbestrittener fußballerischer Qualität ist seine Zeit auf dem Betze bislang nicht von Erfolg gekrönt. In saisonübergreifenden 17 Ligaspielen stehen ihm gerade einmal 2 Tore zu Buche. Die Rückkehr von Prtajin könnte ihm die Möglichkeit einer neuen Rolle eröffnen. Ob weiterhin als Joker oder in Form einer Variante mit zwei Stürmern bleibt hier zu sehen. Der Sechser: Schramm oder Kunze? Torsten Lieberknecht sieht auch Eigengewächs David Schramm als Kandidaten für die Startelf. Bei “der Betze Brennt” lobte er seine „unglaubliche Vorbereitung“ und räumte ein, dass er nach Problemen zu Beginn der Saison „[…] bald auch wieder zu denjenigen gehören kann, die von Anfang an spielen.“ Mit Schramm im Nacken gerät Fabian Kunze zunehmend unter Druck. Dass sein fahrlässiges Foul im Spiel gegen Darmstadt nicht mit einem Gegentor bestraft wurde, ist allein Lance Duijvestijns Nerven zu verdanken. Beim Gegentor im Spiel auf St. Pauli wurde sein Fehler bestraft; auch in Magdeburg machte er, wie zugegebenermaßen der Rest der Lautrer Defensive, keine gute Figur und wirkte gehemmt. Im Heimspiel gegen die Eintracht saß er sogar zugunsten von Leon Robinson auf der Bank und fand nach seiner Einwechslung nicht mehr ins Spiel.Ergänzungsspieler war Kunze zuletzt bei Arminia Bielefeld in der Saison 2019/20; damals feierte er gegen Ende der Saison seinen 22. Geburtstag. Es bliebe abzuwarten, wie er darauf reagieren würde, dauerhaft aus der Startelf zu rutschen. Wie geht es weiter? Der Ausblick auf die nächsten Spiele Die Spiele nach der XXL-Länderspielpause werden wegweisend. Der FCK täte vor allem so früh in der Saison gut daran, sich auf sich selbst zu fokussieren. So gut die alte Dame aus Berlin und der 1. FC Nürnberg auch in die Saison gestartet sind, sollte klar sein, dass auch diese beiden Vereine über die nächsten 28 Spieltage patzen können und werden. Es warten Heidenheim, Bochum und im Anschluss der FCN, ausgerechnet auswärts. Durchaus anspruchsvolle Aufgaben. Nach diesen Spielen gegen sehr verschiedene Gegner wird sich herauskristallisieren, wozu diese Mannschaft imstande ist. Zwischen der Rückkehr von Hoffnungsträgern, dem allmählichen Ankommen von Neuzugängen und der bislang besten Defensive der Liga gibt es gute Gründe für die Hoffnung, dass der FCK dazu fähig ist, diese Saison einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Autor: Chris
“Die dümmste Mannschaft der Liga” – Saisonrückblick 2012/13

Danke für gar nichts, Jannik Vestergaard! Nach dem Abstieg war die Mission klar: Wiederaufstieg! Doch diese endete auf dramatische Weise tränenreich. Ein Rückblick auf die Saison 2012/13. Die Ausgangslage Abstiege sind häufig mit großen Umbrüchen verbunden. Beim FCK lief es im Sommer 2012 nicht viel anders. Zehn Neuzugänge im Sommer (im Winter kamen noch einmal sechs weitere dazu), darunter namhafte Spieler wie Mo Idrissou, Albert Bunjaku oder Alexander Baumjohann, sollten die Mission Wiederaufstieg anführen. Auf der Abgangsseite verlor der FCK einige echte Stützen der vergangenen Jahre. Neben Christian Tiffert und Olcay Sahan verließ auch Kevin Trapp für 1,5 Millionen Euro den FCK, um zur benachbarten Eintracht aus Frankfurt zu wechseln. Zudem nahm auf der Trainerbank ein altbekanntes Gesicht Platz. Auf Krasimir Balakov folgte Franco Foda. Als Spieler hatte er schon das Trikot des FCK getragen und nun also auch den Trainingsanzug. Zusammen mit den beiden Mitabsteigern Hertha BSC und dem 1. FC Köln ging der FCK als klarer Aufstiegsaspirant in die Saison. Der Kader Im Tor rückte nach dem Abgang des Top-Talents Kevin Trapp Tobi Sippel wieder zwischen die Pfosten. In der Innenverteidigung spielte zumeist der erfahrene Marc Torrejon zusammen mit dem jungen Dominique Heintz. Zudem kam auch Willi Orban auf einige Einsätze. Auf der rechten Seite war Florian Dick gesetzt, links wechselten sich Bugera, Jessen und der Winterneuzugang Chris Löwe ab. Im defensiven Mittelfeld war nur Ariel Borysiuk gesetzt. Daneben spielten wahlweise Orban, Alushi oder Zellner. Der FCK agierte entweder in einem 4-2-3-1 oder in einem 4-4-2, auf der Zehn durfte Alexander Baumjohann schalten und walten. Die Außen wurden von Albert Bunjaku und Hendrick Zuck besetzt. Letzterer verließ den FCK nach einer starken Hinrunde im Winter in Richtung Freiburg. Im Sturm war Mo Idrissou die klare Nummer 9: Mit 18 Toren in 36 Spielen war er der Erfolgsgarant und fiel ausnahmsweise nicht nur neben dem Platz auf. Der Saisonverlauf Zum Saisonauftakt empfing der FCK Union Berlin an einem Montagabend. Immerhin bekamen die Zuschauer als Entschädigung für die unchristliche Anstoßzeit ein echtes Spektakel zu sehen. Erst ging Berlin mit 2:0 in Führung, dann glich der FCK durch einen Doppelpack von Mo Idrissou aus. In der 86. Minute schoss Hendrick Zuck das 3:2 und brachte den Betzenberg zum Beben. Der FCK wäre aber nicht der FCK, wenn es dabei geblieben wäre. Also kam es, wie es kommen musste, und der FCK fing sich in der Nachspielzeit noch den Ausgleich. Nach diesem Saisonauftakt bewies der FCK allerdings, dass er eine Mannschaft ist, die man einfach nicht schlagen kann. Erst am 17. Spieltag verlor der FCK sein erstes Saisonspiel gegen den FC St. Pauli. Das große Problem waren die vielen Unentschieden. Auf acht Siege kamen acht Unentschieden. Das genügte jedoch, um auf Platz 3 zu überwintern. Den Restart verschlief der FCK dann allerdings komplett. Die ersten beiden Spiele gegen Union Berlin und Aalen wurden verloren. Damit rückten die direkten Aufstiegsplätze schon in weite Ferne. Mit zehn Punkten Rückstand auf Platz zwei und zwölf auf Platz eins musste der FCK schon eine echte Serie hinlegen, um da noch rankommen. Es kam aber keine. Zwar gewann der FCK die nächsten zwei Spiele, dann musste er aber fünf Spiele auf den nächsten Sieg warten. Während die vorderen Plätze weiterhin außer Reichweite waren, erhöhte sich der Druck von hinten stetig. Der 1. FC Köln hatte nach einer mäßigen Hinrunde zu seiner Qualität gefunden und verkürzte den Abstand zum 1. FCK immer weiter. Am 29. Spieltag zog der FC schließlich gleich. Am kommenden Spieltag legte der FCK mit einem 3:0 in Braunschweig vor, und dieses Mal zeigte der FC Schwächen. Nach einem 1:1 in Duisburg hatte der FCK wieder alles in der eigenen Hand. Am 31. Spieltag legte wiederum der FC Köln vor, kam aber erneut nicht über ein 1:1 hinaus. Mit einem Sieg würde der FCK den Abstand auf vier Punkte plus deutlich besseres Torverhältnis ausbauen. Man musste lediglich bei Energie Cottbus gewinnen. „Wir sind die dümmste Mannschaft der Liga“, echauffierte sich Mo Idrissou nach der 4:2-Niederlage gegen Cottbus. Ein Satz, der in den kommenden Jahren noch so oft wahr werden sollte. Der FCK verspielte diese Chance zwar, konnte aber die nächsten nutzen. Der FC verlor die nächsten beiden Spiele und der FCK beendete die Ligaphase auf Platz 3. Die Relegation gegen Hoffenheim ist so umfangreich, dass sie einen eigenen Artikel verdient. Hier an dieser Stelle nur so viel: Der FCK hatte am Ende keine echte Chance und verlor beide Spiele. Damit ist die Mission Wiederaufstieg offiziell gescheitert. Die Treffpunkt-Betze-Awards der Saison Spieler der Saison: Mo Idrissou Tor der Saison: Baumjohann gegen Aue Trikot: Heim: 7/10 Auswärts: 6/10 Interview der Saison: Mo Idrissou Wahrscheinlichkeit nach dem dritten Bier über die Mannschaft zu schwärmen: 30%
Magdeburg auswärts – Braunschweig daheim: Fußballherz, was willst du mehr?

Nach der verkorksten Auswärtspartie in Magdeburg galt es für den FCK vor allem, defensiv wieder an die gute Form der vergangenen Spiele anzuknüpfen und zumindest auf dem Betzenberg weiterhin ungeschlagen zu bleiben. Allerdings mussten die Lautrer hierfür mit Eintracht Braunschweig einen weiteren “Angstgegner” bezwingen. Murphy überzeugt als Rasmussen Ersatz Das unerwartete Ausscheiden von Rasmussen zwang Torsten Lieberknecht erstmals dazu, seine eigentlich etablierte Abwehrreihe zu verändern. So bekam Alex Murphy, der im Sommer auf Leihbasis vom Premier-League-Klub Newcastle United kam, seinen ersten Startelfeinsatz auf dem Betzenberg – allerdings nicht als Linksverteidiger, sondern in der Dreierkette als linker Innenverteidiger. Dort wusste der 20-Jährige durchaus zu gefallen. Murphy übernahm die Absicherung hinter dem häufig weit aufrückenden Haas und erledigte diese Aufgabe ordentlich. Dadurch konnte der FCK offensiv mit mehr Geschwindigkeit und Risiko agieren, ohne ständig Gefahr zu laufen, durch einen Ballverlust die defensive Ordnung aufzugeben. Im Vergleich zum Auftritt in Magdeburg war das bereits eine deutliche Verbesserung. Alte Baustellen bleiben bestehen Grundlegend anders als in den vergangenen Spielen trat die Mannschaft allerdings nicht auf. Offensiv tat sich der FCK phasenweise schwer, sich wirklich zwingende Chancen herauszuspielen. Und wenn es hinten einmal brenzlig wurde, lag das häufig am löchrigen Mittelfeld, das den Braunschweigern zu viel Raum überließ. Alles in allem war es kein überragender Auftritt, doch gerade die defensive Anpassung mit Murphy macht Mut. Die Baustellen bleiben zwar bestehen, gleichzeitig hat Lieberknecht eine weitere Option gefunden, die der Mannschaft mehr Stabilität geben kann. Gerade gegen konterstarke Offensiven wie beispielsweise Magdeburg könnte der FCK damit künftig besser gewappnet sein. Vielleicht sorgt die Erfahrung aus solchen Spielen am Ende also tatsächlich dafür, dass man beim nächsten Mal nicht mehr ganz so leicht unter die Räder kommt. Zur Saison 2026/27 bringen wir die Spielernoten zurück. Der jeweilige Redakteur benotet selbst – mit Begründung. Quelle: Treffpunkt Betze
„Herz der Pfalz“ – Sondertrikot vorgestellt

Im Rahmen des 6. Spieltags stellt der 1. FC Kaiserslautern ein Sondertrikot mit Bezug zur Weinbautradition der Pfalz vor. Wer an die Pfalz und Tradition denkt, der denkt an den FCK. Und an Weinschorle. Anlässlich dieser besonderen Verbindung entstand das Sondertrikot „Herz der Pfalz“. Viertes Sondertrikot in Fünf Jahren Für die Roten Teufel ist es das vierte Sondertrikot der letzten fünf Jahren, nach Fritz Walters Geburtstag, den 25 Jahren Aufsteigermeister und dem 125. Vereinsjubiläum und dem Sondertrikot fürs DFB Pokal Finale. “Vereint Leidenschaft für den Betze mit der tiefen Verbundenheit zur Region” Die Pressemeldung der Roten Teufel: Der 1. FC Kaiserslautern bestreitet das Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig im Sondertrikot und feiert damit das Lebensgefühl der Pfalz und die besondere Atmosphäre der Weinfeste, die den Spätsommer in der Region prägen. Ob das größte Weinfest der Welt oder das Deutsche Weinlesefest – sie sind ebenso tief in der Pfalz verwurzelt wie der 1. FC Kaiserslautern und seit Generationen Teil der pfälzischen Identität. Das Trikot überzeugt mit einer hellbeigen Grundfarbe, ergänzt durch dunklere Elemente, die ein stilisiertes Weinreben-Muster entstehen lassen. So verbindet das Design die traditionsreiche Weinkultur der Pfalz mit der Geschichte und den Werten des FCK – dem Herz der Pfalz. Bordeauxrote Akzente an Ärmeln, Kragen und Logos setzen markante Highlights und machen das Trikot zu einem echten Blickfang. Zahlreiche liebevoll ausgearbeitete Details verleihen dem Sondertrikot seinen besonderen Charakter. Dazu gehören unter anderem der Schriftzug „Herz der Pfalz“ auf der Rückseite sowie weiterer Schriftzüge im Kragen. So vereint das Trikot die Leidenschaft für den Betze mit der tiefen Verbundenheit zur Region. Es steht für Tradition, Kultur und das einzigartige Lebensgefühl der Pfalz – Werte, die seit Generationen weitergegeben werden und die Menschen in der Region verbinden.
FCK gegen Braunschweig – Wiedergutmachung auf dem Betze?

Die erste Niederlage ist kassiert, jetzt muss der FCK zeigen, dass sie ein Ausrutscher bleibt. Gegen Braunschweig wartet auf dem Betze die nächste Aufgabe. Nach einem starken Saisonstart musste der 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Wochenende erstmals in dieser Saison als Verlierer vom Platz gehen. Beim 0:3 in Magdeburg erwischten die Roten Teufel einen katastrophalen Start und konnten anschließend kaum noch für Gefahr sorgen. Nun wartet mit Eintracht Braunschweig ein Gegner, der trotz eines starken Saisonauftakts inzwischen in der unteren Tabellenhälfte angekommen ist. Unterschiedliche Wege nach dem Saisonstart Mit acht Punkten aus den ersten fünf Spielen steht der FCK aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und kann trotz der Niederlage in Magdeburg von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Die erste Niederlage fiel dabei allerdings deutlich aus. Bereits in der wilden Anfangsviertelstunde kassierten die Lautrer zwei Gegentreffer. Anschließend bekam die Mannschaft das Spiel zwar besser in den Griff, konnte gegen defensiv gut organisierte Magdeburger aber kaum noch zwingenden Druck nach vorne entfachen. Braunschweig steht derweil mit vier Punkten auf Platz 13. Dabei hätten die Niedersachsen nach dem ersten Spieltag wohl kaum mit dieser Zwischenbilanz gerechnet. Zum Auftakt setzte der BTSV mit einem 6:1 gegen Magdeburg direkt ein Ausrufezeichen. Danach folgten allerdings drei Niederlagen, ehe die Löwen am vergangenen Wochenende gegen Dynamo Dresden immerhin einen Punkt holten. Beim 2:2 gegen die Sachsen zeigte sich dabei ein für Braunschweig durchaus typisches Bild. Trotz Heimvorteil kamen die Niedersachsen lediglich auf 37 Prozent Ballbesitz. Das Spiel startete furios: Innerhalb der ersten fünf Minuten erzielten beide Mannschaften jeweils einen Treffer. Am Ende stand eine verdiente Punkteteilung. Die Bilanz spricht knapp für den FCK Auch der direkte Vergleich ist eng. In insgesamt 70 Pflichtspielen konnte der FCK 27-mal gewinnen, während Braunschweig 25 Siege verbuchte. 18 Begegnungen endeten unentschieden. Die jüngere Vergangenheit spricht allerdings klar für die Löwen. Erst in der Endphase der vergangenen Saison setzte sich Braunschweig mit 2:0 auf dem Betzenberg durch. Ein Patzer von Torwart-Talent Enis Kamga brachte die Gäste dabei auf die Siegerstraße, während eine demotivierte FCK-Mannschaft anschließend kaum noch eine Reaktion zeigte. Der letzte FCK-Sieg gegen die Niedersachsen liegt inzwischen ebenfalls fast zwei Jahre zurück. Im Fritz-Walter-Stadion gewannen die Lautrer damals mit 3:2. Danach folgten gleich drei 2:0-Siege der Braunschweiger in Serie. Gerade vor heimischem Publikum haben die Roten Teufel also etwas gutzumachen. Junge Talente und ein bekanntes Gesicht Trainiert wird Eintracht Braunschweig weiterhin von Lars Kornetka, der zuvor als Assistenztrainer beim ÖFB tätig war. Auf dem Platz setzt der BTSV auf ein solides 4-1-4-1-System. Vor allem in der offensiven Viererreihe setzt Kornetka auf junge Talente, die bereits in dieser Saison ihre ersten Scorerpunkte sammeln konnten. Im Sommer verstärkte sich Braunschweig zudem mit Yann Sturm für den linken Flügel und Di Benedetto für das offensive Mittelfeld. Beide sind erst 21 Jahre alt und sollen der Offensive zusätzliche Dynamik verleihen. Auf der rechten Seite setzt der BTSV dagegen auf ein bekanntes Gesicht. Der ehemalige Lautrer Aaron Opoku ist mittlerweile eine feste Größe in der Braunschweiger Startelf und konnte in dieser Saison bereits ein Tor und eine Vorlage beisteuern. Gerade über die Außenbahnen verfügt der BTSV damit über eine Mischung aus jungen Talenten und bereits erfahrenen Spielern, die für Tempo und Gefahr sorgen können. Wie verkraftet der FCK den ersten Rückschlag? Für die Mannschaft von Torsten Lieberknecht geht es am Samstag vor allem darum, die richtige Reaktion auf die erste Saisonniederlage zu zeigen. Gegen Magdeburg fehlte es insbesondere nach dem frühen Rückstand an Durchschlagskraft. Gleichzeitig gilt es, wieder zu der defensiven Stabilität zurückzufinden, die den FCK in den ersten Saisonwochen ausgezeichnet hatte. Dabei dürfte auch die Startelf von Lieberknecht im Mittelpunkt stehen. Gut möglich, dass der Trainer wieder auf die zuletzt gewohnte Abwehrreihe setzt. Sowohl Asta als auch Murphy hinterließen in Magdeburg nicht den gefestigtsten Eindruck. Spannend wird zudem die Besetzung der Offensive. Mit Naatan Skyttä könnte ein weiterer Spieler mit Startelf-Ambitionen zurück in die Mannschaft stoßen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Marlon Ritter nach seiner frühen Auswechslung in Magdeburg diesmal zunächst auf der Bank Platz nehmen muss. Mario Sauer konnte nach seiner Einwechslung zumindest für zusätzliche Torgefahr sorgen. Die Möglichkeit zur Wiedergutmachung kommt also schnell. Gegen einen Braunschweiger Gegner, der zuletzt nur selten selbst den Ball haben wollte, dürfte der FCK vor allem Lösungen gegen eine kompakte Defensive benötigen. Gleichzeitig muss die Mannschaft auf die schnellen jungen Offensivspieler der Gäste vorbereitet sein. Erwartete Aufstellung: Krahl – Elvedi, Gyamfi, Rasmussen – Haas, Sahin, Kunze, Joly – Ritter, Sauer – Tazemeta Quelle: Treffpunkt Betze
Auswärts in Magdeburg: „Du wirst mental immer gefordert“

Die Stimmung beim FCK ist gut. Vor dem Auswärtsspiel in Magdeburg herrscht gute Laune auf der Pressekonferenz. Trainer Torsten Lieberknecht spricht über das kommende Spiel und die vergangene Transferphase. Zudem darf er einen Rückkehrer in seinen Reihen begrüßen. Magdeburg bleibt sich treu Das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem FCK und dem FC Magdeburg liegt noch gar nicht so lange zurück. Im Saisonfinale der vergangenen Saison konnte der FCK mit einem 1:0-Sieg die drei Punkte aus Magdeburg entführen. Einen großen Umbruch hat es seitdem nicht gegeben, wie Torsten Lieberknecht berichtet: „Beide Mannschaften sind ein Stück weit bei der in der vergangenen Saison aufgebauten Spielphilosophie geblieben und haben in der ein oder anderen Situation Nuancen angepasst, um sich sukzessive zu verbessern.“ Ein Selbstläufer wird das dennoch nicht: „Du wirst mental immer gefordert sein. Du wirst mit Sicherheit auch prozentual weniger Ballbesitz haben.“ Prtajins Comeback rückt näher Neben den Ausfällen von Owen Gibs und Natan Skyttä ist auch Ivan Prtajin weiterhin keine Option für den Kader. Er befindet sich allerdings auf dem besten Weg dorthin. Nachdem der Torjäger bereits teilweise ins Mannschaftstraining integriert worden ist, ist er nun seit Anfang der Woche wieder fester Bestandteil der Trainingsgruppe. „Die Sehne ist ausgeheilt.“ Eine Rückkehr vor der Länderspielpause kommt für Prtajin aber noch zu früh. Am Samstag begleiten mindestens 2 635 FCK-Fans die Roten Teufel nach Magdeburg. Anstoß ist um 13 Uhr.
Vom Abtrünnigen zum Leistungsträger – Jan Elvedis Weg zurück

Eine Erfolgsgeschichte des Lautrer Saisonstarts ist die Renaissance des Innenverteidigers. Wie dem 29-Jährigen der Turnaround gelang, zeigt die Analyse. Es war ein längst verdientes Lob, das Torsten Lieberknecht auf der Pressekonferenz nach der Partie gegen den SV Darmstadt äußerte. „Über Jan Elvedi redet man viel zu wenig.“ Dabei gab sich der Cheftrainer selbstkritisch: „Da muss ich mich selbst auch ein Stück weit hinterfragen, was ich in der vergangenen Saison nicht in ihm gesehen habe.“ In der vergangenen Spielzeit wurde der Schweizer quasi aussortiert und wählte den Notausgang per Leihe nach Fürth. “Jack of all trades, master of none“ Nach seinem ablösefreien Wechsel im Jahr 2023 in die Pfalz schien der Transfer des Schweizers perfekt. Elvedi verpasste nur ein Pflichtspiel für den FCK und spielte ansonsten jede Partie über 90 Minuten, inklusive des Pokalfinals gegen Leverkusen. Auch im darauffolgenden Jahr blieb der 29-jährige Dauerbrenner, bis im Sommer 2025 Maxwell Gyamfi verpflichtet wurde. Der Neuzugang übernahm die Rolle des zentralen Innenverteidigers, Luca Sirch blieb rechts daneben gesetzt und Elvedi saß auf der Bank. Vor allem die mangelnde Spezialisierung dürfte dem Schweizer zum Verhängnis geworden sein. Maxwell Gyamfi ist mit seiner Stärke gegen den Ball wie geschaffen für die zentrale Rolle in einer Dreierkette und Luca Sirch hatte dank seiner Markenzeichen-Quarterback-Pässe ebenfalls die Nase vorn. Der Mix aus fehlender Spielpraxis und dem damit verbundenen höheren Druck wurde zum Teufelskreis: Besonders Leistungen wie in Braunschweig und bei der 1:6-Niederlage in Berlin trugen zur Unsicherheit und dem daraus resultierenden Platz auf der Bank bei. Ausweg Fürth für das Schweizer Taschenmesser Elvedi traf das Dilemma des Flexiblen: Seine Fähigkeit, beide Starter gut ersetzen zu können, brachte ihm einen Platz auf der Bank ein. Für einen Spieler, der zuvor seine gesamte Profikarriere als Stammspieler verbracht hatte, war dies ein hartes Los. Thomas Hengen bestätigte später, dass Elvedi um einen Wechsel bat und sich an das Tabellenschlusslicht aus Fürth ausleihen ließ. Dort nahm er die gewohnte Rolle des Dauerbrenners ein und trug zum Klassenerhalt des Kleeblatts bei. Bei den Mittelfranken überzeugte der fünf Minuten ältere Bruder von Nico Elvedi durch Zweikampfstärke, Zuverlässigkeit und Erfahrung. Diese Qualitäten waren in Lautern zwar bekannt, ob der Schweizer jedoch eine langfristige Zukunft in der Pfalz hatte, blieb zweifelhaft. In der Vorbereitung betonte der Verteidiger zwar, um einen Stammplatz kämpfen zu wollen, schloss einen Wechsel jedoch nicht aus. Das gewonnene Selbstvertrauen zeigte Wirkung: In der Saison 2026/27 ist Jan Elvedi wieder Stammspieler beim FCK. Ein waschechter „Betze“-Spieler Es wäre falsch, von einer Neuentdeckung, taktischer Genialität oder einem großen Entwicklungsschritt zu sprechen, um die gelungene Rückkehr von Jan Elvedi zu erklären. Auch statistisch ist das zu erkennen. SO weißt die lautrer 33 bereits ähnliche Zweikampfwerte wie in der vergangenen Spielzeit auf (5,69 in 25/26, 5,5 in 26/27 bei 67% bzw. 62%), wobei einzig die häufigen Dribblings in der aktuellen Saison leicht auffällig sind. Unterm Strich steht keine Weiterentwicklung im herkömmlichen Sinne, trotzdem machen sich das Selbstvertrauen und die Spielpraxis, die der Schweizer erhält, bemerkbar. Die Entwicklung Jan Elvedis steht stellvertretend für den Weg, den der FCK in der noch jungen Saison eingeschlagen hat. Keine großen Gesten, keine schillernden Transfers: Die Grundlage des Starterfolges sind harte Arbeit auf dem Trainingsplatz sowie Selbstvertrauen in die bekannten Abläufe, was auch beim Züricher eine Formhoch auslöste. Dass diese Veranlagungen nicht nach Betze-Tugenden schreien, muss keinem Fan erklärt werden. Quelle: Treffpunkt Betze
Kann Magdeburg das Momentum brechen?

In den letzten Jahren war die Auswärtsfahrt nach Magdeburg für den FCK meistens eine schmerzhafte Erfahrung. Leblose Auftritte, wehrloses Ergeben und teilweise auch noch Luca Schuler. Einzig letztes Jahr gewann man am letzten Spieltag mit 1:0 – ein Spiel, an das sich niemand so richtig erinnern kann, weil es vom Abstieg von Fortuna Düsseldorf überstrahlt wurde. Vorne hui, hinten pfui Nahezu alle Außenstehenden dürften mit einem Abgang von Torjäger Zukowski im Sommer gerechnet haben. Der Knipser schoss in der Rückrunde in 21 Spielen absurde 17 Tore. Zahlen, die normalerweise in Liga zwei zum automatischen Verkauf mit Transferplus führen. Doch Zukowski blieb – und mit ihm sein kongenialer Partner Baris Atik. Die Offensive des FCM bleibt also weiter stark besetzt. In der Defensive gab es im Sommer allerdings eine komplette Kernsanierung. Die Innenverteidiger Mathisen und Hugonet sind zu St. Pauli beziehungsweise Hannover gewechselt. Dieser Umbruch macht sich vor allem zum Saisonbeginn bemerkbar. Katastrophaler Start Gegen Braunschweig kann man schon mal verlieren. Wer weiß das besser als der FCK? Doch als der FCM zu Saisonbeginn mit einer 1:6-Niederlage wieder abreisen musste, wurden bereits die dunkelsten Wolken über der Landeshauptstadt beschworen. So schlimm war es allerdings nicht. Mit Siegen gegen Osnabrück und Kiel wurde der missglückte Saisonstart schnell wieder ausgebügelt und die Defensive hielt zweimal die Null. Am letzten Spieltag gab es dann die 1:2-Niederlage beim Ligaprimus aus Berlin. In einem umkämpften Spiel mit jeweils einer Gelb-Roten Karte auf beiden Seiten wäre ein Punkt durchaus verdient gewesen. Dennoch dürfte die Stimmung beim FCM nicht allzu schlecht sein. Mit 6 Punkten aus 4 Spielen steht man zumindest solide da und kann mit einem Sieg gegen den FCK an die Tabellenspitze springen. Never change a winning team? Dieses Motto scheint Torsten Lieberknecht nicht geläufig zu sein. Gegen Darmstadt gab es gleich mehrere Änderungen zur Siegermannschaft der Vorwoche gegen St. Pauli. Nichtsdestotrotz wird sich der FCK gegen die spielstarken Magdeburger einmal mehr auf hohe Ballgewinne und Umschaltsituationen konzentrieren. Tazemeta dürfte nach seiner starken Vorstellung kaum Argumente für die Bank gesammelt haben, und auch Sauer überzeugte bei seinem Debüt. Ob er wieder für Yardimci rausrotiert, dürfte auch von dessen Fitnesszustand abhängen. Voraussichtliche Aufstellung: Krahl – Elvedi, Gyamfi, Rasmussen – Haas, Sahin, Kunze, Joly – Ritter, Tazemeta, Sauer
Erwachsene Leistung gegen schwache Lilien

Unser Programmtipp für heute Abend im Ersten: „FloKo Darmstadt: Drei Stiche ins Lilienherz“. Wer beim Titel denkt, es war bestimmt der Gärtner, der irrt sich. Torsten Lieberknecht und sein Team fertigten den SV Darmstadt mit beeindruckender Souveränität ab, bleiben ungeschlagen und sind das Abwehrbollwerk der Liga. Duijvestijn zielt zu hoch Die ersten 30 Minuten waren sehr turbulent. Beide Teams versuchten, schnell nach vorne zu spielen, wurden dabei aber häufig vom guten Gegenpressing oder ihren eigenen Fehlern gestoppt. In der 28. Minute verwechselte Kunze an der Strafraumkante dann das Sprunggelenk von Noah Weishaupt mit dem Ball. Folgerichtige Entscheidung: Elfmeter. Lance Duijvestijn, der das Erbe von Lidberg und Hornby antreten sollte, trat an und knallte den Ball an die Latte. Ab diesem Zeitpunkt übernahm der FCK immer mehr die Kontrolle und ging kurz vor der Pause nach einer schönen Kombination über die linke Außenbahn durch den Startelfdebütanten Mario Sauer in Führung. SVD ohne Chance In der zweiten Halbzeit verstärkten sich die Machtverhältnisse weiter. Zitat aus dem Kicker-Ticker: „Nach mehr als einer Viertelstunde in Halbzeit zwei stellt sich die Frage, was Darmstadt hier eigentlich anbieten möchte.“ Der FCK machte weiter Druck und belohnte sich nach einem Einwurf des starken Tazemeta. Spätestens damit war vielen klar, dass es heute nicht mehr schiefgeht. Mit dem Schlusspfiff erzwang Berisha noch ein Eigentor von Yannik Lührs zum 3:0-Endstand, nachdem er zuvor eine Großchance ausgelassen hatte. Kollektiv auf das nächste Level gehoben Der FCK fand im Spiel gegen Darmstadt die Balance zwischen defensiver Stabilität und offensiver Durchschlagskraft. Etwas, das in den ersten Spielen noch nicht ganz gestimmt hat. Das liegt einerseits an der taktischen Ausrichtung unter Lieberknecht, bei der klar zu sehen ist, dass man sich über den Sommer in allen Bereichen weiterentwickelt hat. Andererseits liegt es an der individuellen Entwicklung einiger Spieler und dem guten Händchen auf dem Transfermarkt. Mit Sauer und Tazemeta trafen direkt zwei Neuzugänge, wie schon letzte Woche gegen St. Pauli. Ja die Saison ist noch jung und der FCK-Fan ist von Natur aus schnell euphorisch, wenn es nach oben geht. Und dennoch spricht vieles dafür, dass der FCK sich auf einem guten Weg befindet. Die Spielernoten: Zur Saison 2026/27 bringen wir die Spielernoten zurück. Der jeweilige Redakteur benotet selbst – mit Begründung.
Pokal ausgelost: Kaiserslautern in Hannover gefordert

Die Losfee Bastian Schweinsteiger hat entschieden: Der FCK trifft im Pokal auf Hannover 96. Für die Roten Teufel geht es in der zweiten Runde des Pokals nach Hannover. Erstes Aufeinandertreffen seit fast 60 Jahren Im Pokal ist diese Begegnung äußerst selten gespielt wurden. Zuletzt begegneten sich die Teams im Januar 1967, damals Traf Otto Rehhagel doppelt für den FCK, der die Partie mit 2:1 gewann. Mit Boris Tomiak treffen die Roten Teufel außerdem auf einen alten Bekannten. Quelle: Treffpunkt Betze