Jannik Mause: "Jeder weiß um die Konkurrenz"

Foto: Andreas Leiner

Der letztjährige Torschützenkönig der 3. Liga, Jannik Mause, hat sich nach starken Leistungen in den Fokus mehrerer Zweitligisten gespielt und sich schließlich vor rund vier Wochen für einen Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern entschieden. Der Neuzugang hat sich voller Enthusiasmus bei den Roten Teufeln eingefunden und fiebert den ersten Spieltagen entgegen. „Die Vorfreude auf den Saisonstart ist natürlich riesig. Und das Wohlbefinden ist wie immer in der Vorbereitung: Man ist platt, ein bisschen erschöpft von den vielen Trainingseinheiten und freut sich, dass es bald endlich losgeht und man weiß, wo man steht,“ beschreibt Mause seine aktuelle Gemütslage im Gespräch mit Treffpunkt Betze. Trotz der intensiven Vorbereitungszeit blickt der 26-Jährige also optimistisch auf die kommenden Herausforderungen.


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Begeisterung für die FCK-Stimmung und die Region


Auch wenn Mause die Atmosphäre im Fritz-Walter-Stadion bisher nur aus der Ferne kennt, zeigt er sich im Interview begeistert von dem, was ihn erwartet. „Ich habe die Stimmung im Stadion bisher zwar noch nicht erlebt, aber man kennt ja die Bilder und Videos ja aus dem Fernsehen. Wenn man zum Beispiel nur mal das DFB-Pokalfinale sieht und was da los war, dann weiß man ja, was einen hier erwartet.“ Der Umzug und die damit verbundenen Veränderungen haben ihm bisher wenig Zeit gelassen, die Region näher kennenzulernen. „Ansonsten muss ich zugeben, dass ich von der Stadt und der Umgebung durch den Umzug und den ganzen Stress leider noch nicht so viel mitbekommen und gesehen habe", gibt Mause offen zu.

Persönliche Ziele und Teamambitionen


Der Neuzugang aus Ingolstadt hat klare Ziele für die kommende Saison, ohne dabei unrealistische Erwartungen zu wecken. „Die Ambitionen sind genau die gleichen, die ich im letzten Jahr in der 3. Liga auch hatte. Ich will so viel Spielzeit wie möglich bekommen, der Mannschaft helfen und dann sehen, was am Ende dabei herumkommt." Auf die Frage, ob er sich wie andere Stürmer eine Marke setzt, wie oft er mindestens treffen will, gibt sich der groß gewachsene Mittelstürmer zurückhaltend. „Ich glaube, es bringt nichts, wenn ich vor der Saison sage, ich schieße so und so viele Tore und habe dann am Ende der Saison zwei gemacht. Daher will ich einfach so viel spielen wie möglich und je mehr Tore ich schieße, desto schöner ist es dann auch für mich. Und das ist auch mein Ziel.“ Diese bodenständige Einstellung zeigt, dass sich der 26-Jährige in den Dienst der Mannschaft stellt.

Die Konkurrenz im Sturmzentrum


Mause, der bis zu seinem 24. Lebensjahr nicht über die Regionalliga hinauskam und durchaus als "Spätzünder" bezeichnet werden kann, begegnet dem Wechsel von der dritten in die zweite Liga durchaus mit Respekt. „Einen Qualitätsunterschied gibt es auf jeden Fall, das gleiche Thema hatte ich aber bereits im letzten Jahr. Ich glaube, jeder Schritt eine Liga weiter nach oben ist eine Umstellung - von der Qualität her, aber auch das Spiel ist schneller und die Gegenspieler sind noch viel besser. Aber ich denke, dass man sich da nach einer kurzen Eingewöhnungszeit daran gewöhnt und sich dann auch zurechtfindet“.


Was den Konkurrenzkampf im Sturmzentrum betrifft, gibt sich der Neuzugang gelassen und teamorientiert: „Ich glaube, wie die Konkurrenz ist, weiß jeder. Wobei ich immer finde, dass wir trotz des Konkurrenzkampfes unterm Strich eine Mannschaft sind und es zählt nur, dass wir gewinnen. Wer dann die Tore macht und spielt, ist dann eigentlich egal.“ Zu Saisonbeginn könnte Jannik Mause aufgrund der Verletzung von Ragnar Ache durchaus eine Option für die Startelf werden. Ob und wie er sich im Laufe der Saison durchbeißen kann, bleibt natürlich abzuwarten. Hört man dem 26-Jährigen zu, wird schnell klar, dass er eine gesunde Mischung aus Vorfreude, Realismus und Teamgeist mitbringt, die ihn zu einer wertvollen Verstärkung für den 1. FC Kaiserslautern machen dürfte.


Quelle: Treffpunkt Betze


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