Mit einem 0:0 meldet sich der 1. FC Kaiserslautern aus der XXL-Länderspielpause zurück. Bei einen frösteligen, aber dennoch munteren Kick auf der Heidenheimer Ostalb dominieren vor allem beide Defensiven.
Das Flutlichtspiel am Freitagabend eröffnete den 7. Spieltag der zweiten Bundesliga, wobei beide Teams zunächst alles andere als eingerostet starteten. Im weiteren Verlauf kühlten Temperatur und Partie merklich ab, es kam vereinzelt zu Chancen. Unterm Strich kann sich der FCK auswärts beim Absteiger über einen zufriedenen Punkt freuen und ein weiteres Mal die Null wahren.
Julian Krahl, Naathan Skyttä, und Torsten Lieberknecht mit den Stimmen zum Spiel.
Julian Krahl: „Mehr drin gewesen“
Julian Krahl zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Es ist schön, dass man sagen kann dass , es mehr drin gewesen wäre. Das ist nicht selbstverständlich. Wir wussten man, dass Heidenheim eine starke Mannschaft ist und uns alles abverlangen wird. Den Punkt nehmen wir auf jeden Fall mit.“ Die Offensiv-Flaute besorgt den Lautrer Schlussmann nicht: Vorne fehlt uns vor allem das Momentum, das wir vorne gerade haben. Und daran arbeiten wir. Offensiv, genauso wie defensiv.“ Für seinen Defensivverbund hatte Krahl lobende Worte übrig: „Natürlich freue ich mich selbst sehr darüber, zu Null zu spielen. Das ist immer der Anspruch. Aber, das geht nicht allein von mir aus. Das ist die komplette Mannschaft, besonders die Defensive, die sich in alles reinhauen. Ich bin sehr, sehr stolz auf meine Jungs. Gegen alle drei Absteiger nicht zu verlieren ist eine absolute Qualität“
Naatan Skyttä: „Das Tor hat gefehlt“
„Wir hätten gewinnen können“, konstatierte der Finne, der die Länderspielpause in der Pfalz anstatt mit der Nationalelf verbrachte. „Wir verteidigen gut, der Punkt ist gegen eine so starke Mannschaft zufriedenstellend.“ Seine Verletzungspause hat der 24-Jährige gut weggesteckt: „Ich habe mich gut gefühlt und hatte keine Probleme.“
Torsten Lieberknecht: „Stablier Punkt, starke Leistung“
Cheftrainer Torsten Lieberknecht attestierte seinem Team eine gute Leistung: „Ich bin geprägt von Auswärtsspielen in Heidenheim, wenn du hier die Energie der Heimmannschaft nicht matchst, dann stehst du mit leeren Händen da.“ Die Länderspielpause war für den Bad Dürkheimer neu: „So eine lange Pause kennst du nicht, dafür hat jeder Trainer sein eigenes Rezept. Wir haben bewusst den Fokus auf Regeneration und Spielpraxis gelegt, aber auch keine einfache Situation mit den vielen Nationalspielern.“





