Regionalliga: FCK will Stadionmiete aussetzen

Der Zuschuss zu den Betriebskosten, den der FCK von der Stadt fordert, soll demnach bei 1,5 Millionen Euro liegen. Hintergrund für die neuerliche Forderungen der Roten Teufel ist die dramatische, sportliche Lage. Der FCK ist akut vom Abstieg bedroht. Bei noch zehn ausstehenden Spielen hat der Klub sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.


Die Verantwortlichen beim FCK müssen somit auch für das Worst-Case-Szenario planen: den Abstieg in die Regionalliga. Dieser hätte erneut drastische finanzielle Einbußen zur Folge. Das Fritz-Walter-Stadion mit seinen knapp 50.000 Plätzen und seinen hohen Betriebskosten ist schon jetzt kaum noch zu finanzieren für den FCK.


Ganz überraschend kommt der Vorstoß des FCK nicht. Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt hatte bereits vor kurzem im SWR Sport Podcast "Nur der FCK" angedeutet, dass Regionalligaspiele auf dem Betzenberg unrealistisch sind: "Jeder kennt die Probleme, die der Klub mit dem Stadion hat, seitdem er nicht mehr in der Bundesliga spielt. So schön und atmosphärisch der Betzenberg auch ist, es ist schwierig, dieses Szenario bei einem Abstieg aufrecht zu erhalten."

Stadt verweist auf laufende Gespräche mit dem FCK

Die Stadt Kaiserslautern teilte auf SWR-Anfrage mit, dass erste dahingehende Gespräche bereits im Gange seien: "Grundsätzlich gilt der zwischen der Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH und dem 1. FC Kaiserslautern vereinbarte und aktuell gültige Pacht- und Betreibervertrag für alle Spielklassen, also auch im Falle eines Abstiegs". Eine mögliche erneute Reduzierung der Pacht für das Stadion müsste nach Angaben der Stadt wie in der Vergangenheit auch von den zuständigen Gremien der Stadt und der Stadiongesellschaft beschlossen werden.


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Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/…dionmiete-zahlen-100.html