Die Trendwende gegen Osnabrück fortsetzen

Vergangenen Sonntag war es endlich so weit. Die Roten Teufel haben mit dem 0:2 Auswärtssieg gegen Verl nach über sieben Monaten mal wieder einen Dreier in der Fremde landen können. Zwar macht das die Gesamtsituation aktuell nicht bedeutend besser, doch es ist schon mal ein Anfang. Mit nur neun Zählern nach neun Spieltagen steht der FCK knapp über dem Strich. Daher ist es jetzt umso wichtiger im Traditionsduell gegen den VfL Osnabrück weiter nachzulegen.

Geglückte Osnabrücker Neuausrichtung

Der VfL ist nach nur zwei Jahren zweite Liga wieder zurück in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Dabei schafften sie in der letzten Zeit genau das, was in Kaiserslautern nach dem Abstieg 2018 verpasst wurde. Im Sommer wurden bei den Niedersachsen alle Strukturen aufgebrochen. Mit Daniel Scherning als Trainer und Amir Shapourzadeh als Sportdirektor holten sich die Osnabrücker junge und unbeschriebene Personalien ins Boot, wie sich aktuell herausstellt mit Erfolg. Mit 17 Punkten steht der VfL momentan auf Rang drei der dritten Liga. Ein ganz besonderes Augenmerk liegt dabei definitiv auf der Hintermannschaft. Mit nur sieben Gegentreffern stellen die Osnabrücker zurzeit die beste Defensive der Liga. Es wird also alles andere als leicht, diese zu knacken.

Personalsituation weiter angespannt - Fragezeichen hinter Zimmer und Klingenburg

In Sachen Personal ist aktuell kaum Besserung in Sicht. Bereits gegen Verl konnte Marco Antwerpen nicht mal die volle Kapazität der Auswechselbank ausreizen. Nur sieben Auswechselspieler statt den erlaubten neun hatten auf der Bank Platz genommen. Gegen den Sportclub musste Kapitän Jean Zimmer wegen Rückenproblemen aussetzen, ob es aber für das Wochenende reicht, ist noch nicht bekannt. Letzten Sonntag musste zudem nach einer knappen Stunde mit René Klingenburg der nächste Leistungsträger verletzt ausgewechselt werden. Laut Antwerpen hatte bei ihm der Muskel zu gemacht, eine genaue Diagnose steht aber noch aus.

Den Schwung mitnehmen

Der Auswärtssieg tat allen Beteiligten sichtlich gut. Doch der FCK hat keine Zeit, sich darauf auszuruhen und muss mit der gleichen Intensität und Entschlossenheit nun auch auf dem beheimateten Betzenberg antreten, schließlich sind die Osnabrücker auch alles andere als eine Laufkundschaft. Zwei Siege in Serie gab es zuletzt im Dezember 2019, schon etwas her. Daran gilt es jetzt anzusetzen und den nächsten Dreier einzufahren.


Unterstützt werden die Roten Teufel dabei von bis zu 25.000 Fans, die aufgrund der neu eingeführten 2G-Regel nun zugelassen sind. Nach langer Zeit gibt es keine Abstandsregeln mehr, Dauerkarten können erstmals wieder benutzt werden und die Ticket-Personalisierung entfällt. Gute Vorraussetzungen also für einen Heimsieg.


Quelle: Treffpunkt Betze