Roundhouse-Kick: Full House

Marlon Ritter will mit dem FCK unbedingt in die 2. Liga aufsteigen

Unser hashtag der Woche: #karnevalambetze. 46.895 Zuschauer werden den Betzenberg am Ostersonntag im Spitzenspiel gegen den 1. FC Saarbrücken beben lassen. Es ist total surreal, was sich derzeit rund um die Roten Teufel abspielt und nah am Wahnsinn, wenn man sieht, wie viele Menschen in diesem Saisonendspurt regelmäßig auf den Beinen sind. Egal ob in Freiburg, in Würzburg, Kaiserslautern oder sonst irgendwo – es gibt gefühlt nur noch Heimspiele. Die Pfalz sehnt sich nach Zweitligafußball und jeder gibt scheinbar das, was er kann, um das große Ziel zu erreichen. Alles was rund um den FCK und in der letzten Woche sonst noch wichtig war - hier in unserem Wochen-Rückblick.


1. Denn sie wissen, was sie tun: Vor dem Spiel bei den Würzburger Kickers stand Marco Antwerpen den Kollegen vom SWR Rede und Antwort. Kaum ein anderer kann die Gefühlswelten, die man beim FCK durchleben kann, wohl besser beschreiben als der Lautrer Coach. Der unglaubliche Wandel vom Abgrund zur Viertklassigkeit hin zum Aufstiegsaspiranten in die zweite Liga ist ihm bestens bewusst. Er genießt diesen Wandel und das Gefühl mit einer gereiften Mannschaft ganz viel erreichen zu können. Als Trainerteam versuchen Antwerpen und Döpper ihrer Mannschaft zwar immer ein paar Dinge mitzugeben, aber letztlich müssten die Spieler schon wissen, was sie auf dem Platz dann vorhätten, beschreibt der Cheftrainer seine Herangehensweise. Der Eindruck, dass sie das wissen, entsteht durchaus. Aber auch für den Fall, dass nicht - entscheidend sind die Ergebnisse. Und die stimmen nun mal!


Marco Antwerpen: "Die Spieler wissen, was wir vorhaben"


2. Verspäteter Polterabend in Köln? Marlon Ritter schwärmt im DFB-Interview geradezu vom Betzenberg. Er könne sich aktuell nichts Schöneres vorstellen, als Heimspiele mit dem FCK zu bestreiten, zeigt sich der 27-Jährige von der Betze-Power beeindruckt. Wenn man bedenkt, dass er dem Fußballsport beinahe abgeschworen und sich dem Handball verschrieben hätte, können alle Beteiligten wohl von Glück reden, dass sich der damals pubertierende Rasenallergiker für den etwas größeren Ball entschieden hat. Denn Parallelen haben Ritter und der FCK reichlich. Von der Bundesliga der sukzessive Abstieg in die Drittklassigkeit, ein hin und wieder etwas stockender Motor, der nach und nach wieder zu schnurren begann und der Wunsch zumindest in der zweiten Liga spielen zu wollen – es klingt nach der perfekten Ehe, auch wenn die Feierlichkeiten noch fehlen.


Marlon Ritter: "Kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen"


3. Glory, glory Kaiserslautern: Chien Lee ist einer der führenden Köpfe der Pacific Media Group, die zehn Prozent der Anteile des 1. FC Kaiserslautern erworben hat. Gute drei Millionen Euro fließen so in die Kassen der Roten Teufel und geben natürlich neuen Spielraum, um den Verein weiter voranzubringen. Lee, der große Ähnlichkeiten zwischen der Philosophie der Lautrer und seiner eigenen erkennt, möchte dazu beitragen, dass der Club wieder zum Stolz der Region wird. Super Engagement des US-Amerikaners, aber der Zug ist abgefahren. Der FCK war schon immer und wird immer der Stolz der Region bleiben. Dennoch ein herzliches Willkommen auf dem höchsten Fußballberg Deutschlands!


"Lautern soll wieder zum Stolz der Region werden"

4. Hüt(h)chen-Spiel: Für Elias Huth läuft es wie am Schnürchen. Seit dem Tauschgeschäft mit Terrence Boyd hat der Mittelstürmer sieben Tore in zwölf Spielen erzielen können und seinen Halleschen FC damit ganz nah an den Klassenerhalt geschossen. In Anbetracht dieser Quote sind bei seinem Teamkollegen Jan Löhmannsröben, der in seiner Karriere schon mehr Arbeitgeber hatte als Lothar Matthäus Ehefrauen, die Erinnerungen an Huths Vorgänger bereits leicht verblasst. „Wer ist eigentlich dieser Boyd?“, soll er laut BILD schon geflachst haben. Da wir aber wissen, wer der Fragesteller ist, muss befürchtet werden, dass das möglicherweise gar kein Späßchen war. Aber egal, weiter geht der Flachs, äääh Lachs. Und dir lieber Elias, go on!


Ist Huth schon wertvoller als Boyd?


5. In unser'm Land sind wir die Nummer eins: Was haben ein Flipper in Las Vegas und Fußball in Mainz gemeinsam? Beide sind offenbar vollkommen uninteressant! Benjamin Wüst, der Moderator des Videocasts „Dein FSV“, bei dem es um die Geschehnisse rund um Mainz 05 geht, fühlt sich etwas alleingelassen. In Anbetracht ausbleibender „Klicks“ zum Karnevalsverein-Podcast stellte er in der letzten Folge sogar die Frage, ob es denn keine Mainzer Fans gäbe. Mit neidvollem Blick Richtung FCK-Format hielt er eine brennende Ansprache an das Narrenvolk und forderte die Zuschauer des Videocasts auf, ein Feedback zu geben, was denn verbessert werden könnte. Es ist unbekannt, was die beiden Follower dazu geschrieben haben. Aber man hilft ja, wo man kann: Also, klickt auf den folgenden Link und unterstützt „Dein FSV“. Oder lasst es einfach sein und wartet auf die nächste Ausgabe von „Dein FCK“, die ist auch definitiv interessanter.


05er Fans: Wo seid ihr?


Quelle: Treffpunkt Betze

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