Dominik Schad: "Mir war sofort klar, hier will ich spielen"

Er ist junge 21 Jahre, gebürtiger Aschaffenburger und kam vor der Saison von Greuther Fürth auf den Betze. Die Rede ist von Dominik Schad. Zunächst als Backup für Florian Dick verpflichtet, avancierte er in den letzten Spielen zur Stammkraft. Im Interview mit Treffpunkt Betze sprach er mit uns über sein erstes halbes Jahr in Kaiserslautern, Cheftrainer Michael Frontzeck und über sein Leben abseits des Fußballplatzes.


Treffpunkt Betze: Hallo Dominik, schön, dass du dir nach dem Training die Zeit genommen hast. Der Winter hält so langsam Einzug hier in Kaiserslautern. Hat euch Michael Frontzeck eben ordentlich eingeheizt?


Dominik Schad: Ich muss sagen, ich bin froh, dass die Hitze weg ist. Die finde ich ehrlich gesagt noch schlimmer als den kalten Winter. Wenn man sich einmal gut aufgewärmt hat und viel am Laufen ist, dann spürt man die Kälte ohnehin nicht mehr so. Ich denke, der Winter ist im Moment unser kleinstes Problem.


Treffpunkt Betze: Du kamst im Sommer als Neuzugang von Greuther Fürth. In deinem letzten Jahr lief es dort für dich nicht mehr all zu gut. Ein Jahr zuvor hast du noch bei der U20 Weltmeisterschaft mitgewirkt. Woran hat es gelegen?


Dominik Schad: Ich hatte mir natürlich mehr Spielzeit in Fürth erhofft. Mein Vertrag ist dann im Sommer ausgelaufen und mir wurden auch keine Steine in den Weg gelegt und so konnte ich wechseln. Für mich hätte es wenig Sinn gemacht weiter nur auf der Tribüne zu sitzen oder in der Regionalliga zu spielen und von daher habe ich dann den Verein verlassen und bin sehr glücklich darüber, dass ich jetzt hier bin.

"Das war Wahnsinn!"


Treffpunkt Betze: Mit welchen persönlichen Vorstellungen aber auch Zielen bist du dann zum Betze gewechselt, was gab für dich denn Ausschlag zu Gunsten des FCK?


Dominik Schad: Das ging alles sehr schnell, ich habe eigentlich überhaupt nicht überlegen müssen. Ich hatte glaube ich damals Mitte der Woche mit dem FCK gesprochen, donnerstags war der Vertrag ausgehandelt und freitags bin ich schon hergekommen und habe unterschrieben. Innerhalb von drei Tagen bin ich also den Weg von zu Hause hierher dreimal gefahren, weil es für mich gar keine Überlegung gab, ob ich das mache oder nicht. Ich kannte Lautern ja vom letzten Jahr, durfte den Betze von der Bank aus bei Fürth erleben und das war Wahnsinn. Deswegen war mir sofort klar, dass ich diesen Schritt gehen will.


Treffpunkt Betze: Du bist dann zunächst als Backup für die rechte Verteidigerposition verpflichtet worden. In den letzten sieben Spielen standest du allerdings über die volle Spieldauer sieben Mal in der Startelf. Bist du darüber selbst ein wenig überrascht?


Dominik Schad: Ich bin hergekommen mit der Aussage, dass ich erstmal als Backup fungiere. Natürlich habe ich immer auf meine Chance gewartet und auch ein Stück weit darauf gehofft und ich war natürlich sehr froh, dass ich sie in der englischen Woche gegen Braunschweig dann auch bekommen habe. Ich denke, ich habe sie so gut es geht genutzt und bin über jede Minute, die ich spielen darf, dankbar. Damit rechnen konnte ich sicherlich weniger, weil ich ja wusste, dass ich erst einmal als Ersatz vorgesehen bin. Trotzdem hatte ich immer im Hinterkopf, wenn die Chance kommt, will ich sie nutzen, denn es gibt natürlich nichts Schöneres für einen Fußballer, als zu spielen.


Treffpunkt Betze: Auf deiner Position spielt ja auch Florian Dick. Flo ist ja sozusagen eine Art FCK-Urgestein. Pflegen Spieler, die um dieselbe Position konkurrieren, eine besondere Beziehung zueinander?


Dominik Schad: Ich würde jetzt nicht sagen, dass das Verhältnis zu ihm spezieller ist, als zu einem anderen Mitspieler. Wir verstehen uns gut, ich kann viel von ihm lernen, wenn ich eine Frage habe, ist er immer zur Stelle. Ich denke, er ist die perfekte Wahl als Kapitän, da er eine sehr sachliche und ruhige Art hat. Da gibt es definitiv keine Spannungen oder ein ungesundes Konkurrenzdenken.

"Wir sind definitiv nicht zufrieden, wo wir jetzt stehen"

Treffpunkt Betze: Dein erstes halbes Jahr beim FCK ist fast vorbei. Wenn du eine Zwischenbilanz ziehen müsstest, wie würde diese bisher ausfallen?


Dominik Schad: Ich würde sagen, viele Auf- und Abs treffen es ganz gut. Gerade als ich auch von Beginn an ran durfte hatten wir eine kleine Euphoriewelle. Das ist natürlich immer am schönsten. Wenn du gewinnst, dann geht vieles leichter von der Hand. Auch das Training macht mehr Spaß. Aber wir sind definitiv nicht zufrieden, wo wir jetzt stehen. Wir wollen mehr Punkte holen, aber es sind ja noch ein paar Spiele bis zum Winter, wenn der dann vorbei ist, dann schauen wir mal, wo wir dann in der Tabelle stehen.


Treffpunkt Betze: Der FCK tat sich zu Saisonbeginn schwer, musste einige Nackenschläge verkraften. Am 9. Spieltag hast du auswärts in Braunschweig über volle 90 Minuten debütiert. Das Spiel endete 4:1. Was hast du an diesem Abend erlebt?


Dominik Schad: Das war absoluter Wahnsinn. Wenn man sich ein Startelfdebüt ausmalen könnte, auswärts in Braunschweig, wo ja auch eine ordentliche Zahl an Zuschauern vor Ort waren, dann so. Dazu noch vier Tore, das hat mir auch persönlich extrem geholfen, weil du mit einer Führung natürlich befreiter aufspielen kannst, als wenn du unter Druck stehst. Den hatten wir zwar vor dem Spiel auch, aber ein Rückstand während dem Spiel hätte das Ganze natürlich erheblich komplizierter gemacht. Alles in allem war es ein rundum gelungener Abend - besser hätte ich es mir nicht vorstellen können.


Treffpunkt Betze: Du hast zu Saisonbeginn in einem anderen Interview gesagt, dass ihr in Liga 3 eine gute Rolle spielen könnt, aber ob es für den Aufstieg reichen wird, wird man sehen müssen. 15 Spiele habt ihr inzwischen gemacht. Spielt ihr als Mannschaft diese besagte gute Rolle?


Dominik Schad: In dieser Liga geht es wirklich relativ schnell. Alles ist sehr nah beieinander. Als wir die zwei Spiele gewonnen haben, waren wir plötzlich wieder oben dran, jetzt haben wir zweimal leider nicht punkten können und sind wieder ein Stück weit ins Mittelfeld abgerutscht. Wie gesagt, wir sollten jetzt erst einmal den Winter abwarten und schauen wie viele Punkte wir haben, denn im Winter ist noch niemand auf- oder abgestiegen. Wenn sich die Saison dem Ende zuneigt, dann kann man schon eher sagen, ob wir die besagte Rolle spielen oder wo es stattdessen hingeht. Aktuell tue ich mir schwer das einzuschätzen. Ich glaube, wenn wir wüssten, welchen Hebel wir umlegen müssen um die Konstanz zu erreichen, dann würden wir es sofort tun. Leider ist der Fußball nicht so einfach, das geht fast jeder Mannschaft so. Komplett wegmarschieren können nur die absoluten Top-Mannschaften. Wir versuchen täglich auf dem Trainingsplatz unser bestes zu geben, um dann hoffentlich am Wochenende auch erfolgreich zu sein.


Treffpunkt Betze: Gegen Rostock hast du zuletzt hinten links gespielt (da Janek Sternberg gelb-gesperrt fehlte). Neben deiner Flexibilität gehört gewiss auch deine Schnelligkeit zu deinen Stärken. An welchen Stellen siehst du für dich aber noch Entwicklungspotential?


Dominik Schad: Auf Links spiele ich logischerweise anders als auf rechts, schon allein durch meinen starken rechten und schwächeren linken Fuß. Da gilt es für mich, weiter hart daran zu arbeiten. Gerade die Flanken sind noch nicht so, dass ich sagen würde, das passt. Da möchte ich flexibler und unberechenbarer werden. Generell denke ich, dass es niemanden gibt, der im Defensivspiel nach hinten perfekt ist, da gibt es immer etwas zu verbessern. Gerade die Cleverness im Zweikampf, auch mit Blick auf das Rostock Spiel, fehlt da noch ein wenig. Das möchte ich in Zukunft besser lösen. Aber ich denke, da ich noch ein relativ junger Spieler bin kommt das auch ein Stück weit mit der Erfahrung. Aus dem Spiel in Rostock habe ich auch gelernt. Ich werde in Zukunft, auch wenn ich denke, dass ich gefoult worden bin, der Schiedsrichter aber eben nicht pfeift, versuchen die Situation anders zu lösen.


Treffpunkt Betze: Der FCK holte dich unter anderem, weil du auf den Außen flexibel einsetzbar bist. Spielst du lieber hinten links oder rechts?


Dominik Schad: Grundsätzlich spiele ich natürlich beides, aber ich denke es fällt mir rechts schon ein Stück weit leichter.

Lieber Playstation als Halligalli

Treffpunkt Betze: Gehen wir etwas weg vom Fußballplatz. Die Pfalz ist ein ganz besonderes Fleckchen Erde. Ebenso die Einheimischen. Für jemanden der nicht von hier ist kann das auf den ersten Blick durchaus etwas gewöhnungsbedürftig sein. Wie ist dein Eindruck von deiner neuen Umgebung?


Dominik Schad: Ich bin hier eigentlich komplett zufrieden. Fürth war ungefähr genauso groß wie Kaiserslautern, ich habe zwar in Nürnberg gewohnt, aber auch dort auf dem Land. Ich bin auf dem Land groß geworden. Ich mag es eher in einer ruhigeren Umgebung zu leben, da ich nicht so der Stadt-Mensch bin, der immer dieses Halligalli braucht. Ich habe Ruhe, wenn ich sie möchte, brauche aber auch in die Stadt nur fünf Minuten. Ich habe mich relativ schnell eingelebt, zügig eine Wohnung gefunden, also alles sehr gut.


Treffpunkt Betze: Wo findet man Dominik Schad, wenn er nicht auf dem Fußballplatz steht? Was zeichnet dich in einem Privatleben aus?


Dominik Schad: Mein Vermieter ist selbst noch relativ jung und so habe ich schnell Anschluss und neue Freunde auch außerhalb des Fußballs hier gefunden. Meistens bin ich nach dem Training natürlich relativ platt und bin dann eher der Typ, der froh ist, erst einmal zu Hause zu sein. Ich verbringe denke ich relativ viel Zeit mit meinen Freunden, ob es die Jungs aus der Mannschaft sind oder Leute aus dem privaten Bereich. Durch die relativ geringe Entfernung nach Hause, nach Aschaffenburg, ist auch öfter einmal ein Freund von zu Hause da. Zudem habe ich einige Freunde die in Mannheim oder Heidelberg studieren. Der ein oder andere Abend vor der Playstation ist natürlich auch dabei, aber unter Leuten fühle ich mich schon am wohlsten.


Treffpunkt Betze: Apropos studieren. Du bist zwar noch jung, hast hoffentlich noch einige Jahre deiner Karriere vor dir. Gibt es in deinem noch recht jungen Leben dennoch bereits Überlegungen oder Ideen, was neben oder auch vor allem nach dem Fußball kommen wird?


Dominik Schad: Na klar macht man sich Gedanken. Erst vor kurzem, da ja mein Vertrag in Fürth ausgelaufen war, und man zunächst auch nicht wusste wie es weitergeht. Aktuell bin ich natürlich noch voll auf den Fußball konzentriert. Aber je nach dem wie es läuft, möchte ich früher oder später auch ein Fernstudium nebenher machen, am liebsten in die BWL Richtung, dass man da auch noch einmal abgesichert ist und nach der Karriere direkt auf etwas zurückgreifen kann. Durch mein Abitur habe ich mir da denke ich auch eine gute Grundlage geschaffen.

"Michael Frontzeck ist ein super Trainer!"

Treffpunkt Betze: Noch einmal zurück zum Sportlichen. Ihr habt ja einen sehr erfahrenen Trainer, der schon viel in seiner Karriere gesehen und erlebt hat. Im Kader dagegen stehen auch sehr viel junge Kicker. Was gibt Michael Frontzeck euch in der jetzigen Phase der Saison mit auf den Weg, was zeichnet ihn aus?


Dominik Schad: Wir haben mit Michael Frontzeck einen super Trainer. Er ist sehr kommunikativ, du kannst ihn jederzeit fragen, wenn du irgendetwas hast. Ich muss sagen, ich hatte ja schon den einen oder anderen Trainer, aber mit ihm ist es ein sehr angenehmes arbeiten, er hat immer ein offenes Ohr. Und seine enorme Erfahrung hilft dem einen oder anderen Spieler definitiv, da er einfach auf einen sehr breiten Erfahrungsschatz zurückgreifen kann.


Treffpunkt Betze: Letztlich zeichnet sich ja auch jeder Trainer durch ein eigenes und persönliches Spielverständnis aus. Gibt es im Vergleich zu deiner Fürther Zeit Unterschiede in der Trainingsintensität und Trainingsgestaltung?


Dominik Schad: Definitiv, jeder Trainer hat da so seine eigene Sicht. In Fürth hatte ich auch zwei Trainer die komplett unterschiedlich waren. Sowohl von der Art, als auch von der Spielidee her. Heutzutage ist das aber für keinen Fußballer mehr ein Problem sich damit zurechtzufinden. Du hast die Vorbereitung, um alles aufzunehmen und möglichst so umzusetzen, wie der Trainer sich es vorstellt. Nach kurzer Zeit hast du das dann verinnerlicht, dass stellt kein Problem dar. Mit Michael Frontzeck ist das ein sehr gutes und angenehmes Arbeiten.


Treffpunkt Betze: Wir haben vorhin Flo Dick schon kurz angesprochen. Er ist einer der wenigen Spieler im Kader, die hier auf dem Betze auch schon ganz andere Zeiten erlebt haben. Das sind beispielsweise Heimsiege gegen den FC Bayern oder packende und hitzige Duelle, die erst in letzter Sekunde entschieden wurden. Sprecht ihr über solche Erlebnisse untereinander, erzählt er manchmal, was hier möglich sein kann oder sind das eher "alte Kamellen"?


Dominik Schad: Natürlich wird das mal angesprochen, aber eigentlich muss er das gar nicht. Es bekommt auch jetzt noch jeder mit, was hier möglich ist. Es sind ja nach wie vor meistens mehr als 20.000 Zuschauer da und es gibt einfach nichts geileres, als hier ein Heimspiel zu gewinnen. Du weißt ganz genau, die Fans stehen hinter dir, feuern dich an, wenn du dann noch gewinnst sind sie glücklich, du bist selbst glücklich, das ist einfach genial. Klar, Flo hat noch einmal andere Zeiten erlebt, aber ich denke da muss er gar nicht so viel erzählen, weil jeder Spieler spürt, was für ein riesiges Fanpotential hier nach wie vor vorhanden ist.

"Samstags 15:30 Uhr, abends Sportschau - Damit bin ich groß geworden"

Treffpunkt Betze: Schauen wir kurz einmal etwas über den Tellerrand des FCK. Fußball ist ja längst nicht mehr einfach nur eine Sportart. Es geht um Vermarktung, um jede Menge Geld, um den Verlust von Fankulturen, inzwischen sprechen wir sogar von der Gründung einer europäischen Elite-Liga, viele kontroverse Themen werden kritisch diskutiert. Setzt du dich als Fußballprofi mit solchen Fragen und Themen auseinander?


Dominik Schad: Es geht ja schon los, dass es komplizierter geworden ist, wenn du die Spiele im Fernseher anschauen möchtest. Selbst ich als Profifußballer weiß manchmal nicht Bescheid, wo ich jetzt Champions League oder ähnliches sehen kann. Die Anstoßzeiten sind mittlerweile auch ein wenig der Vermarktung geschuldet, sodass es mittlerweile für den Fan etwas schwierig geworden ist. Für den normalen Arbeiter, Familienvater ist es kaum machbar montags abends hunderte Kilometer zu fahren, um seine Mannschaft anzufeuern. Eine Super-Liga würde das Ganze sicher noch etwas komplizierter machen. Ich bin natürlich noch damit aufgewachsen samstags, 15:30 Bundesliga, abends die Sportschau. Ich würde mir schon wünschen, wenn es wieder etwas in diese Richtung gehen würde, da es für jeden, der den Fußball liebt, deutlich einfacher und schöner wäre.


Treffpunkt Betze: Dominik zum Abschluss zurück zum FCK. Am Sonntag spielt ihr daheim gegen Wehen-Wiesbaden. Woran habt ihr in den letzten zwei Wochen explizit gearbeitet? Und warum wird der FCK das Spiel gewinnen?


Dominik Schad: Uns erwartet ein schwieriger Gegner, wie fast jede Woche in dieser Liga. Wehen hat zum einen 7:0 gegen Köln gewonnen, dann aber glaube ich die Woche danach gegen Jena verloren, das sagt wieder viel über die Ausgeglichenheit dieser Liga aus. Wir haben diese Woche intensiv daran gearbeitet, hinten sicherer zu stehen. Ich denke die Viertelstunde, die uns in Rostock mehr oder weniger das ganze Spiel gekostet hat, die darf nicht mehr passieren und solche Fehler müssen wir abstellen. Bis zum 1:1 waren wir denke ich ganz gut im Spiel, haben ein frühes Tor gemacht, von daher sollten wir diese defensive Konstanz wiederbekommen, vielleicht einfach auch mal wieder zu Null spielen. Das wollen wir in Angriff nehmen, klar hat Wehen auch eine starke Offensive, aber ich denke, wenn wir hier zu Hause vor der Kulisse unsere Leistung abrufen, wie wir es auch schon gemacht haben in dieser Saison, dann sehe ich eigentlich nichts was uns vor unlösbare Aufgaben stellen sollte. Wir freuen uns auf das Spiel am Sonntag und hoffen natürlich auf ein positives Ergebnis für uns.


Vielen Dank Dominik und alles Gute für Sonntag!


Quelle: Treffpunkt Betze