Keßler: „Müssen aufpassen, dass das Eis nicht bricht“

Nach Jörg Wilhelms Auftritt im SWR schienen Grabenkämpfe, persönliche Eitelkeiten und öffentlich ausgetragene Konflikte den Betzenberg zu erobern. Twittermeldungen, lancierte Investorenstatements, merkwürdige Stellungnahmen - es drohte ein öffentliches Desaster. Wieder einmal. Dabei braucht der Verein in dieser gegenwärtigen Situation mehr denn je Ruhe und Sachlichkeit. Sowohl intern als auch extern. Wir sprachen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und stellvertretenden Beiratsvorsitzenden Rainer Keßler über das laufende Insolvenzverfahren, Investorengespräche, den Status Quo im Gläubigerausschuss und über scheinbar verhärtete Fronten.


Treffpunkt Betze: Herr Keßler, Hand aufs Herz: Wie viele Investoren, Berater oder potentielle Spieler haben sich bei Ihnen oder anderen Verantwortlichen in den letzten Tagen gemeldet und gesagt: „Sorry, an so einem Chaos haben wir kein Interesse“?


Rainer Keßler: Ich denke, der Begriff des Chaosklubs wird – insbesondere von gewissen Medien – etwas überstrapaziert. Wir arbeiten seit Dezember ruhig und konzentriert an der Sanierung des Vereins und hatten im Januar und Februar vielversprechende Gespräche auch mit überregionalen potentiellen Investoren, bei denen wir ernsthaftes Interesse für die Marke FCK wecken konnten. Wir waren Ende Februar kurz davor die benötigte Finanzierung für die kommende Saison darstellen zu können. Im Wesentlichen wurden dann diese Gespräche wegen Covid 19 unterbrochen und auf Eis gelegt. Aktuell registrieren wir zunehmendes Interesse. Gesprächspartner signalisieren Respekt für die Ruhe, die der Verein trotz einer Insolvenz in Eigenverwaltung doch ausstrahlt.


Treffpunkt Betze: Als ein gemeinsames Team ist der fünfköpfige Beirat vergangenen Dezember angetreten. Nur sieben Monate später ist zumindest in der Öffentlichkeit kaum noch etwas davon zu spüren. Die Fronten scheinen verhärtet, Jörg Wilhelm behauptet von Beirats- bzw. Aufsichtsratsmitgliedern zum Rücktritt aufgefordert worden zu sein. Droht die Lage um die wirtschaftliche Existenz des FCK außer Kontrolle zu geraten? Wie viel ist vom „Team Merk“ noch übrig?


Rainer Keßler: Mir ist es ganz wichtig zu betonen: Es gibt keine unterschiedlichen Parteien innerhalb der Vereinsgremien. Es gibt nur den FCK! Jeder, der hier für diesen Verein mandatiert ist, muss den FCK in den Mittelpunkt rücken. Wir haben uns deshalb vergangene Woche zusammengesetzt und nochmals betont: Lasst uns aus der jüngsten Vereinsgeschichte lernen. Es darf auf keinen Fall wieder passieren, dass sich in der öffentlichen Wahrnehmung wie vergangenes Jahr verschiedene Parteien bilden, die sich feindlich gegenüber stehen. Etwa ein Lager „Pro Regional“ und ein Lager „Pro Ankerinvestor.“ Das wäre fatal und ist an sich schon absurd. Es ist aber vollkommen klar und auch legitim, dass in einem mehrköpfigen Gremium andere Sichtweisen auf Dinge und Sachfragen entstehen. Die Frage ist dann, wie der einzelne Mensch damit umgeht. Der eine ist diplomatischer, der andere eher emotional. Aber die Diskussion muss eben sachorientiert und innerhalb der Gremien bleiben.


Uns ist es nach wie vor wichtig, als Team weiterzuarbeiten. Und das werden wir. Da gibt es auch keine Unterschiede zwischen einem Team Merk oder einem Team Keßler – es handelt sich immer um die gleichen Personen, die sich der Mitgliederversammlung als Team vorgestellt haben. Die Räte haben gemeinsam mit der Geschäftsführung und dem Vorstand im Sinne des FCK zu handeln.

Keßler mahnt zur Besonnenheit: "Ein diskreter Umgang ist ratsam"


Treffpunkt Betze: Das aktuelle Desaster begann – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – mit einem Auftritt von Jörg E. Wilhelm bei SWR Sport. Darin gab Wilhelm bekannt, dass ein im Ausland lebender Deutscher dem FCK ein einseitiges, unwiderrufliches Angebot für ein signifikantes Investment gemacht hatte. Was hat dieser Auftritt Ihrer Einschätzung nach in der öffentlichen Wahrnehmung losgelöst? War Wilhelms Auftritt in dieser Form abgesprochen und gewollt?


Rainer Keßler: Er hat diesen überraschenden Weg vermutlich gewählt, weil er der Auffassung war, dass das Angebot des Investors nicht die angemessene Wertschätzung erfahren hat. Zudem dokumentiert dieses Angebot die Leistung der Geschäftsführung und des Beirats in dieser schwierigen Zeit einen ernsthaften Interessenten für den FCK gefunden zu haben, der zu seinen Bedingungen bereit ist den Verein nachhaltig zu stabilisieren.


Natürlich kann ich auch unsere Fans verstehen, die sich nach solchen Neuigkeiten sehnen. Aus Fan-Sicht möchte ich am liebsten über jedes Gespräch informiert sein. Das Problem ist nur, dass die derzeitige Lage des FCK sehr vielschichtig und komplex ist, und eben auch viele verschiedene Interessen berücksichtigt werden müssen. Dazu brauchen wir Vertrauen - öffentlich wird so etwas schnell zu emotional.


Ein diskreter Umgang mit den Bedürfnissen von Gläubigern und Investoren ist ratsam. Die Sachlage ist also zurzeit derart brisant, dass uns das öffentliche Interesse zwar bewusst ist, wir das aber ein Stück weit zum Wohle des FCK ignorieren müssen. Ich will aber den Fans und Mitgliedern ganz klar sagen: Wir wissen worum es geht und wir handeln im Sinne des großen Ganzen. Das Eis, auf dem wir uns befinden ist sehr dünn. Und wir müssen aufpassen, dass dieses Eis nicht bricht. Deswegen ist es eigentlich zu vermeiden, dass Dinge öffentlich ausgetragen werden.


Treffpunkt Betze: Die öffentliche Auseinandersetzung gipfelte dann vergangenen Freitag mit einem über die sozialen Medien lancierten Statement eines potentiellen Investors. Diese Stellungnahme wurde auch in ihrem Namen, und explizit unter dem Titel „Team Keßler“ veröffentlicht. Trotz der Echtheit des Dokuments sah sich der Verein im Anschluss zu einer Stellungnahme gezwungen und distanzierte sich von den Inhalten. Nur wenig später verfasste Jörg Wilhelm auf Twitter jedoch ein vierseitiges „Klartext“ Dokument, wo er Ihnen teilweise widersprach und Teile der Gremien angriff, gar mit juristischen Schritten drohte. Eine Antwort von Patrick Gregorius – selbst Aufsichtsratsmitglied der Kapitalgesellschaft - ließ nicht lange auf sich warten. Wieso gelingt es dem FCK und seinen handelnden Personen wieder einmal nicht, vor allem öffentlich an einem Strang zu ziehen und professionell aufzutreten?


Rainer Keßler: Das wäre auch unser Wunsch gewesen, keine Frage. In der Idealform wären wir mit einem Ergebnis vor die Presse getreten. Dieses Ergebnis muss natürlich bei Berücksichtigung der Interessen der Gläubiger und des Investores / der Investoren bestmöglich für den FCK geeignet sein. Dieser gewählte Lösungsweg für den FCK muss dann transparent auf Basis sachlicher Argumente nachvollziehbar sein. Damit erhält man die größtmögliche Zustimmung bei Mitgliedern und Fans. Durch Spekulationen über Inhalte von Angeboten oder Verhandlungen entsteht leider dieses öffentliche Bild der letzten Tage.


Treffpunkt Betze: Bis zum 31. August kann der Verein den Insolvenzantrag zurückziehen. Dafür bräuchte es seitens der Gläubiger einen deutlichen finanziellen Verzicht (rund 90 % ihrer Verbindlichkeiten). Quattrex und Flavio Becca gelten in der öffentlichen Wahrnehmung als diejenigen, die nicht zwingend an einer für den FCK sinnvollen Lösung interessiert sind. Wo steht der Verein in diesen Gesprächen?


Rainer Keßler: Das ist natürlich ein hochsensibler Prozess. Wir müssen aktuell viele verschiedene Parteien zusammenbringen und von einer gemeinsamen Lösung überzeugen. Investoren und Gläubiger schließen sich in ihrer Zielsetzung zur Erreichung eines Konsens von Natur aus ja eigentlich schon aus. Der Eine sagt, ich steige nur ein, wenn die Anderen bluten müssen, und der Andere sagt, wenn ich bluten muss, dann will ich aber, dass der Investor mir so viel wie möglich zahlt. Und hier müssen wir ganz vorsichtig vermitteln. In so einem Prozess gibt es viele Risiken, aber auch Missverständnisse, die man bedenken und ausräumen muss.


Treffpunkt Betze: Die Einigung mit Gläubigern hinsichtlich eines Schuldenschnitts ist Voraussetzung für die Sanierung des FCK. Handeln die Gläubiger lediglich aus wirtschaftlichen Interessen und Motiven? Oder gibt es darüber hinaus ein etwaiges Interesse am Verein?


Rainer Keßler: Grundsätzlich muss man die unterschiedlichen Interessen der Gläubiger berücksichtigen. Einige wie z.B. die Stadt haben auch zukünftig ein Interesse an einem konstruktiven gemeinsamen Weg. Finanzinvestoren, die über Ihr Fremdkapital investiert sind, möchten natürlich in einem Insolvenzplan bestmöglich bedacht sein. Zu berücksichtigen ist dabei, dass einige Gläubiger auch Forderungen besitzen, die vor der Ausgliederung begründet wurden. Hier gilt es durch intensive Verhandlungen eine Gesamtlösung zu finden.

Ein hohes Maß an Verständnis für die jeweilige Position ist erforderlich um auf dem Weg der Diplomatie erfolgreich die Gespräche zu finalisieren – und wie immer, es drängt die Zeit. Gerade auch aus diesen geschilderten Gründen ist öffentliche Zurückhaltung jetzt das Gebot der Stunde.

Eine Frage der Philosophie: Anteile auf Raten oder „Alle auf einen Schlag“?


Treffpunkt Betze: Der kolportierte Ankerinvestor [Anm. d. R.: Diversen Quellen zufolge handelt es sich dabei um den in Dubai lebenden Deutschen Horst Peter Petersen] fordert 75% der Anteile bei einem Investment von 20 Millionen Euro. Dies entspricht einer erheblichen Minderung des bisher geschätzten Wertes. Darf der FCK sich so unter Wert verkaufen?


Rainer Keßler: Zu diesem Thema bitte ich Sie um Verständnis, dass ich keine Angebotsinhalte kommentieren kann. Aber grundsätzlich ist das genau die entscheidende Frage. Ist es mir lieber einen hohen Prozentsatz an Anteilen für einen vergleichsweise niedrigen Preis zu verkaufen und habe aber eine stabile Eigenkapitaldecke für die kommenden Jahre, oder gebe ich lieber einen geringeren Anteil für einen rabattierten Einstiegspreis an einen Investor und kann später bei sportlichem Erfolg weitere Anteile zu einem höheren Preis veräußern. Aber es wie immer im Leben eine Frage von Alternativen. Hier gilt es alle Details der Angebote auf Herz und Nieren intern zu prüfen und anhand von Sachargumenten zu entscheiden.


Treffpunkt Betze: Welche Rolle spielt das Fritz-Walter-Stadion in solchen Verhandlungen?


Rainer Keßler: In den derzeitigen Verhandlungen ist das Stadion die zweite Priorität. Es geht im Moment zunächst um die Frage, kann der Ankerinvestor mit seinem Angebot überhaupt im Gläubigerausschuss eine Zustimmung finden. Aber langfristig gesehen, hat ein Ankerinvestor sicher das Interesse, dieses Stadionthema zu lösen. Nach meiner Einschätzung muss sich jedoch derzeit niemand Angst um den Erhalt des Fritz Walter Stadions machen.


Treffpunkt Betze: Einen bedeutsamen Klärungspunkt stellt Petersens Forderung nach sportlichem Einfluss dar. Die Informationslage reicht von „kein Konzept aufzwingen, sondern lediglich beraten“ bis hin zu „alles soll überprüft, analysiert und gegebenenfalls verändert werden“. Welcher von außen geleitete Einfluss im sportlichen Bereich wäre der richtige für den Verein?


Rainer Keßler: Grundsätzlich muss ein Sport-Kompetenz-Team ja nichts Negatives sein. Wichtig ist dabei, dass man sich in Gesprächen ein Bild über das angebotene Konzept verschafft und gemeinsam prüft, an welchen Stellen dieses Konzept für den FCK eine nachvollziehbare Verbesserung bringen kann. Kein Investor wird gut beraten sein ohne fachkundige Analyse und dem Dialog mit den handelnden Personen ein Konzept dem FCK einfach überzustülpen. Das speziell ein Ankerinvestor in der Regel vor einem Engagement Forderungen oder Bedingungen stellt ist logisch und nachvollziehbar. Dabei ist für manchen ein bestimmter Grad an Einfluss vielleicht noch akzeptabel, wo andere schon sagen, das geht zu weit. Auch das gilt es eben abzuwägen.


Treffpunkt Betze: Haben Sie dieses Sport-Konzept oder dieses Kompetenzteam schon näher kennenlernen dürfen?


Rainer Keßler: Der Investor hat ein Konzept, mit dem sich ein Verein aus seiner Erfahrung und Einschätzung sportlich erfolgreich entwickeln kann. Nach seinem Einstieg würde mit der Analyse kurzfristig begonnen werden. Insofern ist es vor einer Entscheidung von elementarer Bedeutung dieses Konzept kennenzulernen. Das Konzept hat bei verschiedenen Vereinen in anderen Ländern angeblich funktioniert. Für uns jedoch entscheidend: Es muss bei einem Verein wie dem FCK in der 3. Liga passen und geeignet sein den Verein sportlich weiterzuentwickeln.


Treffpunkt Betze: In Konkurrenz dazu soll dem Verein auch ein Angebot der sogenannten regionalen Investoren vorliegen, die schon mehrfach ihr Interesse am FCK bekundet haben. Welchen Einfluss im operativen Geschäft fordern sie? Und unter welchen Bedingungen würden die Regionalen in den FCK investieren?


Rainer Keßler: Die regionalen Investoren wollen, dass nicht das letzte FCK-Kapitel geschrieben wird. Sie bieten dem FCK quasi eine Starthilfe für eine wirtschaftliche Stabilisierung und das in einer signifikanten Höhe, die aber natürlich nicht mit dem Investment eines Ankerinvestors zu vergleichen ist. Die regionalen Investoren haben weniger Forderungen bezüglich des sportlichen Bereichs, vielmehr wollen sie Transparenz was die Frage des wirtschaftlichen Entwicklungsprozesses angeht. Sie wollen also einfach wissen, ob mit ihrem Geld wirtschaftlich sinnvoll umgegangen wird. Natürlich bekämen auch sie – wie alle anderen Investoren auch, Sitze gemäß unserer Satzung in den entsprechenden Gremien.

Regionale Investoren treten nicht in Konkurrenz: „Sie wollen die Basis schaffen, um den Ankerinvestor zu ermöglichen“


Treffpunkt Betze: Im Raum stehen hier 8 Millionen Euro. Langfristig scheint diese Summe nicht angelegt zu sein. Damit würde der Verein kommenden Sommer wahrscheinlich vor der selben Situation stehen wie jetzt auch. Kann das Angebot der Regionalen vor diesem Hintergrund lediglich als Co-Invest funktionieren?


Rainer Keßler: Wirtschaftliche Details zu den Angeboten werde ich aus verständlichen Gründen wie bereits erläutert nicht kommentieren. Gemäß unserem 4-Säulen-Modell wollen die regionalen Investoren eine Basis schaffen um den zukünftigen Einstieg weiterer Investoren – auch eines Ankerinvestors zu ermöglichen. Deswegen bin ich sehr dankbar, dass es dieses Angebot gibt. Ob allerdings genau die zwei – also Herr Petersen und seine Partner und die regionalen Investoren zueinander passen, das kann ich noch nicht beurteilen.


Treffpunkt Betze: Sie sprechen das Lautrer Modell an. Unterschiedliche Investoren fordern unterschiedliche Vereinsanteile. Sollte der Investor mit 75% +1 einsteigen, und sollten die regionalen Investoren ebenfalls Anteile erwerben, was bliebe dann noch für die Fansäule IV im 4-Säulen-Modell? Wäre es in dieser Form überhaupt noch umsetzbar?


Rainer Keßler: Absolut. Ich glaube es ist jedem Investor bewusst, dass die Einbindung regionaler Investoren und der Fanssäule die Akzeptanz für sein Investment steigert. Idealerweise bleibt für jeden ein passendes Stück vom Kuchen übrig – soweit die Hoffnung. Wir werden versuchen den Investoren diesen Benefit zu vermitteln.


Treffpunkt Betze: Welche Philosophie verfolgt der FCK dabei?


Rainer Keßler: In unseren Gesprächen und Verhandlungen müssen wir ein Investorenkonzept entwickeln und verhandeln welches dem FCK mittel und langfristig eine sportlich erfolgreichere Zukunft sichert. Mit dem sportlichen Erfolg kann dann auch eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilisierung erfolgen.


Treffpunkt Betze: Die Entscheidung über den Einstieg eines Investors treffen wegen des Insolvenzverfahrens nicht mehr nur die Vereinsgremien, sondern auch der fünfköpfige Gläubigerausschuss und der Sachwalter Andreas Kleinschmidt sind involviert. Petersen sagt dazu: „Der Ball liegt jetzt beim FCK. Take it or leave it“. Werden „die Würfel“ für den FCK noch in diesem Monat fallen?


Rainer Keßler: Natürlich wollen wir so frühzeitig wie möglich den Ball versenken. Aber ob es so schnell gehen wird, da bin ich skeptisch. Es gibt sehr viele Interessen, die sich eigentlich entgegenstehen und die miteinander in Einklang gebracht werden müssen. Und so etwas braucht Zeit. Aber die nächsten Tage und Wochen werden entscheidend sein. Je ruhiger und unaufgeregter diese ablaufen, desto besser stehen unsere Chancen.


Quelle: Treffpunkt Betze

Interview: Gerrit