Antwerpen: "Es kann nicht immer nur um einen Spieler gehen"

Antwerpen zieht seine gesamte Mannschaft in die Pflicht

Am kommenden Spieltag kommt es zu einer Premiere. Die Roten Teufel und der aktuelle Spitzenreiter Viktoria Berlin treffen erstmals in der Vereinsgeschichte aufeinander. Begleitet wird das Team von über 1.500 Gästefans im Jahn-Sportpark.


Während man in Kaiserslautern den Start bisher ein wenig verschlafen hat, sind die Berliner aktuell das Überraschungsteam der Liga. Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Spieltagen und sechs geschossenen Toren führen sie die Tabelle an. In Sachen selbst erzielte Tore sind sie dem FCK damit schonmal einen Schritt voraus. Aktuell ist das Team von Marco Antwerpen nämlich noch torlos, daher zweifeln einige Anhänger an den Stürmern der Pfälzer. Antwerpen sieht jedoch die ganze Mannschaft in der Pflicht und ist zuversichtlich, dass der Knoten bald platzt: „Es kann nicht immer nur um einen Spieler gehen. Natürlich müssen wir an unserer Effektivität arbeiten, dafür trainieren wir. Die Torchancen sind da, es fehlt nur noch der finale Torerfolg."

Hercher und Schad sind wieder dabei - Ritter verletzt, Kraus fraglich


Personell kann Antwerpen wieder auf die Dienste von den Außenverteidigern Philipp Hercher und Dominik Schad setzen. Die beiden sind nach überstandenen Verletzungen wieder voll einsatzbereit. Ebenfalls diese Woche ins Training eingestiegen ist Neuzugang Simon Stehle. Alle drei könnten somit ernsthafte Alternativen für das Wochenende darstellen. Neben den langzeitverletzten Lucas Röser und Anas Bakhat muss auch Marlon Ritter aussetzen. Der 26-Jährige ist aufgrund seiner Muskelquetschung weiterhin nicht spielfähig. Ein Einsatz von Kevin Kraus steht zusätzlich auch noch in den Sternen. Nach einem Schlag aufs Knie musste er bereits im Pokal ausgewechselt werden. Ob es für die Partie am Sonntag reicht, entscheidet sich erst kurzfristig.

Antwerpen zeigt Verständnis für die Fans

Der schlechte Saisonstart weckt bei vielen Anhängern wieder Erinnerungen an die vergangene Saison. Ein besonderes Phänomen in der Vergangenheit war, dass nach Spielen mit guter Leistung oftmals direkt ein herber Dämpfer folgte. Konstanz ist beim FCK schon seit einiger Zeit ein absolutes Unwort. Das gilt es jetzt zu verhindern. „Ich habe Verständnis dafür, dass die Fans hier oft in die Vergangenheit schauen, wenn es nicht gut läuft. Wir versuchen das in Gesprächen mit Spielern in deren Köpfe zu bekommen, aber man muss es dann auch auf den Platz bringen.“, so der FCK-Coach.


Quelle: Treffpunkt Betze

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