Schuster warnt vor Heidenheim: "Jeder Fehler wird bestraft"

Foto: Getty Images / Christian Kaspar-Bartke

Erst acht Mal trafen der 1. FC Kaiserslautern und der 1. FC Heidenheim aufeinander. In vier Begegnungen auf der Schwäbischen Alb entführte der FCK bisher erst einen einzigen Punkt - beim ersten Duell im Jahr 2014 trennten sich beide Vereine 1:1 Unentschieden. Um diesmal in der Voith-Arena bestehen zu können, müssen die Lautrer nicht nur das körperbetonte Spiel der Hausherren annehmen, sondern auch kreative Lösungen finden, um die ligabeste Abwehr (fünf Gegentore nach acht Spielen) zu bezwingen. Gelingt den Roten Teufel nun also der erste Sieg in Heidenheim?

Schuster erwartet volle körperliche Präsenz


13 Gegentore haben die Lautrer in den bisherigen acht Saisonspielen kassiert. Für einen Aufsteiger aus der dritten Liga wahrlich keine schlechte Bilanz. Doch zuletzt sind die Gegentore vor allem aufgrund individueller Fehler oder mangelnder Konsequenz im Zweikampfverhalten entstanden - so auch beispielsweise das 0:1 oder das 3:3 im Spiel gegen Darmstadt. FCK-Cheftrainer Dirk Schuster will diese Gegentore jedoch nicht an einzelnen Personen festmachen, sondern sieht darin einen Lernrpozess. "Das ist Lehrgeld, was wir momentan zahlen."


Daher erwartet der 54-Jährige in Heidenheim volle körperliche Präsenz. "Die Heidenheimer sind mit die laufstärkste Mannschaft, sie machen die meisten Sprints, sie spielen taktisch sehr diszipliniert, sie stehen brutal kompakt in ihrer Formation." Dieser mannschaftlichen Geschlossenheit und individuellen Qualität müssen die Roten Teufel entsprechend mit dem Abrufen ihrer Leistungsgrenzen begegnen. Ein Systemwechsel hin zu einer 3er-Kette scheint allerdings unwahrscheinlich, da Schuster in den taktischen Änderungen eher situative, aber keine grundsätzlichen Vorteile sieht. "Wir haben bei beiden Systemen die volle Überzeugung und das volle Vertrauen, dass die Mannschaft das spielen kann."

Herchers Einsatz fraglich - Zolinski erleidet Rückschlag


Lange Zeit war dies Liste der Ausfälle nicht mehr so groß wie dieser Tage. Ben Zolinski, der laut Dirk Schuster einen guten Heilungsprozess hatte und bereits Teile des Mannschaftstrainings mitmachen konnte, erlitt einen Rückschlag und befindet sich gegenwärtig außerhalb von Kaiserslautern in einer zweiwöchigen Reha-Maßnahme. Schuster hofft allerdings, dass der Neuzugang aus Aue noch vor der Winterpause zum Einsatz kommen kann. Ein weiteres großes Fragezeichen steht hinter Philipp Hercher. Der Rechtsfuß konnte in dieser Woche noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen, da ihn wieder seine Adduktorenverletzung - die ihn bereits rund um die Relegationsspiele gegen Dresden ausbremste - plagt.


Im Überblick: Sperren, Verletzungen, Teamstatus


Darüber hinaus fallen aktuell Muhammed Kiprit und Max Hippe aufgrund muskulärer Probleme aus. Anas Bakhat laboriert weiterhin an einem Muskelfaserriss. Neuzugang Aaron Opoku kann aufgrund seiner Rotsperre erst wieder im Auswärtsspiel gegen den HSV mitwirken.


Quelle: Treffpunkt Betze


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