Kicken für den guten Zweck

Foto: A. Hagenkötter

Ein gelungener Tag im Zeichen der Wohltätigkeit - so das Resümee des Karlheinz-Theobald-Benefiztages in Freimersheim. Auf ein buntes Rahmenprogramm für Klein und Groß folgte am Abend des spielfreien Fußball-Wochenendes das Spiel der FCK-Traditionsmannschaft gegen die Karlheinz-Theobald-Elf. Unterstützt haben das Event beim FSV Freimersheim viele bekannte Gesichter - darunter Alexander Bugera, Oliver Schäfer, Markus Merk und Dominique Heintz.

Event bedurfte wochenlanger Vorbereitung


Die Vorbereitungen für den Benefiztag, der zugunsten des im Jahr 2015 schwer erkrankten und dadurch in finanzielle Not geratenen Karlheinz Theobald, liefen bereits seit mehreren Wochen. Alan Stulin, der zwischen 2009 und 2012 seine Fußballschuhe im Herrenbereich des 1. FC Kaiserslautern schnürte, war selbst Mitglied im Organisationsteam. Es bedurfte vieler Vorbereitungen, die den Benefiztag letztendlich ermöglichten. „Ich habe es selbst miterlebt, im Orga-Team. Wir haben jeden Tag telefoniert und uns getroffen – da steckt schon viel Arbeit dahinter. Wir wollten einfach, dass die Leute glücklich sind. Das ist für uns eine Herzensangelegenheit“, so Stulin. Glücklich durften auf jeden Fall diejenigen sein, die bei der großen Tombola eines der zahlreichen signierten Orginaltrikots verschiedenster Profifußballer ergattern konnten. Aber auch sonst war für das Wohlbefinden jeder Altersklasse gesorgt. Von einer Hüpfburg für die Kleinen, übers Torwandschießen bis hin zu musikalischer Begleitung durch bigFM Dj Olde.


Gestartet war das Rahmenprogramm zunächst mit einem E-Jugend Turnier, gefolgt von der Spielpaarung zwischen dem Landesligisten TSG Jockgrim und dem Verbandsligisten ASV Fußgönnheim. Auch das anschließende Bambini-Blitzturnier mit zahlreichen Mannschaften aus der Region sorgte für eine gelungene Stimmung.

Dominique Heintz: "Macht Spaß, ins alte Wohnzimmer zu kommen"


Auch Dominique Heintz, ehemaliger FCK-Profi und heutiger Spieler des VfL Bochum, war in Freimersheim zu Gast – er ist der Einladung seines guten Freundes Alan Stulin gerne gefolgt. „Ja, das ist natürlich wichtig, gerade weil Alan das Spiel mitorganisiert hat und wir sehr gut befreundet sind und auch schon Benefizspiele zusammen organisiert haben. Da hat er mich gefragt, ob ich vorbeikommen möchte, wenn ich in der Heimat bin.“ Über den ernsten Hintergrund des Benefiztages sagte Heintz: „Es ist schlimm, was Karlheinz Theobald passiert ist. Aber es ist schön, dass so viele Leute an ihn denken und versuchen zu helfen und zu unterstützen.“


Unter den Unterstützern waren auch Oliver Schäfer und Alexander Bugera, die an diesem Tage das Trikot der FCK-Traditionsmannschaft trugen und zu denen Heintz noch heute einen guten Draht hat. Der Kontakt zum FCK sei nie abgebrochen, so der gebürtige Neustädter. „Ich glaube wer mich kennt, der weiß, dass ich immer auf den Betze komme, wenn ich in der Heimat bin. Das letzte Mal war ich gegen Magdeburg dort. Es macht natürlich immer Spaß, ins alte Wohnzimmer zu kommen, um die Spiele von der Tribüne aus zu verfolgen. Mit Alexander Bugera habe ich in meiner Anfangszeit selbst noch zusammengespielt. Da habe ich mit ihm auf der linken Seite meine ersten Spiele gemacht. Und Oliver Schäfer war damals Athletik- und Fitnesstrainer - das ist dann schön, die mal wieder zu sehen", so Heintz gegenüber Treffpunkt Betze.

Der Zweck wurde erfüllt


Das Endergebnis der Partie zwischen der FCK-Traditionsmannschaft und der Karlheinz-Theobald-Elf, welche auch Markus Merk - stellvertretender Aufsichtsrat der Lautrer GmbH & Co. KGaA - mit Interesse verfolgte, war am Samstagabend dann auch zweitrangig. Unter dem Strich stand mit dem gelungenen Benefiztag eine tolle Sache. „Es hat heute viel Spaß gemacht, es waren auch viele Leute da. Ich denke, es hat seinen Zweck erfüllt. Es ist natürlich immer schön, wenn so etwas veranstaltet wird,“ kommentierte Heintz am Ende des Abends. Und vielleicht folgt Dominique Heintz irgendwann dem Wunsch seines Freundes Alan Stulin, den es freuen würde, wenn der 29-Jährige eines Tages als Spieler zum 1. FC Kaiserslautern zurückkehren würde. Zurückkehren wird Heintz nach seiner aktiven Karriere auf jeden Fall in die Südpfalz, wie er selbst sagt. „Das habe ich immer gesagt, dass ich wieder zurückkomme, dass ich wieder hier in meiner Heimat wohne. Da freuen wir uns schon drauf.“


Abgerundet wurde der gesamte Benefiztag dann mit noch mehr Musik von DJ Olde, der bis in die Abendstunden hinein auf seinem Mischpult für reichlich gute Stimmung bei allen Beteiligten sorgte. Alan Stulins Hoffnung, dass das Event viele Zuschauer anlockt, Begeisterung entfacht und entsprechend eine hohe Spendensumme zusammenkommt, dürfte sich bestätigt haben. Stulin, heute Spieler beim luxemburgischen Club FC UNA Strassen, bedankt sich bei allen Unterstützern, Helfern und Sponsoren. „Ohne diese Menschen wäre das alles hier nicht möglich.“


Quelle: Treffpunkt Betze


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Antworten 1

  • Diskussionsthema zum Artikel: Kicken für den guten Zweck


    Kicken für den guten Zweck

    Der Benefiztag beim FSV Freimersheim war ein voller Erfolg. Im Mittelpunkt des Tages standen neben der Lautrer Traditionsmannschaft zwei ehemalige FCK-Spieler.


    Ein gelungener Tag im Zeichen der Wohltätigkeit - so das Resümee des Karlheinz-Theobald-Benefiztages in Freimersheim. Auf ein buntes Rahmenprogramm für Klein und Groß folgte am Abend des spielfreien Fußball-Wochenendes das Spiel der FCK-Traditionsmannschaft gegen die Karlheinz-Theobald-Elf. Unterstützt haben das Event beim FSV Freimersheim viele bekannte Gesichter - darunter Alexander Bugera, Oliver Schäfer, Markus Merk und Dominique Heintz.

    Event bedurfte wochenlanger Vorbereitung


    Die Vorbereitungen für den Benefiztag, der zugunsten des im Jahr 2015 schwer erkrankten und dadurch in finanzielle Not geratenen Karlheinz Theobald, liefen bereits seit mehreren Wochen. Alan Stulin, der zwischen 2009 und 2012 seine Fußballschuhe im Herrenbereich des 1. FC Kaiserslautern schnürte, war selbst Mitglied im Organisationsteam. Es bedurfte vieler Vorbereitungen, die den Benefiztag letztendlich ermöglichten. „Ich habe es selbst miterlebt, im Orga-Team. Wir haben jeden Tag telefoniert und uns getroffen – da steckt schon viel Arbeit dahinter. Wir wollten einfach, dass die Leute glücklich sind. Das ist für uns eine Herzensangelegenheit“, so Stulin. Glücklich durften auf jeden Fall diejenigen sein, die bei der großen Tombola eines der zahlreichen signierten Orginaltrikots verschiedenster Profifußballer ergattern konnten. Aber auch sonst war für das Wohlbefinden jeder Altersklasse gesorgt. Von einer Hüpfburg für die Kleinen, übers Torwandschießen bis hin zu musikalischer Begleitung durch bigFM Dj Olde.


    Gestartet war das Rahmenprogramm zunächst mit einem E-Jugend Turnier, gefolgt von der Spielpaarung zwischen dem Landesligisten TSG Jockgrim und dem Verbandsligisten ASV Fußgönnheim. Auch das anschließende Bambini-Blitzturnier mit zahlreichen Mannschaften aus der Region sorgte für eine gelungene Stimmung.

    Dominique Heintz: "Macht Spaß, ins alte Wohnzimmer zu kommen"


    Auch Dominique Heintz, ehemaliger FCK-Profi und heutiger Spieler des VfL Bochum, war in Freimersheim zu Gast – er ist der Einladung seines guten Freundes Alan Stulin gerne gefolgt. „Ja, das ist natürlich wichtig, gerade weil Alan das Spiel mitorganisiert hat und wir sehr gut befreundet sind und auch schon Benefizspiele zusammen organisiert haben. Da hat er mich gefragt, ob ich vorbeikommen möchte, wenn ich in der Heimat bin.“ Über den ernsten Hintergrund des Benefiztages sagte Heintz: „Es ist schlimm, was Karlheinz Theobald passiert ist. Aber es ist schön, dass so viele Leute an ihn denken und versuchen zu helfen und zu unterstützen.“


    Unter den Unterstützern waren auch Oliver Schäfer und Alexander Bugera, die an diesem Tage das Trikot der FCK-Traditionsmannschaft trugen und zu denen Heintz noch heute einen guten Draht hat. Der Kontakt zum FCK sei nie abgebrochen, so der gebürtige Neustädter. „Ich glaube wer mich kennt, der weiß, dass ich immer auf den Betze komme, wenn ich in der Heimat bin. Das letzte Mal war ich gegen Magdeburg dort. Es macht natürlich immer Spaß, ins alte Wohnzimmer zu kommen, um die Spiele von der Tribüne aus zu verfolgen. Mit Alexander Bugera habe ich in meiner Anfangszeit selbst noch zusammengespielt. Da habe ich mit ihm auf der linken Seite meine ersten Spiele gemacht. Und Oliver Schäfer war damals Athletik- und Fitnesstrainer - das ist dann schön, die mal wieder zu sehen", so Heintz gegenüber Treffpunkt Betze.

    Der Zweck wurde erfüllt


    Das Endergebnis der Partie zwischen der FCK-Traditionsmannschaft und der Karlheinz-Theobald-Elf, welche auch Markus Merk - stellvertretender Aufsichtsrat der Lautrer GmbH & Co. KGaA - mit Interesse verfolgte, war am Samstagabend dann auch zweitrangig. Unter dem Strich stand mit dem gelungenen Benefiztag eine tolle Sache. „Es hat heute viel Spaß gemacht, es waren auch viele Leute da. Ich denke, es hat seinen Zweck erfüllt. Es ist natürlich immer schön, wenn so etwas veranstaltet wird,“ kommentierte Heintz am Ende des Abends. Und vielleicht folgt Dominique Heintz irgendwann dem Wunsch seines Freundes Alan Stulin, den es freuen würde, wenn der 29-Jährige eines Tages als Spieler zum 1. FC Kaiserslautern zurückkehren würde. Zurückkehren wird Heintz nach seiner aktiven Karriere auf jeden Fall in die Südpfalz, wie er selbst sagt. „Das habe ich immer gesagt, dass ich wieder zurückkomme, dass ich wieder hier in meiner Heimat wohne. Da freuen wir uns schon drauf.“


    Abgerundet wurde der gesamte Benefiztag dann mit noch mehr Musik von DJ Olde, der bis in die Abendstunden hinein auf seinem Mischpult für reichlich gute Stimmung bei allen Beteiligten sorgte. Alan Stulins Hoffnung, dass das Event viele Zuschauer anlockt, Begeisterung entfacht und entsprechend eine hohe Spendensumme zusammenkommt, dürfte sich bestätigt haben. Stulin, heute Spieler beim luxemburgischen Club FC UNA Strassen, bedankt sich bei allen Unterstützern, Helfern und Sponsoren. „Ohne diese Menschen wäre das alles hier nicht möglich.“


    Quelle: Treffpunkt Betze

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