Frontzeck: FCK "wurde ausgeweidet"

Im ersten Interview nach seinem Aus bei den Roten Teufeln spricht Frontzeck nun bei SPORT1 über seine Zeit beim FCK, Emotionen und Bayern-Coach Niko Kovac.


SPORT1: Herr Frontzeck, wie geht es Ihnen?


Michael Frontzeck: Mir geht es gut, aber ich brauche da immer ein bisschen Zeit, um alles zu verarbeiten. Vor vier Wochen hätte ich so eine Entscheidung nicht für möglich gehalten. Aber wie die vergangenen zehn Tage vor der Freistellung abgelaufen sind, war es abzusehen.


SPORT1: Was ist genau passiert?


Frontzeck: Vor vier Wochen beim Spiel gegen Uerdingen war die Stimmung noch gut. Wir hatten eine lange Phase, in der wir gut gespielt und die Fehler selbst verursacht haben. Die Leute, die nun von fehlender Spielphilosophie sprechen, haben damals eine erkannt. Es geht leider heute so rasend schnell, egal ob in der 3. Liga oder in der Bundesliga - vier Wochen später bist Du entlassen. Nach Wiesbaden, als die ersten Fans am Zaun "Frontzeck raus!" gebrüllt haben, war für mich klar, dass die Stimmung kippt.


SPORT1: Warum hat sich die Stimmung in Kaiserslautern wieder so schnell gedreht?


(...)


Quelle: Sport1

Link: https://www.sport1.de/fussball…ck-trainer-und-niko-kovac

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Antworten 4

  • Er spricht damit das entscheidende Problem an, nämlich die Zielsetzung vor Saisonbeginn.

    Das wichtigste in Lautern ist es die schreienden Fans am Ball zu halten, in guten wie in schlechten Zeiten. Da hat Bader sowas von versagt und gleichzeitig nicht erkannt, dass die sportliche Situation am seidenden Faden Westkurve baumelt. Jetzt ist gefühlt alles Scheisse und man hat sich zum 100. Mal die letzten Jahre selbst ins Bein geschossen. Das kann man auch nur noch mit Humor nehmen.

  • Und was konkret hätte er in der Hinsicht anders machen sollen?

  • Bader und Klatt hätten nicht den Aufstieg als Ziel vorgeben sollen. Das hätte zwar auch kurzfristig zu Geschrei geführt, aber würde jetzt tatsächlich nicht so auf die Stimmung drücken.


    Alles andere was Frontzeck von sich gibt ist hanebüchen.

  • Bader und Klatt hätten nicht den Aufstieg als Ziel vorgeben sollen. Das hätte zwar auch kurzfristig zu Geschrei geführt, aber würde jetzt tatsächlich nicht so auf die Stimmung drücken.

    Ich gebe Dir Recht, dass sie es nicht hätten tun sollen. Allerdings muß ich Dir dahingehend widersprechen, dess es nicht ein kurzfristiges Geschrei gewesen wäre. Das wäre den beiden während der nächsten Jahre immer wieder aufs Brot geschmiert worden. Und zwar bei jeder sich bietenden Gelegenheit, egal ob zur Situation passend oder nicht.

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