Ohne Sickinger und Albaek ins Heimspiel gegen Unterhaching

Es geht tatsächlich auch noch um Fußball in Kaiserslautern. Während auf der Geschäftsstelle immer noch der Beirat tagt und über die Verhandlungsergebnisse mit dem luxemburgischen Investor Flavio Becca diskutiert, beschäftigte sich Sascha Hildmann mit dem kommenden Heimspiel am Samstag, wo um 14 Uhr die SpVgg Unterhaching zu Gast ist. "Natürlich geht das nicht spurlos an den Spielern vorbei, es sind keine Roboter. Du kannst diese Nebengeräusche nicht komplett ausblenden. Wir haben aber einen sportlichen Auftrag, dem wir gerecht werden müssen", äußerte sich Sascha Hildmann zu den anhaltenden Querelen rund um die FCK-Führung.


14.700 Tickets wurden bislang für die Partie abgesetzt in der Hildmann einige Änderungen vornehmen müssen wird. "Mads Albaek und Carlo Sickinger werden mit Sicherheit ausfallen, sodass wir personell etwas dezimiert sind", so der Lautrer Coach. Wieder fit ist dagegen Dominik Schad, auch ein Einsatz von Theodor Bergmann scheint möglich zu sein. "Er hat heute wieder mit der Mannschaft trainiert. Ob es für Samstag schon reicht, müssen wir noch abwarten", wollte Hildmann noch nicht zu optimistisch sein.

"Kampf und Einsatz ist das Mindeste, was ich erwarten kann"

Angesprochen auf das schlechte Spiel seiner Mannschaft am vergangenen Montag in Wiesbaden und der kleinen Serie von vier sieglosen Spiele in Folge, erwartet Sascha Hildmann eine Reaktion der Mannschaft: "Einsatz ist das oberste Gebot, das muss ich erwarten. Du darfst auch Fehler machen. Wichtig ist aber, wie du auf diese Fehler reagierst. Wir wollen zurück zu einer gewissen Leichtigkeit, wollen wieder Spaß haben am Fußball und endlich wieder Spiele gewinnen". Der Gegner aus Unterhaching könnte dazu kaum geeigneter sein. In der Hinrunde mit der besten Offensive der Liga noch Tabellenfünfter, stellen die Münchner zusammen mit Uerdingen die schlechteste Rückrundenmannschaft."Für mich war Unterhaching in der Hinrunde die spielstärkste Mannschaft. Sie haben aktuell große Probleme, mussten viele Verletzungen wegstecken. Sie können mit einer Niederlage noch einmal in den Abstiegskampf hereinrutschen und werden daher top motiviert sein. Darauf müssen wir vorbereitet sein", schätzt Hildmann den Gegner im Hinblick auf seine Formschwäche ein.

Hildmann hat die Tabelle im Blick und will sich befreien

Rein rechnerisch könnte auch der 1. FC Kaiserslautern nochmal in Gefahr geraten, sollte er am Samstag erneut verlieren. "Als Trainer musst du die Augen immer in alle Richtungen offen haben. Natürlich habe ich die Tabelle im Blick, man darf es aber auch nicht zu sehr thematisieren. Wir können uns mit einem Sieg gegen Unterhaching von allem befreien", so Sascha Hildmann.


An das Hinspiel gegen Unterhaching hat der FCK sicher keine guten Erinnerungen. Mit 0:5 ging der FCK im November des vergangenen Jahres in München unter, anschließend musste Michael Frontzeck gehen und Sascha Hildmann übernahm nur vier Tage später. "Die Spieler damit jetzt zu konfrontieren, wäre sicher kontraproduktiv. Natürlich haben wir das Spiel alle noch im Kopf, aber wir müssen uns jetzt auf uns konzentrieren", blickt Hildmann nach vorne. Geschlossenheit sei jetzt wichtig um wieder zu guten Leistungen zurückzufinden.


Quelle: Treffpunkt Betze


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