Martin Bader: Gekommen, um zu bleiben!

„Ich bin nicht gekommen, um eineinhalb Jahre später wieder zu gehen!“ So beantwortet Martin Bader (51), Geschäftsführer Sport des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern, die Frage nach seiner beruflichen Zukunft. Bader kam am 1. Februar 2018 zum FCK, sein Vertrag endet am 31. Dezember 2019. „Die Gremien entscheiden“, sagt Bader, der bei Hertha BSC als Assistent von Dieter Hoeneß startete, beim 1. FC Nürnberg für gute Zeiten inklusive Pokalsieg 2007 steht, bei Hannover 96 den Wiederaufstieg mit einleitete, kurz vor der Ziellinie aber durch Horst Heldt ersetzt wurde.


Beim FCK sieht sich Bader wohl mit dem Ziel direkter Wiederaufstieg im ersten Anlauf gescheitert, ist als einer der Motoren der Ausgliederung des Profibereichs aber bemüht, den Verein mit Ruhe und Geduld wieder nach oben zu führen. Durch Sponsoren und Mäzene – vor allem aber durch Flavio Becca, den Anker-Investor aus Luxemburg – sieht Bader den FCK mittelfristig auch in der Dritten Liga überlebensfähig. „Wir konnten alle Leistungsträger halten – das ist nicht selbstverständlich für den FCK“, sagt Bader mit Blick auf die Top-Talente Lennart Grill (20) und Carlo Sickinger (21). Nachhaltigkeit – das ist Baders Ziel. Dass es Kontakte mit Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt gab, hat Bader bestätigt. „Das war, als man mich hier auf die Lichtung gestellt hat“, erklärt der Manager, den die vereinsinterne Opposition durch Andreas Buck und Hans-Peter Briegel ablösen wollte.


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Quelle: Rheinpfalz

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