#SVGFCK: „Wir haben die Aufgabe, das Spiel zu gewinnen“

Für den neuen FCK-Chefcoach Boris Schommers steht binnen weniger Tage die zweite Pflichtspielaufgabe auf dem Programm. Am heutigen Abend treten die Roten Teufel gegen den Oberligisten SV Gonsenheim im Mainzer Bruchwegstadion an. Ohne Frage, ein Sieg ist Pflicht. Schließlich ist das erklärte Ziel des FCK, auch in diesem Jahr den Einzug in den DFB-Pokal zu schaffen. Und das geht nur, wenn die Pfälzer einen der ersten vier Ränge in Liga drei belegen oder sich alternativ über einen Sieg im Verbandspokal qualifizieren.

Rotation: ja – aber nur mit Erfahrung

Boris Schommers kündigte bereits im Vorfeld der Partie Veränderungen in der Startelf an. Ihm ist es besonders wichtig, dass alle Spieler die Möglichkeit erhalten, sich unter Wettkampfbedingungen dem neuen Trainerteam zu präsentieren. „Es wird definitiv Veränderungen im Kader geben. Dafür bietet der Verbandspokal die ideale Möglichkeit. Jeder Spieler in unserem Kader hat die Qualität gegen Gonsenheim zu spielen“.


Auf Erfahrung will Schommers dabei nicht verzichten. Das hat im Vergleich zu seinem Vorgänger Sascha Hildmann zur Folge, dass die jungen Talente aus der U21 nicht mitwirken werden. Auf die leichte Schulter will Schommers dieses Spiel allerdings nicht nehmen. „Natürlich haben wir uns über den Gegner informiert und uns entsprechend vorbereitet. Gonsenheim ist keine schlechtere Mannschaft, sondern spielt nur unterklassiger als wir. Sie werden sicher beißen, kratzen und anfangs eher defensiv in das Spiel gehen. Wir wollen Tore schießen, aber wenn es nicht direkt zu Anfang der Partie klappt, liegt es vielleicht auch einfach daran, dass der Gegner einen guten Job macht. Wir müssen dann auch aufpassen, dass wir nicht überrascht werden, aber das wird nicht passieren“, so der neue FCK-Trainer.

Spahic hütet das Tor – neue Chance für Bergmann und Zuck?

Auch unter Boris Schommers wird Ersatzkeeper Avdo Spahic das Tor hüten. Linksverteidiger Philipp Hercher muss aufgrund muskulärer Probleme weiterhin pausieren. Nach längerer Leidenszeit plante Schommers mit dem Einsatz von Andri Runar Bjarnason. Am Dienstag musste der Isländer das Mannschaftstraining erneut abbrechen, sein Einsatz am heutigen Abend ist weiterhin ungewiss. Neue Chancen bieten sich auch für Theo Bergmann und Hendrick Zuck.


Die Erwartungshaltung für das Spiel gegen Gonsenheim ist klar definiert. „Eine hundertprozentige Einstellung“ fordert der neue Cheftrainer. „Wir wollen Tore schießen, wir wollen dominant sein“, fordert Schommers.

Für Gonsenheim das „Spiel des Jahres“

Für den Oberligisten aus Gonsenheim dürfte bereits das Los im Achtelfinale ein voller Erfolg sein. In Gonsenheim freut man sich nebem dem 100-jährigen Vereinsjubiläum schon seit Wochen auf das „Spiel des Jahres“. Trainer Christian Lüllig sieht zwar den FCK als klaren Favoriten, gänzlich chancenlos sieht er seine Mannschaft aber nicht. "Sollten sich Gelegenheiten bieten, werden wir ganz selbstbewusst da sein und sie nutzen".


Aufgrund von Sicherheitsbedingungen wird die heutige Begegnung im Achtelfinale im Mainzer Bruchwegstadion ausgetragen. Dies hat derzeit eine Kapazität von rund 7.000 Zuschauerplätzen, erwartet werden allerdings nur knapp 2.000 Zuschauer. Auf den Sieger dieser Partie wartet im Viertelfinale der FK Pirmasens. Dies ergab diese Auslosung des Südwestdeutschen Fußballverbandes vergangenen Montag.


Quelle: Treffpunkt Betze