Verbandspokal: Mit Mühe und Not ins Viertelfinale

Am heutigen Abend setzten sich die Roten Teufel im Mainzer Bruchwegstadion nur knapp und insgesamt recht glücklich gegen den SV Gonsenheim durch. Erst in der Schlussviertelstunde traf der FCK drei Mal. Der neue FCK-Cheftrainer rotierte wie angekündigt und stellte die Mannschaft im Vergleich zum Remis gegen Magdeburg auf acht Positionen um. Lediglich Sickinger, Skarlatidis und Hemlein durften wie schon zuvor von Beginn an ran. Taktisch blieb Schommers beim 4-4-2. Theo Bergmann, der lange Zeit aufgrund von Herzproblemen pausieren musste, gehörte heute wieder einmal zum Kader.

Erneute Pfiffe zur Halbzeit

Während der SV Gonsenheim zur Halbzeit von seinen Anhängern beinahe frenetisch gefeiert wurde, wurde die Elf von Boris Schommers erneut mit Pfiffen in die Kabine begleitet. Zwar hatten die Roten Teufel vor allem in den ersten 15 Minuten eine gute Druckphase und mehrere Einschussmöglichkeiten, doch Röser und Kraus vergaben mehrfach. Im weiteren Spielverlauf zeigte sich der FCK schwach im Abschluss und bei weitem nicht mehr zwingend genug, um den Oberligisten aus Gonsenheim in Bedrängnis zu bringen. Kurz vor der Halbzeit waren es dann vor allem die Gonsenheimer, die Druck auf das gegnerische Tor ausübten. Erst verhinderte die Latte einen Gegentreffer, und anschließend der Schiedsrichter, der durchaus hätte einen Foulelfmeter gegen den FCK pfeifen können.

Erst Tätlichkeit, dann Führung per Elfmeter

Unverändert schickten beide Trainer ihre Mannschaften in die zweite Hälfte, die leistungsmäßig kaum Unterschiede zur ersten Halbzeit brachte. Schommers brachte im Verlauf mit Kühlwetter und Thiele mehr Offensivkraft. Und es war dann auch Timmy Thiele, der gerade einmal nach 20 Minuten auf dem Feld stehend, für Aufruhr sorgte. Nach einer Tätlichkeit gegen den gegnerischen Torhüter wurde Thiele mit einer roten Karte des Feldes verwiesen. Nur wenige Augenblicke später dann endlich die erlösende Führung. Nach einem Foul brachte der eingewechselte Kühlwetter den FCK per Strafstoß in Führung. In der 87. Minute dann die Entscheidung. Nach Vorlage von Hendrick Zuck trifft der eingewechselte Florian Pick zum 2:0. Und in der 90. Minute war es dann auch noch Simon Skarlatidis, der auf 3:0 erhöhte.


Durch den 3:0 Sieg zieht der FCK ins Viertelfinale des diesjährigen Verbandspokal Südwest ein und trifft dort auf FK Pirmasens.


SV Gonsenheim - 1. FC Kaiserslautern 0:3 (0:0)


Aufstellung FCK: Spahic - Fechner, Kraus, Hainault, Zuck - Hemlein ('53 Thiele), Starke, Sickinger, Jonjic ('78 Pick) – Skarlatidis, Röser ('62 Kühlwetter)


Aufstellung SVG: Simon - Gündüz, Abou Daya, Bektasevic, H. Yilmaz, Rimoldi, M. Yilmaz ('58 Canizzo), Meurer ('85 Sone), Obas, Merten, Siegert


Tore:

0:1 Kühlwetter (78. Minute. Foulelfmeter)

0:2 Pick (87. Minute)

0:3 Skarlatidis (90. Minute)


Kartenvergabe:

Gündüz | Starke, Skarlatidis (gelb)

Thiele (rot wegen Tätlichkeit)


Zuschauer:


Quelle: Treffpunkt Betze