Endlich wieder Bundesliga: Sechs steile Thesen zu Saisonbeginn

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    Endlich wieder Bundesliga: Sechs steile Thesen zu Saisonbeginn

    Boyd macht die Biege, Zolinski kratzt am Ballon d’Or, Hengen kocht mit Jesse Pinkman hinten im Wohnwagen und die 2. Liga bekommt das steilste Remis der Geschichte zu sehen.


    Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]

    1. These 1: Terrence Boyd wechselt am Deadline Day
    2. These 2: Zolinski dominiert
    3. These 3: Don Hengen regiert den Transfermarkt
    4. These 4: Das Stadion wird umbenannt
    5. These 5: Der HSV und der FCK straucheln im Aufstiegskampf
    6. These 6: In der Relegation geht es gegen Heidenheim

    Während sich anderswo im Internet Sport-Journalisten in Spekulationen ergeben, schaut unser Redakteur Mitti - wie vor jeder Saison - ganz einfach in seine Kristallkugel. Hier sind sie: die diesjährigen sechs steilen Thesen.

    These 1: Terrence Boyd wechselt am Deadline Day


    Der Kader von Thomas „Don“ Hengen steht schon seit einem Monat. Die Saison beginnt ausgesprochen gut und Terrence Boyd scort wie in den letzten beiden Spielzeiten. Doch dann kommt David Beckham nach Kaiserslautern und zerstört das traute Glück in der Pfalz. Denn Inter Miami sucht einen Sturmpartner für Lionel Messi. Das Problem: das Gehalt und die in der MLS geltende Gehaltsobergrenze. Für den Beckham-Klub muss eine preiswerte Lösung her. Am besten ein US-Amerikaner mit Länderspielerfahrung und einigen Stationen in Europa. Überlegen musste der Sturmtank nicht lange, denn wer würde nicht gerne an der Seite des besten Fußballers aller Zeiten spielen. Und die Zahlen sprechen für sich. 19 Tore bis Weihnachten. 15 aufgelegt durch La Pulga. Aber annersch wo is annersch Terrence.

    These 2: Zolinski dominiert


    Ben Zolinski hatte sich in der Saison 22/23 mit so manchem bekleckert, aber nicht mit Ruhm. Doch in der Spielzeit 23/24 soll alles anders werden. Denn schon nach der Hinrunde ist die Liste der Vereine gegen die er getroffen hat, deutlich länger als die, gegen die er nicht getroffen hat. Elf Tore in 17 Spielen sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Ihn nach dem Last Minute Wechsel von Terrence Boyd ins Sturm-Zentrum zu stellen, war gewagt, hat sich aber ausgezahlt. Beim 4:0-Sieg gegen Wiesbaden am 11.11. erzielte er drei Tore in einer Halbzeit. Eines davon war sogar ein direkt verwandelter Eckball. Im Winter heißt es dann für ihn: Beim Betze Kult werden oder in die Premier League wechseln.

    These 3: Don Hengen regiert den Transfermarkt


    Moneyball war gestern. Jetzt ist Don Hengen am Start. Viele sind verwundert, als Hengen sagt, man brauche Dominique Heintz nicht, man habe andere Spieler, die man beobachten würde. Und während sich die Presse und alle Fans auf Ragnar Ache konzentrieren, wird das Süppchen, das Hengen heimlich kocht immer heißer. Und als Terrence Boyd am letzten Transfertag gen Westen aufbricht, wird das Buffet eröffnet. Kevin Trapp wechselt für 35 Millionen zu den Bayern, da sich die Verletzung von Manuel Neuer als gravierender herausstellt als angenommen. Mit der Ausbildungsentschädigung, die der FCK erhält, holt man von den Bayern Mathys Tel auf Leihbasis und mit Ao Tanaka (Düsseldorf) den ersten Japaner auf den Betze.


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    These 4: Das Stadion wird umbenannt


    Im Januar liegt der FCK auf dem zweiten Platz, elf Punkte hinter dem HSV und vier Punkte vor Schalke. Da man frühzeitig auf die Frühjahrsschwäche des Hamburger Sportvereins reagieren will, wird der Aufstieg vorzeitig vorbereitet. Geld muss her, um im Haifischbecken Bundesliga zu überleben. Im Februar steht sogar der Name des Stadions zur Debatte. Flyeralarm-Arena, Paramount+-Stadion oder soll der FCK doch Teil der neuen Marketingampagne von Warner Brothers werden? Um zu verhindern, dass der FCK in der Bundesligasaison 24/25 im Barbie 2 Superdome spielen muss, opfert sich die Nauerz-Gruppe und legt zusammen mit dem unbekannten Luxemburger Bavio Flecca 60 Millionen Euro auf den Tisch. Fortan wird das Stadion in wechselnder Reihenfolge für jeweils ein Jahr lang nach Ottmar Walter, Horst Eckel, Otto Rehagel und Marco Antwerpen benannt.

    These 5: Der HSV und der FCK straucheln im Aufstiegskampf


    Im Februar hat der HSV 13 Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. Nur vier Spieltage später dümpelt der Dino auf Platz sechs. In ganz Deutschland wundert man sich, wie das überhaupt rechnerisch funktionieren kann. Doch als die beiden Schwergewichte des deutschen Fußballs am 6. April aufeinandertreffen, geschieht Historisches: Denn beim 7:7 fallen nicht nur die meisten Tore, die jemals in einem Zweitligaspiel erzielt wurden. Der FCK sichert sich das Unentschieden nur durch einen Torwarttreffer in der elften Minute der Nachspielzeit. Der Übersichtlichkeit halber hier die Zusammenfassung für jeden Tipico-Spieler.


    1:0 (Opoku: '2)
    1:1 (Öztunali: '3)

    2:1 (Raab, ET: '6)

    2:2 (Kraus, ET: '10)

    2:3 Glatzel, E: '26)

    2:4 (Kraus, ET: '31)

    Rot (Kraus: 42’)

    2:5 (Glatzel, E: '43)

    2:6 (Glatzel: '49)
    3:6 (Ritter: '61)

    4:6 (Tomiak: '71)

    5:6 (Klement: '79)

    6:6 (Zimmer: '90+1)

    6:7 (Dompé: '90+6)

    7:7 (Luthe: '90+11)

    These 6: In der Relegation geht es gegen Heidenheim


    Am Ende schafft es die Mannschaft von Dirk Schuster auf den dritten Rang. Der Trainer der Roten Teufel überholt in dieser Saison übrigens Kosta Runjaic, was die trainierten Spiele angeht. Seit 2015 war kein Trainer so lange auf dem Betzenberg im Amt geblieben. In der Relegation geht es dann gegen den FC Heidenheim, der in seiner ersten Bundesligasaison nicht wirklich Konkurrenzfähig war, aber eben besser als Augsburg und Darmstadt, die den direkten Weg in die Zweite Liga nehmen. Der FCK gibt sich im Vorfeld kämpferisch. Jean Zimmer fragt im Interview, was die Heidenheimer denn ohne Marc Schnatterer auf dem Betze reißen wollen. Und er behält Recht. Auf dem Betzenberg gibt es einen völlig ungefährdeten 1:0 Sieg, bei dem die Roten Teufel ohne einen einzigen Torschuss gewinnen. Über Walterball reden da schon niemand mehr. Schuster hat einen neuen Ball erfunden. Denn wenn der Ball im Aus ist, hat der Gegner auch keinen Ballbesitz. Der FCK wird in seiner Aufstiegssaison im Durchschnitt 29% Ballbesitz und 21 Minuten Nachspielzeit haben. Aber das zahlt sich aus, denn dank der vielen Bälle, die irgendwo im Elf-Freunde-Kreisel landen, kommen die Gegner auch nur auf 35% Ballbesitz. Taktik gewinnt sie eben doch: die Spiele, die man zum Aufstieg braucht.


    Quelle: Treffpunkt Betze


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