Kämpfen und siegen!

Den Kampf annehmen und hingehen, wo es weh tut. Das erwartet Jeff Saibene von seiner Mannschaft.

Die anhaltende Sieglosserie (fünf Remis, drei Niederlagen) des 1. FC Kaiserslautern ist besorgniserregend. Besonders in der Offensive (sechs Tore in acht Spielen) klemmen die Zahnräder. Die Steigerung zum Meppen-Spiel beim 0:0 gegen den Tabellenführer aus Rostock hat der Verein als Erfolg bewertet, für die Fans des FCK wiederum war es ein weiterer Rückschlag.

Sieglosserie "fühlt sich scheiße an"

"Dass das die Jungs und das Trainerteam beschäftigt, ist ganz normal. Ich probiere es so wenig wie möglich zu thematisieren. Wir konzentrieren uns so gut es geht auf das Training. Wenn wir den Fokus auf das Geschehen auf dem Platz legen und weiterhin gut arbeiten, dann werden wir auch belohnt. Wir wollen unbedingt den ersten Sieg", so der Cheftrainer im Vorfeld der Auswärtspartie beim FSV Zwickau. Ähnlich wie Stürmer Marvin Pourié weiß auch Jeff Saibene, dass die Mannschaft vor allem im letzten Drittel "mehr Überzeugung, mehr Präsenz in der Box, mehr Mut im Abschluss" benötigt. Um dahin zu kommen, geht es in den Trainingseinheiten "um Laufwege, um stehende Bälle und Abschlüsse. Es geht darum, dass sich die Jungs auch im Spiel trauen, dahin zu gehen, wo es weh tut".


Der FSV Zwickau stand in der bisherigen Spielzeit defensiv sehr sicher, kassierte in sieben Spielen erst acht Gegentore, verlor jedoch gleichzeitig die letzten drei Heimspiele. Eine Chance für den FCK? Jeff Saibene erwartet in der GGZ-Arena ein Kampfspiel, in dem es unbedingt darum gehen wird, die Zweikämpfe anzunehmen. "Es geht zunächst mal um die Einstellung". In der Zwickauer Mannschaft sieht Saibene viel Robustheit, die es zu bekämpfen gilt: "Sie haben die Präsenz und Größe, sie legen die Bälle per Kopf ab und werden immer wieder gefährlich".

Die Tabelle spielt keine Rolle

Der Blick auf die Tabelle, für jeden Vereinsanhänger ein wichtiger Erfolgsfaktor. Mit gerade einmal fünf Punkten belegen die Pfälzer derzeit den vorletzten Tabellenplatz - das Mitmischen in der oberen Tabellenregion ist in weiter Ferne, aus dem Ziel "Aufstieg" wurde das Ziel "Klassenerhalt". Jeff Saibene befasst sich mit der Tabelle nach eigener Aussage nicht. "Es bringt nichts jetzt über Aufstieg oder Abstieg zu reden. Es geht darum, gut zu trainieren und die Mannschaft zu entwickeln. Ich denke, es ist fehl am Platz, jetzt irgendwelche Ziele auszugeben".


Neben den langzeitverletzten Spielern werden Jeff Saibene mit Marius Kleinsorge (Rotsperre) und Alexander Winkler (noch nicht einsatzbereit) zwei Spieler nicht zur Verfügung stehen. Gute Neuigkeiten gibt es hingegen von Nicolas Sessa, der im Spiel gegen Zwickau erstmalig zum Kader gehören könnte. "Er ist einer von den Spielern, bei dem ich mir Gedanken mache, ob er spielt, ob ich ihn mitnehme. Er ist seit 10 Tagen regelmäßig im Training und macht dabei einen guten Eindruck".


Im Überblick: Der aktuelle Teamstatus


Quelle: Treffpunkt Betze