Hlousek will bleiben - auch Zuck fehlt in Verl

Noch stehen die Roten Teufel mit Blick auf die Tabelle über dem rettenden Strich. Allerdings haben die direkten Konkurrenten aus Zwickau, Magdeburg und Duisburg noch mindestens ein Nachholsspiel. Das morgige Auswärtsspiel beim Aufsteiger SV Verl ist die letzte Partie in der Hinrunde, doch der Kampf um den Klassenerhalt hat beim FCK längst Einzug gehalten. Dementsprechend kam die Nachricht über die Rückkehr Jean Zimmers zum Betzenberg gerade recht, sie entfachte beinahe eine Euphorie in den Fankreisen des 1. FC Kaiserslautern.

Rückenprobleme: Auch Hendrick Zuck muss pausieren

Marius Kleinsorge, Kenny Prince Redondo, Tim Rieder. Alle drei fehlen dem Cheftrainer am Samstag aufgrund einer Gelbsperre. Nun fällt auch noch Hendrick Zuck mit Rückenbeschwerden aus. Jeff Saibene muss nun auf mehreren Positionen umstellen, durchaus denkbar ist eine Systemanpassung hin zu einer Doppel-6, auf der Carlo Sickinger und Hikmet Ciftci agieren würden. Denkbar ist allerdings auch der Einsatz von Janik Bachmann nach abgesessener Rotsperre. Im rechten Mittelfeld wird Neuzugang Jean Zimmer sein Startelfdebüt geben. „Wir haben ihn geholt, damit er spielt“, so Saibene gegenüber der Rheinpfalz. Auf der linken Seite bieten sich gleich mehrere Möglichkeiten. Sehr wahrscheinlich scheint ein Einsatz von Marlon Ritter für den gesperrten Redondo - aber auch Daniel Hanslik oder Lars Oeßwein könnten den linken Flügel im Spiel gegen Verl beackern.

Adam Hlousek: Gespräche über Verbleib laufen bereits

Auch Hlousek gehört zu den Rückkehrern auf dem Betzenberg. Der tschechische Nationalspieler kehrte im Sommer zurück, vorerst auf Leihbasis für eine Saison, jedoch mit Kaufoption. Sowohl unter Boris Schommers als auch unter Jeff Saibene gehört Hlousek zu den festen Größen im Lautrer Team. Als bisher einziger Spieler bestritt der 32-jährige alle 18 Spiele über die volle Spieldauer. „Ich bin hier sehr glücklich, auch wenn die Punkte fehlen“, verrät Hlousek gegenüber der Rheinpfalz. Eine Erklärung für die Leistungen der Hinrunde hat aber auch er nicht. „Jeder hat endlich verstanden, um was es hier geht. Wir spielen im Training sehr gut, im Spiel ist das oft ganz anders“.


Für Adam Hlousek scheint klar zu sein, wohin sein Weg mit dem FCK führen soll. Er fühlt sich wohl in der Pfalz und möchte unbedingt über den Sommer hinaus beim 1. FCK bleiben. „Ichwill diesem Klub helfen, wieder hochzukommen“ und fügt selbstkritisch hinzu: "Es liegt an mir. Ich muss gut spielen, dann kann ich vielleicht bleiben", so Hlousek. Gespräche mit Sportdirektor Boris Notzon laufen bereits.


Quelle: Treffpunkt Betze