Abstiegskampf pur: "Da ist richtig Feuer im Spiel"

Den 1. FC Kaiserslautern erwartet morgen in Magdeburg ein echter Abstiegsfight. Beide Vereine befinden sich im Krisenmodus, für beide Vereine wären ein Sieg und die damit verbundenen drei Punkte überlebenswichtig. Der FCM ist seit drei Spielen ungeschlagen, gewann zuletzt gegen Bayern II mit 0:2. Weniger zu feiern gibt es hingegen bei den Roten Teufeln. Nach dem überraschenden Erfolg in Mannheim setzten beim FCK altbekannte Offensivprobleme ein. "Wir sind uns der Situation bewusst. Wichtig ist jedoch, wo wir am 38. Spieltag stehen", gibt Marco Antwerpen in der heutigen Spieltagspressekonferenz zu Protokoll.


In der MDCC-Arena wird laut Antwerpen ein schwer zu bespielbares Geläuf erwartet - fraglich ist deswegen für den Lautrer Cheftrainer, ob Magdeburg die spielerischen Qualitäten der vergangenen Spiele überhaupt auf den Platz bringen kann. "Magdeburg versucht fußballerische Lösungen auf den Platz zu bringen. Wir für uns haben aber auch Lösungen gefunden, wie wir dagegen spielen wollen. Beide Mannschaften sind sich der Bedeutung des Spiels sehr bewusst". Dementsprechend erwartet Antwerpen, der am Samstag von seinem Co-Trainer Frank Döpper vertreten wird, "eine intensive und zweikampfgeprägte Partie. Wir gehen jetzt in die entscheidende Phase der Saison. Wir sind angehalten zu punkten. Magdeburg aber auch. Da ist richtig Feuer im Spiel".

Kleinsorge und Bakhat fehlen im Magdeburg

Bereits gestern wurde bekannt, dass Marius Kleinsorge im Abstiegskampf nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Der Außenbahnspieler kämpfte in den vergangenen Wochen mit einem Leistenbruch, biss zwar die Zähne zusammen, konnte zuletzt aber nicht mehr über die volle Spieldauer auf dem Platz stehen. Nun steht fest, dass die Leistenverletzung Kleinsorge im Abstiegskampf ausbremsen wird. Neben den langzeitverletzten Spielern wird auch Anas Bakhat in Magdeburg fehlen. Der 20-jährige zog sich eine Schnittwunde am Fuß zu.


Quelle: Treffpunkt Betze