Vor dem Heimspiel gegen Halle: "Wollen eine Reaktion sehen"

Nach den erneuten Unruhen im Verein während der Länderspielpause dreht sich am Wochenende zumindest mal wieder alles rund um den Fußball. Der 1. FC Kaiserslautern empfängt am Samstag (Anstoß: 14 Uhr) den Halleschen FC. Cheftrainer Marco Antwerpen zog die Trainingsintensität in den vergangenen beiden Wochen an und verordnete eine "härtere Gangart". "Nach dem Spiel in Magdeburg haben wir entschieden, dass wir das so nicht weiter fortsetzen können. Wir haben häufiger intensiv trainiert. Davon versprechen wir uns, dass wir unsere Defizite aufarbeiten und wesentlich besser und anders ins nächste Spiel gehen. Wir wollen eine Reaktion sehen, da gibt es kein Vertun", beschreibt Antwerpen die Vorgaben und Ziele der vergangenen beiden Wochen.

Zahlreiche Verletzte beim HFC

Noch bis vor kurzem sah es beim Halleschen FC so aus, als ob der Abstiegskampf in dieser Saison keine Rolle spielen sollte. Dann folgten jedoch vier Niederlagen und ein Remis. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ist auf fünf Punkte geschrumpft. Gleichzeitig werden beim HFC die personellen Sorgenfalten immer größer. Sturmtank Boyd droht auszufallen, darüber hinaus stehen mit Lindenhahn, Manu, Derstroff und Shcherbakovski gleich mehrere wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Angesprochen auf die Stärken des Gegners aus Halle sieht Antwerpen vor allem das Sturmzentrum. "Wir sind gespannt, ob Boyd spielt. Wir bereiten uns aber so drauf vor, als ober spielen würde".

Personelle Änderungen sind immer möglich

Die Anzahl möglicher Änderungen in der Startelf spielt für Marco Antwerpen keine Rolle. Entscheidend ist es, eine Mannschaft auf den Platz zu bringen, die im Stande ist ein Spiel zu gewinnen. Ersetzen muss der Cheftrainer in den kommenden Wochen den verletzten Hikmet Ciftci - auch Nicolas Sessa und Anas Bakhat sind trotz der Wiedereinstiegs in das Mannschaftstraining noch keine Option für das bevorstehende Heimspiel. Möglich ist, dass Shawn Blum, der seit einigen Wochen mit den Profis trainiert und bei der hohen Intensität gut mitgehen kann, einen der 18 Kaderplätze erhält.


Quelle: Treffpunkt Betze


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