Premierenduell auf dem Betzenberg

Gegen Freiburg II wollen die Roten Teufel den vierten Sieg in Folge einfahren
Foto: Imago Images (osnapix)

Nach zuletzt drei Siegen in Serie gehen die Pfälzer mit ordentlich Rückenwind in das bevorstehende Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg. Daran sollte auch das Aus im Verbandspokal gegen Mechtersheim nichts ändern. Dennoch könnte die Niederlage gegen den Oberligisten ein Dämpfer zur richtigen Zeit gewesen sein, denn mit der Zweitvertretung des SC Freiburg geht es gegen einen weiteren Aufsteiger, den es definitiv nicht zu unterschätzen gilt. Beide Mannschaften begegneten sich vorher noch nie in einem Pflichtspiel.

Junge und unerfahrene Breisgauer

Der SC Freiburg stellt mit einem Altersschnitt von 21,4 Jahren den jüngsten Kader der dritten Liga. Im Vergleich zur vergangenen Aufstiegssaison veränderte sich das Team jedoch nur teilweise. Neben mehreren jungen Talenten konnte der SCF im Sommer auch den erfahrenen Drittliga-Stürmer Vincent Vermeij an Bord holen. Auch wenn dieser aktuell noch nicht komplett in Form ist, kann er im Verlauf der Saison noch enorm wichtig für die Freiburger werden. Die wohl größte Veränderung wurde aber am Trainerposten vorgenommen. Während der letztjährige Coach Christian Preußer nun Fortuna Düsseldorf in der zweiten Bundesliga trainiert, steht aktuell Thomas Stamm, welcher zuvor die U19 coachte, an der Seitenlinie. Mit dreizehn Punkten aus elf Partien sind die Breisgauer aktuell auf Platz fünfzehn der dritten Liga und damit hinter den Roten Teufeln. Das Ziel der Freiburger sollte jedoch ganz klar der Klassenerhalt sein. Damit stehen die Breisgauer aktuell vollkommen im Soll.

Das Lazarett lichtet sich

Nachdem den FCK zu Beginn der Saison noch einige Verletzungssorgen plagten, könnte Marco Antwerpen nun sogar ein Luxusproblem bekommen. Mit Kapitän Jean Zimmer und Maximilian Hippe kehren zwei weitere Spieler von ihren Verletzungen zurück. Nachdem René Klingenburg sowohl im Verbandspokal als auch im Benefizspiel gegen Mainz nicht mitwirken konnte, scheint nun auch er für das kommende Wochenende einsatzbereit zu sein. Das gleiche gilt für Felix Götze, welcher bei der Partie gegen den FSV nach 30 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden musste. Weiterhin nicht mit dabei sind neben den langzeitverletzten Anas Bakhat und Lucas Röser Hikmet Ciftci und Nicolas Sessa. Während Ciftci weiterhin mit einer Muskelverletzung zu kämpfen hat, setzte Nicolas Sessa aufgrund eines grippalen Infekts in dieser Woche weiter aus.

Der FCK muss an das Havelse-Spiel anknüpfen

Der 0:6 Auswärtssieg gegen den TSV Havelse war definitiv ein echtes Highlight. Doch das Pokalaus im Verbandspokal hat auch gezeigt, dass man trotz eigener Siegesserien keinen vermeintlich einfachen Gegner auf die leichte Schulter nehmen sollte. Daher gilt es jetzt auch mit den entsprechenden Tugenden das Heimspiel gegen die Freiburger anzugehen. Aufgrund der Unerfahrenheit der Gäste und einer für Drittligaverhältnisse großen Kulisse wäre ein früher Führungstreffer womöglich enorm wichtig, um dieses Spiel direkt in die richtige Richtung zu lenken. Zusammen mit den Fans im Rücken sind die Roten Teufel dann nämlich nur noch schwer zu halten.


Quelle: Treffpunkt Betze


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Antworten 81

  • Hier sollte ein Sieg machbar sein.

    Ich halte sehr viel von dem Verein "Freiburg" dort wird schon seit vielen Jahren eine super Arbeit gemacht.

    Trotzdem ganz FCK ´ler möchte ich unbedingt die Punkte auf dem Betze behalten.

    Mein Tipp wir siegen, mir egal wie!

    Gefällt mir 3
  • Gegen diese junge,unerfahrene Truppe,die noch Zeit zum reifen braucht,plane ich die 3 Punkte ganz fest ein.

  • mit der entsprechenden Einstellung wird dieses Spiel gewonnen....Demut ist angesagt, und Respekt vor dem Gegner..wer hätte jemals gedacht dass wir gegen Freiburg 2 ein Ligaspiel austragen?

    Gefällt mir 5 Danke 1
  • Diskussionsthema zum Artikel: Der Berg ruft, geh mer nuff!


    Der Berg ruft, geh mer nuff!

    Die Roten Teufel hätten es verdient, die 20.000er Marke zu knacken. Warum der Samstag wieder einem Besuch im Fritz-Walter-Stadion gewidmet werden sollte.


    Trotz des Ausscheidens im Verbandspokal, welches ohne Frage so nicht passieren darf und in der Schlussfolgerung gar die Frage nach der Qualität der zweiten Reihe aufwirft, darf nicht vergessen werden, dass Mannschaft und Trainerteam nach einem sehr wenig zufriedenstellenden Saisonstart eigenständig im Spiel gegen Mannheim sowohl den psychologischen als auch den sportlichen Turnaround – gefolgt von drei sensationell herausgespielten und hochverdienten Siegen - geschafft haben. Allein diese Tatsache sollte für alle Anhänger des 1. FC Kaiserslautern Grund genug sein, um die Roten Teufel im bevorstehenden Heimspiel gegen Freiburg II auch zahlenmäßig noch mehr zu unterstützen.

    Die Chance ist da!

    Die Voraussetzung für eine positive Entwicklung des Vereins, für die Akquise neuer Sponsoren, für den Gewinn weiterer Investoren und letztlich auch für die Stimmung rund um den Betzenberg ist gewiss der sportliche Erfolg der Roten Teufel. So gut wie alles was auf dem grünen Geläuf im Fritz-Walter-Stadion geschieht, hat Einfluss darauf, wie Anhänger zu ihrem Verein stehen. Nach drei Siegen in Folgen ist der FCK natürlich noch nicht aufgestiegen, hat natürlich noch nichts nachhaltiges in dieser Saison erreicht. Aber diese drei Siege machen richtig Hoffnung darauf, dass wieder zusammenwächst, was zusammen gehört. Die Chance ist allemal vorhanden.

    20.000er Marke knacken

    Im bisher bestbesuchten Heimspiel gegen den VfL Osnabrück waren 14.656 Zuschauer vor Ort. Das ist für Drittliga-Verhältnisse immer noch eine beeindruckende Zahl. Für das Heimspiel gegen Freiburg wurden bisher rund 15.000 Tickets verkauft. Um die Chance auf den vierten Sieg in Folge zu erhöhen, sollte das Ziel jedoch lauten, die 20.000er Marke zu knacken und den Gegner aus Freiburg 90 Minuten lang spüren zu lassen, dass es keine Chance gibt, die „Festung Betzenberg“ zu stürmen. Umso wichtiger also, dass die Mannschaft die Unterstützung ihrer eigenen Anhänger spürt, von ihr getragen und von ihr gepusht wird. Das gelingt dann am besten, wenn der Betze wieder voller wird, Ränge gefüllt werden und tausende von Fans zum höchsten Fußballberg Deutschland pilgern.


    Der Berg ruft. Geh mer nuff uff de Betzeberg.


    Quelle: Treffpunkt Betze

  • Ajo, ich geh nuff!


    Des hän sich die Buwe in de letschde vier Spiele verdient.

    Es wäre schee wenn noch viele annere so denken und wie owwe schun gschriwe mindestens 20 000 sich uff de Weg nuff ins Stadion machen.

    Donn merken die Kerl do unne uffem Rase ach, dass sich Leistung lohnt un das se äns vun de Beschde Publikume in Deutschland hän.

    Auf gehts ehr leid am Samstach ist Betze !

    Gefällt mir 2 Danke 1
  • Wäre schön, aber ich glaube es nicht.

    Freiburg bringt keine 100 Fans mit und das Wetter ist auch nicht so überragend.

    Ich finde 15000 schon spitze, wobei da ja alle DK mitgezählt werden.. auch die von gut 1000 Ultras die sich noch Coronabedingt weigern zu kommen.

    Gefällt mir 1
  • Wäre schön, aber ich glaube es nicht.

    Freiburg bringt keine 100 Fans mit und das Wetter ist auch nicht so überragend.

    Ich finde 15000 schon spitze, wobei da ja alle DK mitgezählt werden.. auch die von gut 1000 Ultras die sich noch Coronabedingt weigern zu kommen.

    sind schon über 16k verkauft. Das Wetter soll morgen akzeptabel sein, kein Regen, denke 17500 ist realistisch.

    die Zahl ist für mich aber auch in Ordnung, da sieht man was 2-3 Siege am Stück bewirken...mehr bringen die Mainzer in der Buli nicht ins Stadion.


    Fallen die Coronaregeln wie im Saarland, werden es automatisch zukünftig nochmal mehr bei gleichbleibender Leistung

    Gefällt mir 4 Danke 1
  • Heute gegen Freiburg ein wichtiges Spiel. Spielt man wieder so dominat und munter auf, kann man fast sicher sein, dass die Serie keine Eintagsfliege war und die Mannschaft und Trainer die Kurve bekommen haben.

    Danke 1
  • Heute oben festbeißen!

  • selbe aufstellung wie in havelse

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