Noch ein letztes Mal Betzenberg

Gegen BVB II stürmt der FCK zum letzten in dieser Saison vor heimischer Kulisse

Die Roten Teufel erlitten in Wiesbaden nach längerer Zeit mal wieder einen Rückschlag (zuletzt Anfang März beim Nachholspiel gegen 1860 München). Mit 2:1 musste sich der FCK am Ende geschlagen geben und gab somit vorerst den möglichen Aufstieg aus der eigenen Hand. Vor heimischer Kulisse können die Pfälzer nun Wiedergutmachung betreiben, müssen aber auch einen Blick auf Aufstiegskonkurrent Braunschweigen richten. Der BTSV spielt am Freitagabend gegen den bereits feststehenden Drittligameister aus Magdeburg.

Dortmunder Ziel bereits erreicht

Nach insgesamt sechs Jahren in der Regionalliga West konnte die U23 des BVB im letzten Sommer den Wiederaufstieg in die dritte Liga feiern. Dass dieser Erfolg kein Zufall war, sondern das Ergebnis einer festen Zielsetzung, zeigen gleich mehrere Tatsachen. Zum einen wurde mit Enrico Maaßen im Sommer 2020 ein junger Trainer verpflichtet, welcher bereits gezeigt hat, dass er eine solche Aufgabe meistern kann. In der vorherigen Saison führte der 38-Jährige Fußballlehrer nämlich Rödinghausen zum Titel in der Regionalliga West. Mit der Mischung aus Talenten und erfahrenen Stützen wurde das Ziel Wiederaufstieg somit realisiert. Nach der Ankunft in Liga drei war die Zielsetzung glasklar der Klassenerhalt, welches der BVB souverän meisterte. Mit einem soliden neunten Platz steht das Team von Maaßen voll im Soll und kann komplett befreit aufspielen. Auch wenn die Ergebnisse der letzten Wochen nicht immer erfolgreich waren, sollte diese Mannschaft nicht unterschätzt werden. Zweifelsohne gehört diese Truppe nämlich zu den talentiertesten dieser Liga, jedoch fehlt den meisten auch noch die nötige Erfahrung. Vor fast 50.000 Zuschauern dürften nur die wenigsten von ihnen gespielt - vielleicht ja ein Faktor, der aus Sicht der Hausherren eine Rolle spielen kann.

Personalsorgen in der Defensive

Nachdem Kevin Kraus schon bei Wehen Wiesbaden rotgesperrt fehlte, muss der Abwehrhüne auch gegen die jungen Borussen aussetzen. Mit Alexander Winkler, Boris Tomiak und Philipp Hercher fehlten unter der Woche außerdem phasenweise drei weitere Abwehrspieler im Mannschaftstraining. Während Winkler aufgrund von Kopfschmerzen geschont wurde, klagte Hercher zuletzt erneut wieder über muskuläre Probleme. Auch Tomiak wurde letzte Woche wegen einer Muskelverhärtung ausgewechselt und musste ebenso wie seine beiden Teamkollegen in dieser Woche kürzer treten. Für das kommende Wochenende könnten alle drei aber wieder einsatzbereit sein. Weiterhin ,ausfallen werden die verletzten Marvin Senger, Anas Bakhat und Lucas Röser.

Zwei Mal alles raushauen

Durch den Rückzug von Türkgücü München hat der FCK nur noch zwei Spiele vor der Brust. Die Niederlage in Wiesbaden war zwar vermeidbar, doch auch solche schlechtere Leistungen sollte man diesem Team zugestehen. Auch wenn Niederlagen besonders in dieser Phase der Saison noch ärgerlicher erscheinen als sonst, hat die Mannschaft vollste Unterstützung verdient. Mit einem Heimsieg könnten die Lautrer zudem den Relegationsplatz sichern und Druck auf Eintracht Braunschweig ausüben. Also gilt jetzt: Alles für den Heimsieg.


Quelle: Treffpunkt Betze

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