Hildmann: Mit Schwung ins letzte Auswärtsspiel

Nachdem letzte Woche mit dem 4:0 Heimerfolg gegen die SpVgg Unterhaching die kleine Serie von vier sieglosen Spielen in Folge erfolgreich beendet worden ist, möchte Sascha Hildmann am Samstag im Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers natürlich gerne nachlegen. "Der Sieg war sehr wichtig. Wir wollten nach vier sieglosen Spielen zurück zu einer Leichtigkeit finden, wollten wieder Spaß haben. Der Sieg tat uns gut", so der Lautrer Coach.


Der Gegner aus Würzburg ist Hildmann dabei noch bestens in Erinnerung: "Das Hinspiel hier am Betzenberg war mein erstes Spiel als Trainer des FCK. Es war ein sehr gutes Spiel, mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Hoffentlich bekommen wir auch diesmal wieder so ein Fußballspiel zu sehen". Auch im letzten Auswärtsspiel kann sich die Hildmann-Elf dabei auf die Unterstützung ihrer Anhänger verlassen. 1.515 Tickets waren zum Zeitpunkt der Pressekonferenz abgesetzt. Alles für den Verein eben, auch wenn abseits des Platzes derzeit nicht viel Grund zur Freude besteht. Dem einmaligen Support tut das keinen Abbruch.


Mit unverändertem Kader nach Würzburg - Sorgen um Albaek

Was den Kader anbetrifft, wird es wohl keine große Veränderungen geben. "Es sind keine weiteren Verletzten dazugekommen. Natürlich ist es auch eine Option mit der gleichen Startelf in die Partie zu gehen. Dazu möchte ich aber noch die restlichen Trainingsleistungen abwarten", gab Hildmann Einblick in seine Kaderplanung. Wie schon gegen Unterhaching müssen allerdings Carlo Sickinger und Mads Albaek pausieren. Während die Verletzung bei Sickinger unproblematisch zu sein scheint und er spätestens zum Pokalfinale gegen Wormatia Worms wieder einsatzbereit sein soll, sind die Sorgenfalten bei Mads Albaek schon größer. "Bei Mads ist es in der Tat wieder die alte muskuläre Geschichte, die aufgebrochen ist. Sie ist nur sehr schwer zu erkennen, aber sie ist eben da und bereitet ihm bei höchster Belastung Schmerzen. Inwieweit er in dieser Saison noch einmal spielen wird, kann ich derzeit nicht beantworten", sagte Hildmann.


Konzentration aufs Sportliche - Vorfreude auf die Bayern

Die Würzburger Kickers hat Sascha Hildmann derweil schon mehrfach zu Hause beobachtet und hält viel von ihrem Kader. "Würzburg ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft, die angefangen vom Torwart immer versucht Fußball zu spielen und selten mit langen Bällen agiert. Sie besitzen zudem eine sehr gute Offensive. Auch für sie geht es sportlich um nicht mehr viel, von daher erwarte ich einen Gegner, der befreit aufspielen wird", freut sich Sascha Hildmann auf die Partie.


Natürlich wurde Sascha Hildmann auch heute mit Fragen konfrontiert, die die aktuelle Posse im Aufsichtsrat und den Einstieg von Investoren betrafen. "Ich habe von der Materie zu wenig Ahnung. Und ich habe mir angewöhnt zu Dingen, von denen ich nicht allzuviel weiß, nichts zu sagen", wollte er sich ausschließlich auf das Sportliche konzentrieren schob aber nach: "Ich habe es schon vor dem Spiel in Wiesbaden gesagt. Natürlich lässt das die Jungs nicht kalt. Sie machen sich teilweise Gedanken um ihre Existenz. Aber wir als Trainerteam versuchen damit proffesionell umzugehen." Angesprochen auf eine Aussage von Gerry Ehrmann, der überlege beim FCK aufzuhören sagte Hildmann nur: "Ich hoffe nicht, dass Gerry das macht. Er lebt doch diesen Verein".


Wie der Verein gestern mitteilte findet zum Saisonabschluss das sogenannte "Retterspiel" des FC Bayern auf dem Betze statt, dessen Einnahmen gänzlich der FCK behalten darf. "Die Jungs freuen sich darauf. Ich habe mit Großaspach selbst einmal in München spielen dürfen. Das war ein tolles Erlebnis, es ging 5:3 aus. Auf etwas Ähnliches hoffe ich am 27. Mai dann auch. Allerdings zu unseren Gunsten", sagte Sascha Hildmann lächelnd.


Quelle: Treffpunkt Betze


Die Pressekonferenz im Videostream: