"Ohne neue Legitimation der Basis wird es keine Ruhe geben"

Ben, du willst dir nach wie vor nicht in die Karten schauen lassen, wie viele Unterschriften Ihr bereits zusammen habt, um einen Außerordentliche Mitgliederversammlung zu beantragen?


Stimmt. Ist aber nur zur Hälfte richtig. Eine genaue Zahl kann ich dir auch deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht nennen, weil der Verein sich weigert, uns wenigstens beim Abgleich der von uns bereits gesammelten Unterschriften zu unterstützen. Ich kann aber sagen: Wir sind inzwischen auf die Zielgerade eingebogen.


Offenbar aber habt Ihr noch keine 600 Unterschriften beisammen, denn das würdet Ihr ja sofort bekanntgeben. Warum eigentlich? Nach den Eindrücken, die das „Mitgliederforum“ am 28. Juli vermittelte, sah es aus, als wären diese schnell gesammelt.


So einfach ist es eben doch nicht. Uns war von Anfang an klar, dass das ein Langstreckenlauf wird. Obwohl wir stark gestartet sind, braucht es Geduld und Ausdauer. Wir stellen zum Beispiel immer noch fest, dass gerade viele ältere Mitglieder noch gar nichts von unserem Antrag und den Hintergründen wissen, weil sie nicht im Internet unterwegs sind. Die lokalen Printmedien, aus denen sich gerade die Senioren immer noch bevorzugt informieren, schreiben leider nicht viel über fck-jetzt.de . Und eine Liste mit Kontaktdaten aller Mitglieder, mit deren Hilfe wir diese einfach anschreiben könnten, stellt uns der Verein natürlich auch nicht zur Verfügung.


Das ist, aus datenschutzrechtlichen Gründen, ja wohl auch korrekt so.


Da stimme ich dir zu. Es wäre aber sowohl mit dem Datenschutzrecht als auch mit unserer Vereinssatzung absolut vereinbar, wenn der Verein selbst ein Rundschreiben an alle Mitglieder verschickte, das diese – vollkommen wertungsfrei – über unseren Antrag informiert und es ihnen überlässt, darüber zu entscheiden. Die Kosten dafür hätten wir gern übernommen, wären aber durchaus auch schon mit einer Mail an die Mitglieder zufrieden gewesen, die eine Emailadresse hinterlegt haben. Auch einer  neutralen Berichterstattung zu unseren Antrag im aktuellen Newsletter hätten wir sofort zugestimmt. Das entspräche, glaube ich, nicht nur meinen Vorstellungen von einer transparenten Vereinsführung. Und das ist leider nicht der einzige Punkt, zu dem sich der Verein nicht sehr kooperativ zeigt.


Wo gibt’s denn außerdem Probleme?


(...)


Quelle: Blog 4.2

Link: https://www.blogvierzwei.de/20…itiator-von-fck-jetzt-de/

Antworten 7

  • Zitat:

    ...Ben, du willst dir nach wie vor nicht in die Karten schauen lassen, wie viele Unterschriften Ihr bereits zusammen habt, um einen Außerordentliche Mitgliederversammlung zu beantragen?


    Stimmt. Ist aber nur zur Hälfte richtig. Eine genaue Zahl kann ich dir auch deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht nennen, weil der Verein sich weigert, uns wenigstens beim Abgleich der von uns bereits gesammelten Unterschriften zu unterstützen. Ich kann aber sagen: Wir sind inzwischen auf die Zielgerade eingebogen ...


    Ich frage mich, der die Zustimmungserklärung abgegeben hat, ob das mit Offenheit und Transparenz in Einklang zu bringen ist! Auch der Ableich mit dem Verein ist mir nicht klar

  • Auch der Ableich mit dem Verein ist mir nicht klar

    es muss halt geprüft werden,ob die unterschriftengeber legitimiert sind sich an der aktion zu beteiligen.

  • Spontaner Gedanke: Die aktuelle Führungsriege hat eigentlich kein Interesse am Verein, will nur die eigenen Ämter sichern und vor allem jegliche Kritik unterbinden. Das ungute Gefühl was mich bei den Spielen beschleicht setzt sich in diesem Bereich leider nahtlos fort.....

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  • "Ich spiele nicht auf Zeit". Wilfried de Buhr kontert Remy Kritik

    Unser Interview mit „fck-jetzt.de„-Initiator Johannes B. Remy hat einigen Nachhall verursacht. Am gestrigen Dienstagabend erreichte uns eine Stellungnahme Wilfried de Buhrs. Darin stellt der Vorstandsvorsitzende des 1. FCK-Kaiserslautern e.V. seine Sicht dar, weshalb der Verein auf die Unterschriftensammlung zur Beantragung einer  Außerordentlichen Mitgliederversammlung (AOMV) nicht auf eigenen Informationskanälen aufmerksam machen kann. Zudem sieht sich de Buhr von Remy falsch wiedergegeben, was die Bearbeitungsfrist für den Abgleich der Unterschriftenliste mit Mitgliederdaten angeht. Auch Remys Zweifel an seinen Angaben zu den Kosten einer AOMV kann der Vereinschef nicht nachvollziehen. Unterdessen haben die Initiatoren von fck-jetzt.de erneut die Herausgabe der Mitgliederkartei beantragt, um umfassend über ihr Anliegen informieren zu können. Auf eine entsprechende Rechtsgrundlage sind sie von einem Leser aufmerksam gemacht worden, der auf das Remy-Interview über einen Link im Internetforum „Der Betze brennt“ stieß.


    „Natürlich haben wir die Aktivitäten von Mitgliedern für die Beantragung einer AOMV zur Kenntnis genommen und respektieren diese“, versichert Wilfried de Buhr zu Beginn seines Schreibens. „Wir müssen uns als Vorstand aber neutral verhalten, auch gegenüber den Mitgliedern, die eine ordentliche JHV wünschen.“


    (...)


    Quelle: https://www.blogvierzwei.de/20…buhr-kontert-remy-kritik/

  • Dieser Streit auf Kindergartenniveau ist einfach nur ermüdend.

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  • Dieser Streit auf Kindergartenniveau ist einfach nur ermüdend.


    Hatte 3 Kinder im Kindergarten. Kann mich nicht erinnern,

    dass es jemals auf diesem Niveau zuging.

    Es gab Streit; aber irgendwann hatte man sich wieder "zusammengerauft".


    Dies sehe ich hier nicht.

  • was ich bei den hitzigen Diskussionen völlig übersehen habe, dass eine Neuwahl des Schreckenskabinetts erst 2020 ansteht.

    Das Ist in der Tat fatal. Denn ohne eine völlige Neubesetzung wird es keine Ruhe geben, da können 10 AOMV nicht helfen.


    Hier muss ich Remys Vorschlag zustimmen, dass man auf eine AOMV verzichten könnte, wenn die AR Neuwahl vorgezogen werden würde.


    Das wollen die Brüder aber nicht.


    Eine verfahrene Situation

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