In eigener Sache: Bitte hört auf

Der FCK wendet sich in eigener Sache mit einem offenen Brief an seine Fans.


Liebe FCK-Fans,


vorab, wir wissen, dass die folgenden Zeilen nur an die wenigsten von Euch direkt gerichtet sind. Wir hoffen allerdings, dass diese Zeilen alle Fans erreichen, da es um ein Thema geht, das uns letztlich alle betrifft.


Das Werfen von Gegenständen muss dringend aufhören!


Wir wurden in dieser Saison bereits bei vier Spielen aufgrund von Vorkommnissen (Werfen von Gegenständen und Zünden von pyrotechnischen Gegenständen) rechtskräftig verurteilt. Die Strafen wurden für das Auswärtsspiel beim FSV Zwickau am 26. August 2019, das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim am 01. September 2019, das Auswärtsspiel beim MSV Duisburg am 18. Oktober 2019 sowie für das Spiel beim FC Bayern München II am 14. Dezember 2019 ausgesprochen. Beim Auswärtsspiel bei der SpVgg Unterhaching am 21. Dezember 2019 flogen zudem ebenfalls Gegenstände auf das Spielfeld, was zu mehreren Stadionverbotsanträgen geführt hat.


Darüber hinaus wird für das Heimspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach am 27. Januar 2020 und für das Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt am 01. Februar 2020 ebenfalls unangenehme Post bezüglicher geworfener Gegenstände am Betze eintreffen. Somit ereigneten sich in jedem der vergangenen vier Spiele Vorfälle. Die Strafen, die der 1. FC Kaiserslautern hierfür zahlen muss, sind damit jetzt schon höher als in der kompletten vergangenen Spielzeit und es erwarten uns noch 16 Spiele in dieser Saison, inklusive dem emotionsgeladenen Derby gegen Waldhof Mannheim am 29. Februar 2020.


In der aktuellen finanziell extrem angespannten Situation, in der die Verantwortlichen der Roten Teufel alles unternehmen, um den FCK wirtschaftlich zu stabilisieren, zählt jeder Euro. Daher haben wir kein Verständnis, wenn durch Fehlverhalten Einzelner dem Verein wissentlich finanzieller Schaden zugefügt wird.


Weiterhin werden bei solchen Handlungen zudem die Menschen im Stadion, insbesondere andere Fans, Spieler, Schiedsrichter und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefährdet.


Und wir sagen es auch ganz deutlich: Weder Emotionen noch Fehlentscheidungen rechtfertigen solche Vorkommnisse! Jeder, der hierbei mitmacht, schadet dem FCK. Wir wollen diesem Problem nicht nur mit Überwachung und Repressionen gegenübertreten, wir wollen vor allem, dass jedem im Stadion bewusst ist, dass er durch eine unüberlegte und völlig unnötige Aktion nur einem schadet: dem eigenen Verein!


Quelle: 1. FC Kaiserslautern

Antworten 7

  • das sind die ärmsten Leute, die es in den Fußballstadien gibt, was muss in deren Köpfen vorgehen, dass sie zündeln, sich vermummen und Gegenstände werfen ????????????????????

  • ...

    In der aktuellen finanziell extrem angespannten Situation, in der die Verantwortlichen der Roten Teufel alles unternehmen, um den FCK wirtschaftlich zu stabilisieren, zählt jeder Euro. Daher haben wir kein Verständnis, wenn durch Fehlverhalten Einzelner dem Verein wissentlich finanzieller Schaden zugefügt wird.

    ...

    Traurig, dass der FCK bei einem Teil seiner "Fans" auf so etwas hinweisen muss. Bei solchen "Fans" brauchst Du keinen weiteren Gegner mehr!

    1
  • Und ich glaube nicht dass bei diesem Teil der Fans das Wohl des Vereins irgendeine Rolle spielt. Wenn die Vernunft schon keine Chance hat!

    1
  • Und wir sagen es auch ganz deutlich: Weder Emotionen noch Fehlentscheidungen rechtfertigen solche Vorkommnisse! Jeder, der hierbei mitmacht, schadet dem FCK. Wir wollen diesem Problem nicht nur mit Überwachung und Repressionen gegenübertreten, wir wollen vor allem, dass jedem im Stadion bewusst ist, dass er durch eine unüberlegte und völlig unnötige Aktion nur einem schadet: dem eigenen Verein!

    Ich sehe nicht, dass man dem Problem bisher mit sowas begegnet wäre. Ich sehe es eher so, dass man durch verschiedene Entscheidungen der letzten Jahr(zehnt)e dies noch begünstigt hat, indem man gewisse Fangruppen privilegiert hat und damit falsche Zeichen gesetzt hat. Und letztlich nichts von Belang dagegen unternommen hat. Da braucht es auch keinen Hinweis auf die gerade so angespannte finanzielle Situation. Die ist seit Jahren nicht rosig genug, um mit Geld den Betze zu heizen. Identifizieren und Schadensersatzforderungen einklagen, selbst wenn der Betroffene dadurch in die Privatinsolvenz abrutscht! Das wäre mal was neues. Stattdessen eiert man mit der DfB-Gerichtbarkeit rum. Es gibt ordentliche Gerichte für sowas. Eh schon lächerlich genug, dass so ein mafiöser VErein wie der DfB eine eigene Gerichtbarkeit etablieren konnte. Appelle werden jedenfalls nix bewegen. Manche können ab ner bestimmten Promillezahl nicht mal mehr die Hose öffnen vorm Pinkeln. Ob sie es ohne Promille können, ist allerdings ebenfalls unsicher. Gut gemeinte Appelle werden allerdings nicht in die abgestorbenen Hirnregionen solcher Individuen vordringen. Das hat auch nix mehr mit Ultra-Protest gegen Anstosszeiten zu tun oder der Angst, dass der DfB mit seiner Kommerzialisierung den Fußball kaputt macht. Es zeigt einfach nur, dass manch einer besser im Baum sitzen geblieben wäre evolutionstechnisch. Auf geistiger Ebene haben manche diesen Baum nämlich nie verlassen. Also erstmal Straftäter von Seiten des Vereins auch als solche behandeln. Wenn das net hilft, kann man immernoch jammern.

    1
  • manch einer besser im Baum sitzen geblieben wäre evolutionstechnisch. Auf geistiger Ebene haben manche diesen Baum nämlich nie verlassen. Also erstmal Straftäter von Seiten des Vereins auch als solche behandeln!


    daher kommen auch die Affenrufe, welche in einigen Stadien zu hören sind !

    (back to the roots)

    1
  • Man kann mit mir am Ende des Tages über viel reden aber solche Aktionen sind dermassen überflüssig und dämlich, dass es exakt 0 Gründe zur Rechtfertigung gibt. Es schadet dem Verein, der völlig blank ist, massiv und den Leuten die sich ihren Hintern aufreissen um ihn am Leben zu erhalten gleich mit. Sie dürfen ihre Zeit und vor allem auch noch jede Menge Geld damit vergeuden sich mit solch einem Schwachsinn auseinanderzusetzen.

    Ich bleibe dabei, die Farben des Vereins sind Rot Weiss und nicht Schwarz, solange jedoch die Anführer der Chaoten einen nicht unerrheblichen Einfluss innerhalb des Vereins haben und diesen geltend machen wird man dieses Thema niemals in den Griff bekommen. Ich denke wir wären ohne diese Spezies besser dran aber der Drop ist lange gelutscht, das wird weitergehen...

    4
  • Vor mir in der West 4 mutmassliche Kiffer (der Geruch war zumindest in die Richtung gehend) die bei Angriff des FCK auf die West ein Selfi machen, nach dem Spiel eine zartbesaitete Fehlbesetzung. Becherwerfer nach der Roten Karte. Singsang im Einheitsbrei wie beim Volksmusikstadl.


    Da ist so einiges unnnötig...

  • Diskutieren Sie mit!