Heimspiel gegen Münster: Sturmduo droht auszufallen

0:0, 1:2, 2:5. Oder anders gesagt: Ein Remis und zwei Niederlagen zu Jahresbeginn. Was sich auf den ersten Blick nach einem klassischen Fehlstart in das neue Jahr liest, ist in Wirklichkeit an Ambivalenz kaum zu überbieten. Denn schließlich waren die Roten Teufel in allen drei Spielen über weite Strecken die spielbestimmende und bessere Mannschaft. Zuletzt gegen Düsseldorf überwog dann vor allem in Halbzeit zwei die spielerische Überlegenheit des Bundesligisten, gepaart mit der Tatsache, dass dem FCK nach hinten raus einfach die nötige Luft fehlte.


Nun schließt der FCK am kommenden Samstag (08. Februar, 14 Uhr) diese englische Woche mit einem Heimspiel gegen Preußen Münster ab. Es ist das Duell des Tabellenzehnten gegen den Tabellenachtzehnten. Klingt erstmal nach reichlich Magerkost. Das Besondere an diesem Spiel sind jedoch die Begegnungen mit zwei ehemaligen Lautrer. Zum Jahresende wechselte zunächst Jan Löhmannsröben zum SCP, und nur wenige Tage später folgte Sascha Hildmann, der den FCK seit Kindesbeinen an im Herzen trägt. Besonders für Hildmann dürfte es eine besondere und emotionale Partie sein. Rein sportlich betrachtet liegt der Druck auf Seiten der abstiegsbedrohten Müsteraner. Seit Hildmann da ist, holte der SCP in Jena einen wichtigen Auswärtsdreier, verlor dann jedoch eine Woche ein Heimspiel gegen Duisburg mit 1:4. Derzeit trennen Preußen Münster sechs Punkte vom rettenden Ufer.

Thiele und Röser drohen verletzungsbedingt auszufallen

Nach dem Pokalfight gegen Fortuna Düsseldorf sind beim FCK gleich zwei Spieler angeschlagen und drohen auszufallen. Stürmer Timmy Thiele prallte bei einem Duell mit Düsseldorfs Gießelmann zusammen und erlitt dabei glücklicherweise nur eine leichte Gehirnerschütterung. Nichts desto trotz muss sich Thiele vorerst schonen. Boris Schommers wird ohne grünes Licht durch die Ärzte gewiss kein Risiko eingehen. Ersatzmann Lucas Röser, der für Thiele in der 30. Minute eingewechselt wurde, muss zum Ende des Spiels das Feld vorzeitig verlassen. Diagnose: Sprunggelenksverletzung.


Trotz beider möglicher Ausfälle bieten sich Trainer Schommers mit Bjarnason und Skarlatidis zumindest zwei Alternativen für das neu formierte 4-3-3 System.


Im Überblick: Der aktuelle Teamstatus


Quelle: Treffpunkt Betze