Beiträge von Kisber

    Ja, oder User, die keine inhaltlichen Beiträge, dafür aber permanentes Provozieren und Beleidigen beisteuern, zwecks Erhöhung der eigenen Lebensqualität einfach ausblenden. Man unterhält sich mit dem besoffenen aggressiven Stammgast an der Theke in der Lieblingskneipe auch nicht länger als unbedingt nötig :bier:

    Du redest doch jetzt hoffentlich von Dir selbst.

    Ansonsten muß ich Dir leider

    Realitätsverlust und einen leichten Anflug von Demenz unterstellen.

    Nachdem ich mich hier aus der aktiven Rolle in diesem Thread zurückgezogen habe und inzwischen nur noch gelegentlich mal mitlese (leider werden da nur noch 2 von 10 Beiträgen angezeigt aufgrund einer doch recht rigiden Blockstrategie meinerseits), bin ich sehr froh dass ich jetzt lesen darf dass es doch noch vernünftig denkende Menschen wie dich gibt. Hatte schon befürchtet mit meiner Ansicht alleine zu sein.

    Da fühle ich mich jetzt aber geehrt.

    Habe ich doch tatsächlich einen

    Beitrag geschrieben, der Dir noch angezeigt wird. :daumen:

    Diese Einstellung erklärt mir Vieles

    User, die andere User blockieren

    sind mir irgendwie suspekt.

    Das ist wie Buchstaben-Suppe essen

    und sich nur 3 Buchstaben aussuchen.

    Oder etwas riegider ausgedrückt,

    nur Beiträge von Usern zuzulassen, von denen man glaubt daß sie die gleiche Meinung haben, wie man selbst.

    Macht bestimmt vieles angenehmer.

    Ist aber mit Sicherheit nicht der Sinn

    eines Forums.

    3 Artikel aus der heutigen Rheinpfalz:

    Schlüssige Regeln

    Von Winfried Folz, Berlin

    Merkel und die Ministerpräsidenten müssen die Corona-Maßnahmen

    gut erklären. Nur dann können sie auf Akzeptanz hoffen.

    Ein persönlicher Eindruck: Das gute Wetter am Wochenende hat viele Menschen dazu verleitet, wieder in alte Muster zu verfallen. Man traf sich in größeren Gruppen, begrüßte sich, ohne Abstand zu wahren, verzichtete weitgehend auf einen Mundschutz. Es kam so, wie es die Kanzlerin schon vorige Woche prophezeit hatte: Die Disziplin der Bürger ließ nach.

    Menschlich ist das verständlich. Nachdem Gesundheitsminister Jens Spahn davon sprach, die Corona-Krise sei nun „beherrschbarer“ geworden, gab es für viele, auch für manche Ministerpräsidenten, kein Halten mehr. Die vorsichtige Lockerung der Kontaktbeschränkungen wurde großzügig ausgelegt. Spahns Satz war jedoch töricht, er suggeriert, dass man quasi per Knopfdruck in das alte Leben zurückkehren könnte. Doch das wäre so, als würde man den Finger von einem Leck in der Wasserleitung nehmen: Das Unglück begönne wieder von vorn.

    Dass es zu dieser Stimmung kommen konnte, ist auch von der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten mitverschuldet. Gut erklärt haben sie die von ihnen gefassten Regeln nicht, weder die für die teilweise Öffnung der Läden noch die für die Schulen. Wer das nicht vermag, kann auf Akzeptanz nur bedingt hoffen. Hat die Krisenkommunikation in den ersten Wochen noch funktioniert, scheint sie der Kanzlerin gerade aus dem Ruder zu laufen. Ihre scharfe Kritik an den „Öffnungsdiskussionsorgien“ ist ihr Versuch, die eigene Autorität zu wahren.



    Die grantige Frau Merkel

    Die Kanzlerin fühlt sich genötigt, in der Corona-Krise an die Vernunft der Bürger zu appellieren

    Von Winfried Folz, Berlin

    Angela Merkel macht sich große Sorgen, dass sich die Menschen nicht mehr so stark an die Kontaktbeschränkungen halten und sich so die positive Entwicklung der vergangenen Wochen wieder umkehrt. Im CDU-Präsidium wurde Merkel diesbezüglich sehr deutlich.

    Wenn es einer Beschreibung bedürfte, wie Merkel sich eine ideale Corona-Strategie vorstellen würde, müsste man auf Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) zurückgreifen. Der hatte nämlich einmal die „Politik der ruhigen Hand“ ins Spiel gebracht. So beschrieb Schröder seine Absicht, auf kurzfristige wirtschaftliche Entwicklungen nicht überstürzt zu reagieren. Im Grunde sieht es Merkel bei Corona genauso. Man könnte auch von der Politik der kleinen Schritte sprechen, die vor allem aus einem Grund jetzt angebracht ist.

    Merkel will verhindern, dass es bei den Infektionszahlen einen Rückfall gibt. „Das wäre jammerschade“, sagte sie gestern im Kanzleramt bei einer eher überraschend anberaumten Pressekonferenz. Der Sinn dieses Auftritts erschließt sich aus dem vorangegangenen Disput im CDU-Präsidium. Aus dieser Telefonkonferenz am Morgen wird Merkel mit dem Begriff „Öffnungsdiskussionsorgie“ zitiert.

    Dahinter verbirgt sich der Ärger der Kanzlerin über die breite Auslegung der vorige Woche getroffenen Beschlüsse durch manche Ministerpräsidenten – allen voran Armin Laschet aus Nordrhein-Westfalen. Eine Rolle spielt allerdings auch die Kakophonie aus Parteien und Verbänden, die mit Blick auf die ökonomischen Verwerfungen im Handel, in der Gastronomie und dem Hotelgewerbe auf weitreichende Rücknahmen der Kontaktbeschränkungen drängen.

    Man wolle dem nachkommen, tastet sich Merkel in ihrer Ansprache voran, aber „schrittweise, langsam und vorsichtig“. Merkel hat vor der Disziplin der Bürger großen Respekt und spricht den Deutschen dafür ihren Dank aus. Doch man müsse eben „wieder und wieder“ klar machen, dass das Land erst am Anfang einer Pandemie stehe.

    Merkel will eine Illusion zerstören, jene von der heilen Welt, die man bald wieder zurückhaben werde. „Wir stehen auf dünnem Eis, wir dürfen durch die Lockerungen nicht zulassen, dass es einen erneuten Shutdown gibt.“ Was Merkel gestern nicht ausdrücklich sagte, was aber quasi als überwölbende Botschaft ihrer Politik zu verstehen ist: „Ich weiß, dass es hart ist, aber es rettet Menschenleben.“ Ein Satz aus ihrer Fernsehansprache vor einem Monat.

    Die Kanzlerschelte im CDU-Präsidium hat in der politischen Landschaft Protest ausgelöst. Die AfD beklagte, Merkel wolle das offene Gespräch über die Corona-Maßnahmen verbieten. FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg zeigte sich verwundert. „Diskussionen gehören zur Normalität der Demokratie. Und wenn sich Landespolitiker Gedanken machen über sinnvolle Öffnungsstrategien, diskutieren über die Verhältnismäßigkeit von Grundrechtseingriffen und über die Existenzsorgen, die Menschen plagen, dann verdient das Respekt und nicht Verächtlichmachung.“

    Auch der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) empörte sich: „Hätte Frau Merkel klare schlüssige Regeln für einen umfassenden Corona-Schutz in Geschäften und Betrieben statt eines wenig überzeugenden Öffnungs-Schließungs-Sammelsuriums vorgelegt, gäbe es auch keine Öffnungsdiskussionsorgien.“

    Wissing unterschlägt allerdings, dass auch die Ministerpräsidenten vorige Woche an den Beschlüssen beteiligt waren, unter anderem auch die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD).


    Corona-Impfstoff: Schweizer Forscher macht Hoffnung

    Von Jan Dirk Herbermann, Genf

    Im weltweiten Rennen um einen Corona-Impfstoff rechnet sich der Schweizer Immunologe Martin Bachmann gute Chancen aus. Ab Oktober könnten zuerst die Menschen in der Schweiz seinen neuen Impfstoff erhalten, ab Februar 2021 solle der „Rest der Welt“ gegen die Atemwegserkrankung Covid-19 immunisiert werden.

    „Wir könnten einer der Ersten sein, wenn nicht der Erste“, sagte Martin Bachmann, der Leiter Immunologie am Universitätsspital Bern, am Montag in einer Videokonferenz mit Journalisten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO kalkulierte noch im Februar mit einer Zeitspanne von 18 Monaten, bis die Menschen mit einem Impfstoff versorgt werden könnten. Inzwischen arbeiten Dutzende Forscherteams mit Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus. Und mit jedem Tag der Pandemie steigt die Dringlichkeit.


    Ein Grund für Bachmanns Zuversicht liegt in flexibleren Zulassungsregeln in der Eidgenossenschaft angesichts der globalen Krise: „Die Schweiz hat eine Geschichte als eher pragmatisches Land.“ Das Team des Professors steht im Kontakt mit dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit, der Weltgesundheitsorganisation und tauscht sich mit anderen Laboren und Institutionen aus, darunter in China.

    Ebenso versichert Bachmann, dass sein Team schon weit vorangekommen ist. Testreihen mit Tieren seien erfolgreich verlaufen. Ziel muss es laut Bachmann sein, dass der entwickelte Stoff die Menschen sehr wirksam schützt. Zudem solle der Stoff optimal für ältere Menschen sein und Sicherheit gegen Nebenwirkungen und andere Komplikationen bieten. Sein Team braucht für das Projekt rund 95 Millionen Euro. Dabei hofft Bachmann auf gemeinnützige Spenden.

    Bachmanns Serum basiert auf sogenannten virus-ähnlichen Partikeln, die nicht infektiös sind. Derzeit würden Gespräche mit Pharma-Herstellern über eine Massenfertigung geführt, in Frage kämen die Firmen Lonza und Novartis. „Wir planen, in der Schweiz zu produzieren.“ Auf die Frage, ob eine kostenlose Bereitstellung des Impfstoffes geplant sei, gab sich Bachmann zurückhaltend.

    Ein Bericht aus der Rheinpfalz:


    Es geht zurück auf den Rasen für die Profis des Drittligisten 1. FC Kaiserslautern am Montag – wenn auch zunächst in Kleingruppen. Die durch die Coronavirus-Pandemie verursachte Pause hat das Trainerteam genutzt, um die Phase nach der Winterpause aufzuarbeiten. Aber auch, um nach vorne zu blicken. Am Kader der Zukunft wird gebastelt.

    „Es ist ein sehr schönes Gefühl, wieder auf den Platz zurückzukehren, weil wir einen kleinen Schritt in Richtung Normalität gehen“, sagt FCK-Trainer Boris Schommers. Wann es weitergehen wird, ob es weitergehen wird, weiß er nicht. Der 41-Jährige möchte sich wie der Verein generell auch nicht an Spekulationen, schon gar nicht an dem öffentlich ausgetragenen Streit so mancher Drittligisten beteiligen, ob die Saison mit Geisterspielen fortgesetzt oder abgebrochen werden soll. „Es ist eine sehr schwere Aufgabe, einen Konsens für alle 20 Vereine zu finden.“

    Andererseits sei es auch nicht einfach, nun sozusagen ins Blaue zu trainieren. Das Ziel ist es, bestmöglich vorbereitet zu sein auf den Tag X, an dem wieder gespielt wird. Die Zwangspause seit Mitte März hat der Trainer genutzt – für gemeinsame Momente mit seinem fünfeinhalbjährigen Sohn zu Hause im Rheinisch-Bergischen Kreis nahe Gummersbach. „Mit ihm konnte ich in den letzten vier Wochen so viel Zeit verbringen wie die letzten drei Jahre nicht.“

    Kein Freund von Rechenspielen

    Aber der Fußballlehrer war auch regelmäßig in der Pfalz, hat zusammen mit dem Trainerteam vor allem die Phase nach der Winterpause aufgearbeitet. Die Fragen unter anderem: „Warum haben wir diese tolle Serie aus der Hinrunde nur noch mit Unentschieden in der Rückrunde fortgesetzt? Woran müssen wir arbeiten, um das kleine Momentum auf unsere Seite zu ziehen?“ Die Bilanz nach der Winterpause – fünf Unentschieden und zwei Niederlagen – kann das Trainerteam alles andere als zufriedenstellen. Für die Spieler wurden Videoanalysen vorbereitet.



    Schommers weiß, dass seine Jungs eine der Großchancen im ersten Spiel nach der Winterpause gegen Großaspach hätten nutzen müssen, dass sie das darauffolgende Auswärtsspiel in Ingolstadt nicht in der Nachspielzeit hätten verlieren dürfen („Da ist die Mannschaft nicht erfahren genug“), er ärgert sich, dass beim 1:1 in Mannheim und im letzten Spiel vor der Zwangspause gegen Meppen Führungen nicht über die Zeit gebracht worden sind. Gegen Meppen lagen die Roten Teufel bis zur 85. Minute gar mit 3:1 vorn, Manfred Starke hatte die Möglichkeit zum 4:1. Ein Spiel wie das gegen die Emsländer will der Trainer nicht nur an fehlender Erfahrung und Cleverness ausmachen. „Das war Unvermögen!“

    „Wir wissen, was wir verbessern müssen“

    Geht Schommers die Spiele in diesem Jahr durch, kommt er auf mindestens neun Punkte, die die Roten Teufel mehr auf dem Konto haben müssten. Dann würde der Blick mit den aktuell 34 Zählern nicht Richtung Tabellenkeller, sondern Richtung Aufstiegsplätze gehen. Der Trainer betont aber auch, dass er kein Freund solcher Rechenspiele ist – und dass er schon gar nicht etwas schönreden möchte. „Wir wissen, was wir können. Wir wissen, was wir verbessern müssen. Ich lebe im Hier und Jetzt, um es in der Zukunft besser zu machen.“

    Zukunft, das heißt auch basteln am Kader für die neue Saison. Mit dem ablösefreien Innenverteidiger Alexander Winkler von Ligakonkurrent SpVgg Unterhaching steht der erste Neuzugang für die kommende Saison fest. Ebenso ist bekannt, dass Torwart Lennart Grill zum Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen wechseln wird. Ein Transfer, der einen Millionenbetrag in die leeren Kassen spült. Avdo Spahic, der 2020/21 Grills Nachfolger als Nummer 1 werden soll, hat seinen Vertrag vorzeitig bis 30. Juni 2023 verlängert.

    „Andere Transferthematik“

    Mit Sportdirektor Boris Notzon ist der Trainer im Austausch. Die Planung für die neue Saison ist längst eine große Herausforderung. Da ist die wirtschaftliche Situation des Vereins – der Klub ist mit rund 20 Millionen Euro verschuldet –, da ist die Corona-Krise generell. „Die Transferthematik wird in allen Ligen eine ganz andere sein, als sie es bisher war – aufgrund der Wirtschaftlichkeit der Vereine“, ist Schommers überzeugt.

    Für den FCK bedeutet dies: „Die Quantität im Kader werden wir im Sommer wahrscheinlich aufgrund der wirtschaftlichen Gegebenheit verringern müssen.“ Heißt: Der Kader soll kleiner werden. Mit Blick auf das Thema Planinsolvenz hatte Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt bereits betont, dass man in der „hochbrisanten wirtschaftlichen Situation“ alle Optionen prüfe, um der „Verantwortung gegenüber dem Klub gerecht zu werden“.

    „Wir versuchen unsere Hausaufgaben für den Sommer bestmöglich zu machen, um den Kader so zu verändern, wie wir uns alle hier beim FCK das vorstellen“, sagt Schommers. Geht es nach dem Verein, soll das Offensivduo Florian Pick und Christian Kühlwetter ein wichtiger Baustein dieses Kaders sein. Beide wurden zuletzt mit dem Zweitligisten 1. FC Heidenheim in Verbindung gebracht.

    Nun geht es am Montag aber zunächst einmal zurück auf den Rasen. Zweiergruppentraining an verschiedenen Stationen. „Ein kleiner Schritt in Richtung Normalität“, wie es Boris Schommers nennt.


    Würde mich über Rückmeldungen freuen, ob alles vollständig zu lesen ist.

    Danke!

    Oder der Querverweis zu einem anderen User dieses Forums. Da gibt es schon Parallelen.

    Zuerst 99% der User für blöd erklären, dann einigen Egoismus vorwerfen und wenn die Gegenwehr zu groß wird den Usern

    vorwerfen sie provozieren, beleidigen und wären nicht fähig eine gehaltvolle Diskussion zu führen.

    Wenn du es dürftest, darf es jeder. Und dann hast du die Anweisung der Einschränkung aufgehoben. Kurzum eine Situation, die den Leuten suggeriert dass man sich wieder normal verhalten darf. Soweit sind wir aber noch nicht.

    Du traust es der deutschen Bevölkerung also nicht zu, sich so zu verhalten, daß man weder sich noch andere gefährdet.

    Das hat bestimmt auch was mit den 99% Usern zu tun welche.........:aha:

    Du suchst verzweifelt nach einer Lösung um deine eigene Situation zu verbessern, kannst aber offenbar das große Ganze nicht erkennen.

    Dann erkläre mir doch mal, was so schlimm daran wäre, wenn ich im Allgäu eine Ferienwohnung mieten würde (wenn ich dürfte) und mich dort genau so Corona konform verhalten würde wie zu hause?

    Ich höre!

    Dein Verzicht ist bereits Teil der Lösung. Nämlich die Ausbreitung des Virus so zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem nicht Gefahr läuft zu versagen solange bis wir endlich einen Impfschutz bzw. Gegenmittel bekommen.

    Du meinst also, auf alles verzichten (ausser Arbeit natürlich), was ein gutes Leben so ausmacht, bis es einen Impfstoff gibt?

    Ich meine gerade ich höre Frau Merkel. Die scheint der gleichen Meinung zu sein.

    Zitat von Kisber

    Hast Du noch nicht die Erfahrung gemacht, daß sich manche Sachen gar nicht ändern lassen, auch wenn man es noch so will?

    Da bist Du dann eben auf andere angewiesen!

    Aber soll man dann einfach den Mund halten?


    Zitat von weschdkurv:

    Ja. Genau das ist die große Kunst die viele nicht mehr beherrschen. Mund halten und nachdenken. Irgendwas kann man immer tun. Und wenn‘s nur kleine Dinge sind.


    Dann gib mir doch mal einen Rat:

    Ich würde gerne für ein paar Tage ins Allgäu fahren, darf das aber aus bekannten Gründen nicht.

    Jetzt habe ich schon tagelang nachgedacht, leider ohne Ergebnis.

    Also bin ich doch darauf angewiesen, daß die beschränkung der Reisefreiheit wieder aufgehoben wird.

    Ich kann das ja leider nicht selbst!

    Den Leserbrief kann ich nicht zu Ende lesen. Natürlich sind unsere Grundrechte beschnitten worden. Natürlich ist das schwer zu akzeptieren wenn man nicht in ein Altenheim darf wenn Familienmitglieder im Sterben liegen. Es wird noch viele solcher Extremsituationen geben, in der es schwer ist die Maßnahmen zu verstehen oder gar zu akzeptieren. Aber habt ihr euch auch mal gefragt wieso man diese Maßnahmen trifft? Könnte der Staat nicht einfach sagen wer in einer solchen Situation doch ins Altenheim zur Mutter fährt, macht das auf eigenes Risiko?


    NEIN! Denn genau das ist eines unserer höchsten Grundrechte und die oberste Aufgabe des Staates. Das Leben seiner Bürger zu schützen! Die Gleichen die sich über die verweigerten Besuchsrechte im Altersheim beklagen, würden sich andersrum echauffieren wenn man sie nicht ausreichend vor dem Virus geschützt hätte, wenn ihr Besuch dann zur Ansteckung führt.

    Wenn man anfangen muß, bei den Grundrechten zu differenzieren wird es schwierig. Da setzt doch jeder seine eigenen Prioritäten.

    Und eigentlich ist das von Dir genannte Grundrecht ,,das Leben seiner Bürger zu schützen" ein Todschlagargument, denn damit läßt sich von seiten unseres Staates ja alles erklären und entschuldigen.

    Nein nicht wirklich. Wenn man etwas schlecht redet, was man aber selbst nicht in der Lage oder willig ist zu ändern, ist reine Aufhetzerei. Und sowas kann ich nicht ausstehen. Alle anderen, die den Arsch selbst hoch kriegen wenn sie was sehen was ihnen nicht passt, denen gebührt mein Respekt.

    Hast Du noch nicht die Erfahrung gemacht, daß sich manche Sachen gar nicht ändern lassen, auch wenn man es noch so will?

    Da bist Du dann eben auf andere angewiesen!

    Aber soll man dann einfach den Mund halten?

    Mal wieder einen Leserbrief:


    Politik

    Maß halten

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    Darf ich auf einer Parkbank sitzen? Der Mutter beistehen, wenn sie stirbt? Oder verbietet das der Gesundheitsschutz? Die massiven Beschränkungen unserer Grundrechte sind nicht immer vernünftig und überschreiten manchmal Grenzen. Eine kritische Zwischenbilanz. Von Rolf Gauweiler

    Ein Gericht machte am Ende den Weg frei, gerade noch rechtzeitig an Gründonnerstag. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern wollte ihren Bürgern verbieten, über Ostern ans Meer zu fahren. Vor lauter Furcht, die Strände könnten überfüllt sein, wurden harmlose Spaziergänge in salziger Seeluft, in normalen Zeiten von Ärzten zur Hebung der Gesundheit dringend empfohlen, grundsätzlich zu riskanten Abenteuern umdeklariert.

    Dabei wäre diese Abriegelung der Ostsee wie zu DDR-Zeiten nur eine kleine Unannehmlichkeit gewesen, ein eher banales Beispiel dafür, wie in dieser Krise die Grenze zwischen berechtigtem Gesundheitsschutz und übertriebener Beschneidung persönlicher Rechte verwischt wird. Anderes ist gravierender und sollte für einen Aufschrei sorgen. Eigentlich.

    Unser Grundgesetz beginnt mit einem großartigen Satz: Die Würde des Menschen ist unantastbar. In den vergangenen Wochen ist diese Würde nicht nur angefasst, sondern massiv verletzt worden. Es ist zutiefst unwürdig, wenn alte Leute einsam sterben müssen, wenn ihre Liebsten gehindert werden, ihre Hand zu halten, ihnen Trost zu spenden, weil das Seniorenheim unter Quarantäne steht, und wenn bei der Beisetzung nur eine staatlich begrenzte Anzahl von Trauernden am Grab stehen darf.

    Am Start des Lebenswegs müssen jetzt werdende Väter den Klageweg beschreiten, bis eine Klinik einlenkt und sie bei der Geburt ihrer Kinder in den Kreißsaal lässt, damit sie ihren Partnerinnen zur Seite stehen können. Ist das Bekenntnis zur Familie als einer Keimzelle unserer Gesellschaft beliebig geworden?

    Dabei hat sich die überwältigende Mehrheit der Deutschen in den Wochen des „Lockdown“ als aufgeklärte und vernünftige Bürger entpuppt. Fast alle haben sich in gebührendem Abstand voneinander vor die Supermärkte gestellt, auf ihre Urlaubsreise verzichtet, neben der Arbeit im Homeoffice als Hilfslehrer ihre Kinder unterrichtet. Manche taten es mürrisch, manche klaglos, nur leise seufzend. Und die Politik hat – was ihr einiges Vertrauen zurückgebracht hat – mit klarem Kompass agiert.

    Niemand, der bei klarem Verstand ist, bezweifelt die Notwendigkeit einschneidender Beschränkungen in Zeiten wie diesen. Aber die Behörden schießen manchmal übers Ziel hinaus. Sie schließen Parks, umzäunen Ruhebänke, verbieten Kundgebungen, wie neulich in Frankfurt eine Motorradfahrer-Demo – mit virenstoppenden Schutzhelmen. Hat das noch etwas mit Gesundheitsschutz zu tun?

    Amtspersonen sind Dienstleister einer offenen Gesellschaft, keine Obrigkeit wilhelminischen Zuschnitts. Sie müssen bei jeder Entscheidung abwägen, ob es nicht mildere Maßnahmen und angemessenere Mittel gibt, um Gesundheitsschutz zu gewährleisten. Muss denn ein Park, in dem Menschen ohne eigenen Garten auch mal ein bisschen Grün erleben können, komplett abgeriegelt werden, nur weil die Möglichkeit besteht, dass Coronapartys gefeiert werden? Müssen Gottesdienste gleich verboten werden, anstatt nach Formen zu suchen, bei denen Gläubige in gebührender Distanz gemeinsam beten können? Wenn schon der Bundestag Debatten mit Lücken zwischen den Abgeordnetenstühlen zuwege bringt, warum soll eine Andacht im Dom zu Speyer nicht möglich sein?

    In der Corona-Krise misstrauen die Behörden den Bürgern zu oft, statt auf ihre Einsicht zu setzen. Sie werben nicht, sie drohen. Gehorsam wird zur Pflicht, Widerspruch zur Ordnungswidrigkeit.

    Am traurigsten ist, dass die davon Betroffenen nicht nur schweigen, sondern manche freudig an der Demontage ihrer Rechte mitwirken. Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat sich nach Ostern dafür entschuldigt, dass ihre Landsleute Eier (sie waren wohl gerade zur Hand) in Richtung von Autofahrern aus dem sonst wohlgelittenen Nachbarstaat Frankreich warfen, die es wagten, als Grenzgänger ins Lyoner-Ländchen einzudringen. Aus Mecklenburg-Vorpommern wird berichtet, dass an Wagen mit auswärtigen Kennzeichen Reifen zerstochen wurden. Eine Minderheit tobt sich aus und nähert sich geistig den Methoden der Blockwarte und Abschnittsbevollmächtigten zweier deutscher Diktaturen an.

    Wer Bürgerrechte massiv einschränkt, muss das erklären, begründen und – sobald das verantwortbar ist – unverzüglich den früheren Zustand wiederherstellen. Denn es sind keine Privilegien, die der Staat den Bürgern gewährt oder gegönnt hat. Es sind Rechte, die jedem zustehen und die nur bei einer realen Gefahr für Leben und Gesundheit angetastet werden dürfen. Mit Maß.

    Ebensowenig helfen das ständige Gejammer wie schlecht die Welt doch ist. Genauso wenig helfen Verschwörungstheorien und das ständige Schlechtreden der Dinge im eigenen Land. Am ersten Punkt „Missstände erkennen“ haperts doch schon bei 99 Prozent aller User hier im Forum. Den dafür brauch ich Objektivität und Unvoreingenommenheit.

    Na dann sei doch froh, daß Du zu den

    erleuchteten 1% gehörst. 🤣🤣

    Und noch etwas, wenn man etwas

    schlecht redet, hat man doch eigentlich

    einen Missstand erkannt. Zumindest

    für sich persönlich. 😜

    Ein Leserbief der auch von mir sein könnte:

    „Systemkonform verhalten“

    Politiker und Funktionäre haben sich systemkonform verhalten, sind dem Credo der Profitmaximierung gefolgt: Für das Gesundheitssystem heißt das unangemessen niedrige Bezahlung, Personal und Bettenkapazitäten einsparen, Großeinheiten schaffen, Krankenhausaufenthalte verkürzen. (...)

    Auch die Pharmaforschung ist marktkonform, in pandemiefreien Zeiten wird die Forschung für virale und bakterielle Infektionen zurückgefahren.

    Seit Jahren berichten Medien von Pflegenotstand, Ärztemangel und der Schließung von Gesundheits- und Pflegeinstitutionen. Arztpraxen finden keine Nachfolger.

    Und da kommt dann ein neues Corona-Virus und die große Überraschung: Politiker und Gesundheitsfunktionäre verkünden, das deutsche Gesundheitssystem sei bestens darauf vorbereitet. Eine der Erzählungen ist offenbar falsch. Und das Ziel der ständig neuen Verordnungen ist es, ein schon im Normalzustand überlastetes Gesundheitssystem zu entlasten. Also konnte es mit dem „Gut-vorbereitet-sein“ nicht weit her sein.

    Die Politik spannt mitten in der Krise wieder großzügige „Rettungsschirme“ auf, zusammengerechnet mehr als eine Billion Euro. Die Eine-Person-Kiosk-Betriebe die Blumenverkäufer oder kleine Handwerksbetriebe dürfen Anträge stellen auf Kleinkredite oder Hilfsgelder. Da gibt es dann eine „Antragsflut“ und falls der Bescheid positiv ausfällt, ist der Kleinbetrieb längst pleite. (...)

    Viele Jahre, mindestens seit der Veröffentlichung der „Risikoanalyse Bevölkerungsschutz“ im Januar 2013 war Zeit, sich auf eine Pandemie vorzubereiten: Vorratshaltung von Masken, Schutzkleidung und weiterem medizinischen Materialien, Notfallpläne entwerfen, Fachpersonal vorbereiten und die Pharmaindustrie zu Forschung und Produktion anleiten. Aber unsere Gesundheitspolitiker sind ihrer Fürsorgepflicht gegenüber der Bevölkerung nicht gerecht geworden.

    Also bitte keine Rückkehr zu dieser Normalität, denn in ihr wurde das vorbereitet, was in der Krise vielfach zu Hilflosigkeit und existenzieller Verzweiflung führte. (...)

    Rechtzeitige Vorsorge wäre billiger gekommen, als die „Rettungsschirme“.

    Laut SWR Video Text:

    In der 3. Liga sind 8 Klubs für Abbruch

    der Saison.

    Der aktuelle Tabellenstand soll für den

    Aufstieg gewertet, der Abstieg aber

    ausgesetzt werden. 🤣🤣🤣

    Wie kann man nur auf so eine Idee

    kommen.

    Obwohl, es wurden 2 Vereine namentlich erwähnt:

    Waldhof und Sonnenhof.

    Nachtigall ich hör dir trapsen.

    Westkurvler_1978

    ,,Hach, ich wünschte ja auch ich hätte öfter Unrecht. Es kommt leider zu selten vor das ich mich irre".


    Das ist eine Aussage von Dir.

    Da lohnt sich keine Diskussion, weil ja schon von vorn herein fest steht,

    wer recht hat.


    Und das war es jetzt für mich. Ab sofort

    kannst Du schreiben was Du willst, von

    mir kommt kein Kommentar mehr.

    Versprochen.