Beiträge von Michael

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK: Zwei Topspiele am Samstagabend


    FCK: Zwei Topspiele am Samstagabend

    Die DFL hat heute die Spieltage 26 bis 29 zeitgenau terminiert. Nach drei Highlight-Spielen in der Fremde werden nun auch zwei Heimspiele samstagabends auf dem Betze ausgetragen.


    Der 1. FC Kaiserslautern wird im April zwei Topspiele in Folge unter Flutlicht-Bedingungen auf dem heimischen Betzenberg austragen dürfen. Zunächst empfangen die Roten Teufel den 1. FC Heidenheim am 26. Spieltag, nur zwei Wochen später tritt der Hamburger Sportverein an. Beide Partien werden samstagabends um 20:30 Uhr angepfiffen.

    Große Chance auf ein ausverkauftes Haus

    Beide Partien bieten die Chance auf einen ausverkauften Betzenberg. Zwar reisen die Heidenheimer durchschnittlich mit lediglich 300 Fans zu Auswärtsspielen an, doch auf Seiten des Pfälzer Anhangs dürfte die Begeisterung an einem Samstagabend groß genug sein, um den Betze zu füllen. Anders sieht es bei den Fans des HSV aus, die das Gästekontingent von rund 5.000 Tickets locker ausschöpfen werden. Sollte die neue Sicherheitszone wie geplant fertiggestellt werden, wird auch die Gesamtzahl der Zuschauer steigen können.

    Live-Spiele im Free-TV


    Doch auch die Zuschauer vor den heimischen Fernsehgeräten werden nicht leer ausgehen. Sport1 überträgt die Samstagspartien live und kostenlos im Free-TV. Neben den beiden Heimspielen gegen Heidenheim und Hamburg trifft der FCK am 27. Spieltag (08. April, 13:00 Uhr) auswärts auf Eintracht Braunschweig und am 29. Spieltag (23. April, 13:30 Uhr) auswärts auf Jahn Regensburg.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Über eine Million Euro Schulden: Ex-Bundesligaspieler untergetaucht


    Der heute 34 Jahre alte Hlousek bestritt insgesamt 81 (vier Tore, vier Vorlagen) Bundesligaspiele und war auch in der 1. tschechischen Liga 110 Mal (10, 9) (unter anderem für Viktoria Pilsen und Slavia Prag) sowie 115 Mal (5, 9) in der 1. polnische Liga (u.a. für Legia Warschau) aktiv. Und jetzt? Wie tschechische und polnische Medien übereinstimmend berichten, ist der ehemalige kampfstarke Abwehrspieler untergetaucht.


    Warum? Weil Hlousek Schulden in Höhe von umgerechnet rund einer Million Euro besitzen soll. Er soll sogar ehemaligen Mitspielern Geld Schulden. Diese können ihn aktuell nicht erreichen und wissen nicht, wo sich der Tscheche aufhält.


    (...)


    Quelle: https://www.reviersport.de/fus…pieler-untergetaucht.html

    Diskussionsthema zum Artikel: Der Lachs gewinnt: Terrence Boyd wird "Spieler des Monats"


    Der Lachs gewinnt: Terrence Boyd wird "Spieler des Monats"

    Die Leser von Treffpunkt Betze haben entschieden: Stürmer Terrence Boyd erhält die meisten Stimmen und wird vor Hendrick Zuck zum 'FCK-Spieler des Monats' Februar gekürt.


    Er ist zu einem Markenkern des 1. FC Kaiserslautern geworden. Was Terrence Boyd, auch bekannt als der "Zyklop", Woche für Woche vor Mikrofonen und Kameras abreißt, ist der Wahnsinn. Stets gut gelaunt, stets 'nen lockeren Spruch auf den Lippen, hat sich der 32-Jährige zu einem echten Botschafter des Vereins entwickelt. Egal was Boyd vor dem Kameras äußert, es tut dem Verein einfach gut. Und natürlich auch auf dem Platz ist der gebürtige Bremer eine richtige Waffe. Elf Tore und drei Assists (damit ist Boyd sechstbester Scorer in Liga 2) sprechen eine deutliche Sprache. Boyd geht dahin, wo es bekanntlich weh tut. Er versteht sich als Teamplayer und grätscht den Ball, wenn es sein muss, auch mal in der 87. Minute im eigenen 16er weg.

    Spieler des Monats: Terrence Boyd


    Genau diese Leistungen hat die Leserinnen und Leser von Treffpunkt Betze dazu bewegt, den Terrence Boyd zum "Spieler des Monats" Februar zu wählen. In unserer Umfrage erhielt der Stürmer 52% (696 Stimmen) der insgesamt 1.346 abgegebenen Stimmen und setzte sich damit gegen Hendrick Zuck (17%, 226 Stimmen) an zweiter Stelle durch. Den dritten Rang belegt Philipp Hercher mit 119 Stimmen (9%).


    Glückwunsch Terrence! Weiter geht der Lachs!


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: Roundhouse-Kick: "Keine Ahnung vom Fußball"


    Roundhouse-Kick: "Keine Ahnung vom Fußball"

    Heute im Roundhouse-Kick: Schlafende Riesen, Auswirkungen von vier Jahren 3. Liga, Dirk Schuster not amused, ein hörenswerter Podcast und der FCK-Mitarbeiter des Monats.


    Unser hashtag der Woche: #kircheimdorflassen. Der Start in eine neue Woche fühlt sich mit einem Heimsieg im Rücken einfach deutlich besser an. Terrence Boyd, Philipp Hercher und Kevin Kraus sorgten am Samstag für die extra Portion Würze im Hexenkessel Betzenberg - und fertig war der 3:1 Heimsieg gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth. Auch darüber hinaus ist es rund um den höchsten Fußballberg Deutschlands derzeit so wunderbar still: Keine öffentlichkeitswirksamen Querelen, professionelle und gute Arbeit im Hintergrund und selbst der Bild-Zeitung ist der Kreativgeist offenbar flöten gegangen. Die Schlagzeilen produzieren diese Tage andere Vereine. Dem Teufel sei Dank. Alles was rund um den FCK und in der letzten Woche sonst noch wichtig war - hier in unserem Wochen-Rückblick.

    1. Schlafende Riesen behutsam wecken

    Torhüter Andi Luthe muss man einfach mögen. Der 35-jährige Routinier ist auf und neben dem Platz eine sichere Bank. Wäre Luthe nicht Torhüter, sondern Tekken-Kämpfer, hätte er beim Skill-Faktor Ruhe und Besonnenheit einen 100-Prozent-Wert. Dieser schützt ihn laut eigener Aussage auch vor der Aufgeregtheit im Fußball-Business. "Dieser Beruf kann einen schon mitnehmen, wenn man es nicht schafft, das auszublenden", so Luthe gegenüber dem SWR. Ähnliches gilt auch für den FCK, bei dem wahrscheinlich zur Vereinsgründung die Zustände himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt in der Gründungsurkunde fest verankert wurden. Eine solch positive Verrücktheit hat natürlich auch enorme Vorteile - allerdings müsse der "schlafende Riese FCK langsam und behutsam aufgeweckt" werden. Dann sei einiges möglich. Wollen wir's hoffen!


    Andreas Luthe – der Ausgeglichene unter den Riesen des FCK

    2. Strukturen noch lange nicht erstligatauglich

    Lange Warteschlangen vor der Kiosken im Stadion, fehlende Produkte im Fanshop, Probleme bei den Einlasskontrollen, und so weiter. So manchem FCK-Fan stehen die Haare zu Berge, denn nicht alles läuft beim 1. FC Kaiserslautern so rund wie der Ball am Wochenende. Das hat auch gute und nachvollziehbare Gründe: Denn in vier Jahren 3. Liga musste der Verein Ressourcen einsparen, wo es nur ging - sowohl personeller als auch finanzieller Natur. Einschnitte gab es im NLZ, im medizinischen Bereich, beim Ticketing und natürlich auch in der gesamten Infrastruktur. Dass all dies nach rund 7-8 Monaten Zweitliga-Zugehörigkeit nicht sofort funktioniert, ist daher verständlich. Oder um es in den Worten von Dirk Schuster zu sagen: "Alles Schritt für Schritt. Sich in der zweiten Liga solide über Jahre etablieren, nach unten möglichst nichts mehr zulassen."


    Strukturen beim 1. FC Kaiserslautern „noch nicht erstligatauglich“


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    3. "Wir sind immer noch ein Aufsteiger"

    In eine durchaus ähnliche Kerbe haut auch Geschäftsführer Thomas Hengen. In einem wirklich fabelhaften und hörenswerten Podcast mit Radioklassiker Sven Pistor spricht Hengen in seinem Büro unterhalb der Westkurve über den Mythos FCK, die letzten Monate als Geschäftsführer und die aktuelle Entwicklung der Lautrer. So schön der sportliche Erfolg seit dem Aufstieg auch sei, hinter den Kulissen sieht es gänzlich anders aus. Allein das Fernsehgeld betreffend befindet sich der FCK Lichtjahre hinter gestandenen Zweitligisten wie Heidenheim, Nürnberg oder Düsseldorf. All dies im Hinterkopf zu behalten, wenn das Trikot in der gewünschten Größe mal nicht vorhanden ist oder die Mannschaft zwei bis drei Niederlagen am Stück kassiert, liegt in der Verantwortung der Fans. Denn zu hohe Erwartungen haben noch nie zu Punktgewinnen geführt.


    Podcast "Einfach Fussball": Sind noch kein Zweitligist

    4. Dirkules kann auch ganz "anders"

    Wer regelmäßig den Pressekonferenzen der Roten Teufel beiwohnt, kennt Dirk Schuster als ruhige und besonnene Person. Lauterns Cheftrainer kennt die Spieler der gegnerischen Mannschaft wahrscheinlich besser als sein Trainerkollege selbst. Schuster lässt sich mehr oder wenige alle Fragen gefallen. Aber es gibt auch Ausnahmen. "Ob das Ego nach zwei Niederlagen nicht angekratzt sei, ob man sich den Rückrundenstart nicht anders vorgestellt hätte", lautete die Frage eines Pressekollegen. Schusters Miene verzog sich prompt. Sofort folgte der Appell, die "Kirche langsam mal im Dorf zu lassen". Auf diese Weise not amused zeigt sich der Cheftrainer nur selten. Vielleicht auch gut so, wenn man an Schusters Zweikampfhärte als noch aktiver Verteidiger denkt. So abgegrätscht werden will niemand, selbst ein Pressevertreter nicht.


    Schuster weist haltlose Kritik am Team ab: "Kirche im Dorf lassen"

    5. Mitarbeiter des Monats: Terrence Boyd

    Was FCK-Stürmer Terrence Boyd Woche für Woche vor Kameras und Mikrofonen abreißt, ist der blanke Wahnsinn. Stets gut gelaunt, stets 'nen lockeren Spruch auf den Lippen, ist Boyd zu einem echten Markenkern geworden - mehr als das, der 32-Jährige ist Lauterns stärkster Botschafter. Selbst mediale Jobangebote erhält der gebürtige Bremer inzwischen, kontert via Twitter jedoch geschickt mit einem: "Hab schon 'nen Teilzeitjob". Am Wochenende wurde bei einem Benefizspiel ein Trikot mit seinem Namen drauf zugunsten der Erdbebenhilfe in der Türkei und in Syrien versteigert. "Sehr schön und ungemein wichtig", findet Boyd. Dieser hat übrigens schon zuletzt darauf verwiesen, wie wichtig es sei, wieder stolz das FCK-Trikot zu tragen - anstatt eines vom FC Bayern oder Real Madrid. Dennoch rät Boyd allen vom Kauf eines Trikots mit seinem Namen ab: "Ich sag ja immer, die Leute, die sich ein Trikot von mir kaufen, die haben nicht wirklich Ahnung vom Fußball."


    Terrence Boyd: "Mit Abstand am wenigsten Kilometer auf dem Tacho"


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Diskussionsthema zum Artikel: FCK vor Fürth: "Symbiose zwischen Mannschaft und Stadion"


    FCK vor Fürth: "Symbiose zwischen Mannschaft und Stadion"

    Am Samstag trifft der FCK auf die wieder erstarkten Fürther. 40.000 Fans könnten dabei zum Betze stürmen. Dirk Schuster kann auf einen fitten Kader zurückgreifen.


    Am 22. Spieltag (Samstag, 13:00 Uhr) hat der 1. FC Kaiserslautern die SpVgg Greuther Fürth zu Gast. Mit zwei Niederlagen in Folge stockte der FCK-Motor zuletzt ein wenig - gleichzeitig treffen die Roten Teufel auf eine der schlechtesten Auswärtsmannschaften in dieser Saison. Dennoch befindet sich Fürth seit der Amtsübernahme von Trainer Alexander Zorniger im Aufwind: Seit dem 13. Spieltag gab es unter Zorniger fünf Siege (darunter auch gegen den HSV), zwei Niederlagen und ein Remis (gegen Tabellenführer Darmstadt). Das weiß auch Cheftrainer Dirk Schuster.

    Fürth: Unter Zorniger richtig in Form gekommen


    In der Formtabelle seit Zornigers Amtsantritt belegen die Fürther Tabellenplatz fünf. Sie sind laut Schuster seitdem vor allem "defensiv stabiler" geworden, haben "weniger Gegentore" kassiert und damit auch den "Turnaround gekriegt. Fürth hat absolut das Zeug, weiter oben in der Tabelle zu stehen", so Lauterns Trainer in der Spieltagspressekonferenz. Auch auf die laut Auswärtstabelle vorhandene Auswärtsschwäche will Schuster nicht all zu viel geben. "Wir sollten wegkommen von der Auswärtstabelle, sie basiert in großen Teilen auf der Hinrunde." Schuster sieht sich und seine Mannschaft trotz der letzten beiden Auswärtsniederlagen der SpVgg "auf dem Holzweg", wenn dieser vermeintlichen Schwäche zu virel Raum gegeben wird.

    Betzenberg: 40.000er Marke durchaus realistisch


    Rund 37.000 Tickets hat der 1. FC Kaiserslautern für das Heimspiel am Samstag bereits verkauft. Dirk Schuster freut sich daher wieder einmal auf ein fantastisches Publikum, welches die Mannschaft pushen wird. "Wollen wieder eine gesunde Symbiose zwischen Mannschaft und Stadion herstellen." Die Voraussetzung dafür sieht der Cheftrainer wie in jedem anderen Spiel auch. "Wir müssen an die Leistung aus Paderborn anknüpfen, wir müssen eine 100-prozentige Bereitschaft im körperlichen Bereich abrufen und an die Leistungsgrenze gehen, dann sind wir in der Lage, jeden Gegner zu schlagen", äußert sich Schuster mit breiter Brust.

    FCK: Alle Spieler sind einsatzbereit


    Viererkette. Dreierkette. Fünferkette. Die Möglichkeiten der Roten Teufel sind sehr variabel. "Die Mannschaft funktioniert sowohl mit einer 4er oder 3er Kette hervorragend", so Schuster, der seine Mannschaft als "systemflexibel" bezeichnet und im Vorfeld typischerweise nicht verraten will, wie er sein Team aufstellen wird. Ein oder zwei Stürmer, auch im offensiven Bereich ist alles möglich. Dabei mitwirken könnte Philipp Hercher. Der Rechtsfuß drängt seit Wochen in die Startelf. "Wir haben auf den Außenpositionen eine große Konkurrenzsituation", das sorgt dann schon mal für Härtefälle. Schuster attestiert Hercher "sehr nah dran an der Startelf" zu sein. Zu dieser gehört seit zwei Spieltagen Winter-Neuzugang Nicolai Rapp. Laut Schuster bringt die Leihgabe aus Bremen sehr viel Passsicherheit und hat die Mannschaft im spielerischen und taktischen Bereich sehr nach vorne gebracht. "Er tut unserem Spiel richtig gut. Er kann ein Spiel lesen und weiß, wann er Räume zustellen muss."


    Quelle: Treffpunkt Betze


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    Auch wenn die Quote inzwischen ein wenig gesunken ist, standen gestern mit Tomiak, Kraus, Zimmer, Ritter, Zuck und Boyd noch immer sechs Spieler auf dem Platz, die in der vergangenen Saison zum Drittliga-Kader gehörten und sich dort auch nicht immer so leicht taten. Wie Thomas schreibt, der Kontext sollte bei allen Bewertungen der Fairness halber berücksichtigt werden. Ich fand Schusters zentrale Umstellungen mit Ritter und Klement sehr richtig, diese Kreativität und auch der gekonnte Umgang mit dem Ball am Fuß hat gegen St. Pauli wirlich gefehlt. Auch wenn ich Ritters Defensivleistung gestern hart an der Grenze des Akzeptablen fand, er hat vorne mit zwei sehr guten Pässen zwei gefährliche Torchancen eingeleitet.


    Und alles in einem darf man gegen Paderborn verlieren. Ich mein, man muss sich vor Augen halten, dass die beste Offensive der Liga, die in drei bisherigen Rückrundenspielen wieder neun Mal getroffen hat, aus dem Spiel heraus zwar Chancen hatte, aber auch keine 100-prozentigen. Am meisten ärgert mich Zimmers unnötiges Foul, welches zum Gegentor führte. Ansonsten habe ich eine couragierte Leistung gesehen, die einen Punktgewinn definitiv verdient gehabt hätte. Eine Sache kommt noch dazu: Schuster erzählte, dass die Info, Lobingers Vater sei verstorben, in der Kabine mächtig gewirkt hatte. Wenn eine Mannschaft so eng zusammen steht wie unsere, dann geht das auch nicht spurlos an einer Mannschaft vorbei - und dann darf das auch unter Umständen dazu führen, dass man nicht in jeder Spielsituation alles abrufen kann.


    Andere Trainer haben sich in der Zwischenzeit auch auf uns eingestellt, das Spielglück aus der Hinrunde weicht jetzt auch ein wenig. Ich glaube, dass wir noch einige Niederlagen kassieren werden, aber dennoch eine stets funktionierende, kämpfende und niemals aufgebende Mannschaft sehen werden. Wenn aus den letzten 13 Spielen 10 Punkte zusammenkommen, wäre ich mehr als zufrieden.