Der FCK und Boris Schommers gehen getrennte Wege

Boris Schommers hatte die Roten Teufel gemeinsam mit Co-Trainer Kevin McKenna im September 2019 nach der Entlassung Hildmanns übernommen und den Verein in 40 Spielen als Trainer gecoacht. In seiner Zeit als Cheftrainer wies der gebürtige Leverkusener einen Punkteschnitt von 1.60 auf und holte insgesamt 64 Punkte (18 Siege, 10 Remis; Verbands- und DFB-Pokalspiele mit einberechnet).

Drei Pflichtspiele, drei Niederlagen

Der mit drei Niederlagen in Folge misslungene Saisonstart erhöhte zuletzt den Druck auf den 41-jährigen Cheftrainer. Schommers, der taktisch viel Wert auf Ballbesitzfußball und spielerische Lösungen legte, konnte seine Spielphilosophie nach dem erneuten Kaderumbruch nicht erfolgreich umsetzen. Während sich die Mannschaft in den Spielen gegen Regensburg und Dresden noch zahlreiche Torchancen erarbeitete, den Gegner phasenweise sehr ordentlich bespielte und letztlich nur der Torerfolg ausblieb, zeigte sie im letzten Spiel gegen den Aufsteiger Türkgücü München überwiegend ein Spiel ohne Ideen, Durchschlagskraft, Effektivität und den Willen, die Partie unbedingt gewinnen zu wollen. Die Entwicklung der vergangenen Wochen veranlasste die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern zu der Entscheidung, sich sowohl von Boris Schommers als auch von Co-Trainer Kevin McKenna mit sofortiger Wirkung zu trennen.

Voigt: "Entscheidung schwer gefallen"

Diese Entscheidung fällt uns allen sehr schwer, insbesondere da Boris Schommers und Kevin McKenna in den vergangenen Monaten enorme Energie und Kraft in ihre Arbeit und den FCK gesteckt haben. Das Spiel in München hat uns alle hart getroffen und wir haben im Anschluss eine umgehende Analyse der Situation vorgenommen. Die Mannschaft hat sich leider durch die Themen der letzten Woche beeinflussen lassen und hat auf dem Platz nicht die gewünschte Reaktion gezeigt", so Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt in einer offziellen Pressemeldung des Vereins.


Die Pressemeldung im Wortlaut:


Der 1. FC Kaiserslautern hat die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Cheftrainer Boris Schommers und Co-Trainer Kevin McKenna beendet und beide mit sofortiger Wirkung freigestellt.


Der 41-jährige Boris Schommers hatte mit seinem Co-Trainer Kevin McKenna (40) den Trainerposten am Betzenberg im September 2019 übernommen und stand in 40 Pflichtspielen für die Roten Teufel an der Seitenlinie. In der Spielzeit 2019/20 gewann er mit dem FCK den Verbandspokal.


„Diese Entscheidung fällt uns allen sehr schwer, insbesondere da Boris Schommers und Kevin McKenna in den vergangenen Monaten enorme Energie und Kraft in ihre Arbeit und den FCK gesteckt haben. Das Spiel in München hat uns alle hart getroffen und wir haben im Anschluss eine umgehende Analyse der Situation vorgenommen. Die Mannschaft hat sich leider durch die Themen der letzten Woche beeinflussen lassen und hat auf dem Platz nicht die gewünschte Reaktion gezeigt. Wir haben viele interne Gespräche geführt, über die Ausrichtung des FCK im sportlichen Bereich, insbesondere die Art und Weise wie wir in der 3. Liga Fußball spielen wollen. Wir sind an dieser Stelle zwischen allen Beteiligten nicht auf den gemeinsamen Nenner gekommen, so dass der Verein einheitlich entschieden hat, in dieser Situation eine Veränderung herbei zu führen“, erklärt FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.


Über die Nachfolgeregelung wird der 1. FC Kaiserslautern zeitnah informieren.

Quelle: Treffpunkt Betze