Last-Minute-Doppelpack: FCK erkämpft sich ein 2:2

14. Spieltag, Fritz-Walter-Stadion. Die Hausherren aus der Pfalz empfangen die Gäste von der Wedau - historisch betrachtet ein vielversprechendes Tradiitonsduell, gegenwärtig ein Krisenduell zweier Vereine, die so schnell wie möglich den Aufstieg in Liga zwei meistern wollen. FCK-Cheftrainer Jeff Saibene nahm im Vergleich zum 1:1 in Saarbrücken zwei Änderungen in seiner Startelf vor: Den rotgesperrten Avdo Spahic ersetzte Matheo Raab, Marius Kleinsorge rutschte für Andre Hainault auf die Rechtsverteidigerposition. Erstmals im Kader war auch Sommertransfer Alex Winkler, der den Pfälzern aufgrund einer Rippenverletzung lange Zeit fehlte.

Ciftcis Fehler führt zum Rückstand

Der FCK nahm sich im Spiel gegen den MSV Duisburg viel vor, konnte dies jedoch nicht auf den Platz bringen. Die Anfangsviertelstunde war geprägt von Sicherheitspässen und langen Bälle, die nur selten ankamen. Nach 14. Minuten dann die Führung für die Gäste: In der eigenen Hälfte erlaubt sich Ciftci im Spielaufbau einen Riesenbock, verliert den Ball an Vermeij, der sich auf den Weg Richtung FCK-Tor macht und im 16er auf den freistehenden Karweina ablegt - keine Chance für Matheo Raab. In der Folge steigerten die Roten Teufel zwar und kamen vor allem über die rechte Seite immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste, blieben im Abschluss jedoch erschreckend schwach. Duisburg hingegen erspielte sich mehrere Umschaltsituationen, jedoch ebenfalls ohne weiteren Torerfolg. Mit dem 0:1 Rückstand ging es in die Kabine.

Last-Minute-Doppelpack

Taktisch und personell unverändert ging es weiter. Doch auch zu Beginn der zweiten Hälfte fand der FCK in der Offensive überhaupt keine Mittel gegen die inzwischen sicher stehende Duisburger-Abwehr. Jeff Saibene wechselte früh und brachte bereits in der 55. Minute mit Huth und Zuck zwei frische Kräfte - Ritter und Hanslik verließen den Platz. Der Druck der Roten Teufel wurde zunehmend größer, Duisburg stellte sich jedoch auch hinten rein und wartete auf Entlastungskonter. In der 64. Minute dann das 2:0 für die Gäste. Der MSV kombiniert sich durch die FCK-Hälfte, Scepanik findet auf Höhe des 16ers den freistehenden Engin, der mutterseelenallein mit einem strammen Schuss ins linke untere Eck trifft. Die Pfälzer gaben sich nicht auf und trieben den Ball weiter nach vorne, blieben jedoch weitestgehend harmlos. In der 89. Minute kippte die Partie dann plötzlich: Marvin Pourié schnürte in nur zwei Minuten den Doppelpack - plötzlich stand es 2:2.


Und dabei blieb es auch. Für den FCK ist es das neunte Unentschieden im 14. Spiel.


1. FC Kaiserslautern - MSV Duisburg 2:2 (0:1)


Aufstellung FCK:

Raab - Kleinsorge, Kraus, Bachmann, Hlousek - Rieder, Ciftci, Redondo, Ritter ('55 Huth), Hanslik ('55 Zuck) - Pourie


Aufstellung MSV:

Weinkauf - Sauer, Gembalies, Volkmer, Sicker - Jansen, Kamavuaka, Stoppelkamp, Karweina ('61 Scepanik), Engin ('74 Tomic) - Vermeij ('86 Ademi)


Tore:

0:1 Karweina (14. Minute)

0:2 Engin (64. Minute)

1:2 Pourié (89. Minute)

2:2 Pourié (91. Minute)


Kartenvergabe:

Pourié, Bachmann | Gembalies, Jansen


Zuschauer:

Geisterspiel


Quelle: Treffpunkt Betze