Geschafft! FCK feiert Klassenerhalt vom Sofa aus

Der FCK bejubelt den Klassenerhalt vom Sofa aus
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Es ist vollbracht. Trotz des 3:3 Unentschiedens gegen Viktoria Köln, bei dem der FCK zunächst die Chance liegen ließ, den vorzeitigen Klassenerhalt aus eigener Kraft und ohne Unterstützung der Konkurrenz ins Ziel zu bringen, feiert der 1. FC Kaiserslautern diesen nun vom Sofa aus. Ausschlaggebend dafür ist das Remis der Münchner Bayern im Stadtderby gegen 1860 München (2:2). Um eine Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren, muss der amtierende Drittliga-Meister am letzten Spieltag Halle schlagen und gleichzeitig auf Niederlagen von Uerdingen und Meppen hoffen.

Das Unmögliche möglich gemacht

Was den Roten Teufeln vor einigen Wochen wirklich niemand mehr zutraute ist nun wahr geworden. Mit dem neu gewonnenen Kampfgeist und der taktischen Systemumstellung gelang dem FCK in den vergangenen Wochen ein glücklicher und verdienter Schlussspurt. Seit der Niederlage in Magdeburg, nach der der Abstieg mit sieben Punkten Rückstand besiegelt schien, holte die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen 16 Punkte in neun Spielen. Beeindruckend dabei ist die Torbilanz der Pfälzer. In diesen neun Spielen traf der FCK 20 Mal ins gegnerische Tor - zum Vergleich: In den 28 Spielen davor waren es lediglich 26 Treffer.


Mit den Ergebnissen der Konkurrenz muss es der 1. FC Kaiserslautern nächste Woche beim Saisonabschluss gegen Aufsteiger SC Verl nun nicht mehr selbst richten - die finale Zitterpartie entfällt. Anstatt auf Pirmasens, Großaspach oder Elversberg treffen die Pfälzer nächste Saison wieder auf Saarbrücken, Mannheim und Duisburg. Eine Region, ein ganzer Verein atmet auf. Mit derzeit lediglich acht Saisonsiegen wird die Horrorsaison 2020-21 für den FCK mit einem blauen Auge enden.


Quelle: Treffpunkt Betze