Lizenz-Angst beim 1. FC Kaiserslautern

Patrick Banf führt sie fast täglich, diese Gespräche mit millionenschweren Geldgebern. Den Verhandlungsstand fasst er logischerweise wortkarg zusammen: "Es gibt Gespräche, aber keine Unterschrift." Was soll er auch sonst sagen? Banf braucht Zeit. Zeit, die er nicht hat. Auch wenn die Hoffnung, in den nächsten paar Wochen kurzfristig noch einen Ankerinvestor zu finden, der für eine zweistellige Millionensumme FCK-Aktien kauft, noch vorhanden ist. Aber ist sie realistisch? Eher nicht. Die Spuren führen nach SWR-Informationen auch zu potenziellen Investoren in Osteuropa und Luxemburg.


Doch woher sollen die zum Überleben so wichtigen 12 Millionen Euro ohne Investor kommen? Seit Jahresende 2018 bietet der 1. FC Kaiserslautern Aktienpakete für 100.000€ an. Aber die sind schwer an den Mann zu bringen, so lange die Situation unklar ist, kein Ankerinvestor da ist, der den Fortbestand garantiert. Die Pläne ein regionales Bankenkonsortium zu bilden, das die "FCK AG" vorrübergehend über Wasser hält, sind nach SWR-Informationen sehr schwierig. Kaum vorstellbar, dass Kaiserslauterer Geldinstitute mit größeren Summen einsteigen. Aber Patrick Banf ist überzeugt davon, dass möglicherweise überregionale Banken in dem Konsortium die größeren Summen bereit stellen.


(...)


Quelle: SWR

Link: https://www.swr.de/sport/fussb…c-kaiserslautern-100.html

Antworten 30

  • Wir sind in einer üblen Situation. Die 12 Mio würden nur die aktuellen Lücken füllen. Das ist alles ein Flickenteppich.


    Meine Meinung zu Investoren:

    Ein Investor macht das aus Leidenschaft oder er will den ROI (return of invest). D. h. er bekom mt etwas dafür raus. Entweder für sein Marketing oder finanziell.

    Mit 12 Mio ist das bei uns fragwürdig. Also wird ein Investor einen entscheidenden Einfluß gewinnen wollen. Dafür muss man ein Mehrfaches dieser Summe hinlegen.

    Ein solcher Investor ist schwer zu finden.


    Wie kam es dazu?

    Weiß ich nicht wirklich.

    Ich denke unsere Kosten waren für die 2. Liga bereits zu hoch und sind es erst recht für die 3. Liga.

    Stadion ist eines, der Fluch vergangener Größe ein anderes. Wir spielen in einem CL-tauglichen Stadion und können die Kosten nicht tragen. Kaiserslautern ist eine Kleinstadt und kann wenig andere Quellen gewinnen um dies zu finanzieren. Weitere Einnahmequellem, wie Verkauf des Stadionnamens und anderweitige Nutzung des Stadions (z.B. Festivals) wurden ignoriert und sind heute schwer mit nennenswertem Ertrag zu realisieren.

    Spieler fordern Gehälter die an die alte Größe des FCK erinnern.


    Dies ist ein Teufelskreis

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  • Das Umfeld in Kaiserslautern wird jeden Investor abschrecken.

  • Tombeur

    ich weiß nicht was Du als Umfeld siehst. Ich denke die Fanszene in KL ist frustriert, realistisch und steht zum Verein

    Das industrieele Umfeld ist seit mehr als 20 Jahren schlecht

  • Das Umfeld und unsere zum Teil noch vorhandene Strahlkraft wird uns beim finden des Investors noch helfen. Es muss aber auch DER Richtige Investor sein.

    Unsere Außendarstellung des Vereins muss stimmen!

    Es muss Ruhe im Verein sein!

    Alle Posten müssen mit den fähigen Personen besetzt sein, die einem Investor auch das Vertrauen geben.

    Daran müssen wir nun weiter arbeiten.

    Dann geht unser Weg auch wieder nach oben.

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  • Ich kann dir in allen Punkten Recht geben. Aber: sind alle Posten mit fähigen Personen besetzt? Da hab ich doch so einige Zweifel.

  • ich denke den Fans kann man momentan nix vorwerfen. In der Spitze hakt es allerdings sehr

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  • Herman alles gut, aber wer soll den Verein nach aussen präsentieren doch nicht etwa unser Pressesprecher oder MB ? Bis März wird auch keine Ruhe sein und versprich Dir nicht zu viel vom Fan Treff am 20.01. Es wurde im 4. Quartal zu viel versprochen und das blöde Geschwätz über unseren Supertrainer mit seinen Golfpartner hat auch viel Verärgerung gebracht. Nun ist bald nichts mehr zu retten. Sportlich werden wir den Klassenerhalt schaffen. Insolvenz oder weitere Verschuldung das wird die Frage sein

  • Ohne das jetzt als Angriff oder ähnliches verstanden wissen zu wollen, muss ich herrmann leider sagen, dass die Argumentation gut zu unserer Führungsriege passt.


    Dies und das muss mal passieren, dann wird schon alles wieder gut. Kann man diese Sichtweise schon fatalistisch nennen? Das möchte ich gar nicht beurteilen. Aber genauso wurde/wird meines Empfinden beim FCK oft gearbeitet. Es muss dies und das passieren, wir planen sell und jenes, der FCK is immernoch so toll, dass man alles für ihn geben muss.


    Jaja, sag ich dazu. Erzählen kann man viel. Papier is geduldig. Aber am Ende muss das Runde doch ins Eckige. Es fehlt in Anlehnung an Rainald Grebe nur noch "Lass uns Volkslieder singen!" (Hier Youtube-Link zum Verständnis:

    Edit: )


    Nein, den Leuten würde es mal besser zu Gesicht stehen, einfach mal was zu tun anstatt dauernd was zu postulieren. Das interessiert doch eh keine Sau mehr inzwischen. Wobei ich nicht mal ausschliessen will, dass da so mancher auch arbeitet. Aber mir wärs lieber, die Betreffenden würden weniger Energie darin verschwenden, Journalisten mit hohlen Phrasen die Bücher zu füllen. Was hätt man da für den FCK in der Zeit Bäcker anfahren können. Würd ja sagen, die Kommunikation mit den Journalisten könnt man getrost dem Pressesprecher überlassen. Aber schon der Gedanke. Wenns net so traurig wär, wärs doch schon wieder witzig. Aber vielleicht wär das ja ne Idee. Man versucht sich zukünftig im Kabarett. Lacher produziert man jedenfalls genug.

  • Wie kam es dazu?

    Frag mal Atze, Wischemann, Göbel, den Guru und den Sonnengott! 8)

    Das Umfeld und unsere zum Teil noch vorhandene Strahlkraft wird uns beim finden des Investors noch helfen.

    Ein sehr frommer Wunsch! :saint:

  • die sollen endlich aufhören das eine Insolvenz scheisse wäre. Ja ist scheisse für die meisten Arbeitsplätze, den die gibt es dann nicht mehr,

    für das gesamte ganze ist ne Insolvenz aber besser als sterben auf Raten!

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