Becca: Kein Kontakt zum FCK

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    Becca: Kein Kontakt zum FCK

    Auf der Suche nach einem Ankerinvestor fällt auch immer wieder der Name Becca. Doch scheinbar gibt es gar keinen Kontakt zum FCK.


    Bereits vor einigen Monaten meldete der luxemburgerische Sender RTL, dass der luxemburgische Investor und Multi-Unternehmer Flavio Becca Interesse an einem Einstieg beim 1. FC Kaiserslautern habe. Ob und in wie weit Gespräche im vergangenen Oktober statt gefunden haben, ist nicht bekannt. Der Bild-Zeitung zufolge wurde das Interesse an einer Zusammenarbeit mit Becca durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Patrick Banf nochmal bekräftigt. Scheinbar soll nach Ablauf der Ausschließlichkeitsvereinbarung mit der Schweizer Fondgesellschaft (Ende Januar) ein Termin vereinbart werden, bei dem auch Kaiserslauterns Oberbürgermeister Weichel dabei sein soll. Derzeit unterstützt Becca den luxemburgischen Erstligisten SV Düdelingen, der in dieser Saison erstmals den Sprung in die Europa League schaffte.

    Beccas Sprecher: Kein Kontakt zum FCK

    Entgegen aller bisherigen Meldungen äußerte sich Beccas Sprecher Serge Estgen dem SWR gegenüber: "Es gibt aktuell keinen Kontakt zum FCK". Es gab zwar vor ein paar Jahren Gespräche über ein Engagement, dann nochmal im vergangenen Oktober, seither gab es allerdings keinen Kontakt. Weiter ließ Estgen verlauten, dass der FCK mit seinem Umfeld zwar attraktiv sei und man den Verein im Blick behalte, der FCK aber erst mal seine aktuellen internen Probleme lösen müsste.

    Schwierige Zusammenarbeit?

    Flavio Becca gilt nicht zwangsläufig als einfacher Partner. Mit seinem Plan, das Nationalstadion in Düdelingen ausbauen zu wollen und um ein Einkaufszentrum samt Outlet-Center zu erweitern, scheiterte er am Widerstand der Gemeinde. Als Reaktion kündigte er an, sein Engagement in spätestens zwei Jahre beenden zu wollen, was für den Verein einem Untergang gleichen würde.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Florian Dick: "Der 1. FC Kaiserslautern ist der englischste Klub in Deutschland."

    Hans Sarpei auf Twitter: Relegation 2013: Der Moment, wo ganz Deutschland zum Fan des 1. FC Kaiserslautern wird.

  • Weiter ließ Estgen verlauten, dass der FCK mit seinem Umfeld zwar attraktiv sei und man den Verein im Blick behalte, der FCK aber erst mal seine aktuellen internen Probleme lösen müsste.

    Dann hab ich eine gute Nachricht für Herrn Becca, die Unkosten für das im Blick behalten kann er sich getrost sparen, denn da kommen höchstens noch welche dazu. Unsere Problemlöser sind aber auch einfach die Besten. Die ganze deutsche Wirtschaft schaut ehrfürchtig auf die Lichtfiguren. Abwerbeversuche seitens verschiedener Global Player sind bestimmt schon im Gange.

    Tschau FCK. Waren teils schöne, teils harte Zeiten. Aber es war immer Herzensangelegenheit. Aber mit der Entlassung von Gerry wurde dieser Verein unsympathischer als Waldhof Mannheim. Von daher, alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei...

  • So löst sich alles in Schall und Rauch auf! Außer zerbrochenem Porzelan ist nichts passiert.


    Und die Worte aus dem Becca-Langer sind schon deutlich.

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    FCK


    Chance gehabt - Chance vertan!

    Was ist aus Dir nur geworden?


    Machs gut!

  • Spannender und äußerst lesenswerter Bericht zum Konzern Becca und den Geschäftsmodellen. Langer Artikel, trotzdem durchhalten - es lohnt sich bis zum Schluß! In dieser Form so zusammengefasst, sehr interessant.


    https://120minuten.net/flavio-…sierung-der-roten-teufel/

    Voigt und Merk müssen aber auch die Kraft, den Mut und die Entschlossenheit aufbringen, die Seilschaften im FCK-Dunstkreis zu zerschlagen, die diesen Traditions-Verein seit Jahrzehnten fernsteuern... Klein-Investoren oder Klein-Sponsoren etwa, die sich mit ihrer Unterstützung Einfluss und Macht erkaufen, ihren Geltungsdrang befriedigen, Medien instrumentalisieren, die Stimmung vergiften, den Verein spalten.

    ...muss den Mut haben auf das Geld dieser Leute zu verzichten...(Bernd Schmitt, SWR)

  • Ein richtig guter Artikel!


    Zitat:

    "... Es dürfte umso wichtiger sein, dass sich das FCK-Umfeld und die Mitglieder bewusst machen, welche Perspektiven sich dem Verein in Zusammenarbeit mit dem Investor bieten und welche Chancen man nutzen und welche Risiken oder Entwicklungen man verhindern möchte. Dies gilt umso mehr, als der Tag kommen kann, an dem die Interessen der unterstützten Vereine nicht mehr deckungsgleich sind. ..."

    Siehe aktuell Düdelingen ...

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