Beiträge von Michael

    Nach einer auf Wunsch des neu gewählten Aufsichtsrates stattgefundenen Aussprache zwischen dem amtierenden Vorstand des 1. FC Kaiserslautern e.V. Wilfried de Buhr und dessen Stellvertreter Markus Römer mit dem Aufsichtsrat über die bisherige Tätigkeit des Vorstandes und die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat haben beide Vorstände heute dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass sie von ihren Ämtern zurücktreten.


    Der Aufsichtsrat stellt sich dem Rücktritt nicht entgegen und wird sich nunmehr unverzüglich mit dem Thema der Nachbesetzung des Vereinsvorstandes beschäftigen. Bei der Suche nach geeigneten Kandidaten wird der Aufsichtsrat sein besonderes Augenmerk darauf richten, dass der neu zu bestellende Vorstand professionell und in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat den sportlichen und wirtschaftlichen Turnaround des 1. FC Kaiserslautern vorantreibt.


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: De Buhr tritt als Vorstandsvorsitzender des e. V. zurück


    De Buhr tritt als Vorstandsvorsitzender des e. V. zurück

    Wilfried de Buhr tritt nach zehn Monaten als Vorstandsvorsitzender zurück. Auch das ebenfalls ehrenamtlich tätige Vorstandsmitglied Markus Römer zieht sich zurück.


    Der FCK e. V. aber muss sich erneut einen neuen Vereinsvorstand suchen. De Buhr hatte seine Gegner unter den 17.500 FCK-Mitgliedern. Er war bei der Jahreshauptversammlung am 1. Dezember nicht entlastet worden, machte dies aber auch daran fest, dass von den ursprünglich 1751 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern am Ende, als über die Entlastungen abgestimmt wurde, nur noch rund 600 zugegen waren. In die Kritik geriet de Buhr bei Teilen der Mitglieder nach der Wahl des Aufsichtsrates der FCK KGaA. Der wurde unter anderem mit Patrick Gregorius, dem Vertrauten des potenziellen FCK-Investors Flavio Becca, besetzt.


    (...)


    Quelle: https://www.rheinpfalz.de/loka…itzender-des-e-v-zurueck/

    Alles rund um das neue Führungsgremium bitte ab sofort hier in diesem Thema. Den Start macht Markus Merk mit einem Interview bei Sport1.


    "Natürlich war das klare Votum unserer Mitglieder beeindruckend, für mich persönlich mit diesem Ergebnis sehr bewegend. Doch wir arbeiten im Team, der Begriff "Chef" ist uns fremd. Wir setzen unseren Kompetenzen ein, um den großen Hoffnungen gerecht zu werden und treten mit einer Stimme nach außen auf."

    Wirtschaftsprüfer rückten an

    Schon am Montag erschienen in der Früh am Betzenberg die Wirtschaftsprüfer, um sich einen Überblick über die finanzielle Situation zu verschaffen. Nach monatelangen Streitigkeiten kann bei den Roten Teufeln der Blick endlich wieder nach vorne gerichtet werden. Ein Ergebnis der Zahlen-Prüfung steht noch aus.


    "Das ist ein Prozess und keine Momentaufnahme. Die wirtschaftlichen- und vertragsrechtlichen Situationen sind komplex, für unser Tun und Handeln aber entscheidend", betonte Merk. "Sicherheit steht vor Schnelligkeit! Wir haben die wichtigsten Entscheidungen im Vorfeld vorbereitet und sind unmittelbar in die Umsetzung gegangen."


    (...)


    Quelle: https://m.sport1.de/fussball/3…-den-fck-auf-kurs-bringen

    Diskussionsthema zum Artikel: Pokalachtelfinale: Ticket-Vorverkauf beginnt am Montag


    Pokalachtelfinale: Ticket-Vorverkauf beginnt am Montag

    Mit dem Sieg gegen Nürnberg haben die Roten Teufel das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Dort wartet der Bundesligist Fortuna Düsseldorf.


    Am Dienstag, 4. Februar 2020, empfangen die Roten Teufel im DFB-Pokal-Achtelfinale ab 18.30 Uhr den Bundesligisten Fortuna Düsseldorf auf dem Betzenberg. Der Vorverkauf für diese Partie startet beim FCK am Montag, den 09. Dezember 2019. Damit könnten die Tickets auch noch rechtzeitig als Geschenk unterm Weihnachtsbaum landen!


    Die Tickets sind ab 9 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0631-31880, im Online-Ticketshop unter www.fck-ticketshop.de und im FCK-Fanshop am Stadion erhältlich. Der Vorverkauf im FCK-Fanshop Westkurve ind er Lautrer Innenstadt beginnt mit Öffnung um 10 Uhr.


    Pro Person können bis zu acht Tickets gekauft werden. Es gelten gesonderte Ticketpreise, die in Abstimmung mit dem Gastverein angepasst wurden. Eine Übersicht der gültigen Tageskartenpreise für das DFB-Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf findet ihr hier.


    Bei Inhabern der „Dauerkarte ABO plus“ erfolgt eine automatische Freischaltung der Dauerkarte. Der Ticketpreis wird zum 15. Januar 2020 von dem uns vorliegenden Konto abgebucht. Einzelkartenbesitzer der „Dauerkarte ABO plus“ bekommen den gültigen Tageskartenpreis ebenfalls von dem uns vorliegenden Konto abgebucht und das Ticket vorab postalisch zugesandt. Bei Inhabern der „Dauerkarte ABO“ erfolgt eine Reservierung ihres Dauerkartenplatzes. Diese Reservierung kann bis einschließlich Mittwoch, 15. Januar 2020, abgerufen werden. Dies kann telefonisch unter 0631/31880 und vor Ort im FCK-Fanshop Stadion erfolgen. Bei Abholung des Tickets im FCK-Fanshop Stadion ist die Dauerkarte zwingend vorzuzeigen.


    Wir möchten noch darauf hinweisen, dass nach der Reservierungsfrist der Dauerkartenabonnenten u.a. wieder Stehplatzkarten in den unteren Bereichen der Westkurve zur Verfügung stehen können. Zudem möchten wir auch nochmals eindringlich darauf hinweisen, keine Karten auf dem Ticketzweitmarkt zu kaufen – dies gilt auch für nicht-autorisierte Ticketbörsen wie viagogo oder eBay. Ein Zugang mit solchen Tickets kann nicht gewährleistet werden.


    Quelle: Pressemeldung 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Boris Schommers: "Fakt ist, wir sind in der 3. Liga"


    Boris Schommers: "Fakt ist, wir sind in der 3. Liga"

    Ehrlich, authentisch, beeindruckend. FCK-Cheftrainer Boris Schommers hat bei der JHV eine wirklich starke Rede gehalten. Hier gibt es sie nochmal als Video.


    Neben all den zahlreichen Rednern hat auch FCK-Trainer Boris Schommers bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Sonntag eine Rede gehalten. 16 Minuten dauerten seine wirklich ehrlichen, motivierenden und beeindruckenden Worte, die er an diesem Tag an die Mitglieder richtete. Schommers äußerte unter anderem zu seinem eigenen 4-Säulen-Modell und den Zielen seiner alltäglichen Trainertätigkeit. Darin ging es um die "kurzfristige Stabilisierung" der Mannschaft nach der Niederlage in Meppen, um das Ziel, der Mannschaft mittelfristig eine Struktur und eine Handschrift zu geben und langfristig um das Vorhaben, "wieder diesen sportlichen Werdegang zu erreichen, den dieser Verein verdient hat".


    Boris Schommers bei der Mitgliederversammlung 2019:



    Der lang ersehnte zweite Sieg in Folge sorgte bereits für eine enorme Erleichterung. Der dritte Sieg in Folge (auswärts gegen Vikoria Köln, 2:4) brachte dann aber längst vergessene Freudensprünge zum Vorschein. Der FCK ist derzeit die Mannschaft der Stunde, die Formkurve zeigt mit zuletzt neun Punkten aus drei Spielen steil nach oben. Doch im kommenden Heimspiel (Samstag, 14 Uhr) gegen den Halleschen FC wartet auf die Roten Teufel eine echte Bewährungsprobe. Halle spielt wie bereits in der vergangenen Saison oben auf und mischt kräftig mit im Aufstiegsrennen. Zudem treffen die Pfälzer auf die ligabeste Abwehrreihe (15 Gegentreffer). Einfach wird es nicht, doch beim FCK ist dieser Tage scheinbar alles möglich.


    Ort: Betzenberg

    Anpfiff: 14 Uhr

    Im Überblick: Der aktuelle Teamstatus

    Diskussionsthema zum Artikel: Soeren Oliver Voigt wird neuer Geschäftsführer


    Soeren Oliver Voigt wird neuer Geschäftsführer

    Durch einstimmigen Beiratsbeschluss wird Soeren Oliver Voigt mit Wirkung vom 3. Dezember 2019 zum neuen Geschäftsführer der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH bestellt.


    Soeren Oliver Voigt war in der Zeit von 2007 bis 2019 als Geschäftsführer der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA erfolgreich tätig. Seine Tätigkeit war geprägt von hoher Kontinuität und Loyalität. In seiner langen Tätigkeit für den Verein hat er sich herausragende Verdienste und Kenntnisse von der 3. Liga bis zur Bundesliga erarbeitet.


    Neben dem Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums (Zertifizierung mit dem Höchstwert von 3 Sternen), der Entschuldung und Entwicklung des Profifußballs und der Verantwortung für die Planung im sportlichen Bereich war auch die Ausgliederung des Profifußballs in eine KGaA ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit.


    Von 2016 bis 2018 war Soeren Oliver Voigt sowohl Mitglied des Präsidiums der Deutschen Fußball-Liga (DFL) als auch Vorstandsmitglied des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).


    Das Aufgabengebiet bei der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH umfasst derzeit die gesamte Geschäftsführung und somit neben dem kaufmännischen auch den sportlichen Bereich.


    Der 1. FC Kaiserslautern ist überzeugt, mit Soeren Oliver Voigt einen geschätzten, branchenerfahrenen und kompetenten Fachmann für die strategische und operative Gesamtverantwortung gefunden zu haben.


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Kommentar: So geht 3. Liga!


    Kommentar: So geht 3. Liga!

    Unser Autor Wolfram Wuttke ist hin -und hergerissen: Soll er sich über die dominante und erfolgreiche Spielweise der Roten Teufel freuen oder sich über mangelnde Cleverness aufregen? Er hat sich für beides entschieden.


    Als Boris Schommers in den ersten Wochen seiner Tätigkeit auf dem Betzenberg sagte, er wolle den Gegner dominieren, habe ich ehrlich gesagt das Allerschlimmste befürchtet. Vor meinem geistigen Auge sah ich bereits jeden FCK-Gegner die unbeholfenen Angriffe der Roten Teufel abfangen und Kontertor auf Kontertor erzielen. Die letzten Spiele lassen vermuten, dass der Lauterer Coach diese Dominanz zum Glück nicht als Ballbesitzfußball definierte, sondern als Konterfußball aus einer kompakten Defensive heraus. So wie zuletzt drei Mal in Folge eindrucksvoll geschehen. Es scheint als habe der Trainer nicht nur seine Stammformation gefunden, sondern auch eine Defensive, die mittlerweile sehr ordentlich harmoniert und den Gegner permanent zu Fehlern zwingt.

    Ein relativ sauberer Sieg

    Die 6.437 Zuschauer im Sportpark Höhenberg bedeuteten am Samstag einen neuen Vereinsrekord für die Kölner Viktoria. Oder wie man als Lauterer sagen würde: Gern geschehen! Als "dreckigen Sieg" bezeichnete Boris Schommers das Match im Nachgang. Wobei es so dreckig gar nicht war. Es wurde lediglich nach gut einer Stunde aus der Pfälzer Dominanz ein eher ausgeglichenes Spiel, mit einer unnötig dramatischen Schlußphase. Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen war der Lauterer Coach gezwungen, den starken Carlo Sickinger verletzt vom Feld zu nehmen. Dieser konnte durch den hoch-bis übermotiviert agierenden Gino Fechner dieses Mal nicht gleichwertig ersetzt werden. Die Auswechslung von Kühlwetter war da schon längst überfällig, aber hierzu später mehr.


    Richtig eng wurde es kurzfristig dann nochmal durch eine Elfmeter: Bei einem harmlosen Kopfballduell mit Hainault wird der Kölner Kreyer von der Hand des Kanadiers leicht am Hinterkopf berührt. Er fällt daraufhin, als hätte er einen Wirkungstreffer kassiert. Hätte Florian Pick bei jedem echten Foul an ihm solch ein Theater gemacht, er hätte wohl die Hälfte des Spiels im Liegen verbracht. Alles in allem war der Auswärtssieg im Rheinland kämpferisch und taktisch eine Topleistung. Was das spielerische Element und vor allem die Cleverness angeht, ist allerdings noch Luft nach oben. Denn eigentlich muss der FCK, wie schon in der Vorwoche gegen Rostock, das Spiel schon wesentlich früher und deutlich höher für sich entscheiden. Solange es am Ende drei Punkte gibt, ist das verzeihlich. Die Tendenz stimmt auf jeden Fall.

    Zwei Sechser stabilisieren die komplette Defensive

    Was die Pfälzer auf dem Rasen gut eine Stunde lang bieten, ist wirklich bärenstark und letztlich genauso, wie man in der 3. Liga erfolgreich spielt: Bombensicher in der Defensive erzwingt die Mannschaft immer wieder gegnerische Ballverluste im Mittelfeld und leitet anschließend Konter durch das Offensivquartett Pick, Zuck, Thiele und Kühlwetter ein. Dass die Kölner Viktoria die meiste Zeit in der Lauterer Hälfte überhaupt kein Bein auf den Boden bekommt, liegt in erster Linie an den beiden Sechsern, die nun endlich eingespielt wirken: Janik Bachmann mit knallharter, konsequenter Zweikampfführung und Carlo Sickinger, der spielstarke Ballverteiler, machen die Zentrale komplett dicht, erobern Bälle und leiten Gegenangriffe ein. Die Kölner Angriffe erreichen die Lauterer Viererkette meist gar nicht erst. Dort hat sich Schommers derzeit auf das Innenverteidigerduo André Hainault und Kevin Kraus festgelegt, was dem Team die Kopfballhoheit in der Defensive sichert. Zusätzlich sind auch hohe Standards in den gegnerischen Sechzehner nun keine Alibiveranstaltung mehr. Da die Mannschaft tief steht und konsequent nach hinten arbeitet, kommen die Schnelligkeitsdefizite der beiden Abwehrrecken zuletzt fast gar nicht mehr zum Tragen.

    Zuck reborn

    Die vier Angreifer spielen vorne sehr variabel: Kühlwetter spielt eher rechts, Pick eher links, Thiele gibt zumeist den vordersten Stürmer und Zuck ist so etwas wie ein Zehner. Meistens, denn letztlich rotieren die vier während eines Spiels recht häufig, was dem Gegner die Zuordnung erschwert. Geradezu sensationell ist in diesem neu formierten Quartett die Auferstehung von Hendrik Zuck. Unter den Trainern Frontzeck und Hildmann agierte der Saarländer noch wahlweise völlig lethargisch auf der linken bzw. komplett wirkungslos auf der rechten Mittelfeldseite. Unter Schommers lässt er aktuell völlig ungeahnte Qualitäten als glänzender Vorbereiter und Ballverteiler mit überragender Übersicht erkennen. Sollte er in Zukunft auch noch anfangen Defensivzweikämpfe zu gewinnen, ist er aus dem Team wohl überhaupt nicht mehr wegzudenken.


    Florian Pick eine herausragende Leistung zu attestieren langweilt mittlerweile schon fast. Der Wittlicher macht momentan ganz klar den Unterschied und entscheidet das Spiel auch dann, wenn er einmal selber nicht trifft. Die ersten drei Treffer bei Viktoria gehen allesamt auf sein Konto (Assist beim 0:1, sowie zwei Balleroberungen mit anschließendem vorletzten Pass vor dem 0:2 und 0:3 ). Es fällt momentan schwer sich vorzustellen, wie die Lauterer ohne ihren Linksaußen überhaupt ein Tor erzielen sollen. Aus dem Spiel heraus wird es jedenfalls schwierig. Einziger Spieler, der außer ihm ebenfalls Qualität im eins-gegen-eins hat, ist Traumtorschütze Simon Skarlatidis. Er könnte durchaus am Samstag gegen Halle, bedingt durch Kühlwetters Gelbsperre, in die Startelf rücken.

    FCK: Fehlt Cleverness komplett?

    Kühlwetter dreht 5 Minuten frei

    Bei aller Euphorie über drei verdiente Siege in Folge: Man kann dem Team in dieser Saison sehr viel vorwerfen, überragende Cleverness gehört nicht dazu. In der 27. Minute erhält Christian Kühlwetter die gelbe Karte, was ihn nicht davon abhält, in den darauffolgenden Minuten regelrecht um einen Platzverweis zu betteln. Keine 120 Sekunden nach dem gelben Karton grätscht er seinen Gegenspieler auf Höhe der Mittellinie ab, um nur wenig später mit ausgestreckten Bein in Kniehöhe auf seinen Gegner zuzufliegen. Hätte nur einer der beiden Kölner die Theatralik von Kreyer (im Luftkampf mit Hainault vor dem Elfmeter) an den Tag gelegt, hätte dieser Schiedsrichter den Lauterer definitiv vorzeitig zum Duschen geschickt. Wenig später hatte sich der ehemalige Effzeh-Spieler dann wieder im Griff und erzielte das 2:0. „Et hätt noch immer joot jejange“ sagt man in Kühlwetters Heimat.


    Wie in der C-Jugend

    Die unfassbarste Szene ereignet sich beim Stand von 3:1 in der 79. Minute: Florian Pick und Hendrik Zuck stehen auf der linken Seite zum Freistoß in den Kölner Strafraum bereit. In diesen haben sich bereits, zwecks möglicher Kopfballabnahmen, Janik Bachmann, André Hainault und Kevin Kraus begeben. Timmy Thiele ist ebenfalls im Sechzehner, Simon Skarlatidis kurz davor, während Gino Fechner und Philipp Hercher noch auf dem Weg dorthin sind. Hat jemand mitgezählt? Es sind tatsächlich neun Spieler, die bei diesem Spielstand kurz vor Spielende, wie in der C-Jugend, unbedingt auch noch ihr Tor erzielen wollen und dafür blind nach vorne rennen! „Blind“, weil Viktoria nicht weniger als drei Angreifer an der Mittellinie postiert hat, für die sich außer Dominik Schad leider niemand interessiert. Erst nach energischem Brüllen aus Richtung der Lauterer Trainerbank („Skarla, was machst Du da vorne?“) legen die Sportkameraden Hercher, Skarlatidis und Fechner den Rückwärtsgang ein, um kulanterweise einen Gegenspieler zu begleiten. Ein komplettes Kreisligaverhalten einer Mannschaft, in der zu viele Spieler immer wieder jegliche Eigenverantwortung vermissen lassen oder schlichtweg mit dem Kopf nicht bei der Sache sind. Und das beileibe nicht zum ersten Mal.


    Beim Spiel in Münster fing sich der FCK nach eigenem Elfmeter ein Kontertor, weil die komplette Defensive am gegnerischen Strafraum postiert war und nur ein Spieler absicherte, der zudem bereits gelbverwarnt war und keinen Platzverweis riskieren wollte. Oder der Fauxpas von Lennart Grill im Pokal gegen Nürnberg, wo ihn keiner seiner Mitspieler auf den hinter ihm lauernden Nürnberger Stürmer Michael Frey aufmerksam machte. Wer „den Ball ansieht“, wie man es in der Jugend beigebracht bekommt, hätte auch Frey rechtzeitig bemerkt und den eigenen Torhüter warnen können. Die Tatsache, dass keine richtigen Führungsspieler im Kader sind, lässt sich kurzfristig leider nicht mehr ändern. Profis, die mitdenken, wach sind und ein Mindestmaß an Verantwortung übernehmen, darf man in der 3. Liga trotzdem erwarten.

    Defense go!

    Blicken wir nach vorne: Waren Uerdingen, Rostock und Köln noch relativ angeschlagene Gegner, so kommt am Samstag mit dem Halleschen FC ein völlig anderes Kaliber auf den Betzenberg. Der HFC hat eine eingespielte Truppe mit einer absoluten Top-Defensive. Bisher kassierte Halle lediglich 15 Gegentore - das sind schlappe 19 Gegentreffer weniger als der FCK! Spätestens nach dem 1:0 gegen Tabellenführer MSV Duisburg am letzten Samstag dürfte das Team vor Selbstvertrauen nur so strotzen.


    Jede Wette: Bei einem Sieg gegen die Sachsen-Anhaltiner wird in der Pfalz wieder vom Aufstieg geträumt. Reif für die vorderen Plätze sind die Lauterer jedoch erst, wenn das Trainerteam es hinbekommt, dass auch vorne ohne Beteiligung von Florian Pick Tore fallen und jeder einzelne Spieler Verantwortung für das Team übernimmt. Der Weg ist noch lang.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Die Zahlen sprechen für sich:

    • Martin Bader, wird mit 66,1 % der Stimmen NICHT entlastet.
    • Klatt wird mit 77,9 % der Stimmen ebenfalls NICHT entlastet.
    • 79,6 % der noch anwesenden Mitglieder haben FÜR eine Entlastung von Michael Littig gestimmt.
    • 89,4 % stimmen FÜR die Entlastung von Rainer Keßler.
    • 89,4 % sprechen sich FÜR eine Entlastung von Andy Buck aus.
    • 75,6 % stimmen FÜR eine Entlastung von Jürgen Kind.
    • Wilfried de Buhr wird mit 80,4 % der Stimmen NICHT entlastet.
    • Patrick Banf wird mit 92,3 % der Stimmen NICHT entlastet.
    • Jürgen Kind wird mi 74,2 % der Stimmen entlastet.
    • 64,3 % sprechen sich FÜR eine Entlastung von Paul Wüst aus.
    • Jochen Grotepaß wird mit 92,5 % der Stimmen NICHT entlastet.
    • Michael Littig wird mit 76,9 % der Stimmen entlastet.
    • Nachrücker Bruno Otter wird mit 66,9 % der Stimmen entlastet.

    Diskussionsthema zum Artikel: Dritter Sieg im dritten Spiel: FCK schlägt Viktoria mit 4:2


    Dritter Sieg im dritten Spiel: FCK schlägt Viktoria mit 4:2

    Tayfun Korkut lässt grüßen. Die Roten Teufel feiern am Ende einen verdienten Auswärtssieg bei Viktoria Köln. Damit gelingt dem FCK der dritte Sieg im dritten Spiel.


    "Never change a winning team". Das wußte am heutigen Samstag auch FCK-Cheftrainer Boris Schommers, der die Siegerelf vom vergangenen Wochenende ins Auswärtsrennen bei Viktoria Köln schickte.

    Alles im Griff

    Der 1. FC Kaiserslautern hatte heute von Beginn das Spiel im Griff, ließ der Viktoria so gut wie keine Räume im Spiel nach vorne und zwang den Gegner immer wieder zu Fehlern. Der FCK zeigte sich giftiger, gedanklich schneller und vor allem deutlich stärker im Zweikampf. Janik Bachmann brachte die Roten Teufel früh in Führung, ehe Christian Kühlwetter kurz vor dem Pausentee nach einem stark herausgespielten Konter auf 2:0 erhöhte. Auch Dank einer gut geordneten Defensive ging der FCK verdient mit einer 2:0 Führung in die Kabine.

    Hinten sicher, vorne eiskalt - und dann wird's doch nochmal brenzlig

    Auch in Halbzeit zwei zeigten beide Mannschaften ein intensives und umkämpfes Spiel. Obwohl sich die Viktoria immer wieder durch das Mittefeld biss, stand der FCK hinten gut gestaffelt und insgesamt sehr sicher. Mit der ersten Torchance in Halbzeit zwei erhöhten die Männer in rot dann auf 3:0. Thiele gelang damit sein inzwischen siebtes Saisontor. Aber auch Viktoria Köln durfte sich heute für ihre aufopferungsvolle Leistung belohnen. In der 70. Minute verkürzte Wunderlich nach einem schön herausgespielten Ball auf 1:3. Und dann wurde es doch noch einmal eng: In der 82. Minute griff der Schiedsrichter der Partie zur Pfeife und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Ein mehr als fragwürdiger Pfiff. Wunderlich blieb auf vom Punkt abgezockt und verkürzte auf 2:3. Doch dann die Entscheidung: Der eingewechselte Simon Skarlatidis traf aus gut 30 Metern Entfernung mit einem satten Fernschuss zum 4:2. Unhaltbar für Kölns Patzler.


    Am Ende blieb es bei diesem insgesamt sehr verdienten 2:4 Auswärtssieg. Letztmalig gelangen den Roten Teufeln drei Siege in Folge im November 2016 unter Trainer Tayfun Korkut. Mit diesem erneuten Auswärtssieg befreit sich der FCK aus dem Abstiegskampf und klettert vorerst auf den 12. Tabellenplatz.


    Viktoria Köln - 1. FC Kaisersalutern 1:3 (0:2)


    Aufstellung FCK:

    Grill - Schad, Kraus, Hainault, Hercher - Bachmann, Sickinger ('46 Fechner), Kühlwetter ('71 Skarlatidis), Zuck - Thiele ('85 Röser), Pick


    Aufstellung VIK:

    Patzler - Gottschling, Willers, Holthaus, Lang - Saghiri ('69 Kreyer), Ristl ('46 Klefisch) - Holzweiler, Wunderlich, Handle - Bunjaku


    Tore:

    0:1 Bachmann (10. Minute)

    0:2 Kühlwetter (42. Minute)

    0:3 Thiele (64. Minute)

    1:3 Wunderlich (70. Minute)

    2:3 Wunderlich (84. Minute, Foulelfmeter)

    2:4 Skarlatidis (88. Minute)


    Kartenvergabe:

    Ristl, Holthaus, Willers | Kühlwetter, Hainault


    Zuschauer:
    6.435 (darunter ca. 2500 Lautrer)


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern