Ostalb-Devil Natürlich ist das ein globales Problem. Ich habe meine Aussagen erstmal einmal nur auf das Leben in Deutschland bezogen. Einen wichtigen Hinweis hast du aus meiner Sicht schon in einem vorherigen Post gegeben. Die Debatten über Begriffe und "politische Correctness" führen uns gewaltig weit weg von dem, worüber wir in unserer Gesellschaft eigentlich sprechen müssten.


    Gänzlich ohne den erhobenenen Zeigefinger, das ist keineswegs meine Absicht. Wer aber mal Lust hast eine andere Perspektive als die eigene in dieser Debatte kennen zu lernen, dem empfehle ich die Lektüre von Alice Hasters: "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten". Auch ihr geht es besonders um Veränderungen durch eigene Verantwortung.


    dirtdevil Wenn dein letzter Post mir galt. Es geht bei Rassismus nicht um einzelne Begriffe wie "Weißbrot" oder "Mohrenkopp". Es geht um die Systematik dahinter oder darunter. Es macht einen Unterschied, ob ein Schwarzer zu einem Weißen "Weißbrot" sagt oder ob ein Weißer zu einem Schwarzen "Niger". Und natürlich hängt es dann auch mit dem Kontext zusammen. Wenn das Freunde unter einander und humorvoll tun ist es was anderes, als wenn Menschen die Straßenseite wechseln, weil ihnen gegenüber ein Schwarzer entlang läuft. Ich will hier gar einzelne Beispiele aufführen, weil man Situationen immer so oder so sehen kann und auch gewiss rechtfertigen kann. Deswegen sage ich, es geht um die dahinter liegende Systematik von Macht und Ohnmacht.


    In der deutschen Sprache wird der Begriff "schwarz" verwendet, in der englischen Sprache "people of color". Das ist zumindest mein Stand der Dinge.

    Ist nach Deinem Verständnis die Begrifflichkeit "weißer Mensch" dann keine "rassistische Ausgrenzung"?

    Mir persönlich sind keine dokumentieren Fälle in Deutschland bekannt, in denen Weiße (strukturellen Alltags-) Rassismus erfahren haben. Ebenso wird der Begriff "schwarz" nicht als rassistischer Begriff definiert. Der Ursprungsbegriff des "Rassismus" beginnt mit der Kolonialisierung Afrikas und der Versklavung von tausenden von Menschen. Und wozu diente er? Zur Ausbeutung und Festigung europäischer Machtstrukturen. Natürlich geht es bei Rassismus deswegen vor allem darum, dass Weiße Denken und Handeln reflektieren.


    ich habe im freundeskreis auch dunkelhäutige menschen und die lachen sich kaputt,wenn sie davon

    hören dass bei uns der mohrenkopf verpönt ist.die finden es nicht als diskriminierend,wenn man von

    schwarzen oder dunkelhäutigen menschen spricht.

    Natürlich gibt es diese Menschen. Warum sollte es sie auch nicht geben? Auf den Großteil trifft das aber nicht zu.

    was soll also an manchen aussagen befremdlich sein.ich habe ganz sicher hier auch keine beleidigungen

    lesen können.

    Rassismus ist allerdings deutlich mehr als eine "reine Beleidigung". Davon habe ich auch nicht gesprochen. Als "befremdlich" habe ich die zitierten Aussagen bezeichnet, da ich sie typisch für diese Debatte als "überheblich" empfinde. Deswegen sagte ich ja, dass ich mir in solchen Debatten mehr Demut wünschen würde. Ich glaube, wir alle, die nicht schwarz sind, haben nicht den blassesten Schimmer, was es heißt, diese Erfahrungen machen zu müssen.


    Zum Thema "political correctness". Da kann man doch das selbe Argument anführen. Gibt es nicht weitaus größere Probleme, als sich darüber zu ärgern?

    "Umbenennungen von Essen, Apotheken; abartige Entwicklung; dämliche Gendersterne; selbsternannte Moralapostel; Hüter der Korrektness; Mohrenkopf; Zigeunerschnitzel".


    Ich möchte mit diesen Zitaten niemanden persönlich angreifen, das steht mir nicht zu (letztlich muss jeder solche Dinge für sich selbst handhaben). Aber die Überheblichkeit, die ich in den zitierten Aussagen lese, empfinde ich ehrlicherweise als befremdlich.


    In unserer Gesellschaft haben "weiße Menschen" Privilegien, die andere nicht haben. Bei der Arbeits- oder Wohnungssuche z.B. Vor allem weiße Menschen, die weder strukturellen Alltagsrassismus erfahren noch sich anderweitig durch Gesellschaften ausgegrenzt fühlen, sind erfahrungsgemäß nicht in der Lage, die Empfindungen von Menschen nachzuvollziehen, die (Alltags-)Rassismus oder andere Ausgrenzungen, z.B. durch Sprache, erfahren. Ich würde mir in der Debatte mehr Demut wünschen, und deutlich weniger solcher Behauptungen von oben herab. Es macht sehr viel Sinn, mal mit Menschen ins Gespräch zu gehen und zu erfragen, wie es ihnen im Alltag ergeht, anstatt sich über übertriebene politische Correctness zu ärgern. Das Thema ist historisch und gegenwärtig sehr vielschichtig und kann nicht mal eben in wenigen Sätzen behandelt werden. Es ist aber vor allem brandaktuell und bedarf Änderungen auf Seiten weißer Menschen.

    Diskussionsthema zum Artikel: Stimmen zum Derbysieg: "Unfassbar, überragend, glücklich"


    Stimmen zum Derbysieg: "Unfassbar, überragend, glücklich"

    Der FCK belohnt sich endlich für eine gute und kämpferische Leistung. Dementsprechend glücklich und zufrieden äußern sich Trainer und Mannschaft.


    Es gibt sie doch noch: Die Fußballfeste. In einem intensiven und zweikampfgeführten Derby schlägt der 1. FC Kaiserslautern den Nachbarn aus Saarbrücken. Dabei avancierte Daniel Hanslik mit seinem Doppelpack in der ersten Hälfte zum Matchwinner. Auch darüber hinaus zeigten die Pfälzer eine ordentliche Leistung, steckten in den 90 Minuten nie auf und erkämpfen sich am Ende neben dem Derbysieg eminent wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Mit den Ergebnissen der Konkurrenz schafft es der FCK sogar, einen 7-Punkte-Rückstand aufzuholen.

    Antwerpen: "Wir leben"

    Zu Beginn war im Spiel des FCK eine gewisse Nervosität zu erkennen, besonders mit dem hohen und aggressiven Pressing der Gäste taten sich die Hausherren schwer. Die fehlende Effektivität vor dem Tor, die den Roten Teufeln in dieser Saison gleich mehrfach fehlte, legte der FCK heute beseite. Zwei sehr gut ausgespielte und temporeiche Szenen reichten aus, um doppelt zu treffen. Nach dem Seitenwechsel verpassten die Hausherren gute Gelegenheiten, um auf 3:1 zu erhöhen. Trotz der Druckphase der Saarländer in der Schlussviertelstunde blieben die Offensivbemühungen der Gäste am Ende zu gering, um für den Ausgleich zu sorgen. Entsprechend zufrieden zeigte sich FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen in seiner Analyse.


    "Die Dinge, die wir uns vorgenommen haben sind heute aufgegangen. Wir wollten Saarbrücken vor Probleme stellen, und das haben wir gut gelöst. Mit Götze, Rieder und Senger haben wir unser eigenes Spiel gut aufgezogen und konnten zudem gefährlich im gegnerischen 16er auftauchen. Aufpassen mussten wir bei den extrem gefährlichen Standardsituationen der Saarbrücker. In der zweiten Halbzeit müssen wir natürlich das 3:1 machen. Wir kennen es mittlerweile, dass wir bis zur 95., 96. alles wegverteidigen müssen und heute haben wir es halt gemacht. Wir sind froh, dass der Hansi im Moment gerade so trifft und die Tore macht. Es war ein toller Auftritt heute von ihm. Am Ende war das ein hochverdienter Sieg. Wir leben", äußerte sich Antwerpen augenzwinkernd. Der FCK belegt derzeit zwar immer noch einen Abstiegsplatz, ist jedoch punktgleich mit dem FC Bayern. Der Weg zum Klassenerhalt bleibt also weiterhin kraft- und mühevoll, das weiß auch Marco Antwerpen: "Wir nehmen die Erfolgserlebnisse mit. Wir sind hier auf dem Weg wieder einen richtig guten Fußball zu spielen, auch die Ergebnisse stimmen. Entscheidend ist aber weiterhin der 38. Spieltag. Unser Ziel werden wir - wenn wir weiter so spielen - definitiv erreichen".

    Derbysieger Derbysieger, hey hey!

    "Einfach überragend", beschreibt Philipp Hercher seine Gemütslage nach dem verdienten 2:1 Heimsieg. "Wir sind sehr froh und erleichtert. Unsere Fans haben uns auf dem Weg zum Stadion sehr geil unterstützt". Hercher sah eine dominante Leistung des FCK, vor allem die Systemumstellung "habe Saarbrücken überrascht". "Wir haben früh attackiert und sie zu Fehlern gezwungen. In der zweiten Halbzeit müssen wir natürlich das 3:1 machen, dann haben wir früher Ruhe", so der Rechtsverteidiger.


    Auch Doppelpackler Daniel Hanslik zeigte sich über den "erzwungenen Derbysieg" glücklich. "Dass ich mit Toren dazu beitragen kann ist umso schöner. Und es ist ein sehr gutes Gefühl, den Fans etwas zurückgeben zu können". Erwartungsgemäß war der Sieg gegen Saarbrücken gewiss nicht, die Favoritenrolle war im Vorfeld klar verteilt, zudem ließen die Roten Teufel zuletzt gegen Zwickau und Lübeck wieder Punkte liegen. Eine Erklärung dafür kann der Doppeltorschütze nicht finden. "Gegen Zwickau läuft es sehr unglücklich, heute haben wir es bis zum Ende konzentriert verteidigt. Da sieht man auch den Lernprozess, dass wir im Verlauf des Spiels nicht passiv werden, sondern aktiv bleiben", resümiert der Stürmer, der sich genau zum richtigen Zeitpunkt in die Mannschaft zurückgekämpft hat. Für Hanslik ist jedoch auch klar, dass die Mannschaft nun verstanden, worum es im Abstiegskampf geht. "Wir als Mannschaft stehen zusammen. Wir pushen uns jeden Tag im Training und rufen uns gegenseitig zu Höchstleistungen auf. Spätestens jetzt hat es jeder verstanden. Wir laufen, wir kämpfen bis zur letzten Minute". Am Ende wandte sich Hanslik auch nochmal an die Fans: "Da muss man wirklich ein ganz großes Kompliment an alle Fans von Kaiserslautern machen. Das gibt uns, den Spielern, extrem viel mit. Wir sehen wie viel das den Menschen bedeutet. Das gibt uns vielleicht nochmal fünf bis zehn Prozentpunkte mehr", so Hanslik im Interview mit Magenta Sport.


    Für Winterneuzugang Marvin Senger, der Derbys aus Hamburg bestens kennt, war der Sieg ein "unfassbares Gefühl". "Wir haben verdient gewonnen und vorne bis hinten gefightet und als Mannschaft zusammen gekämpft".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Kampf pur: FCK fährt wichtigen Derbysieg ein


    Kampf pur: FCK fährt wichtigen Derbysieg ein

    Doppelpack Hanslik: In einem zu erwartenden intensiv und kampfbetont geführtem Derby schlagen die Roten Teufel Saarbrücken mit 2:1.


    32. Spieltag, Betzenberg, Saar-Pfalz-Derby. Letztmalig fand dieses Derby im Jahr 1993 statt - und zwar in der Bundesliga vor rund 37.000 Zuschauern. Nach einer weiteren negativen Corona-Testung am Samstagmorgen konnte die Partie zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Saarbrücken wie geplant stattfinden. Beim FCK kehrten mit Zimmer, Rieder, Götze und Senger kurzfristig vier wichtige Stammkräfte zurück. FCS-Trainer Kwansiok wechselte im Vergleich zum letzten 2:1 Sieg gegen Türkgücü München auf zwei Positionen: Für Jacob und Schleimer rückten Perdedaj und Breitenbach in die Startelf. FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen reagierte auf die zahlreichen Verletzungen und Sperren mit einer 3-4-3 Grundformation. Tim Rieder rückte zurück in die Innenverteidigung, Nicolas Sessa sein Startelfdebüt im zentralen Mittelfeld und der zuletzt starke Daniel Hanslik rutschte für Kenny Prince Redondo in die Partie.

    Derby pur!

    Während draußen vor dem Stadion einige Lautrer Anhänger versuchten die Mannschaft mit Sprechchören über das Stadiondach hinaus zu unterstützen, entbrannte auf dem Rasen direkt von Beginn an ein richtig umkämpftes Derby. Saarbrücken verteidigte sehr hoch und aggressiv, der FCK hielt körperlich dagegen, tat sich im Spielaufbau jedoch sichtlich schwer. In der 11. Minute dann aber die erste gute und schnelle Offensivaktion der Hausherren. Zimmer treibt den Ball nach vorne, legt ab auf Sessa. Dessen butterweichen Flanke findet Hanslik, der aus wenigen Metern zur 1:0 Führung trifft. Rund 10 Minuten später dann der Ausgleich für den FCS. Baryllas scharf geschossener Freistoß landet bei Zeitz, der unhaltbar ist rechte Eck köpft. Doch beinahe im direkten Gegenzug wieder die Führung für die Roten Teufel. Wieder ist es Zimmer, der die Übersicht behält, auf Hercher ablegt und dessen Flanke wieder Hanslik verwertet. Doppelpack für den 24-jährigen Stürmer. In der Folge entwickelte sich ein kampfbetontes Derby mit Chancen auf beiden Seiten - mit einer durchaus verdienten 2:1 Führung ging es in die Kabine.

    Kampf um jeden Zentimeter

    Ähnlich kampfbetont gestalteten beide Mannschaften das Spiel in der zweiten Hälfte. Sowohl der FCK als auch Saarbrücken agierten mit offenem Visier in Richtung des gegnerischen Tores. In den meisten Szenen fehlte dann aber die nötige Präzision. Mit zunehmenden Spielverlauf wirkte die Partie zerfahrener und flachte etwas ab. In der 65. Minute hatte der eingewechselte Anas Bakhat plötzlich das 3:1 auf dem Fuß, schob die Kugel jedoch wenige Zentimeter neben das Tor. In der Schlussviertelstunde erhöhten die Gäste den Druck, der FCK konnte kaum noch für Entlastung sorgen. Aber Saarbrücken konnte letztlich nicht die nötige Torgefahr ausstrahlen, sodass es nach 90 Minuten beim hart erkämpften, aber durchaus verdienten 2:1 Heimsieg blieb.


    Mit dem Derbysieg und den Ergebnissen der Konkurrenz (München verliert 0:1 gegen Rostock, Uerdingen verliert 0:3 in Verl) bleibt der FCK zwar noch auf einem Abstiegsplatz, ist jedoch punktgleich (34) mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern.


    1. FC Kaiserslautern - 1. FC Saarbrücken 2:1 (2:1)


    Aufstellung FCK:

    Spahic - Hercher, Senger, Rieder, Zuck - Götze - Zimmer ('71 Redondo), Ouahim ('78 Sickinger), Sessa ('62 Bakhat) - Hanslik, Pourié ('71 Huth)


    Aufstellung FCS:

    Batz - Breitenbach ('33 Uaferro), Zeitz, Zellner, Sverko - Kerber, Jänicke, Perdedaj ('46 Jacob), Barylla, Gouras ('62 Mendler) - Shipnoski ('74 Froese)


    Tore:

    1:0 Hanslik (11. Minute), 1:1 Zeitz (22. Minute), 2:1 Hanslik (24. Minute)


    Kartenvergabe:

    Sessa, Hanslik | Zeitz, Uaferro


    Zuschauer:

    Geisterspiel


    Quelle: Treffpunkt Betze

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    Diskussionsthema zum Artikel: Stimmen zum Derbysieg: "Unfassbar, überragend, glücklich"


    Stimmen zum Derbysieg: "Unfassbar, überragend, glücklich"

    Der FCK belohnt sich endlich für eine gute und kämpferische Leistung. Dementsprechend glücklich und zufrieden äußern sich Trainer und Mannschaft.


    Es gibt sie doch noch: Die Fußballfeste. In einem intensiven und zweikampfgeführten Derby schlägt der 1. FC Kaiserslautern den Nachbarn aus Saarbrücken. Dabei avancierte Daniel Hanslik mit seinem Doppelpack in der ersten Hälfte zum Matchwinner. Auch darüber hinaus zeigten die Pfälzer eine ordentliche Leistung, steckten in den 90 Minuten nie auf und erkämpfen sich am Ende neben dem Derbysieg eminent wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Mit den Ergebnissen der Konkurrenz schafft es der FCK sogar, einen 7-Punkte-Rückstand aufzuholen.

    Antwerpen: "Wir leben"

    Zu Beginn war im Spiel des FCK eine gewisse Nervosität zu erkennen, besonders mit dem hohen und aggressiven Pressing der Gäste taten sich die Hausherren schwer. Die fehlende Effektivität vor dem Tor, die den Roten Teufeln in dieser Saison gleich mehrfach fehlte, legte der FCK heute beseite. Zwei sehr gut ausgespielte und temporeiche Szenen reichten aus, um doppelt zu treffen. Nach dem Seitenwechsel verpassten die Hausherren gute Gelegenheiten, um auf 3:1 zu erhöhen. Trotz der Druckphase der Saarländer in der Schlussviertelstunde blieben die Offensivbemühungen der Gäste am Ende zu gering, um für den Ausgleich zu sorgen. Entsprechend zufrieden zeigte sich FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen in seiner Analyse.


    "Die Dinge, die wir uns vorgenommen haben sind heute aufgegangen. Wir wollten Saarbrücken vor Probleme stellen, und das haben wir gut gelöst. Mit Götze, Rieder und Senger haben wir unser eigenes Spiel gut aufgezogen und konnten zudem gefährlich im gegnerischen 16er auftauchen. Aufpassen mussten wir bei den extrem gefährlichen Standardsituationen der Saarbrücker. In der zweiten Halbzeit müssen wir natürlich das 3:1 machen. Wir kennen es mittlerweile, dass wir bis zur 95., 96. alles wegverteidigen müssen und heute haben wir es halt gemacht. Wir sind froh, dass der Hansi im Moment gerade so trifft und die Tore macht. Es war ein toller Auftritt heute von ihm. Am Ende war das ein hochverdienter Sieg. Wir leben", äußerte sich Antwerpen augenzwinkernd. Der FCK belegt derzeit zwar immer noch einen Abstiegsplatz, ist jedoch punktgleich mit dem FC Bayern. Der Weg zum Klassenerhalt bleibt also weiterhin kraft- und mühevoll, das weiß auch Marco Antwerpen: "Wir nehmen die Erfolgserlebnisse mit. Wir sind hier auf dem Weg wieder einen richtig guten Fußball zu spielen, auch die Ergebnisse stimmen. Entscheidend ist aber weiterhin der 38. Spieltag. Unser Ziel werden wir - wenn wir weiter so spielen - definitiv erreichen".

    Derbysieger Derbysieger, hey hey!

    "Einfach überragend", beschreibt Philipp Hercher seine Gemütslage nach dem verdienten 2:1 Heimsieg. "Wir sind sehr froh und erleichtert. Unsere Fans haben uns auf dem Weg zum Stadion sehr geil unterstützt". Hercher sah eine dominante Leistung des FCK, vor allem die Systemumstellung "habe Saarbrücken überrascht". "Wir haben früh attackiert und sie zu Fehlern gezwungen. In der zweiten Halbzeit müssen wir natürlich das 3:1 machen, dann haben wir früher Ruhe", so der Rechtsverteidiger.


    Auch Doppelpackler Daniel Hanslik zeigte sich über den "erzwungenen Derbysieg" glücklich. "Dass ich mit Toren dazu beitragen kann ist umso schöner. Und es ist ein sehr gutes Gefühl, den Fans etwas zurückgeben zu können". Erwartungsgemäß war der Sieg gegen Saarbrücken gewiss nicht, die Favoritenrolle war im Vorfeld klar verteilt, zudem ließen die Roten Teufel zuletzt gegen Zwickau und Lübeck wieder Punkte liegen. Eine Erklärung dafür kann der Doppeltorschütze nicht finden. "Gegen Zwickau läuft es sehr unglücklich, heute haben wir es bis zum Ende konzentriert verteidigt. Da sieht man auch den Lernprozess, dass wir im Verlauf des Spiels nicht passiv werden, sondern aktiv bleiben", resümiert der Stürmer, der sich genau zum richtigen Zeitpunkt in die Mannschaft zurückgekämpft hat. Für Hanslik ist jedoch auch klar, dass die Mannschaft nun verstanden, worum es im Abstiegskampf geht. "Wir als Mannschaft stehen zusammen. Wir pushen uns jeden Tag im Training und rufen uns gegenseitig zu Höchstleistungen auf. Spätestens jetzt hat es jeder verstanden. Wir laufen, wir kämpfen bis zur letzten Minute". Am Ende wandte sich Hanslik auch nochmal an die Fans: "Da muss man wirklich ein ganz großes Kompliment an alle Fans von Kaiserslautern machen. Das gibt uns, den Spielern, extrem viel mit. Wir sehen wie viel das den Menschen bedeutet. Das gibt uns vielleicht nochmal fünf bis zehn Prozentpunkte mehr", so Hanslik im Interview mit Magenta Sport.


    Für Winterneuzugang Marvin Senger, der Derbys aus Hamburg bestens kennt, war der Sieg ein "unfassbares Gefühl". "Wir haben verdient gewonnen und vorne bis hinten gefightet und als Mannschaft zusammen gekämpft".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    wenn morgen kein 3er rausspringt dann wars das für mich definitiv!!! Dann ist der Abstieg zu 98% besiegelt

    Sollten wir heute gewinnen, Uerdingen in Verl verlieren, dann stehen wir möglicherweise sogar über dem Strich. Und dann? Dann sind es immer noch sechs Spiele, die wir theoretisch allesamt verlieren könnten. Ich verstehe den Drang, dass wir Fans uns schon frühzeitig in Sicherheit wägen möchten. Aber wichtig ist und bleibt, dass wir am 38. Spieltag über dem Strich stehen. Wir könnten also theoretisch die kommenden drei Spiele verlieren, und dann die restlichen drei gewinnen. Auch das könnte reichen.

    Diskussionsthema zum Artikel: Vor dem Derby: Vier FCK-Stammkräfte kehren zurück


    Vor dem Derby: Vier FCK-Stammkräfte kehren zurück

    Aufatmen beim 1. FC Kaiserslautern. Gleich mehrere angeschlagene Stammspieler stehen im morgigen Derby wieder zur Verfügung.


    Jean Zimmer, Marvin Senger, Felix Götze und Tim Rieder mussten nach dem 1:1 in Lübeck aufgrund muskulärer und anderer Verletzungen kürzer treten, ihr Einsatz im Saar-Pfalz-Derby gegen den 1. FC Saarbrücken war noch am Donnerstag fraglich. Wie die Rheinpfalz berichtet, hat sich die Lage bei allen vier Spielern entspannt - alle vier stehen FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen zur Verfügung. Auf lediglich einen weiteren Akteur müssen die Roten Teufel aufgrund eines positiven Corona-Tests verzichten. Laut Rheinpfalz stehen folgende 18 Spieler im morgigen Kader: Spahic, Raab, Hercher, Jensen, Rieder, Bakhat, Senger, Zuck, Götze, Sickinger, Zimmer, Ouahim, Redondo, Ritter, Sessa, Pourié, Hanslik, Huth.

    Weitere negative Testungen sind notwendig

    Trotz des positiven Corona-Tests kann der Trainings- und Spielbetrieb nach einer weiteren, negativen Testreihe und einer Entscheidung des örtlichen Gesundheitsamts unter weiterhin strenger Beachtung des DFB-Hygienekonzepts fortgeführt werden. "Die Tests aller weiteren getesteten Spieler und Trainer am Donnerstag sowie die komplette Testreihe am Freitag fielen negativ aus, dementsprechend verordnete das zuständige Gesundheitsamt keine Quarantäne für den gesamten Kader, so dass der Trainingsbetrieb nach den negativen Testergebnissen vom Freitag fortgesetzt werden konnte", heißt es in der Pressemitteilung des 1. FC Kaiserslautern. Dennoch ist für die Austragung des Derby entscheidend, dass die Testung am Samstagmorgen negativ ausfällt.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Wenn herrmann seine "Liebe zum FCK" genauso in anderen Lebensbereichen auslebt, dann muss man ihn dafür wirklich beneiden. Bei all den Beiträgen (die sich übrigens nicht nur in diesem Thema, sondern schon seit Jahren querbeet im Forum abspielen), die jedoch ihr recht deutliches Unverständnis gegenüber herrmanns Haltung ausdrücken frage ich mich, ob es nicht eigentlich auch mal sinnvoll und fair wäre, über die FCK-Depressionen vieler anderer User zu sprechen.

    Diskussionsthema zum Artikel: Antwerpen: "Dass wir Derbys können, haben wir gezeigt"


    Antwerpen: "Dass wir Derbys können, haben wir gezeigt"

    Brisanz, Wucht und Emotion. Ein Derby ist kein gewöhnliches Spiel: Trotz zahlreicher Personalsorgen blickt Marco Antwerpen zuversichtlich auf die Partie gegen Saarbrücken.


    Brisanz, Wucht und Emotion. Ein Derby ist kein gewöhnliches Spiel: Trotz zahlreicher Personalsorgen blickt Maro Antwerpen zuversichtlich auf die Partie gegen Saarbrücken.


    Abstiegskampf im Liga drei: Der 1. FC Kaiserslautern braucht Siege, Siege und Siege. Die nächste Gelegenheit auf drei Punkte bietet sich den Lautrern am Samstag (14 Uhr, live im SWR) im Derby gegen den 1. FC Saarbrücken. Während sich FCK-Fans mit aufmunternden Botschaften an den Verein und die Mannschaft wenden, greifen die Saarbrücker zu "Holzkreuzen, Särgen und Todes-Botschaften". "Das ist einfach geschmacklos. Am besten gar nicht drüber berichten und dem keine Aufmerksamkeit zollen", kommentiert Marco Antwerpen die Aktion der Saarbrücker Fans. Das Duell beider Vereine mag aufgrund der Tabellensituation sportlich ungleich sein - an Brisanz, Emotion und Wucht wird es am Samstag jedoch nicht mangeln.

    Die englische Woche hat viel Kraft gekostet

    Nach einer kräftezehrenden englischen Woche mit drei Begegnungen sprach FCK-Cheftrainer Marco Antwerpen von einem hohen Kräfteverschleiss. Mit dem Heimspiel gegen Saarbrücken beginnt direkt eine weitere englische Woche mit den Partien gegen Saarbrücken, Duisburg und Unterhaching. "Wir haben viel Energie in die Spiele gebracht, sind Rückständen hinterherlaufen und haben dementsprechend auch das Training auf mehr Regeneration umgestellt", so Antwerpen. Hinzu kommen gleich mehrere angeschlagene Stammkräfte, die sich mit muskulären Verletzungen besonders schonen mussten, um am Samstag hoffentlich auf dem Platz stehen zu können. "Wir haben angeschlagene Spieler und sind dementsprechend bemüht, eine Aufstellung für Samstag zu finden. Wir gehen davon aus, dass wir am Samstag zwei Innenverteidiger auf dem Platz haben werden", äußert der Trainer im Vorfeld des Derbys.


    Kevin Kraus (Muskelfaserriss) und Adam Hlousek (erkrankt) werden am Samstag definitiv noch keine Rolle spielen. "Bei Kevin Kraus müssen wir schauen, wie er seine Muskelverletzung verarbeitet und regeneriert. Adam Hlousek könnte in der kommenden Woche zurückkehren", äußert sich Marco Antwerpen zum Verletzungsstand seiner beiden Abwehrspieler. Ob Kapitän Jean Zimmer im Spiel gegen Saarbrücken zur Verfügung stehen wird, ist indes noch unklar.

    Wollen den Derbysieg!

    Bei sieben verbleibenden Spielen und einem Rückstand von neun Punkten wird der FCS im Aufstiegskampf wahrscheinlich keine Rolle mehr spielen. Dennoch agieren die Saarbrücker als eine der offensivstärksten Mannschaften der dritten Liga. Mit 54 Treffern bieten sie nach Verl und München die drittbeste Offensivreihe. Besonders im Flügelspiel sind die Gäste aus dem Saarland temporeich und gefährlich. "Saarbrücken ist in der Lage Tore zu erzielen und sehr offensiv aufzutreten. In einem Heimspiel versuchen wir jedoch erstmal unsere eigenen Stärken auf den Platz zu bringen. Jetzt auszuholen und darüber zu sprechen, was Saarbrücken gut kann und was nicht, das wissen wir intern. Wir wollen vor allem eine Elf bringen, die in der Lage ist Saarbrücken zu schlagen", beschreibt Antwerpen die Marschrichtung für Samstag und fügt an: "Wir haben gezeigt, dass wir Derbys können. Das zweite Derby wollen wir natürlich auch gewinnen".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    FCS-Fans platzierten Kreuze & Sarg am Betzenberg

    Im Vorfeld der Drittligapartie stellten FCS-Fans nun Kreuze auf dem Betzenberg auf und begruben damit symbolisch den FCK.


    „Schutt & Asche - Fritz Walter schämt sich für eure große Klappe - Anti KL“, war auf einem am Zaun befestigten Spruchband zu lesen. Davor wurden zahlreiche Holzkreuze mit „17.04.2021 - Tod und Hass dem FCK“-Botschaften sowie ein Sarg platziert:



    Quelle: https://www.faszination-fankur…news_detail&news_id=22643

    Diskussionsthema zum Artikel: Vor dem Derby: Personalsorgen werden größer


    Vor dem Derby: Personalsorgen werden größer

    Im Derby gegen Saarbrücken drohen mehrere Stammkräfte auszufallen. Aus der "Qual der Wahl" wird am Samstag ein "Wer ist überhaupt noch spielberechtigt?"


    Noch drei Tage (Samstag, 14 Uhr) bis zum Saar-Pfalz-Derby zwischen den Roten Teufeln und dem FC Saarbrücken. Es ist ein sportlich gesehen ungleiches Duell zwischen einem Aufsteiger, der eine überraschend starke und konstante Saisonleistung abruft und dem pfälzischen Traditionsverein, der vor der Saison definitiv höhere Ziele als den Abstiegskampf hatte. Aber wie im Pokal gelten auch bei Derbys andere Gesetze. Problematisch aus FCK-Sicht sind jedoch die enorm hohen Personalsorgen. Vor allem in der Abwehr herrscht inzwischen großer Notstand. Neben den langzeitverletzten Innenverteidigern Lukas Gottwalt und Andre Hainault fehlt am Samstag auch der gelb-rote gesperrte Alexander Winkler.

    Zahlreiche Einsätze sind fraglich

    Kevin Kraus musste bereits vergangenen Samstag in der Auswärtspartie gegen den VfB Lübeck kurzfristig pausieren - ein Muskelfaserriss im Hüftbeuger bremste den Verteidiger aus. Wie die Rheinpfalz heute berichtet, drohen nun auch noch Kapitän Jean Zimmer (Adduktorenprobleme), Felix Götze und Marvin Senger (beide muskuläre Probleme) sowie Tim Rieder (Hüftprellung) auszufallen. Sollten neben Kraus und Winkler also auch noch Rieder, Götze und Senger ausfallen, stünde Marco Antwerpen kein einziger nomineller Innenverteidiger zur Verfügung. Die Zeichen für ein erfolgreiches Derby standen schon mal besser.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Funkel war als sportlicher Geschäftsführer im Gespräch, nicht als Trainer.


    Gegenfrage: Was soll Funkel denn beim FC gewinnen? Auch dort kann er vieles verlieren, wenn ihm der Klassenerhalt nicht gelingt. Dann geht er nach anderthalb Monaten wieder in Rente und hinterlässt einen Zweitliga-Verein.

    Diskussionsthema zum Artikel: Kleinsorge: Leisten-OP erfolgreich überstanden


    Kleinsorge: Leisten-OP erfolgreich überstanden

    Marius Kleinsorge fehlt den Roten Teufeln im Abstiegskampf aufgrund einer Leistenverletzung. Seine OP hat der 25-jährige indes erfolgreich überstanden.


    Pechvögel hatte der 1. FC Kaiserslautern in dieser Saison gleich mehrere. Einer von ihnen ist Marius Kleinsorge. Der 25-jährige wechselte im vergangenen Sommer ablösefrei zum Betzenberg. Nach einer zuvor starken Saison beim SV Meppen, in der der Rechtsaußen 13 Scorerpunkte verbuchen konnte, hoffte man beim FCK, einen "schnellen, wendigen Außenbahnspieler, der über ein sehr gutes Umschaltspiel und Eins-gegen-Eins-Verhalten verfügt", verpflichtet zu haben. Bei seinem ersten Einsatz im Trikot der Roten Teufel gegen Sandhausen glänzte Kleinsorge direkt mit zwei Treffern.

    Wenig Chancen unter Jeff Saibene

    Doch bevor Kleinsorges Lauf beim FCK richtig beginnen konnte, wurde er zu Saisonbeginn durch eine Rippenprellung ausgebremst. Nach dem Trainerwechsel am 3. Spieltag kam Kleinsorge unter Jeff Saibene lediglich zu einigen wenigen Kurzeinsätzen. Aufgrund von Sperren und Verletzungen verpasste Kleinsorge acht Spiele und kam in der bisherigen Spielzeit lediglich auf acht Startelf- und sechs weitere Kurzeinsätze. Mit Marco Antwerpen keimte für den Sommerneuzugang neue Hoffnung auf. Doch erneut bremste Kleinsorge eine Verletzung aus. Trotz einer Leistenverletzung biss der Mittelfeldspieler die Zähne zusammen, unterzog sich mehreren Behandlungen und nahm sich vor "es durchzuziehen". Mitte März dann die Hiobsbotschaft: Der Leistenbruch muss operativ behandelt werden, verbunden mit einem wahrscheinlichen und frühzeitigen Saisonaus.


    Heute meldete der 1. FC Kaiserslautern, Kleinsorge habe seine Leisten-OP erfolgreich überstanden und müsse sich vorerst noch im Krankenhaus erholen.



    Quelle: Treffpunkt Betze