Beiträge von Michael

    Diskussionsthema zum Artikel: "Ich bin kein Held": Fritz Walter wird 100!


    "Ich bin kein Held": Fritz Walter wird 100!

    Heute wäre der legendäre Fritz Walter 100 Jahre alt geworden. Sein Mythos und seine Werte dienen heute immer noch als Wegweiser.


    Fritz Walter, 1920 in Kaiserslautern geboren, 2002 in Enkenbach-Alsenborn verstorben, Kapitän der legendären Weltmeister-Elf von 1954 und in 384 Meisterschaftsspielen Spieler des 1. FC Kaiserslautern, wäre heute 100 Jahre alt geworden. Seine gesamte Karriere lässt sich nicht nur in Zahlen messen. Beeindruckend sind sie dennoch: In seiner aktiven Zeit für den FCK war Fritz Walter 31 Jahre lang am Ball und schoss 327 Tore. Nicht nur deswegen machte man ihn unter anderem zum Ehrenspielführer Deutschlands und des 1. FC Kaiserslautern, verlieh ihm das Bundesverdienstkreuz, benannte das Stadion und eine Straße in Kaiserslautern nach ihm. Fritz Walter gehörte und gehört bis heute zu den herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Fußballsports. An seinem heutigen Geburtstag erinnern zahlreiche Organisationen, darunter das Fritz-Walter-Museum, die Fritz-Walter-Stiftung, die Stadt Kaiserslautern und natürlich auch der 1. FCK in Ausstellungen und Internetseiten an den Menschen und an einen der besten Fußballer seiner Zeit. Auch das Treffpunkt Betze Magazin erinnert sich an diesem ganz besonderen Tag an Fritz Walter, den "Erfinder von Kaiserslautern" - mit einem Vorwort von Matthias Gehring*, einer persönlichen Begegnung von FCK-Fan Herbert Thorn* und einem Gedicht von Gedichteschreiber Helmut Marnet*.


    Fritz Walter wird 100! Gedanken zu einem ganz besonderen Tag

    von Matthias Gehring


    Am 31. Oktober 2020 wäre Fritz Walter einhundert Jahre alt geworden. Ein Datum, auf das der Verein, die Stadt, zahlreiche Institutionen und unzählige Menschen seit mehr als einem Jahr mit Engagement und Freude hin gearbeitet haben. Auch wenn unser gesellschaftliches Leben seit nun mehr sieben Monaten gänzlich aus den Fugen geraten scheint und wir aktuell viele Einschränkungen hinnehmen müssen, die es uns auch nicht erlauben diesen besonderen Tag so zu begehen, wie wir es uns vielleicht alle gewünscht hätten.


    Es ist schon so viel geschrieben worden über den Mann, dem zu Lebzeiten und über den Tod hinaus unzählige Ehrungen zuteil wurden. Fritz Walter hat nach seiner aktiven Laufbahn in einem TV-Interview einmal gesagt, dass es ihn trotz seiner erfolgreichen Zeit als Fußballer, trotz seiner Bekanntheit, trotz seiner vielen Auszeichnungen, mit Stolz erfülle, dass er nie vom Boden abgehoben, über all die Jahre seinem Verein treu und stets Mensch geblieben sei. Kernelemente dessen, was so oft als die Werte Fritz Walters beschrieben wurde und wird.


    Doch was bedeutet es eigentlich, Mensch geblieben zu sein? Sicher gehören Primärtugenden wie Bescheidenheit, Demut, Anstand und Respekt dazu. Wohlklingende Worte, deren Bedeutung heute in vielen Bereichen unserer schnelllebigen Zeit längst nicht mehr so salonfähig zu sein scheint. Zumindest gewinnt man den Eindruck wenn man so manche Kommentarspalten in einschlägigen Internet-Foren durchblättert, wo es mittlerweile gefühlt mehr um ein Gegeneinander als um ein Miteinander zu gehen scheint. Auf die immer wieder aufgeworfene Frage, wie man Werte, für die Fritz Walter stand und steht heute überhaupt noch vermitteln könne, kann es daher eigentlich nur eine einzige knackige Antwort geben. Leben!


    Vor diesem Hintergrund wäre es schon ein positiver Schritt, wenn beispielsweise so mancher Nutzer der bereits zitierten Internetwelten nach dem Konsumieren von Nachrichten und Informationen nicht reflexartig seine Emotionalität in Form von Kommentaren in die Welt hinausposaunen, sondern sich einfach erst einmal die Frage stellen würde: "Was hätte Fritz dazu gesagt und wie hätte er es formuliert"? Oder noch einen konsequenten Schritt weiter gedacht: "Hätte Fritz dazu überhaupt irgendetwas gesagt"?


    Eine daraus geschlussfolgerte Zurückhaltung zu üben, das ist sicher nicht immer einfach, aber es scheint lohnenswert einmal darüber nachzudenken. Vielleicht würde dann auch die Welt wieder ein Stückchen unaufgeregter. Ganz im Sinne von Fritz Walter!


    Fritz Walter - der Erfinder von Kaiserslautern

    von Herbert Thorn


    Ein toller Spieler, ein toller Mensch, das FCK-Idol!


    Heute wäre er 100 Jahre alt geworden, der zu seiner Zeit beste Fußballer Deutschlands. Auf den Gassen in Kaiserslautern begann er als kleiner Junge mit dem Fußballspielen. In den großen Stadien des nationalen und internationalen Fußballs spielte er bis zu seinem Karriereende am 20. Juni 1959. In dieser Zeit machte er, trotz der Unterbrechung durch den Krieg, 384 Spiele für seinen FCK und erzielte dabei 327 Tore. Fritz Walter trat 61 Mal im Trikot der Nationalmannschaft an und schoss dabei 33 Tore. Er wurde zweimal deutscher Meister und stand weitere dreimal im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft.


    Fritz Walter war ein begnadeter Techniker und ein gewiefter Stratege auf dem Spielfeld, ein ehrlicher und überaus beliebter und - auf seine ganz eigene Art - charismatischer Mensch. Er war sehr heimatverbunden und liebte seinen 1.FC Kaiserslautern. Das ging sogar soweit, dass er Angebote von Atletico Madrid, Inter Mailand, FC Nancy und Racing Paris mit, für damalige Verhältnisse gigantischen Entlohnungen, ausschlug, um für seinen FCK zu spielen. Das Idol der Roten Teufel war nach dem Krieg beteiligt am Wiederaufbau des FCK und setzte sich immer für seinen Verein ein.


    Fritz Walter war aber nicht nur ein Idol auf dem grünen Rasen, er war auch ein Vorbild für viele Fußballer weit über seine Laufbahn als Spieler hinaus. Er ist Zeit seines Lebens ein ganz bescheidener Mensch geblieben, der sich auch mit anderen Personen auf Augenhöhe unterhielt. Er wusste, was den Menschen, die ihm bei seinen Spielen zuschauten, im Kopf herum ging und was es für sie bedeutete, wenn der FCK gut spielte. Und Fritz Walter wusste, dass man auch eine soziale Verantwortung als FCK-Spieler und Vorbild hat. Auch deshalb engagierte sich der „Lautrer Bub“ in unzähligen Aktionen, Stiftungen und Organisationen, die Mitmenschen zu Gute kamen, die nicht immer an der Sonnenseite des Lebens standen. Für den Deutschen Sport war er Zeit seines Lebens ein Aushängeschild, welches man überall gerne präsentierte, weil er als Sinnbild des neuen und friedliebenden Deutschlands galt. Für dieses Engagement erhielt er viele Auszeichnungen.


    Leider habe ich Fritz Walter nie live spielen sehen, weil ich erst 1959 geboren bin. Aber wenn ich meinem Vater beim Schwärmen zuhöre und das Leuchten in seinen Augen sehe, wird mir klar, was dieser Mann den Menschen damals gegeben hat.


    Die Person Fritz Walter durfte ich dennoch persönlich kennen lernen. Ich war fünfzehn Jahre alt, als er bei einem Jubiläum unseres Jugendvereins die Schirmherrschaft über die Feierlichkeiten übernahm. Unsere Jugendmannschaft hatte am Sonntagmorgen ein Spiel gegen den Erzrivalen aus dem Nachbarort. Wir erspielten eine Niederlage, die weh tat. Ich kam also nach Hause und warf, laut "Scheiße" brüllend, meine Fußballsachen in die Ecke und ging ins Wohnzimmer. Da stand er dann vor mir, dieser Mann, der mich schon alleine durch seine Erscheinung und vor allem seine Ausstrahlung tief beeindruckte. Er erklärte mir, dass er auch keine Niederlagen mochte, dass man aber daraus am meisten lernen könne. Er erzählte mir, worauf es beim Fußball ankam: Den Zusammenhalt der Mannschaft, den Willen jedes Spielers, auch auf der Ersatzbank, jederzeit für seine Mitspieler alles zu geben. Und er betonte, worauf es taktisch in solch aufgeheizten Spielen zu achten galt.


    Mein Vater war zu dieser Zeit in einer Funktion im Verein tätig und hatte Fritz Walter zu den Festlichkeiten abgeholt. Solche Momente vergisst man ein ganzes Leben nicht.


    Fritz Walter hatte für junge Menschen stets ein offenes Ohr. In der damaligen Zeit, in der die Jugend nicht sehr viel von der älteren Generation annahm, war er trotzdem ein Idol, auch und vor allem für junge Leute. Fritz Walter machte eben nicht nur einfach seine Autogrammstunden und ging dann wieder, er nahm sich auch die Zeit für das ein oder andere Gespräch.


    Nun wäre Fritz Walter 100 Jahre alt geworden. Leider ist er im Juni 2002 von uns gegangen. Ich denke, er würde sich trotzdem freuen, wenn er heute noch die vielen Menschen sehen könnte, die am Wochenende mit der Nummer acht auf dem Trikot ins Fritz Walter Stadion pilgernund seinen FCK, egal in welcher Liga, anfeuern. So wie sich´s fer gute Pälzer geheert!


    Unser Fritz

    von Helmut Marnet


    Ein Mann stieg eben aus der Bahn,
    er kam in seiner Heimat an.
    Zu Fuß geht er durch seine Stadt,
    der er so viel gegeben hat.

    Er ist „unser Fritz“ – und er war,
    viel mehr als nur ein Fußballstar.
    Ihn kennen alle, in jedem Alter,
    denn keiner war jemals so – wie Fritz Walter.

    Nicht schöne Tore und Rekorde,
    Kampfgeschrei und starke Worte –
    was wirklich zählt, das sind die Werte,
    die unser Fritz uns damals lehrte…

    Bescheidenheit … man braucht nicht viel –
    das prägte seinen Lebensstil.
    Fritz gehörte nie zu denen,
    die sich selbst gern wichtig nehmen.

    Aufrecht und mit gutem Willen
    wirkte unser Fritz im Stillen.
    Fritz befasste sich viel lieber
    mit dem Menschen gegenüber.

    Seine Bodenständigkeit
    ist legendär für alle Zeit.
    Einst lockte ihn mit sehr viel Geld
    einer der größten Clubs der Welt.
    Er hat dann eine ganze Nacht
    über alles nachgedacht.
    Doch seine Frau riet augenblicklich:
    „Dehääm is dehääm – unn nur hier bischt Du glücklich…“

    Hilfsbereitschaft war letztendlich
    für Fritz Walter selbstverständlich.
    Nicht jedem, wie das Leben zeigt,
    ist die Sonne zugeneigt.

    Doch unser Fritz hat unterdessen
    auch die im Schatten nie vergessen.
    Ohne Gedöns und eher leise –
    so half er stets auf seine Weise.

    Respekt heißt, andre Menschen achten,
    auf Augenhöhe zu betrachten.
    Das gilt für alle Lebenslagen,
    bei Siegen und bei Niederlagen.

    Zusammenhalt ist das Bestreben
    für den anderen alles zu geben.
    So ist es… so bleibt es… und so wird’s immer sein…
    es sind seine Worte – gemeißelt in Stein.

    Dem Fritz seine Werte –
    sie sind unser Erbe.

    Denkt drüber nach, entscheidet klug,
    denn jetzt seid nämlich Ihr am Zug…


    Gewidmet dem großen Pfälzer Fritz Walter – ein Vorbild für die Ewigkeit.


    * Matthias Gehring, auch bekannt als das "FCK-Gesicht" ist seit dem Jahr 1974 Fan des 1. FC Kaiserslautern. Neben seinem Engagement im FCK-Fanclub "Queer Devils engagiert sich Matthias seit mehreren Jahren ehrenamtlich für die 'Initiative Leidenschaft Fritz Walter Museum Kaiserslautern e. V.'


    * Herbert Thorn packte die Leidenschaft zum FCK im Jahre 1965. Seit 1967 - seinem ersten Besuch uffm Betze - pilgert Herbert regelmäßig hoch hinaus ins Fritz-Walter-Stadion.

    * Helmut Marnet erlebte sein erstes Spiel auf dem Betzenberg als 9-jähriger im Jahr 1970. Es war ein Freundschaftsspiel gegen den SV Alsenborn. Ein bis heute unvergessliches Spiel für ihn ist der 5:0 Sieg gegen Real Madrid. Helmut ist in der Fanszene als Gedichteschreiber bekannt. Seine Gedichte veröffentlicht er auf der Internetpräsenz: http://www.einfach-so.net


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Quelle Titelbild: Mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von 'Foto Bachem'

    wie jetzt,es heißt doch der 2.test fiel komplett negativ aus.

    Ich glaube, da hat sich jemand missverständlich ausgedrückt. Ein Spieler ist positiv getestet worden, daraufhin begab sich die komplette Mannschaft in eine freiwillige Quarantäne. Die folgenden Tests fielen negativ aus, sodas der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Das gilt jedoch nicht für den einen positiven Fall.

    FCK setzt Trainingsbetrieb fort


    Der 1. FC Kaiserslautern hat seine freiwillige häusliche Isolation nach einer weiteren durchgeführten Testreihe beendet und setzt den Trainingsbetrieb ab Freitag, 30. Oktober 2020, wieder fort.


    Im Anschluss an einen positiven Corona-Befund in der Testung am Mittwoch, 28. Oktober 2020, hatte die Mannschaft des FCK und deren direktes Umfeld sich freiwillig und unmittelbar in häusliche Isolation begeben und eine weitere Testreihe durchgeführt. Diese Testreihe fiel komplett negativ aus.


    In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt kann der 1. FC Kaiserslautern den Trainingsbetrieb mit sofortiger Wirkung wiederaufnehmen, lediglich der positiv getestete Spieler verbleibt in Quarantäne.


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

    Und gewisse Politiker rufen auf den Nachbar zu denunzieren....

    Man mag von Lauterbach halten was man will. Man kann ihn mögen oder nicht mögen. Ist mir persönlich eigentlich ziemlich egal. Aber diese Art der Diskussionsführung finde ich unter aller Sau. Auch hier, über den Inhalt bzw. einen Standpunkt lässt sich doch streiten, aber solche Unterstellungen treiben riesige Keile in die Debatten. Ich raff's nicht.


    Passend zum Thema: https://www.volksverpetzer.de/…/framing-lauterbach-fake/

    Aber beim Punkt Gastro und Hotels am BIP muss ich widersprechen. Da muss der Blick nicht auf die Sparte gehen, sondern auf die ganze Kette. Sprich Bäcker, Metzger, Landwirtschaft, Großhandel etc. Das trifft viel mehr. Auch die Wichtigkeit für die jeweiligen beschäftigen wie Studenten oder Dazuverdiener.

    Um nicht falsch verstanden zu werden. Ich bin bei dem ersten Absatz mal auf die grundlegende Argumentationslinie eingegangen, von der ich immer wieder lese: Maßnahmen schaden der Wirtschaft, das dazugehörige Beispiel ist Gastro. Die Gastro macht aber eben nur einen geringen Teil der Wirtschaft aus. Das Beispiel zeigt wunderbar ein Problem in der Debatte auf, nämlich die Frage: Worüber reden wir eigentlich im Detail?! Die Gastronomie und die dazugehörigen Betriebe, die du genannt hast, leiden unter der gestrigen Entscheidung, keine Frage. Große Teile der Wirtschaft aber nun mal nicht.


    Anders als private Kontakte seien diese aber nicht die treibenden Kräfte hinter den bundesweit voranschreitenden Corona-Infektionszahlen.

    Das ist aber nur bedingt richtig. Aus heutiger wissenschaftlicher Kenntnis sind die drei Haupttreiber: Private Haushalte, Superspreader und Reisende. Das bezieht sich jedoch - zumindest wenn ich es richtig verstanden habe - auf 1/4 der Zahlen. In dreiviertel der Fälle weiß man einfach nicht, wo sich Menschen infiziert haben.

    Es kann in einer solchen Situation keine einfachen Lösungen geben. Das missfällt mir um ehrlich zu sein an vielen öffentlich geführten Debatten. Es heißt beispielsweise immer wieder, dass die Maßnahmen die Wirtschaft zugrunde richten und nennt dabei das Beispiel der Gastronomie. Die Gastronomie hat in Nicht-Corona-Zeiten einen Wirtschaftsanteil von maximal 1.5 Prozent. In den gestrigen Entscheidungen ging es aber vor allem darum, den Großteil der Wirtschaft am Leben zu halten, und das ist auch geschehen. Zumindest habe ich bisher nichts gegenteiliges lesen können.


    Darüber hinaus haben wir meines Erachtens nach ein großes Problem darin, die Zahlen richtig zu deuten. Die 16.xxx von heute morgen entsprechen einem Wert, der ca. zwei Wochen alt ist. Angefangen von der Inkubationszeit, bis zur Entstehung erster Symptome, dem Weg zum Arzt, der Anordnung des Tests, dem Testergebnis, der Mitteilung des Gesundheitsamtes zum RKI. In den letzten Wochen haben sich die Infektionszahlen von Woche zu Woche beinahe verdoppelt. Wenn man mit geringen Todeszahlen und Intensivbetten argumentiert, dann muss sich auch hier bewusst machen, dass diese zeitlich immer nachgelagert sind. Intensivbehandlungen durchschnittlich ab Tag 10, der mögliche Tod sogar ab Tag 18-20. Die beschlossenen Maßnahmen gelten ab Montag. Das heißt, die Zahlen werden in den kommenden zwei Wochen sogar weiter ansteigen.


    Keine Frage. Es ist gut und richtig sich über politische Maßnahmen zu streiten und diese zu bewerten, gar im Einzelfall kritisch zu hinterfragen und möglicherweise sogar vor Gericht zu ziehen. Aber häufig fehlt mir bei diesen Bewertungen das Bewusstsein darüber, dass es eben keine einfachen Lösungen gibt. Im Sommer hat man den Föderalismus kritisiert. Es war falsch, dass jedes Bundesland individuelle Entscheidungen trifft, man hat sich Einheitlichkeit gewünscht. Jetzt entscheiden 16 Landesminister einheitlich, und es ist wieder nicht richtig. So wie ich die Debatte bzw. vielmehr die gestrige Entscheidungen deute, geht es einzig und allein darum, Kontakte über einen verhältnismäßig nachvollziehbaren Zeitraum von 4 Wochen zu minimieren, in der Hoffnung, keinen medizinischen und wirtschaftlichen worst case zu erleben. Und bei aller Argumentation für die Wirtschaft. Selbst wenn man all diese Maßnahmen nicht treffen würde, Infektionszahlen und Intensivbehandlungen steigen würden, wäre der Wirtschaft damit keinesfalls geholfen, denn auch diese ist maßbeglich von einer gesunden Gesellschaft abhängig.

    Positiver Coronatest beim FCK


    Im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Testreihen auf das Coronavirus gem. dem „Medizinisch-organisatorisches Konzept“ der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb im Profifußball“ (DFB/DFL), gab es in der Testung vom Mittwoch, 28. Oktober 2020, einen positiven Befund innerhalb der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern.


    Die Mannschaft des FCK sowie deren direktes Umfeld befinden sich seitdem in vorsorglicher, häuslicher Quarantäne, das Training ist aktuell ausgesetzt. Der Hygienebeauftragte des FCK steht in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt Kaiserslautern, um die weiteren Schritte zu besprechen.

    Über das weitere Vorgehen informiert der 1. FC Kaiserslautern, sobald weitere Informationen vorliegen.


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Gläubiger stimmen Insolvenzplan für FCK KGaA zu


    Gläubiger stimmen Insolvenzplan für FCK KGaA zu

    Die Gläubiger haben in einer heutigen Versammlung dem vorgelegten Insolvenzplan zugestimmt. Damit hat der Verein nun eine Chance auf einen grundlegenden wirtschaftlichen Neustart.


    Die Gläubiger der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA (FCK KGaA) haben bei einer Versammlung des Amtsgericht Kaiserslautern unter Leitung von Richter Waltenberger dem von der eigenverwaltenden Geschäftsführung mit Unterstützung des Sachwalters vorgelegten Insolvenzplan zugestimmt. Nach diesem Votum kann das Verfahren nun innerhalb weniger Wochen abgeschlossen werden.


    Der auf Restrukturierungen und Sanierungen spezialisierte Rechtsanwalt Dr. Frank Schäffler von der Kanzlei Menold Bezler hat den Insolvenzplan zusammen mit der Geschäftsführung des 1. FC Kaiserslautern verfasst. Die anwesenden Gläubiger im Fritz-Walter-Stadion stimmten diesem zu.


    „Ich danke allen Beteiligten in diesem Verfahren für die kritisch‐konstruktiven Gespräche und die jeweiligen Sanierungsbeiträge. Wir sind wie angekündigt diesen für den FCK schwierigen, aber alternativlosen Schritt gegangen und sehen ihn als große Chance für eine erfolgreiche Zukunft des 1. FC Kaiserslautern. Die Annahme des Insolvenzplans erleichtert uns daher sehr“, erklärt der Geschäftsführer der FCK KGaA, Soeren Oliver Voigt.


    Der Vorsitzende des Beirats der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH, Dr. Markus Merk, dankt der Sachwaltung, dem Gläubigerausschuss, dem Insolvenzgericht sowie der Geschäftsleitung für deren Einsatz: „Sie alle haben - einigen Unwägbarkeiten zum Trotz - bei der Sanierungslösung und der konkreten Gestaltung des Insolvenzplans eng und konstruktiv zusammengearbeitet. Deswegen können wir das Verfahren in Kürze beenden, neu beginnen und uns gemeinsam mit unseren Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH engagiert auf die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele des FCK konzentrieren.“

    Gläubigerversammlung bestätigt Eigenverwaltung, Sachwalter und Gläubigerausschuss

    Die Versammlung der Insolvenzgläubiger hat während des Termins des Amtsgerichts Kaiserslautern die Eigenverwaltung, den Sachwalter sowie die Mitglieder des Gläubigerausschusses bestätigt.


    „Die Gläubiger haben heute einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die Geschichte des FCK fortgeschrieben werden kann“, kommentiert der Sachwalter Dr. Andreas Kleinschmidt von der Kanzlei „White & Case LLP“ die Gläubigerversammlung. „In einer gemeinsamen Anstrengung ist es uns im Wege eines vernünftigen Ausgleichs der Interessen gelungen, die Arbeitsplätze und die Zukunft am Betzenberg im Interesse der Gläubiger, der Anhänger sowie der ganzen Region zu sichern“.


    „Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir in so kurzer Zeit sehr konstruktive Gespräche mit den Großgläubigern führen konnten und wir möchten uns bei all denjenigen bedanken, die daran mitgearbeitet haben, dieses ganz besondere Verfahren zu einem guten und erfolgreichen Ende zu bringen“, erklärt Dirk Eichelbaum, Generalbevollmächtigter der FCK KGaA.


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern

    Diskussionsthema zum Artikel: Saibene: Aufstieg "kaum noch realisierbar"


    Saibene: Aufstieg "kaum noch realisierbar"

    Wieder eine frühzeitig verschenkte Saison? FCK-Trainer Jeff Saibene spricht über das Saisonziel und kritisiert die fehlenden Abwehrmechanismen seiner Mannschaft.


    Nach 7 von insgesamt 38 Spieltagen belegt der FCK den 18. Tabellenrang. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Vier Punkte, kein Sieg, elf Gegentreffer. Aus der selbst ernannten 'Top-Mannschaft' entwickelte sich binnen weniger Wochen ein lupenreiner Abstiegskandidat. Cheftrainer Jeff Saibene, der die Pfälzer Mannschaft am dritten Spieltag übernahm, sprach mit dem Kicker-Magazin über die derzeitigen Herauforderungen und Ziele dieser Saison.

    Noch immer kein Sieg unter Saibene

    Der Aufstieg "sei kaum noch realisierbar. Die Situation lügt nicht. Jetzt über den Aufstieg zu sprechen, das wäre fehl am Platz. Es geht darum, das Team zu stabilisieren und Spiele zu gewinnen. Dann können wir schauen, wie sich alles entwickelt", so Saibene.


    In fünf Spielen unter dem neuen Trainer war zunächst durchaus eine Stabilisierung der Leistungen, ja sogar ein spielerischer Aufwärtstrend erkennbar. Nach vier Remis in Folge wurde der Druck, den ersten Saisonsieg einzufahren, aber immer größer. Die desolate Leistung in Meppen ließ erkennen, dass die Mannschaft ihr Leistungsvermögen nicht abrufen kann, nicht abrufen will.


    Für Saibene ist eines der hauptsächlichen Probleme dieser Mannschaft: "Uns fehlen derzeit die Leadertypen auf dem Platz, die dirigieren, die reden. Wir nehmen zu vieles einfach so hin wie es kommt. Wir wehren uns zu wenig". Der 52-jährige Luxemburger sieht daher vor allem in Sachen 'Kommunikation' ein konkretes Ziel: "Ich habe selten eine Truppe erlebt, die so ruhig auf dem Platz ist. Wir müssen mehr Leben in die Mannschaft bekommen".


    Am Montag empfängt der FCK mit Hansa Rostock den aktuellen Tabellenzweiten, der anders als der FCK in sieben Spielen vier Siege holte und 14 Tore schoss. Alles andere als eine einfache Aufgabe für ein angeschlagenes Team.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Am Donnerstag geht es um die Zukunft des 1. FC Kaiserslautern

    Die Gläubiger sollen laut Insolvenzplan eine fixe Insolvenzquote von vier Prozent ihrer Forderungen erhalten - die restlichen noch offenen Schulden des FCK würden verfallen. Das Geld für die Insolvenzquote würde ebenfalls die "Saar-Pfalz-Invest GmbH" zur Verfügung stellen. Sollte es wider Erwarten zu einer Ablehnung des Insolvenzplans kommen, würden die Gläubiger durch eine damit einhergehende sogenannte "Masseunzulänglichkeit" keinen Cent sehen. Noch schlimmer: Die Kapitalgesellschaft müsste liquidiert werden und der FCK wohl den Spielbetrieb einstellen. Ein Horror-Szenario.


    Der Insolvenzplan gilt als angenommen, wenn drei der fünf Gläubigergruppen diesem mehrheitlich zustimmen. Dann wäre auch das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung erfolgreich abgeschlossen.


    (...)


    Quelle: https://www.swr.de/sport/fussb…bigerversammlung-100.html

    Profisport im November nur noch ohne Zuschauer

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die harten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie verteidigt. "Wir müssen handeln, und zwar jetzt", sagte die Kanzlerin am Mittwoch nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder. Es gehe darum, eine akute nationale Gesundheitsnotlage zu vermeiden. "Die Kurve muss wieder abflachen", sagte Merkel. Man brauche jetzt im November eine befristete "nationale Kraftanstrengung". Die Kanzlerin sprach von harten und belastenden Maßnahmen.


    (...)


    Quelle: https://www.kicker.de/profispo…-zuschauer-788363/artikel

    Keine Zuschauer gegen Rostock


    Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemielage muss das kommende Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den F.C. Hansa Rostock am 2. November 2020 wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sprich ohne Zuschauer, stattfinden. Hierzu haben sich Stadtverwaltung und FCK im Vorfeld entsprechend abgestimmt.


    Nachdem in den vergangenen drei Drittliga-Heimspielen der Roten Teufel unter Beachtung eines strengen Hygienekonzeptes eine reglementierte Zahl an Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion zugelassen war, muss die kommende Partie auf dem Betzenberg aufgrund der aktuellen Pandemielage wieder ohne Fans im Stadion stattfinden.


    „Natürlich hätten wir die Partie am Montagabend gegen Hansa Rostock gerne wieder mit Zuschauern durchgeführt. Nicht zuletzt aufgrund des 100. Geburtstags von Fritz Walter wäre ein „Jubiläums-Spieltag“ mit Fans auf dem Betzenberg angemessen gewesen. Wir müssen uns aber der allgemeinen Situation beugen und unseren „Teil“ dazu beitragen, auch wenn es sehr schwer fällt. Wir tragen diese Entscheidung in Abstimmung mit den Behörden unserer Stadt natürlich vollumfänglich mit“, erklärt FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.


    Auch die Spiele der FCK-Jugendmannschaften im Nachwuchsleistungszentrum am Fröhnerhof, die in den kommenden Wochen stattfinden können, und bei denen zuletzt je 100 Zuschauer zugelassen waren, werden bis auf weiteres wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden müssen.


    Quelle: 1. FC Kaiserslautern


    Diskussionsthema zum Artikel: Schuldenschnitt? Wegweisende Gläubigerversammlung steht bevor


    Schuldenschnitt? Wegweisende Gläubigerversammlung steht bevor

    Am Donnerstag entscheidet sich die Zukunft des 1. FC Kaiserslautern. In einer Gläubigerversammlung wird der Insolvenzplan zur Zustimmung vorgelegt.


    Mehrere Stunden dürfte die um 10 Uhr im Fritz-Walter-Stadion beginnende Versammlung am Donnerstag dauern. Den Gläubigern wird dann der ausgearbeitete Insolvenzplan vorgelegt. Stimmen sie diesem zu, ist der angestrebte Schuldenschnitt vollzogen. Die durch die Ausgliederung der Profiabteilung entstandene GmbH und Co. KGaA wäre einen Großteil ihrer Schulden los und würde zudem rund elf Millionen Euro für 33 Prozent der Anteile bekommen, die ein Bündnis regionaler Investoren zur Verfügung stellt.


    Aktuell stehen die Chancen gut, dass der Insolvenzplan die mehrheitliche Zustimmung erfährt und angenommen wird. In diesem Falle würden die Gläubiger, darunter der Kreditgeber Quattrex sowie der Unternehmer Flavio Becca, vier Prozent ihrer Forderungen erhalten. (...)


    Sollte der Insolvenzplan hingegen abgelehnt werden, stünde der FCK, der Mitte Juni Insolvenz angemeldet hatte - zwei Tage vor dem 100. Geburtstag von Vereinsikone Fritz Walter - vor einem Scherbenhaufen. In diesem sehr unwahrscheinlichen Szenario droht sogar die Einstellung des Spielbetriebs. Allerdings würden die Gläubiger dann auch kein Geld erhalten. (...)


    Quelle: https://www.kicker.de/schulden…betzenberg-788215/artikel

    Sprechen wir hier eigentlich vom einem exklusiven FCK-Problem? Kredite, Ratenzahlung bei Ablösen, Abhängigkeit von Sponsoren! Oder sprechen wir hier von einem generellen Problem des Fußballs? Hat hier jemand ernsthafte Einblicke in die Finanzpolitik anderer Drittligavereine?

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK: Auch Außenstände in Würzburg


    FCK: Auch Außenstände in Würzburg

    Während der FCK im Planinsolvenzverfahren auf einen Schuldenschnitt hoffen darf, schauen Klubs, die Geschäfte mit dem Drittligisten machten, in die Röhre.


    Rund 200.000 Euro stehen demnach noch gegenüber Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers aus, der Bachmann für etwa 350.000 Euro an den Betzenberg ziehen ließ. Nicht der einzige Fall: Auch für Philipp Hercher, ebenfalls 2019 zum FCK geholt, gibt es laut einem Bericht der Bild aus dem September noch Außenstände bei dessen Ex-Klub Sonnenhof Großaspach, der mittlerweile in die Regionalliga abgestiegen ist.


    Die Gläubiger können nur ihre Forderungen anmelden und werden dann im Rahmen der Insolvenzquote bedient. Dass der Drittligist im Sommer parallel mit stattlichen Gehältern um Neuzugänge gebuhlt haben soll, sorgte für Zähneknirschen in der Branche. Die Verantwortlichen in der Pfalz verweisen dabei auf die in diesem Sommer generierten Transfereinnahmen in Höhe von rund vier Millionen Euro.


    (...)


    Quelle: https://www.kicker.de/fck-auch…-wuerzburg-788199/artikel

    Diskussionsthema zum Artikel: Corona: Heimspiel gegen Rostock ohne Zuschauer


    Corona: Heimspiel gegen Rostock ohne Zuschauer

    Die Infektionszahlen steigen. Und auch die Stadt Kaiserslautern gehört inzwischen zu einem sogenannten Corona-Hotspot. Es drohen wieder einmal Geisterspiele.


    Das Heimspiel gegen Dynamo Dresden war in doppelter Hinsicht etwas besonderes. Im Fokus stand nicht nur der Saisonauftakt, sondern auch nach monatelanger Pause der langersehnte Besuch von Zuschauern bei Heimspielen im Fritz-Walter-Stadion. Und passend zum Südwestderby gegen Waldhof Mannheim wurde die Anzahl der Zuschauer gar auf 20% der gesamten Kapazität erhöht. Die Entscheidung für oder gegen Zuschauerbeteiligung lag letztendlich stets beim lokalen Gesundheitsamt. Bei steigenden Fallzahlen war abzusehen, dass Einschränkungen angeordnet werden können.

    Heimspiel gegen Rostock vor Geisterkulisse?

    Nun meldet die Rheinpfalz, die Stadtverwaltung habe am Montag angekündigt, "dass das städtische Ordnungsreferat schnellstmöglich das Gespräch mit dem Verein suchen werde. Dabei werde es darum gehen, Zuschauer im Stadion künftig wieder zu verbieten". Die Stadt Kaiserslautern gilt inzwischen auch als sogenannter Corona-Hotspot. Reagiert haben die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern noch nicht, man will erst einmal die Gespräche mit der Stadtverwaltung abwarten. Dementsprechend ist der Vorverkauf für das Heimspiel gegen Rostock für Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglieder noch nicht gestartet worden.


    Quelle: Treffpunkt Betze


    Update: 28. Oktober, 10:53 Uhr


    Heimspiel gegen Rosotock ohne Zuschauer


    Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemielage muss das kommende Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den F.C. Hansa Rostock am 2. November 2020 wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sprich ohne Zuschauer, stattfinden. Hierzu haben sich Stadtverwaltung und FCK im Vorfeld entsprechend abgestimmt.


    Nachdem in den vergangenen drei Drittliga-Heimspielen der Roten Teufel unter Beachtung eines strengen Hygienekonzeptes eine reglementierte Zahl an Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion zugelassen war, muss die kommende Partie auf dem Betzenberg aufgrund der aktuellen Pandemielage wieder ohne Fans im Stadion stattfinden.


    „Natürlich hätten wir die Partie am Montagabend gegen Hansa Rostock gerne wieder mit Zuschauern durchgeführt. Nicht zuletzt aufgrund des 100. Geburtstags von Fritz Walter wäre ein „Jubiläums-Spieltag“ mit Fans auf dem Betzenberg angemessen gewesen. Wir müssen uns aber der allgemeinen Situation beugen und unseren „Teil“ dazu beitragen, auch wenn es sehr schwer fällt. Wir tragen diese Entscheidung in Abstimmung mit den Behörden unserer Stadt natürlich vollumfänglich mit“, erklärt FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.


    Auch die Spiele der FCK-Jugendmannschaften im Nachwuchsleistungszentrum am Fröhnerhof, die in den kommenden Wochen stattfinden können, und bei denen zuletzt je 100 Zuschauer zugelassen waren, werden bis auf weiteres wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden müssen.

    Diskussionsthema zum Artikel: Merk: Wie eine "Kaffeefahrt im Emsland"


    Merk: Wie eine "Kaffeefahrt im Emsland"

    Markus Merk äußert sich im SWR-Sportstudio zur aktuellen sportlichen Lage. Merk übt Kritik und appelliert vor allem an die Mannschaft, endlich mehr Leidenschaft zu zeigen.


    Der misslungene Saisonstart sorgt im Umfeld des 1. FC Kaiserslautern nicht nur für Unmut und Kritik, sondern stellt den Verein wieder einmal vor schwere Zeiten. Der FCK ist eigentlich zum Siegen verdammt, zum Aufstieg gezwungen. Die wirtschaftliche Situation erlaubt auf sportlicher Fehler nur wenige Fehler. Im SWR-Sportstudio sprach heute Abend der Beiratsvorsitzende Markus über die gegenwärtige Situation und die schmerzhafte Niederlage beim SV Meppen. Markus Merk über …


    … das Spiel in Meppen


    "Ich bin heute immer noch schockiert über den Auftritt unserer Mannschaft in unserer Situation. Wir bewegen in diesem letzten Jahr so unglaublich viel und wir haben ein großes Vertrauen in diese Mannschaft und das Trainerteam. Und dieses Vertrauen heißt es jetzt natürlich auch zurückzugeben. Gestern hatte ich den Eindruck, da ist eine Sporttruppe unterwegs, im Trikot des FCK auf einer Kaffeefahrt im Emsland. Es war viel zu wenig. Kein Prozent FCK. In dieser Woche heißt es wieder ganz klar, Vertrauen zu schaffen, es bedarf der Aussprache. Wir müssen über die Mentalität sprechen, weil die Qualität in der Mannschaft vorhanden ist".


    … Vertrauen in beide Richtungen


    "Wir sind absolut enttäuscht, weil wir andere Werte verkörpern und vielleicht ist es nur dieser Funke, der der Mannschaft noch fehlt. Aber da kann jeder garantiert sein, ein ‚weiter so‘ wird es nicht geben. Wir werden das in dieser Woche ganz klar analysieren und wir müssen gemeinsam aus dieser sportlichen Situation heraus kommen. Das muss auch die Mannschaft wissen, dass Vertrauen zurückgegeben werden muss. An uns, die in den Gremien an der wirtschaftlichen Situation arbeiten, an unsere Investoren. Deswegen heißt es, das Bewusstsein zu schärfen".


    … fehlende Leidenschaft


    "Das ist im Fußball simpel und einfach. Unsere Mannschaft hat Qualität, aber ohne Leidenschaft wird es keinen Erfolg geben. Es sind in dieser Liga Leidenschaft und Kampf, Wille und Galligkeit gefragt. Du musst den Gegner zu Fehlern zwingen und unter Druck setzen. Es ist eigentlich herzlich einfach".


    … über die kommenden Wochen und Ziele


    "Wir stehen auf einem Abstiegsplatz, das ist grausam. Wir können als FCK und mit unserer Tradition mit dem Mittelmaß nicht zufrieden sein. Wir müssen den Anspruch haben, zumindest oben mitzuspielen. Der Aufstieg ist im Moment kein Thema. Jetzt geht es darum, gemeinsam die Mentalität zu drehen. Wir müssen es wieder schaffen, das auf den Platz zu bringen, was FCK bedeutet. Wir müssen Siege erzwingen".


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Notzon: "Ein Schlag ins Gesicht für jeden Lauterer"


    Notzon: "Ein Schlag ins Gesicht für jeden Lauterer"

    Nach der Pleite beim SV Meppen äußerten sich Marvin Pourié und Jeff Saibene bereits sehr deutlich. Boris Notzon kündigt derweil eine Aufarbeitung der Geschehnisse an.


    Leere Versprechungen, eklatante Schwächen, wenig erfrischende Selbstkritik, fehlende Leidenschaft, kein Biss, keine Gier. Diese Liste könnte beliebig fortgeführt werden, spiegelt jedoch schon in dieser Kürze das derzeitige Stimmungsbild rund um den 1. FC Kaiserslautern wieder. Nach 7 von insgesamt 38 Spieltagen belegt der FCK den 18. Tabellenrang. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Vier Punkte, kein Sieg, elf Gegentreffer. Für manchen Fan der Roten Teufel jetzt schon eine Saison, die zum wiederholten Male frühzeitig ad acta gelegt werden kann. Aus der selbst ernannten "Top-Mannschaft" entwickelte sich binnen weniger Wochen ein lupenreiner Abstiegskandidat.

    Notzon: "Habe ohne Sieg nach den ersten 7 Spielen keine Argumente"

    Nun übt auch Sportdirektor Boris Notzon deutliche Kritik am Auftritt des von ihm zusammengestellten Kaders. „Dass eine Mannschaft mit weniger Qualität mehr wollte, ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Lauterer“, äußert sich Notzon gegenüber der Rheinpfalz. "Wir haben verloren, weil der Gegner mehr Mentalität hatte", übt der Sportdirektor Kritik an der überwiegend nicht nachvollziehbaren und lustlosen Leistung, fügt jedoch an, dies gemeinsam mit den verantwortlichen Akteuren zu thematisieren. "Aber wir werden in den nächsten Tagen dafür sorgen, dass die Einstellung bei uns wieder stimmt. Traurig, dass man das überhaupt sagen muss".


    Die Stimmung am Betzenberg droht wieder einmal zu kippen. Nachdem Boris Schommers, der zuerst für die Misere verantwortlich gemacht wurde, zu Saisonbeginn seinen Stuhl bereits räumen musste, erntet Boris Notzon derzeit haufenweise Kritik an der Kaderzusammenstellung. Der Sportdirektor gibt sich dennoch kämpferisch, will nach erst sieben Spieltagen nicht vorzeitig aufgeben. „Ich werde viel für die Kaderzusammenstellung kritisiert. Ich sage nach wie vor: Die Qualität stimmt bei uns. Aber ich weiß, dass ich ohne Sieg nach den ersten sieben Spieltagen gerade keine Argumente habe".


    Wieder also ein verpatzter Saisonstart? Die Antwort darauf können nur die Mannschaft und das Trainerteam auf dem Platz geben. Wie es sich auch entwickelt, die Misere dieser Tage und erst recht zum bevorstehenden 100. Geburtstag Fritz Walters ist irgendwie "typisch FCK".


    Quelle: Treffpunkt Betze

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    Kommentar: Defizite des FCK werfen Fragen auf

    Offensiv wie defensiv offenbarte der FCK in der englischen Woche eklatante Defizite. Bald könnte noch die Abstiegsangst dazukommen. Ein Kommentar.


    Eine ereignisreiche Woche liegt hinter dem FCK. Am Dienstagabend informierte der Klub beinahe schon nebenbei darüber, dass die Investorengruppe „Saar-Pfalz-Invest GmbH“ für elf Millionen Euro 33 Prozent der Anteile an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & KGaA erwarb. Einen Tag später folgte dann ein emotionales Remis auf dem Betzenberg gegen Ingolstadt (1:1), samt Henke-Tritt und der schlimmen Verletzung von Dominik Schad, ehe die englische Woche für die Roten Teufel mit einem miesen Auftritt am Samstagmittag beim SV Meppen endete. Statt Aufstiegskampf richtet sich der Blick nun - mal wieder - zunächst nach unten.

    Rote Teufel agieren gegen Ingolstadt offensiv zu einseitig

    Dabei war man eigentlich frohen Mutes nach dem 0:0 gegen die kleinen Bayern, wo die Lautrer in der Schlussphase durchaus einen Sieg hätten eintüten können. Man hoffte, dass die Roten Teufel im Spiel gegen den FC Ingolstadt 04 an dieser Leistung anknüpfen und der Knoten endlich platzen würde. FCK-Coach Jeff Saibene hielt dabei an der Aufstellung sowie an dem 4:1:4:1-System fest, auf das er bereits gegen die FCB-Reserve überraschend setzte. Und tatsächlich dauerte es nur zehn Minuten, bis Lauterns Stürmer Marvin Pourié per Hacke nach Vorarbeit von Daniel Hanslik die Führung für die Roten Teufel erzielte. Alles lief nach Plan.


    Dem Treffer voraus ging ein langer Ball, was System im Lautrer Angriffsspiel hat. Vor allem die Innenverteidiger Kevin Kraus und Carlo Sickinger spielten diese weiten Pässe gegen den FCI gekonnt. Aber auch die Außenverteidiger Schad und Adam Hlousek brachten die Bälle nach vorne. Meist kurbelten sie die Offensive an, dann folgte eine Flanke in den Strafraum. Nur: Egal von wem diese - teils brauchbaren - Pässe kamen, was danach folgte, war meist pures Glück wie eben beim Treffer durch Pourié. Das Mittelfeld existierte dagegen kaum, weil es häufig überspielt wurde. So wurden kaum Flanken von der Grundlinie geschlagen und von Kombinationsfußball fehlte sowieso jede Spur. Zu letzterem könnte man allerdings anmerken, dass dies von Saibene auch gar nicht gewollt sei - und damit hätte man nicht ganz Unrecht. Schließlicht sagte der Lautern-Trainer schon bei seiner Vorstellung, die 3. Liga dominiere man nicht mit „spielerischen Ansätzen“.

    FCK kämpft, doch am Ende bleibt nur ein Zähler am Betzenberg

    Vielmehr sei sein Plan, über Kampf ins Spiel zu kommen, was schnell an die oft zitierten Betze-Tugenden erinnerte: Die Spieler müssen Gras fressen! Solche Phrasen enthüllten sich in der Vergangenheit allerdings nicht selten als leere Versprechungen, mit denen Trainer zu Beginn ihrer Amtszeit gerne versuchten, Sympathien beim Anhang zu gewinnen. Was mich betrifft, kann ich diesbezüglich nur sagen, dass ich bei solchen Sätzen längst auf Durchzug schalte.


    Doch gegen Ingolstadt kämpften die Lautrer tatsächlich, was uns zu einem wirklich positiven Aspekt führt: die Körpersprache. Über weite Strecken der Partie stimmte sie und man hatte das Gefühl, die Roten Teufel wollen mit aller Macht als Sieger vom Platz gehen. Nur als leidgeprüfter FCK-Fan weiß man eben: Nutzt die Mannschaft ihre wenigen guten Möglichkeiten nicht, um nachzulegen, ist der Ausgleichstreffer nicht weit. Und so kam es, dass der FCK einen der vielen langen Bälle nicht verteidigen konnte und Ingolstadts Filip Bilnija das 1:1 erzielte (76.). Erschreckend mein erster Gedanke dabei: „Das war´s jetzt halt wieder…“. Dass sich eine FCK-Elf nämlich in solch einer Situation nochmal fängt, daran glaubt man als Fan leider schon lange nicht mehr.


    Schlussendlich holte der FCK auch in diesem Spiel, das er über weite Strecken dominierte, nur einen Zähler. Nach der Partie lag der Fokus der Berichterstattung natürlich vor allem auf der schlimmen Verletzung Dominik Schads, die den Frust noch erhöhte. Außerdem sorgte der Tritt von FCI-Sportdirektor Michael Henke gegen Jeff Saibene für Wirbel. All diese Nebenkriegsschauplätze ändern aber am Ergebnis nichts: Die Lautrer blieben auch nach dem sechsten Spieltag sieglos.

    Defizite in Defensive lassen am großen Ganzen zweifeln

    Trotzdem schöpfte man erneut Hoffnung aus dem Remis gegen den FCI und beim SV Meppen sollte dann endlich der erste Dreier her. Pustekuchen! Die Saibene-Elf, die wieder in der 4:1:4:1-Formation auflief, enttäuschte auf ganzer Linie und zeigte sich von Beginn an erschreckend passiv. War Meppen im Ballbesitz, lief der FCK den Gegner erst an, als die Emsländer längst in die Hälfte der Roten Teufel eingedrungen waren. Vermutlich eine taktische Anweisung des Trainers Saibene, die hinterfragt werden muss. In einem Auswärtsspiel zunächst abzuwarten ist zwar legitim, doch in den richtigen Momenten sollte der Schalter umgelegt werden. Dies gelang nicht. Nach einem Freistoß ging Meppen folgerichtig in Führung (25. Minute), als sich die gesamte Lautrer Defensive im Tiefschlaf befand und Schad-Ersatz Philipp Hercher das entscheidende Kopfballduell gegen Steffen Puttkammer verlor, der die Kugel lässig einnickte.


    Auch der schnelle Ausgleichstreffer durch Hendrick Zuck (27.) änderte nichts an der Herangehensweise der Roten Teufel, für die der FCK nach Wiederanpfiff schnell die Quittung kassierte: Wieder war es Hercher, der zu spät kam und somit den Schuss von René Guder nicht mehr verhindern konnte, der zur erneuten Meppener Führung im Lautrer Gehäuse einschlug (47.). Ein Gegentor, das durchaus mal so fallen darf.


    Schlimmer war dagegen das 3:2 für die Emsländer, das große Defizite im Abwehrverhalten des FCK offenbarte. Sieben Lautrern gelang es nicht, Lukas Krüger zu stoppen, der in den Strafraum dribbelte und schließlich den Treffer erzielte. Ein peinliches Tor, das an der Qualität der Verteidiger und am großen Ganzen zweifeln lässt. War es richtig, in der Transferphase das Geld vor allem für Offensivspieler auszugeben? Eine Frage, die sich Sportdirektor Boris Notzon nach sieben Spieltagen und elf Gegentoren gefallen lassen muss. Auffällig sind vor allem der Mangel an Konzentration in der Defensive, die Unfähigkeit, im Kollektiv zu verteidigen sowie die Kopfballschwäche der Abwehrspieler. Letzteres war schon einer der Gründe bei der Pleite gegen den FCI, als sich Kevin Kraus vor dem Ausgleichstreffer im Luftduell völlig verschätzte und dies schlussendlich verlor. Fehler, die in der 3. Liga, in der das Verteidigen von langen Bälle eine wichtige Rolle spielt, gewaltig schmerzen.

    FCK in der Offensive planlos

    Doch auch die Offensive wirft Fragen auf. War gegen Ingolstadt wenigstens noch ein Matchplan erkennbar, sah dies in Meppen anders aus. Wie beim 1:1 traf der FCK auch beim 2:2-Ausgleich nach einem Standard, als Pourié bei der Ecke zum 2:2 einköpfte (60.). Zwar könnte man sagen, immerhin trifft der FCK endlich nach Standards, doch das Negative überwog: Denn spielerisch zeigte Lautern zu wenig. Obwohl der FCK nach dem 2:2 das Momentum, zumindest in Sachen Körpersprache, auf seiner Seite hatte, erspielte er sich kaum Chancen. Kam man mal doch vors Tor, dann durch Zufall.


    Die Roten Teufel verfielen schnell wieder in eine Passivität, aus der sie sich nicht mehr befreiten. Risikobereitschaft? Fehlanzeige! „Wir haben gespielt wie kleine Kinder“, war Stürmer Pourié nach der Pleite in Meppen mächtig sauer. Laut Saibene habe seine Mannschaft besonders die Leidenschaft vermissen lassen: „So kann man kein Spiel gewinnen!“. Deutliche Worte der Verantwortlichen, wie schon nach der erschreckenden ersten Hälfte im Derby gegen Waldhof Mannheim.


    Empfand ich die Selbstkritik dort noch erfrischend, waren die Worte nach dieser gruseligen englischen Woche, mit nur einem Punkt und Rang 18, für mich völlig wertlos. Punkte müssen nun her, bevor neben dem Mangel an Qualität die Angst vor dem Abstiegskampf dazukommt und die Beine der Roten Teufel endgültig lähmt.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: "Haben gespielt wie kleine Kinder"


    "Haben gespielt wie kleine Kinder"

    Mit einer desolaten Auswärtsleistung hat der FCK unterdem neuen Trainer die erste Niederlage kassiert. Marvin Pourié und Jeff Saibene fanden sehr deutliche und kritische Worte.


    Ein Tag zum Vergessen. Nach vier Unentschieden in Folge wollten es die Roten Teufel im Auswärtsspiel beim SV Meppen besser als in den vergangenen Wochen machen. Vor allem nach der schweren Verletzung von Dominik Schad wollte die Mannschaft für den verletzten Rechtsverteidiger unbedingt drei Punkte in die Pfalz bringen. Fünf Tore fielen insgesamt in der Hänsch-Arena, drei Mal machte es der FCK den Meppenern viel zu einfach und lud sie beinahe zum Toreschießen ein. Keine Aggressvität, kein Siegeswille, eine völlig desolate Leistung.

    Ein deutlicher Rückschritt

    Nach einer sehr überzeugenden Leistung im Heimspiel gegen Ingolstadt lässt sich die Leistung im Spiel gegen Meppen eindeutig als Rückschritt beschreiben. Die Mannschaft tritt auf der Stelle und muss vom 18. Tabellenplatz aus mit besorgter Miene in die kommenden Wochen schauen. Stürmer und Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:2 Marvin Pourié fand klare Worte: "Das war mehr als ein Rückschritt. Wenn man versucht die Leistung von heute mit der Leistung der letzten beiden Spiele zu vergleichen, dann haben wir gespielt wie kleine Kinder. Bessere Worte finde ich dafür nicht, sondern würde ich jetzt anderen zu nahe treten oder beleidigen", äußerte der Sommertransfer im Anschluss an die Niederlage. Gegen einen angeschlagenen Gegner, der zuletzt vier Niederlagen in Folge kassierte, muss man einfach anders und besonders aggressiver auftreten. "Wir wussten, dass Meppen angeschlagen ist, und am Ende machen wir nichts draus", so Pourié. Nach dem 2:2 Ausgleich wirkte der FCK für einige Momente agiler und aktiver als die Hausherren, war der Führung deutlich näher dran. Für Marvin Pourié war die heutige Leistung jedoch in keiner Phase des Spiels akzeptabel. "Meiner Meinung nach hatten wir das Momentum heute überhaupt nicht. Wir wollten heute ein Statement setzen, drei Punkte für Dome holen, aber das war wir heute gezeigt haben ... ja, das behalte ich lieber für mich".

    "Alles hat gefehlt"

    Auch Cheftrainer Jeff Saibene zeigte sich nach der Partie folgerichtig mehr als unzufrieden. "Alles hat gefehlt", so Saibene. "Es fängt an mit der Körpersprache, mit den Zweikämpfen, die Aggressivität, der Biss. Im Fußball geht es vor allem um Zweikämpfe und Leidenschaft". Zu häufig in den 90 Minuten wirkte die FCK-Defensive unsicher, instabil und in manchen Momenten nicht einmal drittligareif. So fiel das 3:2 in der 86. Minute beinahe ohne jegliche Gegenwehr. "Das dritte Gegentor ist bezeichnend für unseren Auftritt. Wie das Tor fällt, wie wir dahin gehen, das sagt alles. Wenn man sich diese Szene anschaut, dann hat man das ganze Spiel gesehen", fand der Cheftrainer klare Worte.


    "So kann man kein Spiel gewinnen" lautete Saibenes Fazit nach den 90 Minuten. Viel Arbeit wartet weiterhin auf das neue Trainergespann. Die nächste Chance bietet sich beim kommenden Montagsspiel gegen Hansa Rostock.


    Quelle: Treffpunkt Betze