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    Diskussionsthema zum Artikel: Hildmann: "So viele Torchancen wie schon lange nicht mehr"


    Hildmann: "So viele Torchancen wie schon lange nicht mehr"

    Es war ein Spiel mit offenem Visier. Beide Clubs erspielten sich zahlreiche Torchancen, doch am Ende blieb es beim 0:0. Wir haben an dieser Stelle die Stimmen zum Spiel zusammengefasst.


    0:0 hieß es am Ende in der Partie zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und den Würzburger Kickers. FCK-Cheftrainer Sascha Hildmann war dennoch zufrieden mit dem, was die Mannschaft heute auf dem Platz geliefert hat: "Die Mannschaft war nach dem 0:5 in Unterhaching verunsichert. Und wir wollen heute trotzdem eine gute und engagierte Leistung zeigen. Und ich glaube das haben wir vom Willen her auch gut umgesetzt. Die Mannschaft wollte unbedingt gewinnen, und ich glaube wir hatten auch die Mehrzahl an Torchancen. Es war ein sehr engagiertes Spiel, und deshalb bin ich auch zufrieden mit diesem Punkt".


    Angesprochen auf die zahlreich erarbeiteten Torchancen fügte Hildmann hinzu: "Wir hatten heute so viele Torchancen wie schon lange nicht mehr, daran müssen wir uns hoch- und aufziehen. Und beim nächsten Mal brauchen wir vielleicht nur die eine Chance".


    Auf die Frage, ob die Kickers heute zwar viel Aufwand betrieben, aber wenig Ertrag ernteten, äußerte sich Würzburgs Trainer Michael Schiele mit folgenden Worten: "Zum Schluss müssen wir sicherlich mit dem Punkt zufrieden sein. Dennoch sind wir hierher gekommen um zu gewinnen. Wir haben einige Chancen zugelassen, trotzdem glaube ich, dass wir hätten 1-2 Elfmeter bekommen können, das muss ich mir aber nochmal in Ruhe anschauen. Wir hatten in den ersten Halbzeit sogar die größeren Chancen und da müssen wir auch einfach einen machen, und dann gewinnen wir auch".


    In der Tat sahen die Zuschauer heute ein offenes, sehenswertes und leidenschaftliches Duell auf beiden Seiten. Auch Michael Schiele sah ein "geiles Spiel, welches in der ersten Halbzeit hin und her gegangen ist. Keiner hat sich was geschenkt, und so muss das sein".


    Trotz aller Offensivbemühungen zeigten sich die Roten Teufel heute besonders in der Defensive mehrfach sehr anfällig. Sascha Hildmann sah die entstandenen Fehler als "normal an, wenn du so hoch stehst und nach vorne spielen willst, dass du dann auch mal anfällig für den Konter wirst". Doch was konnte Sascha Hildmann eigentlich in den letzten beiden Tagen überhaupt in der Arbeit mit der Mannschaft bewirken? "Wir haben zunächst mal viel mit der Videoanalyse gearbeitet. Da musst du versuchen in die Köpfe der Jungs reinzukommen, die müssen mich auch annehmen können. Ich habe viele Gespräche geführt und wir haben durch Fleißarbeit, durch das Training an ein paar Stellschrauben zu drehen. In erster Linie ging es mir darum den Jungs wieder Selbstvertrauen und Sicherheit zu geben".


    Christoph Hemlein, der in der zweiten Halbzeit für den offensiveren Elias Huth weichen musste, zeigte sich unmittelbar nach dem Spiel nicht unzufrieden mit der heutigen Leistung: "Es war ein 0:0 der besseren Sorte. Und es hat heute einfach nicht sollen sein. Aber in der Phase in der wir uns befinden musst du das Tor einfach erzwingen. Uns fehlten heute mehrfach wenige Zentimeter und damit auch das nötige Quäntchen Glück. Ich bin sicher, wir werden in den nächsten Wochen punkten können".


    Hingewiesen auf die Konterstärke der Würzburger und damit einher gehend auch auf einige Unsicherheiten in der Lautrer Abwehr fügte Hemlein hinzu: "Der Trainer hat uns drauf hingewiesen, dass Würzburg natürlich eine konterstarke Mannschaft ist. Ich glaube wir hatten 1-2 kleinere Fehler, haben es insgesamt aber gut gemacht. Über das ganze Spiel gesehen waren wir die druckvollere Mannschaft".


    Nach dem Spiel stellten sich beide Trainer den Medienvertreterinnen und Medienvertreter in der Pressekonferenz. Diese gibt es hier zu sehen:


    Ich habe um ehrlich zu sein keine großen Erwartungen für dieses Spiel gehabt. Die Mannschaft hat schwere Wochen hinter sich, dazu die 0:5 Klatsche im Rücken. Ob sie jetzt mit oder gegen den Trainer gespielt haben, ein Trainerwechsel geht an einer Mannschaft auch nicht mal eben so vorbei. Hildmann hatte gerade einmal zwei Trainingseinheiten. Ich bin tatsächlich heute zufrieden, wenn die Mannschaft giftig und gallig in die Zweikämpfe geht und das Spiel über den Kampf bestreitet. Alles andere wird sich in den kommenden Wochen entwickeln. Oder auch nicht.

    Nun ja, wir haben einen neuen Trainer, durch den sich selbstredend Abläufe verändern und sich im besten Fall neue spielerische Stärken entfalten können. Und dabei dürfte ein gesunder und positiver Konkurrenzdruck durchaus hilfreich sein.

    Doppelspitze Thiele, Kühlwetter fände ich nicht schlecht.

    Entweder spielen wir auf dem Papier ein 4-1-3-2 oder ein 4-4-2. Wobei sich solche Formationen im Laufe eines Spiels eh verschieben. Gerade Bergmann müsste wohl zwischen der 6 und der 8 agieren. Ich bin gespannt, welche Auswirkungen der Einsatz von Pick, der deutlich mehr als Hemlein ein Flügelspieler ist, auf die Spitze haben wird.

    In einer Stunde sind wir schlauer. Schauen wir also mal, ob die RP richtig liegt. Mit Michael Frontzeck gab es ja scheinbar einen sehr guten und kollegialen Austausch, sicherlich war die gute Quote bei voraussichtlichen Aufstellungen deshalb so hoch.


    Aufgrund der Verletzungen von Löh und Fechner stellen sich Albaek und Bergmann quasi von allein auf, ebenso Hemlein und Kühlwetter. Gerade jetzt bräuchte es aber einen gesunden Konkurrenzkampf.

    Diskussionsthema zum Artikel: Christian Kühlwetter verlängert beim FCK


    Christian Kühlwetter verlängert beim FCK

    Angreifer Christian Kühlwetter bleibt langfristig beim 1. FC Kaiserslautern. Der 22-Jährige hat am Betzenberg einen Profivertrag mit einer Laufzeit bis Juni 2021 unterschrieben.


    Der flexibel einsetzbare Offensivspieler spielt bereits seit zweieinhalb Jahren für die Roten Teufel. Nach zwei Jahren in der zweiten Mannschaft, als deren Kapitän er in der vergangenen Saison fungierte, schaffte er in der laufenden Spielzeit den Sprung zu den Profis. Dort sorgte er mit seinem Einstand direkt für Furore und erzielte in seinen ersten beiden Drittligaspielen in Jena und Braunschweig direkt drei Tore. Insgesamt steht er in der aktuellen Saison bei zehn Einsätzen in der Dritten Liga, in denen er vier Tore und eine Torvorlage beisteuern konnte.


    Sport-Geschäftsführer Martin Bader freut sich über die langfristige Verlängerung: „Unsere Philosophie ist es, beim FCK konsequent junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum auf- und einzubauen und diese langfristig an den FCK zu binden. Christian bringt die am Betzenberg geforderte Mentalität, den Charakter und die nötige Qualität mit und hat nicht nur im letzten halben Jahr nachgewiesen, dass er uns und der Mannschaft helfen kann. Schon in den vergangenen zweieinhalb Jahren hat er eine hohe Identifikation mit dem FCK unter Beweis gestellt und wir freuen uns, dass er den Weg mit uns langfristig bestreiten möchte.“


    „Natürlich bin ich sehr froh darüber, meinen ersten Profivertrag beim 1. FC Kaiserslautern unterschrieben zu haben. Ich freue mich auf die nächsten Jahre am Betzenberg und möchte mich beim FCK für das Vertrauen, das er mir in vergangenen Jahren und auch jetzt wieder entgegengebracht hat, bedanken. Ich werde alles daran setzen, dieses Vertrauen auch weiterhin zurückzahlen zu können“, so Christian Kühlwetter.


    Spielerdaten

    Name: Christian Kühlwetter

    Geboren: 21.04.1996 in Bonn

    Nationalität: Deutsch

    Größe: 1,80 m

    Gewicht: 75 kg

    Beim FCK seit: Juli 2016

    Vertrag bis: 30. Juni 2021

    Vorherige Vereine: 1. FC Köln, RW Lessenich


    Quelle: Pressemeldung FCK

    Letztlich ist doch jede Trainer-Neuvorstellung ein Experiment, denn nie lassen sich Rahmenbedingungen, Konditionen, eine Mannschaft und Mannschaftsteile zwischen Vereinen und Trainerstationen vergleichen. Es bleibt immer eine gewisse Grauzone, bei der man nicht weiß, ob sich zwischen Mannschaft und Cheftrainer eine gelungene Symbiose ergibt. Hildmann ist für mich daher auch nur ein weiteres Experiment, aber vielleicht auf einer anderen Ebene, da er bis vor kurzem "nur" Amateurtrainer war. Erst vor knapp drei Jahren hat er seine A-Trainer-Lizenz erworben und bis dato nur in Großaspach erste Erfahrungen machen können.


    Hildmann hat seine Trainerausbildung inklusive neuer moderner Entwicklungen gemacht, dürfte also insgesamt taktisch sehr gut ausgebildet sein. Er kennt die 3. Liga und das ist aus meiner Sicht erst mal der entscheidende Vorteil. Hoffen wir, dass er den Bock umstoßen kann.

    Diskussionsthema zum Artikel: #FCKFWK: "Offensivfußball mit nötiger Grundabsicherung"


    #FCKFWK: "Offensivfußball mit nötiger Grundabsicherung"

    Nach der Beurlaubung von Michael Frontzeck treten die Roten Teufel am Samstag zum letzten Heimspiel des Jahres an. Dabei geht es für die Mannschaft vor allem darum, sich leidenschaftlich und gallig zu präsentieren.


    Das sind sie also mal wieder, diese kalten und rauen Tage auf dem Betze, diese Tage voller Chaos und Probleme, die sich längst nicht mehr an nur einer Hand abzählen lassen. Für Außenstehende entsteht wieder einmal der Eindruck, dass auf dem höchsten Fußballberg Deutschlands wohl nie Ruhe einkehren wird. Nach der derben 0:5 Niederlage in Unterhaching, der damit verbundenen Beurlaubung von Michael Frontzeck und der Vorstellung von Sascha Hildmann als neuer FCK-Chefcoach steht für die Roten Teufel das letzte Heimspiel des Jahres 2018 vor der Tür. In unserem Vorbericht haben wir alles Wichtige zur bevorstehenden Partie gegen die Würzburger Kickers zusammengefasst.

    Die Lage vor dem Spiel

    Nach einigen starken Wochen, die mit dem 1:2 Auswärtssieg beim VfR Aalen endeten, folgte eine Phase voller desolater, katastrophaler und letztlich auch nicht akzeptabler Leistungen. Der FCK holte aus vier Spielen lediglich einen mickrigen Punkt und kassierte dabei satte 11 Gegentore. Mund abputzen. Weiter machen. Jetzt erst recht. Alles samt Thesen, die auf dem Berg wirklich niemand mehr hören möchte. Es braucht also wieder einmal eine Frischzellenkur. Eine wirklich herausfordernde Aufgabe für das neue Trainerteam, bestehend aus Sascha Hildmann, Alex Bugera, Martin Raschik und Bastian Becker. Was können die vier in der Trainingswoche bis zum Heimspiel gegen Würzburg wirklich leisten? Am Ende wird es darum gehen, nach diesen letzten Wochen und der Beurlaubung von Michael Frontzeck die Köpfe freizubekommen, um den Spielern das verloren gängige Selbstvertrauen wieder ein wenig mehr einzuimpfen. Ob die Mannschaft am Samstag aber befreit aufspielen wird, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.


    Noch am elften Spieltag schnupperten die Kickers aus Würzburg an der Tabellenspitze - lediglich ein Pünktchen trennte den Verein vom Relegationsaufstiegsplatz. Doch dann folgte eine Serie von vier Niederlagen am Stück, erst am 16. Spieltag erholte sich die Mannschaft von Trainer Michael Schiele und erzwang auswärts in Köln zumindest ein 0:0. Letzte Woche dann der Befreiungsschlag: Würzburg schlug Jena daheim mit 5:2.


    Beim Aufeinandertreffen beider Mannschaften kommt es damit auch zu einem Duell mitten aus dem Herzen des Tabellenmittelfelds. Würzburg liegt mit einem Punkt Vorsprung auf dem 10. Tabellenrang vor dem FCK.

    Unsere Roten Teufel

    Zu den langzeitverletzten Spielern müssen sich an diesem Wochenende leider auch Jan Löhmannsröben (Knieprobleme) und Gino Fechner (Rippenprellung) dazu gesellen. Der zuletzt angeschlagene Hendrick Zuck wirkte bei Hildmanns gestriger erster Trainingseinheit zwar mit, offen ist indes, ob es bei Zuck zu einem Einsatz von Beginn an reicht. Wohl auch deshalb trainierten in dieser Woche mit Julian Löschner, Mohamed Morabet und Jonas Scholz wieder drei Spieler aus der U21 mit. Sascha Hildmann wird sicherlich nicht die gesamte Kaderstruktur umwerfen, doch ist sicherlich mit kleineren Änderungen zu rechnen. Vor allem taktisch wird Hildmann im Vergleich zu seinem Vorgänger Frontzeck andere Impulse bieten: „Ich bin ein Trainer, der versucht, der Mannschaft zumindest drei Systeme an die Hand zu geben, ob 4-2-3-1, 4-4-2 oder 3-5-2, du musst immer in der Lage sein, den Gegner zu überraschen. Wir wollen versuchen, am Samstag offensiven Fußball mit der nötigen Grundabsicherung zu bieten", so Sascha Hildmann während seiner ersten Pressekonferenz auf dem Betzenberg.

    Unser Gegner

    Das Jahr 2018 dürfte in Würzburg ein Jahr der gewissen fehlenden Konstanz sein. Mit starken 33 Punkten aus 18 verbliebenen Rückrundenspielen klopften die Kickers in der vergangenen Saison noch einmal an die Aufstiegstür, scheiterten letztlich aber auch an den starken Mitkonkurrenten. Auch die neue Saison begann turbulent: Zum Start gab es drei Niederlagen in Folge, es folgte erst eine Serie von acht ungeschlagenen Spielen und dann eine weitere Serie von sieglosen Partien. Nach dem Befreiungsschlag gegen Jena erhofft man sich in Würzburg natürlich die sportliche Wende: "Wir haben lange gelitten", erklärte Stürmer Orhan Ademi und fügte hoffnungslos hinzu, dass die Mannschaft "jetzt aus dem Dreck heraus" ist. Ein wichtiger Garant für den Würzburger Erfolg gegen Jena war auch Rückkehrer und Torwart Patrick Drewes. Mit Drewes im Tor holten die "Rothosen" saisonübergreifend 1,97 Punkte.

    Daten, Fakten, Statistiken

    • Erst zwei Mal trafen der FCK und die Würzburger Kickers aufeinander. Beide Partien fanden in der Saison 2016-17 in Liga zwei statt. Das Hinrunden-Spiel endete 1:1 (Torschütze: Gaus), das Rückrunden-Spiel gewann der FCK mit 1:0 (Torschütze: Glatzel).
    • Ähnliche Werte: Beide Vereine verbinden zumindest in dieser Saison ähnliche Anlagen. So liegt das Durchschnittsalter beim FCK bei 23,7 - bei den Kickers bei 23,6. Je vier Mal haben beide Vereine in dieser Saison zu Null gespielt. Und auch bei den Spielen ohne eigenen Torerfolg weisen beide einen ähnlichen Wert auf (FCK 6, Würzburg 5).
    • Die Kickers aus Würzburg tun sich in dieser Saison auswärts noch recht schwer: In acht Partien holte der Verein erst acht Punkte und kassierte bereits vier Niederlagen.

    Stimmen zum Spiel

    FCK-Cheftrainer Sascha Hildmann: "In der Kürze der Zeit müssen wir vor allem dieses 0:5 aus den Knochen bekommen. Generell muss man die Spielphilosophie auch immer an den Gegner anpassen. Wir wollen Würzburg richtig Probleme bereiten".


    FWK Cheftrainer Michael Schiele: "Unsere Brust ist nach dem Sieg gegen Jena wieder breiter geworden. Wir dürfen in diesem geilen Stadion nicht in Ehrfurcht erstarren, sondern wollen frech sein“.

    Voraussichtliche Aufstellung

    Hesl - Schad, Kraus, Hainault, Sternberg - Albaek, Bergmann, Kühlwetter, Hemlein - Biada, Thiele

    Faninfos

    Das Heimspiel gegen die Würzburger Kickers wird für alle Nicht-Telekom-Kunden auch im SWR übertragen. Darüber hinaus finden am Samstag zwei Sonderaktionen statt. FCK-Exklusiv-Partner Krombacher verkauft Nikolauszipfelmützen für das Sozialprojekt Betze-Engell. Der FCK-Fanclub Frenetic Youth sammelt Sachspenden für Obdachlose in Kaiserslautern.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Der 1. FC Kaiserslautern hat Sascha Hildmann wie erwartet als neuen Cheftrainer vorgestellt. Er wird am Samstag gegen Würzburg auf der Bank sitzen.


    Das Medienzentrum des 1. FC Kaiserslautern war schon lange nicht mehr so gut besucht als Martin Bader, Stefan Roßkopf, Patrick Banf und eben der neue Trainer Sascha Hildmann das Podium betraten. Der gebürtige Lautrer, der bis vor ein paar Monaten noch bei der SG Sonnenhof Großaspach tätig war, unterschreibt einen Vertrag bis Juni 2020.


    ?thumbnail=small"Wir sind absolut der Überzeugung, dass Sascha genau der richtige Mann für uns ist", äußerte sich Aufsichtsratschef Banf zufrieden. Auch der Geschäftsführer Sport Martin Bader zeigte sich zufrieden und betonte noch einmal, wie wichtig es gewesen sei, bereits zum Würzburg Spiel einen neuen Cheftrainer zu präsentieren. Einig zeigte sich die Führungsetage auch beim Festhalten am Saisonziel. "Wir ändern nicht alle paar Wochen unsere Zielsetzung. Wir bleiben dabei, dass wir am Ende der Saison im Aufstiegsrennen mitmischen wollen", so Bader. Wichtig sei jedoch jetzt den Kopf frei zu bekommen und den totalen Fokus auf Würzburg zu richten.


    Dem stimmte auch der neue FCK-Coach zu. "Ich bin überglücklich hier zu sein. Ich tue mir den FCK auch nicht an, es ist das Größte, hier Trainer sein zu dürfen. Wir müssen jetzt nach vorne schauen. Ich möchte, dass meine Mannschaft eigentlich mindestens zwei, drei Systeme spielen kann. Doch in der Kürze der Zeit müssen wir vor allem dieses 0:5 aus den Knochen bekommen. Generell muss man die Spielphilosophie auch immer an den Gegner anpassen. Wir wollen Würzburg richtig Probleme bereiten".



    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Frontzeck: FCK "wurde ausgeweidet"


    Frontzeck: FCK "wurde ausgeweidet"

    Michael Frontzeck spricht erstmals über sein Aus beim 1. FC Kaiserslautern, die Fehler in der Pfalz, die Tücken des Trainergeschäfts - und Bayerns Niko Kovac.


    Im ersten Interview nach seinem Aus bei den Roten Teufeln spricht Frontzeck nun bei SPORT1 über seine Zeit beim FCK, Emotionen und Bayern-Coach Niko Kovac.


    SPORT1: Herr Frontzeck, wie geht es Ihnen?


    Michael Frontzeck: Mir geht es gut, aber ich brauche da immer ein bisschen Zeit, um alles zu verarbeiten. Vor vier Wochen hätte ich so eine Entscheidung nicht für möglich gehalten. Aber wie die vergangenen zehn Tage vor der Freistellung abgelaufen sind, war es abzusehen.


    SPORT1: Was ist genau passiert?


    Frontzeck: Vor vier Wochen beim Spiel gegen Uerdingen war die Stimmung noch gut. Wir hatten eine lange Phase, in der wir gut gespielt und die Fehler selbst verursacht haben. Die Leute, die nun von fehlender Spielphilosophie sprechen, haben damals eine erkannt. Es geht leider heute so rasend schnell, egal ob in der 3. Liga oder in der Bundesliga - vier Wochen später bist Du entlassen. Nach Wiesbaden, als die ersten Fans am Zaun "Frontzeck raus!" gebrüllt haben, war für mich klar, dass die Stimmung kippt.


    SPORT1: Warum hat sich die Stimmung in Kaiserslautern wieder so schnell gedreht?


    (...)


    Quelle: Sport1

    Link: https://www.sport1.de/fussball…ck-trainer-und-niko-kovac

    Ein konkreter Hinweis?


    Zitat

    Dass er jedoch ausgerechnet am heutigen Mittwoch nach Liga-Drei.de-Informationen seinen Kontrakt beim Dorfklub auflöste, birgt Brisanz.


    Nach neusten Recherchen unserer Redaktion soll der 46-Jährige ebenfalls ein ernsthafter Kandidat für das Traineramt beim 1.FC Kaiserslautern sein. Die Pfälzer wollen bereits am Donnerstag oder Freitag den Nachfolger für den kürzlich entlassenen Michael Frontzeck präsentieren, sodass bis dato alle vertraglichen Details geklärt werden müssen.

    Quelle: https://www.liga-drei.de/sasch…rtrag-in-grossaspach-auf/


    Und auch die Rheinpfalz glaubt zu wissen, dass es Hildmann wird.


    Hildmann wird Frontzeck-Nachfolger


    Zitat

    Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat Sascha Hildmann (46) nach RHEINPFALZ-Informationen als Trainer verpflichtet. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2020. Hildmann, in Kaiserslautern geboren, war zuletzt Trainer der SG Sonnenhof Großaspach. Er ist Nachfolger des am Samstag einen Tag nach der 0:5-Schlappe in Unterhaching „gefeuerten“ Michael Frontzeck (54). Der Stuff mit den Co-Trainern Alexander Bugera und Martin Raschick, Athletik- und Finesstrainer Bastian Becker sowie Torwarttrainer Gerry Ehrmann bleibt zusammen.

    Quelle: Rheinpfalz

    Diskussionsthema zum Artikel: Wer wird Nachfolger von Michael Frontzeck? Morgen Vorstellung des neuen Cheftrainers


    Wer wird Nachfolger von Michael Frontzeck? Morgen Vorstellung des neuen Cheftrainers

    Der 1. FC Kaiserslautern hat heute bekannt gegeben, am morgigen Donnerstag den neuen Cheftrainer präsentieren zu wollen.


    Noch am Samstag wurde Cheftrainer Michael Frontzeck aufgrund der Leistungen der letzten Wochen und dem fehlenden Glauben daran, dass der Umbruch noch eine positive Kehrtwende nehmen kann, beurlaubt. In den letzten Tagen kursierten viele unterschiedliche Namen im Internet, darunter auch der kürzlich entlassene Jens Härtel, Lukas Kwasniok, Kenan Kocak, Joe Zinnbauer, Ilia Gruev und Sascha Hildmann.


    Und das Team von Martin Bader nutzte die kurze Zeit, um Gespräche mit unterschiedlichen Trainerkandidaten zu führen, und kam scheinbar auch zu einer erfolgreichen Vertragsgestaltung. Denn am morgigen Donnerstag wird der 1. FC Kaiserslautern im Rahmen der wöchentlichen Spieltagskonferenz den neuen Cheftrainer vorstellen. Die Pressekonferenz beginnt um 12 Uhr. Wir berichten live vom Betzenberg und halten euch über alle wichtigen Ergebnisse auf dem Laufenden.


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Diskussionsthema zum Artikel: Suche nach der Philosophie: Das Prinzip Hoffnung


    Suche nach der Philosophie: Das Prinzip Hoffnung

    Der 1. FC Kaiserslautern hat seinen Trainer Michael Frontzeck entlassen. Der nächste Tiefpunkt eines Traditionsvereins. Wie konnte es dazu kommen?


    Wie sähe das Anforderungsprofil eines neuen Trainer beim 1. FC Kaiserslautern eigentlich aus? »Man sollte die Fußball-Philosophie des FCK auf dem Platz erkennen“, umschrieb Patrick Banf, der neue starke Mann am Betzenberg. Banf wurde vor einem Jahr zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt und moderiert aktuell den nächsten Trainerwechsel in Kaiserslautern. Aber wie sieht die gesuchte Fußball-Philosophie des FCK eigentlich aus? Darauf hat Banf keine Antwort mitgeliefert.


    Sehnsucht nach dem Betze-Fußball


    Die bittere Wahrheit ist: Am Betze wird schon seit Jahren nicht mehr für eine eigenständige Philosophie gearbeitet, sondern nur noch für den Moment. Wohl jeder eingefleischte FCK-Fan würde »Kampfgeist« und »Druck entwickeln« als Eigenschaften des früher mal berüchtigten »Betze-Fußballs« nennen. Aber alle verpflichteten Trainer der letzten Jahre verkörperten nicht diese Art von Fußball, sondern etwas anderes, irgendwo zwischen Laptop und den Achtzigern, meist mit eher defensiver, teils ängstlicher Grundhaltung. Keine Betze-Power eben, nach der sich die Fans so sehnen.


    (...)


    Quelle: 11 Freunde

    Link: https://www.11freunde.de/artik…e-nach-seiner-philosophie


    Und dazu noch ein nicht ganz ernst gemeintes Interview Lautern Fan "Rainer Pfalz".


    Mehr unter: https://www.11freunde.de/inter…an-rainer-pfalz-packt-aus

    Diskussionsthema zum Artikel: Babak Rafati: Zwei Fehlentscheidungen beim 0:5 in Haching


    Babak Rafati: Zwei Fehlentscheidungen beim 0:5 in Haching

    Der erfahrene Schiedsrichter analysiert jeden Spieltag strittige Szenen, darunter auch drei Spielsituationen beim Auswärtsspiel in Unterhaching


    Zwei von fünf Treffern hätten nicht zählen dürfen - Elfmeter-Entscheidung richtig


    Babak Rafati, ehemaliger Bundesliga- und FIFA Schiedsrichter analysiert jeden Spieltag strittige Situationen und Schiedsrichter-Entscheidungen aus der dritten Liga. Auch beim letzten Auswärtsspiel in Unterhaching gab es insgesamt drei Spielsituationen, die sich Babak Rafati etwas genauer angeschaut hat.


    Die erste Spielszene spielt sich unmittelbar vor dem 0:1 Rückstand ab. Hachings Dominik Stahl passt den Ball zu Luca Marseiler, Gino Fechner versucht den Ball noch abzuwehren. Die Lautrer protestieren und reklamieren eine Abseitsstellung. Das Schiedsrichtergespann entscheidet sich dennoch für einen regulären Treffer. Gegenüber liga3-online.de beschreibt Rafati die Szene wie folgt: "Zum Zeitpunkt des Abspiels von Stahl auf Marseiler steht dieser im Abseits. Die Berührung durch den Lautrer Verteidiger ist eine Abwehraktion und kein kontrolliertes Zuspiel, daher gilt nicht die Maßgabe, dass der Ball vom Gegner kommt". Der Treffer hätte laut Rafati also nicht zählen dürfen, eine klare Fehlentscheidung also.


    Die zweite strittige Spielszene spielt sich in der zweiten Halbzeit ab. FCK-Verteidiger Dominik Schad erwischt Hachings Marseiler im eigenen 16er - Schiedsrichter Waschitzki zuckt die Pfeife und zeigt auf den Elfmeterpunkt. Ein regulärer Elfmeter? Oder hätte der Schiedsrichter anders entscheiden müssen? Rafati bewertet diese Situation wie folgt: "Schad trifft Marseiler beim Abwehrversuch mit seinem rechten Fuß an dessen linken Fuß und bringt ihn dadurch in aussichtsreicher Position zu Fall". Ein klarer Fall also, an dieser Stelle war es richtig, den Elfmeter zu geben.


    Die letzte strittige des Spiels ereignet sich unmittelbar vor der 4:0 Führung für Haching. Angreifer Stephan Hain setzt sich im Lautrer 16er durch und will schießen, der Ball wird noch durch einen Lautrer Verteidiger abgewehrt und gelangt schlussendlich zu Jim-Patrick Müller, der per Kopf auf 4:0 erhöht. Möglicherweise eine abseitsverdächtige Position? Rafati: "Beim Zuspiel von Hain steht Müller leicht im Abseits, sodass dieser Treffer für Unterhaching wegen Abseits nicht hätte zählen dürfen". Klarer Fall also. Auch wenn dem Linienrichter die Sicht ein wenig versperrt war, der Treffer hätte aufgrund der Abseitsposition nicht zählen dürfen.


    Alle strittigen Spielszenen lassen sich hier nochmal in der Wiederholung anschauen.


    Quelle: Treffpunkt Betze