Beiträge von Michael

    Diskussionsthema zum Artikel: Die Netzreaktionen zur historischen Derbypleite


    Die Netzreaktionen zur historischen Derbypleite

    Sprachlosigkeit macht sich nach der 0:4-Niederlage im Südwestderby breit. Der Abstieg rückt gefühlt immer näher. Wir haben an dieser Stelle ein paar Netzreaktionen zusammengestellt.


    "Wir haben einfach einen Riesenhaufen Scheiße abgeliefert und es tut mir für jeden leid, der dafür Geld bezahlt. Was wir heute abgeliefert haben, war einfach eine bodenlose Frechheit." Selten hat ein Fußballer deutlichere Worte gefunden. FCK-Torhüter Julian Krahl war nach der historischen 0:4-Niederlage im Südwestderby sichtlich bedient. Bereits ab der 80. Minute verließen zahlreiche Fans das Fritz-Walter-Stadion, andere wiederum warteten bis zum Schlusspfiff, um sich dem gellenden Pfeifkonzert anzuschließen. Einige wenige betraten den Innenraum und stellten die Mannschaft zur Rede. Und die Fans im Netz? Die hatte auch einiges zu sagen. Wir haben an dieser Stelle einige Netzreaktionen festgehalten.















    Seien wir mal ehrlich: Es ist Derby, ausverkauftes Haus - die nächsten beiden Gegner lauten Rostock und Osnabrück. Das war heute eine riesige Chance, mit einem Sieg emotional aufzusatteln und mir Gier und Galligkeit die nächsten beiden Partien zu bestreiten. Diese erste Halbzeit geht für mein Dafürhalten recht klar auf Funkel. Du musst doch wenigstens mal versuchen, dem Gegner vor heimischem Publikum weh zu tun. Nach heute werden wir wieder nur Durchhalteparolen hören. Aber wie lange noch? Bis es mathematisch besiegelt ist?

    Zur Zeit ist mir diese Spielweise deutlich lieber als mit unserer Abwehr kurz hinter der Mittellinie darauf zu warten überlaufen zu werden.

    Wenn du im Abstiegskampf steckst und bisher im Schnitt zwei Gegentore kassiert hast, dann musst du diese betonhafte Spielweise scheinbar akzeptieren. Aber offensiv ist das so dermaßen grausam, ideenlos, auf Zufall basierend und wahrscheinlich auch die schwächste Leistung in dieser Saison.

    Diskussionsthema zum Artikel: FCK-Investoren Nardi und Kemmler: "Nicht mit der Brechstange"


    FCK-Investoren Nardi und Kemmler: "Nicht mit der Brechstange"

    Die SPI-Geschäftsführer Giuseppe Nardi und Axel Kemmler über ihre Ziele mit dem FCK, die Kritik an der sportlichen Führung und den Rückkauf des Fritz-Walter-Stadions.


    Die „Saar-Pfalz-Invest GmbH“ (SPI) hat sich im Oktober 2020 als Gruppe regionaler und dem 1. FC Kaiserslautern verbundener Unternehmen zusammengeschlossen. Zunächst erwarb die SPI für rund 11 Millionen Euro 33 Prozent der Anteile an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA. Neben dieser Investition wurden seitdem mindestens zweimal (2021, 2023) weitere Mittel zur Finanzierung von Spielern bereitgestellt, die nicht im Etat vorgesehen waren. Zudem wird im Sommer eine Kapitalerhöhung in Höhe von fünf Millionen folgen. In einem aktuellen Gespräch mit der Rheinpfalz-Redaktion äußerten sich die beiden Geschäftsführer Giuseppe Nardi und Axel Kemmler.

    Schwieriges zweites Jahr


    Obwohl das zweite Jahr nach dem Aufstieg als schwierig zu erwarten war, betrachten die beiden Geschäftsführer die aktuelle sportliche Talfahrt als "erstaunlich". Man habe in der ersten Hinrunde nach dem Aufstieg über den Verhältnissen gespielt. "Vielleicht haben wir im Sommer noch zu sehr die Vorrunde in den Köpfen gehabt und aus Dankbarkeit gegenüber den Spielern, die das alles ermöglicht haben, den Kader dementsprechend nicht so verstärkt, wie wir es hätten tun sollen", so Kemmler. Die personellen Korrekturen im Winter erachten beide als notwendig, da die "Erfolge in der Aufstiegssaison" so manchen geblendet haben und "die Situation das wahre Leistungsvermögen vernebelt" habe.


     Betze-News direkt aufs Smartphone? Kein Problem mit unserem Whatsapp-Channel: https://bit.ly/betze_whatsapp


    Dabei setzen Kemmler und Nardi auf Kontinuität. So soll sich der FCK in den nächsten zwei bis drei Jahren in der zweiten Liga etablieren, um dann in drei bis vier Jahren mit Hilfe der gestiegenen TV-Gelder in der Lage zu sein, "immer unter den ersten Fünf zu sein". Dabei gelte es, eine Vision für das Management und alle handelnden Personen zu schaffen - allerdings nicht mit der "Brechstange", sondern mit "organischem Wachstum", so Kemmler und Nardi weiter. Auf Dauer im Mittelfeld mitzuspielen, reiche nicht aus. Die SPI will, dass der FCK in ca. vier bis fünf um den Aufstieg in die Bundesliga spielen kann.

    Würden den Abstieg akzeptieren


    Kritik an der sportlichen Führung um Thomas Hengen und Enis Hajri lassen beide nicht gelten. Während Hengen nicht zur Disposition stehe, betonen Kemmler und Nardi, dass der Technische Direktor Entscheidungen nicht alleine treffen würde. Stattdessen haben Hajris Kontakte die Transfers von Ragnar Ache oder Almamy Touré erst möglich gemacht.


    Die aktuelle sportliche Krise führe unweigerlich dazu, dass man sich mit einem erneuten Abstieg in die dritte Liga auseinandersetzen müsse. Beide Geschäftsführer bekräftigen sich im Falle eines Abstiegs nicht zurückziehen zu wollen. "Wir sind ja nicht irgendwelche Kapitalgeber, die sich zurückziehen, weil sich gewisse Ziele nicht erfüllt haben. Wir würden das akzeptieren, aber ich bin sicher, dass wir mit diesem Kader nicht absteigen", so Giuseppe Nardi.

    Fritz-Walter-Stadion ein belastender Faktor


    Seit vielen Jahren schränken die Unterhaltskosten und die Stadionmiete die finanziellen Möglichkeiten des 1. FC Kaiserslautern ein. Ein Rückkauf des Stadions ist für den FCK selbst nicht möglich - nur ein Investor könnte diese Kosten tragen. Allerdings sprechen Kemmler und Nardi angesichts des Investitionsstaus und des damit verbundenen Modernisierungsbedarfs von enormen Summen, die aufgebracht werden müssten. "Das ist ein Fass ohne Boden." Vorerst wird es auf die Zusammenarbeit zwischen dem Verein und der Stadt Kaiserslautern ankommen.


    Auch ein Verkauf des Stadionnamens liegt derzeit im Bereich des Unwahrscheinlichen. Eine Vermarktung würde nicht die nötige Summe einbringen, da die Stadt nicht über das Potenzial wie Hamburg oder München verfügt. Zudem sei das regionale Umfeld möglicher Sponsoren eher dünn. Nardi plädiert deshalb dafür, "dass das Fritz-Walter-Stadion für immer und ewig seinen Namen behält".

    du hast für das alles sicherlich Beweise. Oder ist das nur in deinem Kopf entstanden, dass es so und niemals nimmer nicht anders gewesen sein kann. Gerade die geheime Abstimmung kannst du mit Sicherheit sagen, dass Kind so abgestimmt hat? Wenn dem so ist, dann entschuldige ich mich in aller Form bei dir, ansonsten kannst du dir denken, was ich von deinen Aussagen halte, oder? Deinem Schreiben nach vermute ich mal, dass du sogar das Fadenkreuzplakat, sagen wir mal, zumindest nicht ganz so abscheulich empfunden hast wie andere.

    Für meinen Geschmack teilst du ganz schön heftig aus, obwohl du indirekt zugibst, dich kaum mit der Materie beschäftigt zu haben. Für mich persönlich ist das eine schwierige Grundlage, um halbwegs vernünftig miteinander zu diskutieren. Um mal ein wenig Licht in die Sache zu bringen:


    Ursprünglich kämpfte die DFL im Mai 2023 um eine 2/3-Mehrheit, um 12,5 Prozent der Tochterfirma Media&Co. für 2 Milliarden Euro zu verkaufen. Dieser Versuch scheiterte zunächst, daher gab es im vergangenen Dezember eine weitere Abstimmung, bei der es dann nur noch um 8 Prozent für eine Milliarde ging.


    Eine Milliarde für

    - 60 % digitale Vermarktung,

    - 10 % Auslandsvermarktung,

    - 30 % für den Ausgleich der Mindereinnahmen, die zunächst entstehen würden.


    Im Gegenzug hätte es eine Beteiligung an Lizenzerlösen gegeben (8% für 20 Jahre). Die Tragfähigkeit der Aussagen, es gäbe dabei keinen Einfluss auf 50+1 oder auf Anstoßzeiten und Spielorte wurde allerdings von Beginn an sehr kritisch betrachtet. Da ein Investor nun mal Gewinnmaximierungsabsichten hat, waren langfristige Folgen zum aktuellen Zeitpunkt kaum absehbar. Zudem sorgte auch die geheime Wahl für sehr viel Kritik. Übrigens sind diesen Weg auch schon Spanien und Frankreich gegangen und nach alles was man lesen kann, geht es aktuell in die falsche Richtung.

    Manchmal braucht es erst eine solche Nachricht, damit man sich nochmals mit der Biographie eines Menschen beschäftigt. Mir ist heute nochmal bewusst geworden, was für eine unglaubliche Karriere Andy Brehme hatte. Und obwohl er zweifellos zu den ganz Großen gehörte, habe ich den Eindruck, dass er - und vermutlich wollte er das auch nie so für sich beanspruchen - meist in 2ter Reihe stand bzw. gesetzt wurde. In diesem Zusammenhang bin ich heute nochmal über unser Interview gestolpert, darin spricht Brehme über seine zahlreichen Stationen. Sehr lesenswert wie ich finde: Andreas Brehme: „Am Ende wurden es fünf fantastische Jahre“