Beiträge von Michael

    Macht es nicht leichter, sich damit abzufinden.

    Ist aber so. Die Wut auf die aktuelle Leistung (den Begriff Wut bitte nicht überbewerten) der Mannschaft, wird nicht kleiner.

    Zudem lese ich hier immer mehr, dass Schommers für die unnötige Systemumstellung kritisiert wird.

    Ist das Kritk, oder übertreibe ich?

    Fragen über Fragen: War die Serie zum Jahresende bloß eine Eintagsfliege? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Ist Schommers etwa auch der falsche Mann an der Linie? Oder spielte die Mannschaft komplett über ihrer Leistungsgrenze? Oder haben die Spieler keinen Bock mehr seit dem klar ist, dass der Aufstieg gegessen ist?


    Alle Aussagen, die man Woche für Woche rund um die Leistungen und den Kader trifft, sind nur wenige Tage später hinfällig. Die Gründe für den Leistungsabfall werden wohl nur diejenigen kennen, die nah an der Mannschaft und dem Trainerteam sind.

    Bei den Ergebnissen der letzten Wochen müssen wir umso mehr in den Arsch beißen, dass wir gegen Großaspach, Ingolstadt und Münster nicht gewonnen haben. Wir wären mitten drin im Aufstiegsrennen. Unfassbar. Einfach unfassbar. Diese Mannschaft hat binnen weniger Tage all das, was sie sich mühselig erarbeitet hat, zunichte gemacht.

    Links also nichts mit Persilschein ?

    Wir sind in einem Fußballforum. Ich erlaube mir an dieser Stelle einfach mal das Urteil, dass dies nicht zwingend der geeignete Ort für eine solche Debatte ist.


    Dieses Thema heißt "Fans gegen rechts". Dabei ging es um eine rassistische Aktion bei einem Drittliga-Spiel. Beinahe reflexartig müssen die "Linken" darin natürlich auch vorkommen. Warum eigentlich? Und wer sind eigentlich die "Rechten" oder die "Linken"? Sind das Nazis? Höcke? AfD-Wähler? Anhänger der NPD? Oder andersrum Bodo Ramelow? Die Antifa? Das ehemalige Regime der Sowjetunion? Wenn man schon mit Gleichsetzungen spielt (so wie CDU und FDP das grad gekonnt in Thüringen machen), dann sollte man sich zumindest die Zeit nehmen, das Ganze diffenrenziert zu betrachten. Aber links und rechts pauschal gleichzustellen halte ich für absolut unangemessen.


    Der vom Verfassungsschutz verwendete Begriff des "Rechtsextremismus" bezeichnet alle möglichen Vorhaben, die sich gegen das Grundgesetz richten und die universelle Bedeutung der Menschenrechte ablehnen, folglich auch die uns heute bekannte Demokratieform ablehnen. Zudem wird darin ein äußerst autoritäres Verständnis von Macht definiert. Die Einteilung in Rassen nicht zu vergessen.


    Linksextremismus hingegen zielt auf eine anarchistische oder kommunistische, also herrschaftsfreie Ordnung ab. Jede Form staatlicher Regelungen wird darin abgelehnt. Und auch unter Linken oder Linksextremen gibt es die Idee eines "demokratischen Sozialismus", es geht also nicht per se um die Abschaffung der Demokratie hin zu einem herrschaftsfreien System. Zumal - zumindest aus meiner Sicht - die, sagen wir eher moderne, linke Idee sich vor allem gegen Kapital und Machtverteilung positioniert. Und gerade hier ist es fraglich, ob dies als Kampf gegen die Demokratie oder die Verfassung bewertet werden kann.


    Und nicht zuletzt muss man vorsichtig umgehen mit dem Begriff des "Extremismus", denn so eindeutig und klar ist er nicht, zudem wurde er historisch gänzlich unterschiedlich verwendet.


    Ich hoffe sehr, dass wir uns alle darin einig sind, dass Krieg und Gewalt egal wo keine adäquate Lösung für irgendwas sind. Daher soll diese Unterscheidung in keinster Weise Todesopfer durch "links" rechtfertigen. Aber nochmal: Eine Gleichsetzung ist aus meiner Sicht nicht angemessen.

    Diskussionsthema zum Artikel: Stadtrat stimmt FCK-Antrag unter Vorbehalt zu


    Stadtrat stimmt FCK-Antrag unter Vorbehalt zu

    Die Stadt Kaiserslautern hat dem Antrag des FCK auf eine Fortschreibung des reduzierten Pachtvertrages in einer Sondersitzung zugestimmt. Der Beschluss steht jedoch unter Vorbehalt.


    In einer Sondersitzung an diesem Samstag hat die Stadt Kaiserslautern dem Antrag des 1. FC Kaiserslautern auf eine Reduzierung der Pachtkosten für das Fritz-Walter-Stadion zugestimmt. Darüber hinaus sollen auch die Beteiligung der Stadiongesellschaft an den Pokaleinnahmen angepasst und Sponsoringleistungen für Soziale Einrichtungen der Stadt erbracht werden.



    Quelle: https://www.swr.de/sport/fussb…tscheidung-miete-100.html


    Die Pressemitteilung der Stadt Kaiserslautern im Wortlaut:


    Stadtrat stimmt unter Vorbehalt erneutem Pachtnachlass zu
    Bedingung: Kapitalzuführungen außerhalb der freiwilligen Leistungen


    Kaiserslautern, 15.02.2020


    In seiner Sondersitzung hat der Stadtrat heute dem Antrag des 1. FC Kaiserslauterns auf Fortschreibung des reduzierten Pachtvertrags mit der Fritz-Walter-Stadiongesellschaft mit 26 ja-Stimmen, 2 Gegenstimmen und 17 Enthaltungen zugestimmt, unter der Bedingung, dass die Kapitalzuführungen der Stadt für die Kompensation des Mietausfalls der Stadiongesellschaft außerhalb des freiwilligen Leistungsbereichs der Stadt laufen.


    Im neuen Pachtvertrag ist vorgesehen, dass der 1. FCK in den Saisons 2020/2021 und 2021/2022 eine Miete in Höhe von 625.000 Euro in der Dritten Liga zahlen wird – 200.000 Euro mehr als in den vorherigen Spielzeiten. In der Zweiten Liga wird er wie bereits zuvor 2,4 Millionen Euro an die Stadiongesellschaft entrichten. Daneben wird der 1. FCK die Stadiongesellschaft mit 40 Prozent an den Einnahmen aus dem DFB-Pokal ab Runde zwei beteiligen. Die Zahlungen des 1. FCK gingen damit über die bereits im Pacht- und Betreibervertrag geschlossene Vereinbarung hinaus, die eine Beteiligung der Stadiongesellschaft bei Erfolgen im DFB-Pokal für Finale (500.000 Euro), Halbfinale und Viertelfinale (jeweils 250.000 Euro) sowie auch Achtelfinale (100.000 Euro) vorsieht.


    Zudem bietet der Verein der Stadt Sponsoringleistungen in Höhe von 100.000 Euro an, das wären beispielsweise Sachleistungen, wie etwa eine TV-Videobande, eine Präsenz auf der Homepage des 1. FCK sowie bis zu 100 Freikarten für soziale Einrichtungen der Stadt. Darüber hinaus geht der 1. FCK auch auf die Bedingung ein, bei einem Pachtnachlass nicht spielbetriebsrelevante Flächen im Fritz-Walter-Stadion für eine Weiterentwicklung freizugeben, um den Nutzungsgrad des Stadions erweitern zu können. Dabei handelt es sich um Flächen im Logenturm, der Osttribüne und der Südtribüne. Durch die zusätzlichen Mieteinnahmen könnte die Stadiongesellschaft und somit auch die Stadt selbst finanziell entlastet werden. Eine weitere Neuerung im Antrag des 1. FCK – zu dessen Gunsten – ist die Regelung, dass sich die Stadionmiete bei einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 21.000 automatisch um 100.000 Euro im Jahr erhöht, in den vergangenen Spielzeiten war das bereits bei 19.000 Zuschauern der Fall.


    Mit diesem Antrag gingen nun nach Aussage Weichels allerdings auch drastische haushalterische Konsequenzen einher, auf deren Basis er selbst dem Antrag nicht zustimmen konnte. "Mit diesem Beschluss wird die Verantwortung für ein Gelingen nun auf meine Schultern gelegt", unterstrich das Stadtoberhaupt. Verhandlungen mit der ADD strebe Weichel bereits in der kommenden Woche an. "Aber: Ich wünsche uns allen viel Glück, dass tatsächlich das eintritt, was mit diesem Beschluss erzielt werden sollte", schloss Weichel die Sitzung.


    Zu den Folgen dieses Beschlusses äußerte sich Weichel wie folgt: "Fakt ist: Die Stadt muss weiterhin den Pachtausfall mit Kapitalzuführungen aus dem städtischen Haushalt kompensieren. Diese Kosten werden ohne ein erneutes Zugeständnis der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) unter den Deckel der freiwilligen Leistungen fallen und andere Leistungen aus diesem Bereich, wie zum Beispiel Sportvereine oder Kultur, verdrängen", so der Rathauschef. Die Ausnahmegenehmigung der ADD, die Kapitalzuführungen an die Stadiongesellschaft außerhalb der freiwilligen Leistungen zu belassen, läuft mit Ende der Fußballsaison 19/20 aus.

    Wir sind aus meiner Sicht insofern nicht nah dran am 1:1, weil wir uns in der Box und im direkten Abschluss viel zu schwer tun. Aber das heißt nicht, dass wir die schlechtere Mannschaft sind. Braunschweig hat stellenweise Schwierigkeiten unsere Schnelligkeit zu verteidigen. Letztlich war die Eintracht bei dieser einen Chance einfach effektiver.

    Nach zwei Remis, einer Niederlage und dem Pokalaus gegen Düsseldorf ist die Luft gefühlt ganz schön raus. Für den FCK geht es zumindest in dieser Drittliga-Saison um nichts mehr. Dementsprechend ist auch schwer einzuschätzen, was man als Fan und Anhänger der Roten Teufel beim kommenden Auswärtsspiel in Braunschweig erwarten darf. Doch Vorsicht: Aus der zwischenzeitlichen Euphorie zum Jahresende und der Hoffnung, das Unmögliche doch noch möglich zu machen, ist plötzlich der Blick nach unten nicht zu unterschätzen. Den FCK und Viktoria Köln trennen derzeit nur noch sechs Punkte. Die Eintracht wiederum steht in Schlagdistanz zu den oberen Tabellenrängen. Und da beide Vereine durchschnittlich 1.5 Tore pro Spiel schießen, ist zumindest von einer ereignisreichen Partie auszugehen.


    Ort: Eintracht-Stadion

    Anpiff: 15. Februar, 14 Uhr

    Im Überblick: Der aktuelle Teamstatus

    Zwei Spiele Sperre für Lauterns Ciftci

    Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Hikmet Ciftci vom Drittligisten 1. FC Kaiserslautern im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der 3. Liga belegt. Darüber hinaus ist der Spieler bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.


    Ciftci war in der 78. Minute des Drittligaspiels gegen Preußen Münster am 8. Februar 2020 von Schiedsrichter Harm Osmers (Hannover) des Feldes verwiesen worden.


    Der Spieler beziehungsweise der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.


    Quelle: https://www.dfb.de/news/detail…r-lauterns-ciftci-212862/

    Auch falsch. Schommers hat nicht vordergründig die Abwehr verbessert, sondern vor allem den Gegner unter Druck setzen lassen und die Offensive verbessert. Damit blieben den Gegnern weniger Möglichkeiten, unseren Strafraum zu belagern, so dass weniger Fehler vor unserem Tor passierten und weniger Gegentore fielen. Bei Hildmann gab es stattdessen Angsthasenfußball und deshalb auch mehr Druck auf unsere Defensive. Ein Beleg für fehlende taktische Kenntnisse.

    Also ich bin ja auch gerne leidenschaftlicher Hobby-Couchtrainer. Aber ich würde mir tatsächlich nicht das Urteil erlauben, einen Trainer, der die Fußballlizenz erworben hat, von der Fähigkeit freizusprechen, taktische Kenntnisse zu haben. Gewagt, würde ich sagen.


    Interessant ist bei deiner These allerdings, dass der FCK unter Schommers durchschnittlich mehr Tore kassiert als unter Hildmann. Im Vergleich: Unter Hildmann waren es durchschnittlich 1,24 Tore - und unter Schommers sind es 1,58 pro Spiel. Wie erklärst du also solche Statistiken, ausgehend von deiner Theorie, dass es unter Schommers weniger Druck auf die Abwehr gibt?


    Ich finde die Hildmannsche Glorifizierung von Westkurver teils auch übertrieben bzw. bin nicht seiner Meinung. Aber manche gegenteilige Meinungen, Hildmann könne nix, er verstehe nix von Taktik oder habe keine Handschrift, ist mindestens genauso übertrieben.

    Ich glaube schon, dass im Vergleich zu Hildmann unter Schommers eine andere Handschrift deutlich zu erkennen ist. Aber, Fußball ist nun mal Fußball und ab einem gewissen Zeitpunkt muss sich jeder Trainer entlang seines Erfolgs messen lassen.


    Hildmann stand bei 33 Spielen an der Linie: 14 Siege, 9 Remis, 10 Niederlagen. Und er holte einen Punkteschnitt von 1.55.


    Unter Schommers waren es erst 19 Spiele, sein Schnitt beim FCK liegt bei 1.63. 9 Siege, 4 Remis, 6 Niederlagen.


    Bei beiden sind Verbandspokalspiele mit eingerechnet.


    Beides reicht am Ende einer Drittligasaison dennoch nicht zum Aufstieg aus.

    Diskussionsthema zum Artikel: Alles Gute, Horst Eckel!


    Alles Gute, Horst Eckel!

    18.332 Zuschauer gratulierten am gestrigen Samstag dem Ehrenspielführer und Weltmeister von 1954 zu seinem 88. Geburtstag.


    Zweifacher deutscher Meister, Weltmeister, Ehrenspielführer und Botschafter der Fritz-Walter-Stiftung. Er ist der letzte lebende Weltmeister von 1954. Horst Eckel, auch bekannt als der "Windhund" feierte gestern seinen 88. Geburtstag. Schon vor dem Spiel nahm er reichlich Glückwünsche entgegen. Die Westkurve gratulierte Eckel mit einem Spruchband. Sichtlich gerührt wurde Horst Eckel zudem von Vertretern und Vertreterinnen des Vereins geehrt.





    Bildergalerie vom 23. Spieltag: 1. FCK - Preußen Münster (1:1)


    Quelle: Treffpunkt Betze