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    Diskussionsthema zum Artikel: Qual der Wahl: Hildmann hat mehrere Optionen


    Qual der Wahl: Hildmann hat mehrere Optionen

    Am Sonntag empfangen die Roten Teufel den FSV Zwickau auf dem heimischen Betzenberg. FCK-Chefcoach Sascha Hildmann hat vor allem im Sturm die Qual der Wahl.


    Beim Südwestderby gegen den Karlsruher SC musste Angreifer Timmy Thiele verletzungsbedingt passen. Ein Schlag auf das Knie bremste den gebürtigen Berliner aus - der darunter liegende Bluterguss machte einen Einsatz beim KSC unmöglich. In dieser Woche kann Thiele wieder voll mittrainieren. "Mit Timmy habe ich wieder eine Option mehr“, äußert sich Hildmann mit Blick auf das Heimspiel am Sonntag gegenüber der Rheinpfalz. Gut möglich also, dass Thiele wieder von Beginn an im Sturmzentrum agieren wird. Rechtsaußen muss Hildmann den gelbgesperrten Christoph Hemlein ersetzen - ein Startelf-Einsatz für den erst 19-jährigen Antonio Jonjic kommt wahrscheinlich nicht in Frage. Stattdessen könnten Christian Kühlwetter und Florian Pick die Außenpositionen einnehmen, aber auch Julius Biada wäre nach guten Trainingsleistungen eine weitere Option.

    Auch Mads Albaek zurück im Mannschaftstraining

    In dieser Woche meldete sich auch Mittelfeldspieler Mads Albaek zurück. Kurz vor Rückrundenbeginn zog sich Albaek einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. An seine Leistungsgrenze kann Albaek nach der beinahe 4-wöchigen Pause allerdings noch nicht gehen - ein Startelf-Einsatz am Wochenende scheint daher sehr unwahrscheinlich. Die Qual der Wahl hat Hildmann auch noch auf zwei weiteren Positionen: Im zentralen Mittelfeld könnten neben Jan Löhmannsröben sowohl Theo Bergmann auch als Gino Fechner zum Einsatz kommen, auch Carlo Sickinger ist eine Alternative, sollte Lukas Gottwalt nach überstandenen Oberschenkelproblemen zurück in die 3er-Abwehrkette rücken.

    Ausgeglichene Bilanz zwischen dem FCK und dem FSV

    Favorit? Außenseiter? Bei dieser Frage werden in der Regel historische Daten und der aktuelle Saisonverlauf herangezogen. Bisher trafen die Roten Teufel erst drei Mal auf den FSV Zwickau. In der Zweitliga-Saison 1996/97 holten sich beide Vereine jeweils einen Heimsieg, die Hinrunden-Begegnung endete bekanntlich 1:1 Unentschieden. Derzeit steht der FCK mit drei Punkten Vorsprung vor Zwickau - trotz der Punktedifferenz hat Zwickau sowohl mehr Tore geschossen (28) als auch weniger Tore (26) kassiert (im Vergleich der FCK: 26:32).


    Ohne wenn und aber, ein Heimsieg würde den FCK mehr als gut tun und den Abstand zu den Abstiegsplätzen erhöhen. Zeitgleich konnten die Lautrer in der laufenden Spielzeit erst zwei Mal zwei Siege in Folge einfahren (9. und 10. Spieltag sowie 12. und 13. Spieltag).


    Quelle: Treffpunkt Betze

    Aber anscheinend hat der Superadmin mich auf seine schwarze Liste gesetzt. Ihm fehlen wohl handfeste Argumente um sich mit mir fachlich auseinander setzen zu können.

    Hi Sonny. Ich habe dich weder auf eine schwarze Liste gesetzt, noch fehlen mir handfeste Argumente. Der Grund, warum ich lieber den aufkommenden Frühling genieße anstatt dir zu antworten ist der, dass du bereits unzählige Male dargelegt und bewiesen hast, dass du an einem Diskurs, an einem Meinungsaustausch gar nicht interessiert bist. Diejenigen, die nicht deiner Meinung sind, sind "dumm" oder "geistig verwirrt". Der Sinn eines Forums war immer und ist auch heute noch der, dass man sich über Standpunkte austauscht und über diese diskutieren kann. Dazu gehört allerdings auch, dass man die Bereitschaft mitbringt, andere Meinungen zu hören und zu akzeptieren. Und so leid es mir tut, diese Eigenschaft geht dir völlig ab. Du darfst auch gerne weiterhin deine Zeit damit verschwenden, mich irgendwie zu betiteln oder mir irgendwelche Dinge zu unterstellen - wenn's dich glücklich macht. Und damit hat sich die Sache für mich erledigt.

    Ehrmann: "Bilde keine Messdiener aus"


    Zitat

    Ehrmann über den FCK als gute Torwart-Adresse: „Torhüter kommen gern nach Lautern. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich nie fertige Torhüter trainiert habe. Es waren zu 90 Prozent meine eigenen Leute. Wenn ich von einem überzeugt bin, dann kriegt er hier die Chance zum Spielen. Ich habe da über Jahre eine große Erfahrung.“


    Quelle: Bild

    Link: https://www.bild.de/sport/fuss…ird-60-60197074.bild.html

    Diskussionsthema zum Artikel: Happy Birthday, Gerry!


    Happy Birthday, Gerry!

    FCK-Legende und Torwarttrainer Gerry Ehrmann wird heute 60 Jahre alt. Wir sagen: Happy Birthday, Gerry!


    Gerry Ehrmann, oder aber auch "Tarzan", wie es in manchen Kreisen liebevoll genannt wird, feiert heute 60. Geburtstag. Ohne wenn und aber, Gerry Ehrmann ist nicht nur eine lebende Legende, sondern die Kultfigur schlechthin auf dem Betzenberg.


    Im Jahr 1984 wechselte Ehrmann von der Kölner Ersatzbank zum 1. FCK. Heute, 35 Jahre später ist er immer noch da, und er will eigentlich auch nie mehr weg. "Ich habe es nie bereut", äußert sich Ehrmann gegenüber der Rheinpfalz. Zu Ehrmanns größten Erfolgen als aktiver Torhüter gehören der Pokalsieg im Jahr 1990 und die deutsche Meisterschaft im Jahr drauf, als Torwarttrainer gänzlich unbestritten seine so genannte "Flugschule".


    Und welche Wünsche hat Gerry zu seinem Ehrentag? Mein Wunsch ist, dass alle im Verein an einem Strang ziehen, dass Einigkeit herrscht und wir unseren Fans, den besten Fans die man sich wünschen kann, gerecht werden.


    HAPPY BIRTHDAY, Gerry!

    Exil Wingerter Mir ging es um die Verhältnisse Bzu Saisonbeginn. Spalvis war fest als Nummer 1 im Sturmzentrum eingeplant, seine Verletzung konnte niemand einkalkulieren. Thiele kam in den ersten Spielen von der Bank, Biada hatte den Vorzug und dann begann Frontzeck vorne drin zu rotieren. Thiele stand also mit Biada und Huth in Konkurrenz zum 2ten Stürmerplatz. Sicherlich wurde keine Ablöse gezahlt, damit er auf der Bank versauert, aber mit Spalvis war die Situation zweifelsfrei eine andere.

    Fängst du deine Gespräche eigentlich auch im Privatleben mit "was laberst du" an? Ist sicherlich erfolgversprechend.


    In Frontzecks zuckersüßen 4-4-2 hatten wir eine starre 4er Abwehrreihe und zwei starre 6er, die sich so gut wie nie in den offensiv zentralen Raum bewegt haben. Warum hatten wir denn da stets dieses riesige Loch zwischen der Doppel-6 und der Sturmreihe? Hildmanns 3-4-3 ist im Vergleich zu Frontzecks System zumindest variabler, weil wir im Defensivverbund mit fünf Spielern verteidigen, und im besten Fall im offensiven Umschaltspiel die drei Innenverteidiger und ein 6er hinten absichern, und sechs stürmen nach vorne. Das muss man schon erkennen wollen.


    Frontzeck hatte in seinen letzten sieben Spielen ein Torverhältnis von 5:14. Und Hildmann? 5:4. Auch das muss man erkennen wollen. Ich schrieb doch, dass es ihm gelungen ist die Defensive massiv zu stabilisieren, und auch, dass es offensiv heftig hakt.

    Mir gefällt vorallem was wir in der Rückrunde defensiv anbieten deutlich besser als noch zur Hinrunde.

    Da kann man jetzt schon eine Handschrift von Hildmann erkennen.

    Für den Vergleich Frontzeck Hildmann ist es aus meiner Sicht noch zu früh. Frontzeck hatte in dieser Saison mit diesem Kader 17 Spiele gemacht, Hildmann erst 7, damit fehlen ihm noch 10 Partien. Dennoch lässt sich wie ich finde gut erkennen, dass es Hildmann trotz des offensiv ausgerichteten 3-4-3 Systems (im Vergleich zu Frontzecks defensivem 4-4-2) gelungen ist, die Defensive zu stabilisieren. Während Frontzeck in 17 Spielen 28 Tore kassiert hat, hat es Hildmann in den bisherigen 7 Partien geschafft, erst 4 Gegentore zu kassieren, zudem hat der FCK fünf Mal zu null gespielt.


    Das Problem liegt also auch unter Hildmann weiterhin in der Offensive (5 Treffer in 7 Spielen). Die Verletzung von Spalvis konnte niemand einkalkulieren. Thiele und Huth waren für die Bank eingeplant, Kühlwetter ist auch mehr oder weniger durch gute Leistungen in der U21 reingerutscht. Ich glaube, dass sich Bader mit Thiele und Huth einfach verspekuliert hat, denn keiner der beiden kann Spalvis ersetzen.

    Diabolo hat das Wort "Relation" rein gebracht. Und aus meiner Sicht geht es genau darum. Nach 24 von 38 Spielen darf man denke ich zum zwischenzeitlichen Ergebnis kommen, dass die Mannschaft, die man mit dem Ziel aufzusteigen zusammengestellt hat, weit von diesem entfernt ist und letztlich nicht mehr als Mittelmaß ist.


    Ich persönlich habe mich für diese Saison damit arrangiert und in der Relation hat die Mannschaft heut ein gutes Spiel gemacht und aufgrund der zweiten Halbzeit auch verdient gewonnen. Ich rechne in den restlichen Spielen mit nichts mehr, und freue mich deswegen über jeden Sieg.


    Zu dem glaube ich, dass man die 3. Liga unbedingt in Relation sehen muss. 90 % aller Liga-Spiele sind wirklich mau, von gutem und schnellen Offensivfußball kann kaum die Rede sein. Warum sollte der FCK anders auftreten? Für mich lautet das Ziel für die 3. Liga, so schnell wie möglich aufzusteigen, egal wie, egal mit welcher Leistung.

    Ich mache da auch keinen Hehl daraus, dass ich die Moderationsfähigkeiten dieses Michael ganz schwach finde.

    Jetzt kann ich mich kaum noch über diesen Derbysieg freuen, weil ein anonymer Internetheld mich nicht mag. So ein Mist. :gruebel:


    Meine Güte Sonny, mach dich doch mal locker. Du fährst hier jeden an der nicht deiner Meinung ist, FCK Spieler bekommen von dir Titulierungen, die teils echt daneben sind. Für einen offenen Austausch bist du nicht nicht zu haben, da es dir offensichtlich nur darum geht, recht zu haben. Gott, hast du echt nix besseres zu tun!


    Over and out.

    Diskussionsthema zum Artikel: Flo Dick will auch nach seinem Karrierende beim FCK bleiben


    Flo Dick will auch nach seinem Karrierende beim FCK bleiben

    Für Florian DIck die Partie der "Roten Teufel" am Samstag beim Ex-Club KSC etwas "absolut Besonderes."


    Ihr Vertrag beim FCK läuft bis?

    Dick: Bis Ende dieser Saison.


    Denken Sie schon an die Zeit nach der Karriere?


    Dick: Sicher. Das war auch ein Thema bei den Verhandlungen mit dem FCK. Ich habe schon damals deutlich gemacht, dass ich mir vorstellen kann im Verein zu bleiben. Wir haben uns in Kaiserslautern eine Immobilie gekauft, wir fühlen uns in der Pfalz prima wohl und wollen bleiben. Es wird Gespräche geben. Aber mein erstes Ziel ist es, dass ich als Spieler weitermache.


    Was können Sie denn konkret als Job vorstellen?


    Dick: Ich will dem FCK helfen. In welcher Position, das muss man sehen was sinnvoll ist. Das muss in diesen Gesprächen abgeklärt werden. Aber ich denke weniger an die Trainerschiene, eher im Geschäftsstellenbereich.


    (...)


    Quelle: ka-news.de

    Link: https://www.ka-news.de/ksc/int…dem-KSC;art516935,2341338


    Quelle Titelbild: http://www.ms-sportfoto.de

    Sonny Verdammt, ich vergaß. Ein Diskurs mit dir ist ja nicht möglich, da du an diesem in keiner Weise interessiert bist. :autsch:


    Exil Wingerter Die Zukunftsinitiative ist ja keine Stiftung, die für den FCK Gelder einsammelt. Es gibt diese verschiedenen Partnerschaften, Werbebanden, Logen, etc. All das ist mit dem FCK entweder vertraglich oder konzeptionell verankert worden. Und das meine ich mit Struktur.

    Die Erfolge der Zukunftsinitiative lassen sich mit den Erfolgen oder Misserfolgen einer Geschäftsführung nun mal wirklich nicht miteinander vergleichen. Während die einen ein gesamtes Wirtschaftsunternehmen leiten müssen, engagieren sich die anderen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und werben Engagementpartner.


    Wofür brennt denn jemand, der ehrenamtlich tätig ist? Natürlich, für die Sache an sich eben. Und die Tatsache, dass solch ein Engagement überhaupt möglich ist, ist sicherlich auch den Strukturen zu verdanken, die der Verein an dieser Stelle zur Verfügung stellt.

    Diskussionsthema zum Artikel: Zukunftsinitiative: "Wir können andere mitreißen"


    Zukunftsinitiative: "Wir können andere mitreißen"

    Nicht minder rührig ist gegenwärtig die „Zukunftsinitiative FCK“, die gegenwärtig in der Region nach neuen Geschäftspartnern für den Klub sucht. Und das mit beachtlichem Erfolg.


    Treibende Kraft ist Gero Sciro, ein 36-jähriger Kfz-Meister aus Schifferstadt. Wie er dazu kommt? Wir haben mal nachgefragt.


    Gero, wie bist du FCK-Fan geworden?

    Wie’s halt so geht. Ich war 15, als ich anfing, regelmäßig uff de Betze zu gehen. Es war die Saison 1997/98. Wie die endete, weiß ja wohl jeder. Seitdem hat mich der  Betze nicht mehr losgelassen.


    Klingt nach ganz normaler Westtribünen-Sozialisation.


    In jungen Jahren stand ich in Block 7. Heute haben wir vier Dauerkarten und auch eine Auswärts-Dauerkarte. Wir haben Karten für Haupttribüne, und wenn ich mit Geschäftspartnern hochgehe, kümmere ich mich auch schon mal um Logenplätze. Aber wenn ich mit Freunden uffem Betze bin, stehe ich im Block 10.1.


    Wie bist du zur Zukunftsinitiative gestoßen?


    Zunächst über einen befreundeten Unternehmer, der sich vergangenes Jahr für ein Engagement als Hauptsponsor interessierte und den ich begleitete. Da sind wir mit Paul Wüst und Hans-Peter Briegel ins Gespräch gekommen, die ja bereits die „Südpfalzinitiative“ gegründet hatten, aus der mittlerweile die „Zukunftsinitiative“ hervorgegangen ist. Die Namensänderung lag nahe, weil man sich nicht mehr räumlich beschränken wollte. Kurz darauf war ich selbst dabei.


    Und wie sieht dein Engagement aus?


    Ich hab angefangen, Basis-Partner zu suchen, dazu organisiere ich die Unternehmerabende. Gerade jüngst hatten wir nach Waldfisch-Burgalben eingeladen, der nächste ist am Donnerstag, 21. Februar, im Sportheim von Rodenbach anberaumt. Seit November 2018 bin ich selbst Herz-der-Pfalz-Partner. Mittlerweile bin ich ungefähr drei Stunden am Tag nur für die Zukunftsinitiative aktiv.


    Und das mit Erfolg, wie die Zahlen belegen…


    Wir haben allein in den letzten drei Monaten 32 neue Partner gewonnen und dem Verein so bereits über 100.000 Euro zugeführt. Mit den drei Abschlüssen, die wir aktuell gerade eingetütet haben, kommen wir jetzt auf 56 Basis-Partner und drei Herz-der-Pfalz-Partner.


    (...)


    Quelle: Block 4.2

    Link: https://www.blogvierzwei.de/20…gespraech-mit-gero-scira/

    Diskussionsthema zum Artikel: Hildmann über Lennart Grill: "Die Entwicklung ist durchweg positiv


    Hildmann über Lennart Grill: "Die Entwicklung ist durchweg positiv

    FCK-Torhüter Grill zufrieden mit der Gegentorquote und verstimmt über zu wenig Punkte


    Mit einem halben Jahr Verspätung hat Lennart Grill sein Nahziel erreicht: Der 20-Jährige ist seit Jahresbeginn 2019 die Nummer 1 bei Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern.


    „Ich will spielen!“ Die Kampfansage hatte Grill nach dem 1:2 verlorenen U19-Pokalfinale gegen den SC Freiburg am 19. Mai 2018 in Berlin gemacht. Da hielt Grill herausragend gut. Gespielt aber hat in der neuen Saison zunächst Jan-Ole Sievers, ab dem achten Spieltag Routinier Wolfgang Hesl. Lehrjahre ...


    „Lenni hat eine gewisse Anspannung abgelegt. Die Entwicklung ist durchweg positiv“, lobt Cheftrainer Sascha Hildmann den jungen Schlussmann, der Mitte 2016 vom FSV Mainz 05 zum FCK kam. „Ich will spielen“, sagte Grill auch damals. Bei den Rheinhessen konkurrierte er mit Florian Müller, der jetzt die Nummer 1 im Mainzer Bundesliga-Tor ist.


    Dreimal hat Grill nun in der Dritten Liga gespielt, beim 2:0 gegen Großaspach und beim 0:0 gegen Halle blieb seine Weste weiß, beim 0:2 in Münster verhinderte er mit einigen Glanzparaden Schlimmeres. „Meine Gegentorquote ist gut, aber es wurden zu wenig Punkte“, sagt der 1,91 Meter große Torwart. Sein RHEINPFALZ-Notenschnitt: 2,0. Grill spielte in der deutschen U16 und U17. Als überzeugende Nummer 1 der Lauterer kann er auch für die U20 ganz schnell wieder ein Thema werden.

    Einfach vorbildlich. Alte Schule.

    Dienstag, Vormittagstraining, Platz zwei auf dem Betzenberg: Grill steht abwechselnd mit Wolfgang Hesl (32) und Matheo Raab (21) aus der U21 im Tor. Gerry Ehrmann, der Torwart-Trainer, wirft gezielt Bälle zu. Links unten, rechts unten – alles sehr platziert, hohe Geschwindigkeit. Dann oben Richtung Torwinkel, rechts, links. Aus der Hocke anfliegen, die Bälle parieren, lautet der Arbeitsauftrag. Acht Bälle, acht Sprünge, acht Flüge. Dann kommt der Kollege dran.


    „Dienstags ist es immer am härtesten“, sagt Grill. Ehrmann lobt, fordert, spornt an: „Gut Matheo.“ „Ja, gut, Wolle.“ „Komm Lennart. Linke Hand hinter den Ball, komm Lennart, hohes Tempo. Hol dir den Ball. Super…“


    Die Konstellation bei den Lauterer Torleuten hat sich nach Sievers’Ausleihe zum FC Gifu nach Japan geändert. „Morgens ist Matheo dabei, nachmittags Lorenz Otto aus der U19. Unser Verhältnis ist super. ,Wolle’ Hesl ist ein erfahrener Torwart, der uns viel erklärt. Er hilft uns viel mit seiner Erfahrung.“ Hesl – ein fast väterlicher Freund, der sich als Kollege, nicht als Rivale sieht, aber so eisern trainiert, als würde er morgen spielen. Einfach vorbildlich. Alte Schule.


    „Mein Leben hat sich nicht geändert. Ich mache nichts anders als vorher“, mag Grill keinen Unterschied zu vorher sehen – außer, dass er spielt. „Klar, es ist ein anderer Hype, ich stehe mehr in der Öffentlichkeit. Aber privat ist es, wie es war – ich mag es sehr ruhig zu leben“, erzählt der Schlussmann, der in Morlautern wohnt. Den freien Tag am Montag hat er bei der Familie in Idar-Oberstein verbracht. Er genießt es, heim zu kommen, ist froh, dass er nicht länger als eine Stunde bis in die Heimatstadt braucht. Seine Freundin , die er in seiner Zeit bei den „Nullfünfern“ kennenlernte, lebt in Mainz. Auch keine Weltreise ...


    Lennart Grill hat die Tabelle im Blick. Er weiß um die nur fünf Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. Er weiß aber auch, was seine Vordermänner können. „Wir haben Qualität. Aber die müssen wir auch auf dem Platz bringen“, sagt der Keeper vor dem Gang zum Karlsruher SC am Samstag (14 Uhr). „Das ist ein Derby, wo du alles reinhauen musst. Wie es so schön heißt: Wer da nicht weiß, um was es geht, ist fehl am Platz.“


    Grills Vorbild ist Manuel Neuer „Mir gefällt seine Spielart, er ist immer ruhig“, sagt Grill, der die fußballerischen Qualitäten des Nationaltorwarts rühmt. Und im FCK-Tor mit seiner Bierruhe imponiert.


    Quelle: Rheinpfalz