Beiträge von Michael

    Heizer04


    Hier findest du unter dem Punkt 1. FC Kaiserslautern e.V. --> Aufsichtsrat alle gewählten Kandidaten und ihre Vita: https://fck.de/de/fck-der-club/struktur/.


    Und ja, die regionalen Investoren sind mehr oder minder bekannt, da sie den FCK bereits seit der Ausgliederung mit kleineren Anteilen unterstützen. Es sind allesamt regionale / lokale Unternehmer. Der Ankerinvestor ist offiziell noch nicht bekannt gegeben worden, es handelt sich jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach um Horst Peter Petersen, einen Deutschen in Dubai lebenden Investor. Ein paar weitere Infos hier zu findest du hier.


    Es gibt offiziell von Vereinsseite aus keine bevorzugte Position. Das, was die Verantwortlichen sagen ist, dass es unabhängig von den Personen ein Investor / eine Investorengruppe sein muss, die für den FCK die beste Lösung darstellt. Laut Petersen ist eine Kombination, bestehend aus ihm als Ankerinvestor und den regionalen Investoren mit einer kolportieren Summe in Höhe von acht Millionen Euro, durchaus möglich.

    Diskussionsthema zum Artikel: „Keßler stellt klar: Es wurde niemand ausgegrenzt!“


    „Keßler stellt klar: Es wurde niemand ausgegrenzt!“

    Der Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Keßler entgegnet der Kritik an seinem Interview und widerspricht den Ausgrenzungsvorwürfen einzelner Beiratsmitglieder.


    Nach dem auf Treffpunkt Betze veröffentlichten Interview sah sich der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Keßler vor allem in den sozialen Medien mit teilweise deutlicher Kritik konfrontiert. Keßler mahnte im Gespräch zu Ruhe und Besonnenheit, damit der FCK in die Lage gebracht werden könne, eine für den Verein beste Entscheidung in der Investorenfrage treffen zu können. Darüber hinaus verwies Rainer Keßler darauf, dass es - wie durch manche Medienkanäle vermutet - keine Lagerbildung innerhalb der FCK-Gremien geben würde.


    In einem heute verfassten Facebook-Post geht Keßler persönlich auf die geäußerte Kritik ein und appelliert noch einmal an alle Räte, "nicht investorengetrieben", sondern im Sinne des FCK lösungsorientiert zu agieren. Zudem widerspricht er dem im Kicker-Magazin geäußerten Eindruck, Jörg Wilhelm und Martin Weimer wären von Gesprächen mit den regionalen Investoren ausgeschlossen worden.


    Der Post im Wortlaut:


    "Im Nachgang zu meinem Interview möchte ich nochmals auf die Posts im Netz antworten. Alle Räte sind aufgefordert nicht investorengetrieben zu agieren sondern die beste Lösung für den FCK zu finden.


    Ich hatte deutlich artikuliert, dass der FCK in der Lösung „mittel- und langfristig“ stabilisiert werden muss. Eine Präferenz für Angebot A oder B ist damit nicht verbunden! Wichtig ist natürlich -wir haben nach der Insolvenz die einmalige Chance die Weichen richtig zu stellen. Das kann und wird nicht auf ein Jahr angelegt sein!


    Und nun auch von meiner Seite eine deutliche Klarstellung: Der Eindruck aus dem kicker-Artikel ist nicht korrekt. Am 20.6. fand das Grundsatzgespräch mit den regionalen Investoren statt. An diesem Gespräch haben alle teilgenommen! Das folgende Gespräch wurde dann von der Geschäftsführung geführt. Es wird der Eindruck erweckt, dass Martin Weimer und Jörg Wilhelm in diesen Gesprächen von den anderen AR-Mitgliedern ausgegrenzt wurden. Das ist schlicht und einfach falsch!


    Es gibt keine Allianz Wilhelm/Weimer gegen Merk/Wagner/Keßler.


    Ich hatte deutlich geäußert, dass wir alle brauchen. Und genau für diese Einheit, auch wenn es zunehmend schwerer wird, kämpfe ich!"

    Quelle: Facebook-Kanal Rainer Keßler

    Bild: ms-sportfoto.de

    Diskussionsthema zum Artikel: Im Gespräch mit Aufsichtstatsmitglied Jörg E. Wilhelm


    Im Gespräch mit Aufsichtstatsmitglied Jörg E. Wilhelm

    Die Organisatoren von „FCK Jetzt!“ sprachen mit Aufsichtsratsmitglied Jörg E. Wilhelm. Und sie äußern sich mit einem Appell an die derzeitigen Verantwortlichen.


    Liebe FCK Freunde,


    da der „Kicker“ nun ohnehin berichtet hat - mit einer nahezu identischen Wortwahl - möchten wir auch die Antworten auf die Fragen öffentlich machen, die wir Professor Wilhelm gestellt haben, nachdem dieser uns ein Gespräch mit dem Großinvestor ermöglicht hat. Wir denken, das hilft bei der Einordnung der ein oder anderen Aussage der vergangen Tage.


    Wir wollen hier ausdrücklich für keinen Investor Partei ergreifen. Am besten wäre es gewesen, man erfährt gar nichts über diesen Prozess. Was wir aber hier in aller Offenheit zum Ausdruck bringen möchten, ist unsere tiefe Enttäuschung über die handelnden Akteure. Ihr seid in Rekordzeit dort angekommen, wo wir nicht mehr hinwollten. Wir erlauben uns jeweils zwei Antworten aus den jeweiligen Interviews aus der Zeit des Wahlkampfes beim Internetportal der-betze-brennt.de zu zitieren:


    Merk: Nicht clever, ehrlich! Es geht nur der berechenbare Weg. Aber da muss auch jeder erkennen: Wenn ich Ehrlichkeit erwarte, muss ich auch die Wahrheit respektieren. Und die kann unangenehm sein.


    Merk: Sicher im Netzwerk Fußball, Unternehmen, Medien. Und im Bereich der Strategie und Kommunikation mit meinen verbindenden Grundsätzen "Starke Menschen arbeiten mit starken Partnern" und "Besser miteinander als übereinander reden"... aber vielleicht sollten meine Teamkollegen meine Fähigkeiten besser skizzieren.


    Keßler: Durch Geschlossenheit und Ruhe muss verloren gegangenes Vertrauen gegenüber den Mitgliedern und Fans sowie allen Partnern, wie zum Beispiel den Sponsoren und Investoren oder auch der Stadt Kaiserslautern, zurückgewonnen werden. Persönliche Interessen und Machtkämpfe müssen der Vergangenheit angehören. Alle, denen der FCK am Herzen liegt, müssen einen großen gemeinsamen Nenner finden um den tiefen Riss, der den Verein spaltet, zu überwinden. Respektvolles "Miteinander & Füreinander".


    Keßler: Dabei werden wir uns an die rechtlichen und moralischen Rahmenbedingungen und unsere Satzung halten. Bei Entscheidungen von erheblicher Bedeutung werden wir uns vorbehalten, über eine Mitgliederbefragung uns ein Meinungsbild zu verschaffen.


    Da wir beide Personen persönlich kennen, möchten wir an dieser Stelle nicht mehr kommentieren. Aber eines ist klar, diejenigen, die beschlossen haben Jörg Wilhelm oder Martin Weimer nicht in Verhandlungen einzubinden oder diese ohne den Geschäftsführer zu führen, können das auch wieder ändern. Indem sie ihr eigenes Ego nicht über den Verein stellen. Dies gilt auch in der Kommunikation hinsichtlich des Insolvenzverfahrens.


    Hierbei möchten wir einiges klarstellen. Wir haben ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Das heißt, wir sind der Herr des Verfahrens. Herr Eichelbaum ist der Berater des Geschäftsführers also von Herrn Voigt und schaut, dass dieser keine haftungsrelevanten Schrittfehler macht. Herr Scheffler ist der Berater des e.V. in seiner Position als Gesellschafter der KGaA. Und Herr Kleinschmidt als Sachwalter hat zunächst lediglich zu prüfen, dass es in diesem Verfahren nicht zu einseitiger Benachteiligung von allen oder einzelnen Gläubigern kommt.
    Die Entscheidung liegt also solange bei der Geschäftsführung der KGaA, wie das Verfahren offen und transparent geführt wird.


    Herr Kleinschmidt hat aber auch die Aufgabe sicherzustellen, dass Gläubiger keinen Druck ausüben, der eine Sanierung und damit die Sicherung von Arbeitsplätzen oder gar die Fortführung verhindert. Welches Investorenangebot angenommen wird ist zunächst und ausschließlich in der Entscheidungssphäre der KGaA. Nachgelagert kommt es dann zur Abstimmung über den Insolvenzplan (und somit das Angebot) im Gläubigerausschuss. Natürlich ist dieses Prozedere im Regelfall vorabgestimmt. Keiner wird mit einem offensichtlich die Gläubiger benachteiligenden Angebot in den Gläubigerausschuss gehen.


    Der FCK hat aber - nach allen öffentlich bekannten Informationen - zwei Angebote bzw. eine Interessensbekundung vorliegen, die den selben Schuldenschnitt vorsehen. In soweit ist es eine originäre Entscheidung der Geschäftsführung der KGaA und im Nachlauf auch der Beiratsmitglieder welches Angebot angenommen wird - und dann gemeinsam mit dem Insolvenzplan in den Gläubigerausschuss geht. Sollte dieses Angebot bzw. der Insolvenzplan dann einem der dort vertretenen Gläubigergruppen - z.b. Quattrex als eigene Gruppe - nicht passen, warum auch immer, kann er dagegen stimmen. Er kann die Entscheidung sogar später anfechten. Das ist dann halt so.


    Aber die Aufgabe unserer Organe ist es ganz klar, das Angebot anzunehmen, was aus Ihrer Sicht für die Zukunft des FCK das bessere ist. Ohne sich von Gläubigern oder gar der Insolvenzverwaltung unter Druck setzten zu lassen. Oder sich gar hinter ihr zu verstecken. Wenn Quattrex bis zum 1.9. nach Investoren suchen will, die mit einen niedrigeren Schuldenschnitt zufrieden sind, dann sollen sie das tun. Dann geht der Plan halt danach in die Umsetzung. Das ist aus unserer Sicht zwar eine ziemlich sinnbefreite Entscheidung, die lediglich dazu führt, dass man auch dieses Jahr keine gute Mannschaft zusammenstellen kann - aber man lässt sich nicht unter Druck setzten. Ganz klare Message.


    Wir würden hinsichtlich der Angebote und dem weiteren Vorgehen Rainer Keßler bitten, über folgende, von ihm selbst getroffene Aussage nachzudenken: „Bei Entscheidungen von erheblicher Bedeutung werden wir uns vorbehalten, über eine Mitgliederbefragung uns ein Meinungsbild zu verschaffen.“


    Wir können nicht erkennen, dass es nachteilig wäre, sich bei den Mitgliedern des 98% Gesellschafters ein Meinungsbild einzuholen, welchen Weg man gehen will. Nicht bindend und nicht als AOMV, aber lieber Rainer, so wie Du es vorgeschlagen hast - als Umfrage unter den Mitgliedern. Dabei kann ein objektives Entscheidungsbild gegeben werden, warum wer zu welchem Angebot tendiert. Und auch die Gründe dafür oder dagegen. Auch die Investoren können sich zu Wort melden, warum sie was, wie machen wollen. Wenn Sie das aus Vertraulichkeitsgründen nicht machen wollen, dann ist auch das eben so und aus unserer Sicht ebenfalls ein Statement.


    Teuflische Grüße


    Ken Kinscher & Ben Remy


    ___________________________


    Im Gespräch mit: Prof. Dr. Jörg E. Wilhelm (Aufsichtsratsmitglied & Aufsichtsratsvorsitzender der KGaA)


    Frage: Ihnen wird vorgeworfen, dass Ihr Gang an die Öffentlichkeit, insbesondere auch der nicht abgestimmte Besuch im SWR, nicht professionell gewesen seien und den Aufgaben und Pflichten eines Aufsichtsrates zuwiderläuft. Auf der anderen Seite haben Sie damit Inhalte und Fakten transportiert, die vielen Mitgliedern, deren Mandat Sie haben, so nicht bekannt waren und in Teilen auch dem zuwiderlaufen scheinen, für was das Team Keßler / Merk / Weimer / Wilhelm / Wagner angetreten ist. Erläutern Sie doch bitte diesen Schritt aus Ihrer Sicht.


    Antwort: Es ist vollkommen richtig, dass mein Auftritt im TV nicht abgestimmt war mit dem Rest des Teams. Es gab sogar Bestrebungen im Team, nachdem man kurz vor der Sendung von meinem Vorhaben erfahren hat, hinter meinem Rücken meinen TV-Auftritt, den ich genau in diesem Bewusstsein in Abstimmung mit dem Sender geheim gehalten habe, zu verhindern. Gott sei Dank war der Rücken eines meiner Teammitglieder gerade genug, das zu verhindern.


    Zum einen gibt es keine Rechtsgrundlage, auf der eine solche Abstimmung von mir hätte verlangt werden können, zum anderen musste ich von einer Art „Nothilferecht“ Gebrauch machen, da die bis dahin erfolgte öffentliche Kommunikation weder gut, noch vollständig und in Teilen sogar falsch war. Der Öffentlichkeit wurde zu diesem Zeitpunkt nämlich „vorgegaukelt“, es gäbe schon ein Angebot aus dem Umfeld des Vereins, was aber nicht der Fall war, sondern lediglich eine unverbindliche Absichtserklärung. Andererseits wurde bis dahin das bereits seit dem 03. Juni 2020 vorliegende unwiderrufliche, einseitige, zeitlich befriste, bindende und einseitige Angebot auf Abschluss eines wirksamen Rechtsgeschäfts „Investition“, durch den in Dubai lebenden deutschen Investor der Öffentlichkeit vorenthalten. Ich hielt und halte es nach wie vor für meine Pflicht, die Mitglieder und Fans in dieser Situation aufzuklären, schon um zu verhindern, dass etwaige andere, wesentlich schlechtere Offerten angenommen werden, ohne dass ein geordneter Diskussions- und Auswahlprozess stattfinden kann.


    Frage: Der in Dubai lebende Deutsche, der an einer Investition in den FCK interessiert ist, ist kein Mandant Ihrer Kanzlei ist das richtig? Insofern vertreten Sie auch nicht seine Interessen oder haben gar einen Interessenkonflikt. Korrekt?


    Antwort: In Kenntnis der strafrechtlichen Folgen einer falschen eidesstattlichen Versicherung erkläre ich hiermit an Eides statt: Weder ist der Investor Mandant meiner Kanzlei, noch bestehen oder bestanden irgendwelche geschäftlichen Beziehungen zwischen dem Investor und mir oder meiner Kanzlei oder irgendeine unmittelbar oder mittelbar von mir beeinflussten Unternehmen. Mein Interesse an diesem Investor, wie an jedem anderen Investor auch, der zu fairen und rechtmäßigen Bedingungen unter Beachtung der einschlägigen Satzungen und Rechtsvorschriften in den FCK investieren möchte, beschränkt sich ausschließlich auf meine mir per Wahl und Mandat, sowie Recht und Gesetz, auferlegte Funktion als Aufsichtsrat des FCK und seiner Gesellschaften.


    Im Übrigen habe ich – im Gegensatz zu einigen andern Mitgliedern der Gremien – unmittelbar mit Aufnahme meiner Tätigkeit für den FCK eine, den Grundsätzen zeitgemäßer Compliance- und Corporate-Governance-Anforderungen, entsprechende Erklärung unterzeichnet und in den Vereinsakten hinterlegt. Dort darf gern jeder eine Kopie anfordern oder sich bei mir wegen Vorlage melden.


    Trotz mehrfachen Nachfassens und Forderung durch mich, konnte sich nicht jedes Mitglied der Aufsichtsgremien entschließen, alle seine Nebentätigkeiten, die etwa einen Interessenkonflikt verursachen könnten, offenzulegen.


    Frage: Das Angebot der regionalen Investoren sieht nach unbestätigten Angaben eine Kapitalerhöhung von rd. EUR 8 Mio. vor, wovon EUR 2 Mio. an die Gläubiger fließen sollen. Bedeutet das, dass dieses Angebot den selben Schuldenschnitt vorsieht wie das Angebot des Ankerinvestors? Außerdem ist zu hören, dass dieses Angebot vorsieht, dass Aktien künftig nur zu einem höheren Preis veräußert werden können, als durch diese Investorengruppe bezahlt. Vor diesem Hintergrund: handelt es sich bei dem Angebot um ein annahmefähiges Angebot und ist es in Einklang mit der Satzung, den Beschlüssen zur Ausgliederung und dem Viersäulen-Modell?


    Antwort: In dieser speziellen Frage würde ich liebend gern eine Antwort geben, bin allerdings aufgrund meiner Verschwiegenheitspflicht erst in der nächsten Mitgliederversammlung bzw. in einer etwaigen außerordentlichen Mitgliederversammlung rechtlich in der Lage, darauf

    inhaltlich zu antworten. Dort werde ich allerdings das „Angebot“, dass mir bis zu meiner Erklärung in KLARTEXT als einziges schriftliches „Angebot“ vorlag, mitgliederöffentlich machen.


    Ich kann jedoch versichern, dass es sich bei dem von Ihnen wohl gemeinten „Angebot“, was bis dahin vorlag, nicht um ein rechtsmangelfreies Angebot handelt, da dort nicht sämtliche Namen der dahinterstehenden Personen identifizierbar sind und weil das sogenannte „Angebot“ Bedingungen enthält, die weder aus rechtlicher, noch aus kaufmännischer Sicht und auch nicht aus für den Verein kaufmännisch vertretbarer Sicht, angenommen werden können. Durchsichtiger Zweck dieses „Angebotes“ ist nach meiner persönlichen Einschätzung lediglich, mit geringem Einsatz die wirtschaftliche Kontrolle über die KGaA zu erlangen, das Angebot des Investors aus Dubai zu kanibalisieren.


    Frage: Kommen wir ganz konkret auf das Angebot des in Dubai lebenden deutschen Investors zu sprechen. Das Angebot sieht eine signifikante – man hat gehört EUR 20 Mio. Euro – Kapitalerhöhung vor, die sowohl genug Raum für die Beteiligung weiter regionaler Investoren lässt als auch genug Spielraum für das öffnen der Fansäule. Zudem beansprucht der Investor lediglich einen Sitz im Beirat. Vor diesem Hintergrund: handelt es sich bei dem Angebot um ein annahmefähiges Angebot und ist es in Einklang mit der Satzung, den Beschlüssen zur Ausgliederung und dem Viersäulen-Modell? Gibt es aus Ihrer Sicht irgendeinen Grund, der gegen eine Kombination der regionalen Investoren und dem Ankerinvestor spricht.


    Antwort: Hier bestehen die gleichen Verschwiegenheitspflichten, wie bei der Frage nach der inhaltlichen Ausgestaltung des anderen, jedoch nicht annahmefähigen „Angebotes“. Richtig und bereits durch den Investor selbst öffentlich verkündet ist aber, dass durch das Angebot des Investors aus Dubai, in Kombination mit der von ihm ausdrücklichen gewünschten und willkommen geheißenen Co-Investition - und der von ihm ausdrücklich gewünschten Öffnung der Fan-Säule IV, Eigenkapital in so hohem Betrag zufliessen würden, dass eine im Wesentlichen über die Planinsolvenz entschuldete KGaA, über mindestens 3 Spielzeiten durchfinanziert wäre, vorausgesetzt in der Planinsolvenz wird ein Schuldenschnitt von mindestens 90 % der Verbindlichkeiten erreicht.


    Es spricht also nicht nur nichts dagegen, dass Ankerinvestor, Regionale und Fans als CoInvestoren zusammenkommen, es ist sogar der ausdrückliche Wunsch des Investors aus Dubai, auf diese Art und Weise internationales Finanz- und Sport-Know how mit dem Engagement der regional mit dem Verein verbundenen Unternehmen und der die den FCK tragende Fangemeinde zum Wohle des Vereins zusammenzuführen.


    Frage: Im Umfeld des Vereins werden Gerüchte gestreut, dass der Investor die Forderung gestellt hat, bis zu 30 Mitarbeiter zu entlassen und durch eigene Mitarbeiter zu ersetzen. Können Sie diese Forderung bestätigen, unabhängig davon, ob Sie im Rahmen des Angebotes oder im Rahmen einer Telefonkonferenz übermittelt wurde?


    Antwort: Das ist – wie Sie selbst sagen – ein Gerücht. Der Investor verfügt über den Zugriff auf ein bis zu 30 Fachleuten umfassendes Kompetenz- und Beratungsteam, das an eine internationale Sportakademie angehängt ist und das zur Unterstützung, in allen Fragen rund

    um den Betrieb einer Profifussballmannschaft und deren Organisation beratend hinzugezogen werden kann. Diese Kompetenz will er dem FCK auf dem Weg zur Weiterentwicklung von Liga zu Liga, in Abstimmung mit der Vereinsgeschäftsführung zur Verfügung stellen.


    Frage: Das Insolvenzplanverfahren muss natürlich auch aus Sicht der Gläubiger betrachtet werden. Hierbei sind die Interessen des Schuldners und die des Gläubigers nicht immer gleichgerichtet. Auf der anderen Seite ist es so, dass die Gläubiger im Falle der sogenannten Regelinsolvenz mit einer sehr geringen Quote rechnen müssen. Wenn aber beide Angebote in etwa den selben Schuldenschnitt vorsehen, müsste es auch Ihrer Sicht nicht im Interesse  des FCK sein, eine möglichst hohe Kapitalerhöhung zu erzielen, um im ersten Schritt Planungssicherheit für die nächsten Jahre zu erhalten? Wenn dem so ist müsste doch die Kombination beider Angebote das erklärte Ziel der FCK Geschäftsführung sein und dürfte auch nicht auf Widerstand im Gläubigerausschuss stoßen.


    Antwort: Ich glaube, die Antwort hierauf ergibt sich bereits aus dem oben Gesagten. Die gesamte Investition des Investors aus Dubai fließt nach einem zwingend vorher bei den Großgläubigern zu erreichenden Schuldenschnitt um 90 % ausschließlich ins Eigenkapital und so soll die Transaktion umgesetzt werden. Ob später, sollte das Kapital einmal aufgebraucht sein, weitere notwendige Finanzmittel über Kapitalerhöhung ins Eigenkapital oder über sonstige Finanzierungstools ins Fremdkapital fliessen, bleibt eine derzeit nicht wirklich entscheidende Frage. Wichtig ist, dass der Investor aus Dubai nach seinen eigenen Angaben über genügend weitere Finanzmittel verfügen kann.


    Frage: Der Gläubigerausschuss hat angabegemäß einen M&A Berater damit beauftragt zu überprüfen, ob es nicht weitere Interessenten für den FCK gibt, die z.B. auch bereit wären,  den Gläubigern eine höhere Quote zu zahlen. Dies ist auf der einen Seite verständlich, auf der anderen Seite würde das ja bedeuten, dass sowohl die Geschäftsführung unter Herrn Klatt als auch die Geschäftsführung unter Herrn Voigt nicht ordentlich gearbeitet hätte und nicht im ausreichenden Umfang nach Investoren gesucht hätte. Wie ist Ihre Einschätzung  hierzu? Die Frage ist auch vor dem Hintergrund wichtig, dass ein entsprechender Prozess ja erneut mehrere Wochen, eher Monate in Anspruch nehmen würde. Eine Zeit in der der FCK nur bedingt handlungsfähig wäre. Zumindest wäre man kaum in der Lage, eine schlagkräftige Mannschaft für die kommende Saison aufzustellen, was ja wiederum kontraproduktiv hinsichtlich einer mittelfristigen operativen Erholung ist. Wie ist Ihre Einschätzung zu diesem Themenkomplex?


    Antwort: Nein, dass darf man nicht behaupten: was die frühere Geschäftsführung getan hat, kann ich nicht beurteilen. Die heutige GF unter Sören Voigt und die Kollegen aus dem Team Merk haben alles versucht und weit über 40 Investorengespräche in einem strukturierten Prozess geführt. Aber, um es salopp zu sagen: „wenn die Braut nicht genug geschmückt ist, vielleicht noch schwach, krank und angeschlagen, werden die Brautwerber nicht scharenweise um sie herumscharwenzeln“. Mit anderen Worten: Kein anderer Investor war

    bisher bereit, tatsächlich so viel zu bieten.


    Jetzt, beim Vorliegen bzw. sich Anbieten einer derart attraktiven Investorenkombination noch einmal auf Kosten des eh schon finanzschwachen Unternehmens, erneut einen teuren Berater zu beauftragen, der unter dem Deckmäntelchen der neutralen Beurteilung der vorliegenden Angebote erneut einen wochen- oder monatelangen Investorensuchprozess starten will, anstatt die „Luxusangebote“, die vorliegen, anzunehmen bzw. annehmen zu lassen, schadet dem Verein, vertreibt ggf. den bis zum 31. Juli 2020 bereiten Investor aus Dubai und dient allenfalls Quattrex und Co, bei der Suche nach einem Investor, der verrückt genug ist, erst einen Teil der Altverbindlichkeiten zu zahlen, bevor Geld in den Neuanfang fließt.


    Frage: Sind Sie als einziger M&A- sowie Transaktionsspezialist im Team Merk neben Martin Weimer, dem Finanzfachmann in die Verhandlungen und Gespräche hinreichend eingebunden?


    Antwort: Nein: bei den Gesprächen mit den Regionalinvestoren wurde ich bisher auf deren Drängen ferngehalten; all diese Gespräche fanden immer hinter verschlossener Tür ohne meine Teilnahme statt. Auch Martin Weimer war dazu nicht präsent. Bei dem Angebot des Investors aus Dubai waren Verhandlungen nicht notwendig: er hat von Anfang an ein Angebot formuliert und unterschriftsreif auf den Tisch gelegt und sodann sämtliche, an ihn in einer Videokonferenz, unter Teilnahme von Geschäftsführung, Generalbevollmächtigten und nahezu allen Mitgliedern des Vorstandes, Aufsichtsrats und Beirates, an ihn gerichteten Nachbesserungen und Kompromisse erfüllt und innert 3 Tagen schriftlich zugesagt.


    Frage: Haben Sie das Gefühl, genügend gehört zu werden und Ihre Expertise hinreichend einbringen zu können?


    Antwort: Nein, ich bin der Meinung, dass hier einige Leute aus den Aufsichts- und Beiratsgremien gern den „Obergeschäftsführer“ spielen und ständig ins operative Tun eingreifen. Gespräche mit Stakeholdern, Geschäftspartnern und mit den Regionalen werden – neben oder ohne Geschäftsführung - in der Regel gerade von denen geführt, deren Expertise nicht Recht und Finanzen sind. In Abstimmungsprozesse mit den heute in der Planinsolvenz das Sagen habenden Entscheidern bin ich leider nicht eingebunden. Wenn und soweit auf Missstände hingewiesen werden müsste, versucht man, wenn auch meist erfolglos, mich unter Hinweis auf die Geschlossenheit eines Teams zu räsonieren. Meine Hinweise auf die Einhaltung der Satzungs- und Rechtspflichten werden leider oft vom Tisch gewischt und einer Art Super-Revisions-Instanz in Form eines Kompetenzteams zu unterstellen versucht. Leider oder Gott sei Dank deckt sich das nicht mit meiner und des Gesetzgebers Auffassung von der mir auferlegten Tätigkeit.


    [Anm. d. R.: Das Gespräch mit Jörg E. Wilhelm führten Ken Kinscher und Ben Remy. Die Aufzeichung erfolgte 05. Juli 2020.]


    Bildquelle: ms-sportfoto.de

    was mich ein wenig nachdenklich macht,scheinbar wurde sein artikel bei instagram von den kollegen

    thiele, spahic, schad und gottwald,geliked

    Die Frage ist aber, was genau geliked wurde. Immerhin besteht der Post aus zwei Teilen:


    "turbulente Zeiten liegen hinter uns, nach monatelangem Schweigen wollte ich einmal ein paar Dinge richtig stellen. Dies soll kein ,, Nachgetrete,, sein,

    sondern nichts als die WAHRHEIT !"


    &


    "Ich wünsche den Mitarbeitern im Verein nur das Beste und den wahren Fans den Erfolg den sie sich wünschen!"


    Diskussionsthema zum Artikel: Hemlein: Deutliche Vorwürfe gegen die sportliche Führung


    Hemlein: Deutliche Vorwürfe gegen die sportliche Führung

    Nach seiner Suspendierung spricht Christoph Hemlein erstmals über die schwere Zeit während Corona und erhebt schwere Vorwürfe gegen die Verantwortlichen seines Ex-Klubs.


    Im SPORT1-Interview erhebt der gebürtige Heidelberger jetzt schwere Vorwürfe gegen die Verantwortlichen beim FCK und spricht über unter anderem Gehaltsverzicht, falsche Tradition sowie fehlende Solidarität im Fußball. Der 1.FC Kaiserslautern wollte sich auf SPORT1-Nachfrage nicht zu Hemleins Ausführungen äußern.


    SPORT1: Herr Hemlein, Sie wurden beim FCK vergangenen November suspendiert. War es seitdem die schwerste Phase Ihrer Karriere?


    Christoph Hemlein: Ja. Ich kannte so eine Situation nicht. Ich hatte immer die Hoffnung, als mir gesagt wurde, dass es einen Weg zurück gäbe, wenn ich sportlich meine Leistung im Training bringen würde. Das hat mir Mut gemacht und deshalb habe ich weiter Gas gegeben.


    SPORT1: Sie waren Kapitän, sind von heute auf morgen abgesetzt worden. Von wem sind Sie besonders enttäuscht?


    Hemlein: Ich bin natürlich sehr enttäuscht von den Verantwortlichen. Zwei Tage vor meiner Suspendierung hielt der Trainer nach dem Pokalsieg zu Hause gegen Nürnberg vor der kompletten Mannschaft noch eine Lobeshymne auf mich und drei Tage später war ich raus. Es ist keine Frage dass ich sportlich nicht überzeugt habe. Auch dieser Schritt, einen vorübergehend zu "degradieren", ist für mich kein Problem. Nur muss ich es auch honorieren und einem Spieler wieder Chance gewähren, sich im Training dem Profi-Trainer anzubieten, wenn er sich vernünftig verhält, die Bedingungen annimmt und in der U21 nachweislich gute Leistungen bringt.


    (...)


    Quelle: https://www.sport1.de/fussball…zicht-mobbing-und-fck-aus

    Nun ja, das Interview wurde erst nach dem letzten Spieltag geführt. Dieser hat am Samstag stattgefunden. Letzte Woche gab der Verein bekannt, dass Huth auch die letzten beiden Spiele für Zwickau machen darf. Vielleicht wollte man ihn und Zwickau sich einfach in Ruhe auf den Klassenerhalt konzentrieren lassen wollen. Zeit für Gespräche mit Blick auf die kommende Saison gibt es jetzt genug. Ich würde das erstmal nicht überbewerten.

    (...) Doch bisher gibt es von dem dubiosen Dubai-Investor noch kein Testat in Sachen Bonität und Geldwäsche. Das Angebot stammt angeblich von Peter Petersen aus Dubai. Dessen Briefkasten-Firma wird vertreten von Richard C. Ritter. Der Anwalt hat eine Adresse in Dubai (Ritter Legal Consultants), stammt übrigens aus Basel. Lauterns Wilhelm und Ritter sollen sich gut kennen.


    (...)


    Quelle: https://www.bild.de/sport/fuss…echsel-71710806.bild.html

    Anil Gözütok kommt gebürtig aus Tübingen und wechselte im Sommer 2014 im Alter von 13 Jahren vom SSV Reutlingen zum 1. FC Kaiserslautern. Der Offensivspieler war in den vergangenen Jahren stets Leistungsträger bei den jungen Roten Teufeln, wurde in dieser Saison aber zwischenzeitlich von einer Schultereckgelenksprengung ausgebremst. In der vergangenen Saison konnten Anil Gözütok, Leon Hotopp und Anas Bakhat zusammen den Gewinn des A-Junioren-Verbandspokals und den Einzug ins Finale des DFB-Junioren-Vereinspokals feiern. „Ich freue mich über die Vertragsverlängerung beim FCK. Ich bedanke mich auch bei Alexander Bugera und Marco Laping, die mich gefördert und gerade auch in schwierigen Phasen unterstützt haben. Ich glaube an den Verein und seine Fans. Ich werde hart arbeiten, um in den nächsten Jahren mithelfen zu können, die Fans glücklich zu machen und den damit verbundenen Erfolg an den Betzenberg zurückzuholen“, freut sich Anil Gözütok darüber, bis 2022 beim FCK zu bleiben.


    Constantin Fath kehrte in diesem Sommer nach zwei Jahren von der Borussia aus Dortmund, mit der er in der U17 und U19 jeweils in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft stand, zum FCK zurück, für den er bereits von 2011 bis 2016 aufgelaufen war. Der Hauensteiner, der aktuell mit einer Schambeinentzündung pausieren muss, fühlt sich auf der „Sechs“ am wohlsten. „Für mich als Pfälzer geht ein Traum in Erfüllung, den man nur richtig mitempfinden kann, wenn man von klein auf so mit dem Verein verwurzelt ist, wie wir von hier. Ich will dabei helfen, den Betze wieder zu der Bastion zu machen, wie ich, meine Eltern und Großeltern ihn vor einiger Zeit noch erlebt haben“, kommentiert Constantin Fath seine Vertragsunterschrift bis Juni 2021.


    Innenverteidiger Leon Hotopp wurde in Kaiserslautern geboren und trägt bereits seit dem Jahr 2009 das Trikot der Roten Teufel. Aktuell fungiert der Abwehrchef der Lautrer U19 auch als Kapitän seiner Mannschaft. „Ich bin sehr stolz darüber, meinen ersten Profivertrag beim FCK unterschrieben zu haben und bedanke mich deshalb bei jedem Trainer, Betreuer und Physiotherapeuten, die mich seit der U10 beim FCK begleitet haben. Ein großer Dank geht vor allem an meine Mutter und meine Großeltern, die mich von klein auf zu jedem Training gefahren und zu fast jedem Spiel begleitet haben. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Leon Hotopp, der ebenfalls bis 2022 beim FCK bleibt.


    Anas Bakhat wurde in Mainz geboren und spielte in der Jugend beim 1. FSV Mainz 05 und dem TSV Schott Mainz, eher er im Januar 2017 auf den Betzenberg wechselte. Seitdem ist der Deutsche mit marokkanischen Wurzeln aus dem Mittelfeld der jungen Roten Teufel nicht mehr wegzudenken. „Ich bedanke mich beim Verein für das große Vertrauen und möchte meinen Teil dazu beitragen, eine erfolgreiche Zeit zusammen mit dem FCK, unseren überragenden Fans und der Stadt zu gestalten!“, freut sich Anas Bakhat, der einen Vertrag mit einer Laufzeit bis 2022 unterzeichnet hat.


    Auch Mittelfeldfeldspieler Mohamed Morabet hat sich derweil länger an den 1. FC Kaiserslautern gebunden. Der 21-Jährige, der im Sommer 2017 vom damaligen Drittligisten FSV Frankfurt in die Pfalz wechselte, unterschrieb gleich für drei weitere Jahre beim FCK. Nach einem weiteren Jahr in der zweiten Mannschaft wird sich der Kontrakt des Deutsch-Marokkaners im Sommer 2020 in einen Profivertrag mit Laufzeit bis Juni 2022 am Betzenberg umwandeln.


    Torhüter Lorenz Otto wechselte im Sommer 2017 vom FC Rot-Weiß Erfurt in die U17 des 1. FC Kaiserslautern und läuft seitdem in der Junioren-Bundesliga für die Roten Teufel auf. „Der Wechsel nach Kaiserslautern war ein absoluter Glücksfall für mich und ich bin sehr glücklich, hier meinen ersten Profivertrag unterschreiben zu dürfen. Ein besonderer Dank gilt meinen Torwarttrainern Sven Höh und Gerry Ehrmann, denen ich viel zu verdanken habe. Aber ich stehe trotz der langfristigen Perspektive noch ganz am Anfang, das ist mir vollkommen bewusst und ich werde weiter hart an mir arbeiten“, blickt Lorenz Otto, der sich bis 2022 an den FCK gebunden hat, in die Zukunft.