Fritz-Walter-Stadion: Stadtrat stimmt Pachtreduzierung bis 2021 zu

  • Das Heft des Handelns hat der FCK schon lange aus der Hand gegeben.


    Seit langem ist es nur noch auf Entgegenkommen und Hilfe angewiesen - von Fans, Stadt und Gläubigern.


    Jetzt steht eben der Zahltag vor der Tür, es muss abgerechnet werden. Der FCK bekommt keinen neuen Wechsel mehr, der FCK scheint endgültig am Ende zu sein! Schade ....

  • Und ich kann den OB auch verstehen.

    Tut mir leid, ich nicht.


    Die Stadt wird nicht nur auf den Schulden (100 Mio) sitzenbleiben, die jährlichen Einnahmen insgesamt werden sinken. Zudem muss man den Klotz abreißen und danach Käufer für die Grundstücke finden. Am Ende werden die Milchmädchenrechner feststellen, dass Milchmädchenrechnungen nicht aufgehen ...

  • Dreispitz,

    Ich denke es gibt Alternativen- natürlich nicht ohne Verlust für die Stadt , aber diese macht sie seit Jahren ohnehin.

    Nicht umsonst interessieren sich andere für die Immobilien in KL - auch Becca. Und in so mancher Konstellation ist der fck ein Hindernis


    man konnte auch sagen dass der Fck für KL Alternativlos ist, ist eine Milchmädchenrechnung

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • der FCK scheint endgültig am Ende zu sein! Schade ....

    Mittlerweile kann ich da nichts mehr Großes empfinden. Die innere Abnabelung hat bei mir schon vor längerem begonnen. Wer so lange derart konsequent an seinem eigenen Untergang arbeitet geht eben irgendwann unter. Es ist nichts anderes als verdient denn jeder der bessere Arbeit leistet zieht eben zu Recht vorbei. Ce la vie.

  • Zu viel Leiden nutzt Emotionen ab

    Bleiben werden Erinnerungen aus den 90ern und ein paar 2000er.

    Um mehr als traurig zu sein, dafür reicht es nicht mehr aus. Auch der Klotz hat dazu beigetragen

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • dass der Fck für KL Alternativlos ist, ist eine Milchmädchenrechnung

    Alternativlos ist gar nix. Die Folgen muss man halt mal ausrechnen. Meine Rechnung geht so:


    FCK fällt weg, das sind die Folgen:


    1. Die Gewerbesteuereinnahmen würden erst einmal deutlich sinken.

    2. Die Anteile an der Einkommensteuer werden deutlich sinken.

    3. Den 100 Mio-Kredit muss die Stadt zahlen.

    4. Die Abrisskosten muss die Stadt zahlen. Alternativ dazu muss die Stadt die Instandhaltung zahlen.

    5. Folgen für die lokale Wirtschaft nicht eingerechnet


    Das Einzige was man als EInnahmen verbuchen könnte, wären Grundstücksverkäufe. Und eventuell zukünftige Steuereinnahmen. Bis die Punkte 1 bis 5 eingespielt wurden, vergehen Jahrzehnte, wenn die Einnahmen jemals so hoch sein sollten ...


    M.E. müsste die Stadt das Stadion für 0 Euro verpachten und hoffen, dass der Verein dadurch auf die Beine kommt und den ganzen Bums wieder übernimmt. Dazu muss man die 30 Mio Zinsen, die noch anfallen werden, einfach abschreiben. Und wenn der Helaba-Kredit fällig ist, auf einen Kommunalkredit mit fast 0 % umschulden. Folge: Dadurch fallen keine Zinskosten mehr an und der Verein kann diesen Kredit irgendwann durch Kauf ablösen.


    Es ist zwar nur ein Randthema, aber diese Schwarze-Null-Politik wird uns noch allen auf die Füße fallen. So funktioniert es nicht ...

    Einmal editiert, zuletzt von QuietMeadow8932 ()

  • Deine Rechnung gehe ich ja mit.


    Es wäre schon längstens der richtige Weg gewesen- seit Jahren.


    zu der Rechnung davor:

    Stellt die vor ein Investment Konzern wie CoReState kauft der Stadt die Stadiongesellschaft für 1€ inklusive aller Schulden ab und regelt den Rest selbst. Und schon sieht es ganz anders aus für die Stadt. Diese Szenario habe ich zB neben anderen vor den Augen. Im immo Bereich ist aktuell alles verrückte möglich.

    "Die Menschen wissen im Moment nicht wohin mit ihrer Liebe. Sie möchten dafür wenigstens ab und zu ein Fußballküsschen bekommen. Dafür werden sie den Klub weiterhin unterstützen müssen, auch in holprigen Zeiten" !! (Marcel Reif, kicker, 10.10.16)

  • Auch schon vor Jahren wurde diese Pachtaussetzung hier vorgeschlagen. Verantwortliche meinten damals schlauer zu sein. Heute ist es für dieses Szenario zu spät! Die Chance ist vertan - für Stadt und FCK! Jetzt muss nur noch für einige Zeit der Schwanengesang ertragen werden.