Beiträge von Ostalb-Devil

    Zu deinem letzten Absatz:

    Nicht nur SM. Wenn ich schaue, wie ein Johnson oder Trump damit umgehen bzw. umgegangen sind, dann kann man sich nur ans Hirn fassen. Und das war öffentlich vor laufenden Kameras. :(. Und nun ist Johnson selbst infiziert und die USA wird damit gerade überrollt.


    Es zeigt: der Mittelweg ist nicht verkehrt, es braucht keine Bankverbote oder Wochenmarkt Sperrung. Eine gute Dosis Disziplin und Reinlichkeit und ein sinnvoller Abstand.

    HDH ist eigentlich Provinz oder ihre ich mich da?

    Ostwürttemberg, ja Provinz passt schon. Ich wohne in Aalen, da gilt das gleiche. Aber 60k Einwohner hat es schon.

    Aber HDH mit HARTMANN AG und VOITH AG in der Vergangenheit starke supporter gehabt und sich immer nur mit Augenmaß finanziell in Transfers gegeben. Stadion ist eher klein und bisher hat auch der gehobene Mittelstand sich stark im Sponsoring beteiligt.

    Bewegung an der frischen Luft ist überall erlaubt. Und ich sehe im Wald, wenn ich jogge auch viele Ältere, die sich einfach mal kurz setzen wollen und verschnaufen wollen. Und da fliegt nix von der Bank über die Hose in den Mund. Sie sitzen da einfach alleine oder mit ihrem Lebenspartner. Und ja - diese blöde Anweisung gibt es nur in Sachsen.


    Zum Einkaufen:

    Auch ich gehe nur reduziert und gezielt einkaufen - auch für meine viel ältere Nachbarin. So kann man sich helfen. Aber ich kann vorm Wochenmarktstand genauso viel Abstand halten wie im Supermarkt.


    Generell:

    Man muss auch aufpassen nicht zu überreizen - die Menschen haben gerade viel Verständnis. Das sollte man nicht überreizen.

    Es muss für alle Wirtschaftszweige Lockerungen geben um Maßnahmen zu finanzieren. Das Leben muss weitergehen sonst stirbt es....

    Und da bin ich völlig bei Dir.


    Ich kann da nur auf Korea und Taiwan verweisen - auch dort gab und gibt es harte Restriktionen, aber auch einen Weg, die Wirtschaft und somit die Menschen wieder ein Stück in die normalen Verhältnisse zu bringen. Allerdings ist man dort auch a) auf solche Themen anders vorbereitet und b) Disziplinierter im Umgang damit.


    Ich weis wie zB gerade bei Samsumg gearbeitet wird, oder dem großen US Chipherstellern. Da sind auch nichts alle in den Werken zur gleichen Zeit! Aber versetzt und dazwischen mit Reinigungsmassnahnen. Es funktioniert- bei gleichzeitig in KR rückläufigen Zahlen.


    Der Weg zurück muss schnell definiert werden, sonst ist die Kasse leer


    Edit

    Und das man in Sachsen zb nicht mehr alleine auf einer Bank im freien sitzen darf und in vielen Orten Wochenmärkte untersagt werden, aber Supermärkte offen bleiben, dafür fehlt dann auch mit das Verständnis

    und man arbeitet ja gerade an Lösungen - allerdings wird das dann teilweise die risiko-Gruppen weiter beschränken in der Freizügigkeit.


    Zitat

    https://www.focus.de/gesundhei…kogebiet_id_11576018.html


    Nicht nur die Bürger sehnen sich nach Rückkehr zur Normalität. Auch in der Bundesregierung werden Überlegungen angestellt, wie lange eine Kontaktsperre, wie sie derzeit wegen der Corona-Epidemie gilt, in einer freiheitlichen Gesellschaft durchhaltbar ist. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zeigt sich im Gespräch mit der ZEIT überzeugt, man werde dabei nicht „um die digitale Nachverfolgung von Kontakten, also um das Handy-Tracking“ herumkommen. „Wir sehen,“ so Spahn, „dass es einem demokratischen Staat wie Südkorea gelungen ist, mit diesem Verfahren das Virus zu bekämpfen und trotzdem das öffentliche Leben weitgehend aufrechtzuerhalten.“

    Bis Ostern will Spahn ein entsprechendes Gesamtkonzept erarbeiten. Dazu werde auch gehören, die Älteren „möglicherweise über mehrere Monate zu bitten, ihre Kontakte stark einzuschränken und im Zweifel zuhause zu bleiben.“

    Was ist dann angemessen?

    Aufgrund dieser kaum vergleichbaren Situation ist das doch eben nicht bewertbar.

    Und ich bin vorsichtige Menschen wie Dorsten oder Kekulé da etwas zu unterstellen, denn gleiches kann man den Zahlreichen anderen Experten die via Youtube oder Bild oder anderen Medien das Gegenteil behaupten nämlich auch unterstellen. Stichwort: auch mal was gesagt haben wollen.

    Wer sind denn die Fachleute? Klar sind dies Virologen und Epidemiologen und Naturwissenschaftler. Nur gibt es halt dort auch keine einheitliche Meinung. Und wenn jetzt viele zB eine Durchseuchung fordern - tja sie sind ja noch betroffen und im Gegensatz zu anderen auch nicht Tot. Da lässt sich trefflich verbal beschreiben, wenn man nicht selbst betroffen ist.

    Es kam die Meldung, dass wegen der Corona-Krise jeder 3. Bundesligist und jeder 2. Zweitligist vor dem Aus stehen. Dann braucht man sich keine Hoffnungen zu machen, dass es der FCK überlebt.


    Was unsere Verantwortlichen betrifft: Jeder, der das Ruder nach Atze Friedrich angefangen hat, musste Fehler seines jeweiligen Vorgängers ausbügeln. Sozusagen ein Domino-Effekt.

    Jo und hat dann zT noch selbst eklatante begangen, was den Effekt verstärkte,


    Und zu der Meldung: ja - habe ich auch gesehen.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass sich im Nachhinein herausstellen wird, dass die drastischen Massnahmen, die nun ergriffen wurden, überhaupt nicht nötig gewesen wären.

    Ich habe mich mittlerweile mit verschiedensten Quellen (dafür und dagegen) befasst und habe mir auch die ins Feld geführten Statistiken angeschaut. Ich bin zwar kein (Mikro)Biologe, Virologe, Toxikologe oder Ähnliches, aber ich habe in meinem Leben gelernt Informationen zu beschaffen, zu interpretieren und auszuwerten.

    Dieser Informationspool lässt für mich eigentlich keine andere Schlussfolgerung zu.

    Dass viele Leute zu einer anderen Schlussfolgerung kommen MÜSSEN, wenn man sich die (Des)Informationspolitik anschaut, überrascht nicht wirklich. Wirkliche Informationen erhält man nicht. Allenfalls wird die Ratlosigkeit der Informierenden offenbar. Man sollte aufhören halbgare Theorien in der Öffentlichkeit zu diskutieren und damit die Verunsicherung weiter voranzutreiben.

    Das Problem ist ja das nicht Wissen über das Virus.

    Stell dir vorher in 5 Wochen kommt raus: die Maßnahmen waren zu wenig.

    Aber ja, es gibt schon eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die jetzigen Maßnahmen zu heftig sind. Wenn man sich mal auf vergangene "Störungen" fokussiert, dann wurde fast immer zu heftig reagiert. Nur man stelle sich vor, es wäre zu wenig reagiert worden. Dann wären doch die Regierenden auch die größten "Deppen" und es würde ein gewaltiger Aufschrei durch die Welt gehen.


    Schlichtweg hat dieses Virus und die Auswirkung die ganze Welt völlig unvorbereitet getroffen. Ich schrieb schon mal, eine mittlere Störung bringt nun das gesamte System ins Straucheln.

    Ich habe vor 2 Wochen auch noch gedacht: wenn es warm wird, dann wird es von alleine besser. Nun ist der "Freund"plötzlich in sehr warmen Regionen und breitet sich dennoch aus. Und eben das ist im Vergleich zu "gleichwertigen" Influenza Viren eben anders.


    Ich kann nur sagen: es ist schlicht nicht bewertbar, ob die herrschende Meinung recht hat, oder die Minderheiten-Meinung. Wenn ich aber mit meiner Nichte spreche, die Krankenschwester auf einer Intensiv-Station ist oder mit ne Freundin aus ner Notaufnahme... dann muss ich sagen es ist krasser als bei Influenza. Und da sind diese Maßnahmen mM nur recht und billig um kurzfristig Zeit zu kaufen um mit Medikamenten oder anderen Strategien darauf zu reagieren. Im Nachhinein werden wir alle schlauer sein

    Zum Thema: wie Influenza...

    Ich kann das ja zT nachvollziehen. Aber Influenza treten saisonal auf und ebben in der wärmeren Jahreszeit schnell ab.

    Das ist hier nicht der Fall. Selbst in Ländern mit sehr hoher Temperatur treten Fälle auf, siehe Südafrika, Argentinien, Niger, Simbabwe, Australien und das Virus breitet sich dort dann weiter aus - auch wenn es von Außerhalb eingeschleppt wurde.


    Der aktuelle shut down kann nur zur Erhebung von Wissen und Mitteln dagegen helfen - denn auf Dauer wird das nicht auszuhalten sein. Selbst wenn es länger als Ende Osterferien geht, dann wird es langen nachhaltigen Schaden haben - für uns alle.

    Ich gehe mit dem Hund nur dahin, wo keine andere Menschenseele sich aufhält und beim Einkauf verwende ich zumindest Schutzhandschuhe, denn Masken FFP3 sind monetan nicht zu bekommen, weil nur die schützen. Man müsste sogar eine Schutzbrille tragen, denn das Virus wird nur über die Schleimhäute übertragen und in offene Wunden!

    Also meine Kollegen in Korea sind - wie bei vielen dort üblich in solchen Zeiten - mit normalen Mundschutzen raus. Andere haben sich aus Schals oder Halstüchern selbst einen Schutz gebaut.

    Das gepaart mit Abstand reichte dann nach deren Ansicht völlig aus.

    Und bitte lasst die FFP3 Masken, denen die sie aufgrund ihrer Arbeit brauchen- Ärzten und Pflegern und Testpersonal.


    Wer eine Nähmaschine besitzt und sich besser mit einen Mundschutz fühlt - der findet auf YouTube einiges


    Und in einem Punkt muss ich Maggo noch verdeutlichen:

    Heute scheint die Sonne - rausgehen mit Abstand ist gut für Körper und Geist!


    Dazu auch ein Wissenschaftler als Quelle -

    https://twitter.com/AlexanderKekule

    Weil Südkorea angesprochen wurde, ich habe gelesen, dass das Virus dort ohne Ausgangssperre eingedämmt wurde und man stattdessen darauf setzte so viele Menschen wie möglich zu testen. Dort würden auch viele Tests automatisiert laufen, während hier in Deutschland zur Auswertung wohl noch manuelle Schritte notwendig sind und es teuer wäre die notwendige Ausstattung anzuschaffen.

    Muss ich etwas relativieren. Ich habe ein Projekt-Team dort, mit fast täglichem Kontakt. Deutsche wie Koreaner.

    Es gab KEINE Ausgangssperre, aber alles was ging war auch im "Norden" von SKR im home office, die öffentlichen Plätze waren leer gefegt, sehr viel waren und sind mit Masken unterwegs - dort herrscht bei sowas eine große Disziplin. Niemand von denen würde im Epidemie-Fall daran denken sich eng ins Cafe zu setzen oder sich zu zwölft auf eine Bierbank zu setzen. Und ja dort läuft vieles automatisiert, auch vor dem Hintergrund, dass man immer mit "Boshaftigkeiten" aus dem Norden rechnet.


    Aber zu sagen, dass es dort keine Ausgangssperre gab, ohne zu sagen, dass der große Teil der Menschen es gemieden hat "unnötig" raus zu gehen, das ist nicht richtig. Und in Daegu (Hauptregion) erst recht nicht. Leider produzieren sehr viele Medien momentan lieber schnelle News als gut recherchierte. Zwischen der faktischen Anordnung un dem tatsächlichen Verhalten, so dass man es nicht anordnen muss, da ist halt viel Raum